Der Fotografiefrühling - Newsletter und Ausgabe Nr. 14 

 

 

Die Universität Erfurt gewährt in Kooperation mit dem Fachbereich Architektur der Fachhochschule Erfurt einen einmaligen Blick auf den deutschen Stummfilm.

 

Die Ausstellung „Die Sprache des Stummfilms“ ist derzeit in der Erfurter Universitätsbibliothek zu sehen. Sie widmet sich dem Stummfilm der Weimarer Republik aus einer ungewöhnlichen Perspektive. Nicht die Filme selbst, sondern die „Filmpublizistik“ der zwanziger Jahre stehen erstmals im Mittelpunkt einer Ausstellung. Zigarettenbildchen, Autogrammkarten und Sammelbänder bilden den Gegenstand. Die rund 350 Exponate stammen vorwiegend aus einer privaten Sammlung. Aber nicht nur die ausgestellten Exponate selbst sind sehenswert, sondern die gesamte Universitätsbibliothek wurde in den Glanz der 20er Jahre getaucht. Die Ausstellung „Die Sprache des Stummfilms“ ermöglicht den Besuchern einen Blick „Hinter die Kulissen des Stummfilms“.

Mehr Information zur Stummfilmausstellung

© Universität Erfurt

Öffnungszeiten Universitätsbiliothek Erfurt:  

Montag – Freitag - 8 – 22 Uhr  / Samstag - 10 – 16 Uhr

 

Fotografieausstellung

James Nachtwey

(New York)

warphotographer

 

11. März – 21. Mai 2006  Galerie  - Stadtmuseum Göhre Jena

 

 

James Nachtwey ist der bedeutendste (Anti)Kriegsfotograf unserer Zeit. Seit mehr als 20 Jahren hält er Bürgerkriege, Vertreibungen und Hungersnöte aber auch soziale Katastrophen in Bildern fest und folgt dabei jener Maxime, die Robert Capa zum Maßstab der Fotografie erklärte: „Wenn deine Bilder nicht gut genug sind, warst du nicht nah genug dran.” Kein anderer sah so viel Gewalt an so vielen Orten der Welt und kein anderer Fotograf kam so oft mit dem Leben davon: „Ich habe eben Glück gehabt” ist alles, was Nachtwey dazu sagt.

Ob in den Waisenhäusern Rumäniens, den Bürgerkriegen in Sudan und Somalia, den Völkermorden in Bosnien und Ruanda, dem Vernichtungskrieg der Russen in Tschetschenien, ob in Afghanistan, Irak oder im Nahen Osten, James Nachtwey war immer dabei. Er zog mit Guerilleros durch Urwälder und über Gebirge, begleitete Regierungstruppen beim Kampf gegen wirkliche oder vermeintliche Terroristen und lieferte dabei Bilder unvorstellbaren Grauens, die als Illustration zu Dantes Hölle vorstellbar, jedoch als Dokumente unserer Zeit kaum ertragbar sind. Neben Bildern von archaischem Hass, apokalyptischem Leiden und kollektivem Blutrausch zeugen viele der Fotos – und das zeichnet sie aus – von mitmenschlicher Anteilnahme jenseits aller Vorurteile, der Sehnsucht nach Frieden, Verständigung und einem menschenwürdigen Miteinander. Nachtwey verortet die Apokalypse im Alltäglichen, er zeigt uns jene grausamen Konflikte, die weder Sieger noch Verlierer kennen und nimmt dem Betrachter – aber auch sich selbst – die Distanz. „Ich weiß, dass ich für meine Arbeit einen hohen Preis zahle”, sagt Nachtwey. „Viele Bilder verfolgen mich über lange Zeit. Die Jahre in den Kriegen haben mich trauriger und einsamer gemacht.” Bisher jedoch siegte stets sein Wille zur Arbeit an der selbstgewählten Aufgabe, das Leid der betroffenen Menschen einer möglichst breiten Öffentlichkeit mitzuteilen.

Nachtweys Bilder sind schnörkellos, klar und irritierend in ihrer Ausrichtung auf den entscheidenden Augenblick. Auch wenn die Schusslinie unsichtbar bleibt, man spürt deren Existenz in jeder Haltung und Geste, jedes Gesicht der Beteiligten ist davon gezeichnet und oftmals ist es unfassbares, wortloses Entsetzen, welches den Tatsachen noch vorauseilt und in den Bildern konserviert bleibt. Dabei entscheidet jeder Moment über die Bilder – und auch über das eigene Leben.

Wie viele andere große Fotografen fand Nachtwey, der in Massachusetts aufwuchs, erst spät zu seiner Profession. Es war die Zeit des Vietnam-Krieges als er am Dartmouth College in Neuengland Politik und Kunstgeschichte studierte und die Bilder des Briten Don McCullin die offizielle Darstellung des Krieges als Lüge entlarvten und einen wesentlichen Beitrag zu dessen Beendigung lieferten. Nachtwey war von diesen Bildern so beeindruckt, dass sein Entschluss, Fotograf zu werden, feststand. Über mehrere Zwischenstationen, die sehr zielorientiert einander folgten, reiste er 1981 nach Dublin und lieferte so überzeugende Bilder, dass diese sofort im Magazin Newsweek veröffentlicht wurden und daraus ein erster größerer Auftrag wurde. Fortan unternahm Nachtwey viele Reisen, seine Bilder überzeugten die Redaktionen der großen internationalen Zeitschriften und Magazine. Seine Auszeichnungen sind international und zahlreich, allein sieben Mal wurde er in den USA Magazine Photographer of the Year.

Wie in den ersten Jahren seiner Arbeit glaubt Nachtwey noch immer an seine Aufgabe als Augenzeuge, an die Wirkmächtigkeit seiner Bilder, die nicht nur in unser kollektives Gedächtnis eingehen, sondern auch Verantwortliche zum Handeln zwingen können. Somalia und Bosnien sind beredte Beispiele dafür. Inzwischen ist Nachtwey zum Veteranen seiner Zunft geworden. Ihm gelingen Bilder, die über den Tag hinaus wirken und er macht seine Arbeit mit jener bescheidenen und stillen Gelassenheit eines Menschen, der tut, was er für richtig hält.                               

© www.stadtmuseum.jena.de

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Arno Fischer | New York 1978

ARNO FISCHER

Städtische Galerie Sonneberg

14. Mai bis 2. Juli 2006

 

 

Das auf ihn einst verwandte Diktum, der bekannteste unter den unbekannten Fotografen Deutschlands zu sein, mag mit der Verleihung des Dr.-Erich-Salomon-Preises der Deutschen Gesellschaft für Photographie an Arno Fischer im Jahr 2000 hinfällig geworden sein, endgültig jedoch im Jahr darauf mit der Veröffentlichung von »Situation Berlin; Fotografien 1953 bis 1960«. Mit jener aus Einzelbildern sich fügenden Folge, deren ursprünglich geplantes Erscheinen im Jahr des Mauerbaus verhindert worden war, dokumentiert Arno Fischer in dichten, subjektiven Bildern die Befindlichkeit der Menschen in der geteilten Stadt. Ein feines Gespür für Umstände und Zeit, ein während des vorausgegangenen Bildhauerstudiums geschultes Gefühl für Haltung und Geste, Körper und Raum liegen diesen Fotografien zugrunde. Perfekt die Balance des Augenblicks auslotend, geraten sie zu existentiellen Zeichen, die über die politische Interpretation hinaus Grunderfahrungen des Menschen spiegeln.

»Kein Regisseur wäre je in der Lage, sich eine solche Konstellation auszudenken«, so Arno Fischer selbst über eine seiner Fotografien. Weder geplant noch inszeniert, hat er sie im wörtlichen Sinne gefunden. Das »Sehen und Finden« ist es, was für Arno Fischer den Fotografen ausmacht. Es bleibt sein Prinzip für alle folgenden Projekte: für seine Maßstäbe setzenden Arbeiten für die Zeitschrift »Sibylle« ebenso wie für die fotopublizistischen Folgen für Städtebildbände, dezidiert für den zuletzt, 1988, in einem DDR-Verlag mit einem Text von Heiner Müller erschienenen Band »New York. Ansichten«. Entstanden während zweier New-York-Aufenthalte zeigen sich diese Fotografien als feinsinnige Beobachtungen von Menschen, deren Agieren und Verharren im urbanen Raum. Arno Fischer sucht sie an den Rändern städtischen Geschehens, und er rückt ihnen nahe: Gesichter und Haltungen zwischen Neugierde und Angst, Erwartung und Resignation. Vor der bühnenhaften Kulisse machtgebietender Architektur entsteht ein Spannungsverhältnis, das dem paradoxen Lebensgefühl dieser Stadt entspricht und auf die Kluft zwischen Individuum und Gesellschaft verweist, auf das Zurückgeworfensein des Einzelnen auf sich selbst.

Die Verdichtung realer Situationen zu Bildern, die für den Betrachter existentielle Dimension erlangen, ist Arno Fischer in seinen besten Fotografien gelungen. Zwei unter ihnen umspannen sein Werk: Müritz 1956; New York 1978 (Staten Island Ferry). Nicht von Ungefähr sind sie in ihren Motiven einander verwandt: Vor weitem Horizont zeigen sie Gruppierungen von Menschen, die — jeder für sich allein —  den Blick in die Ferne richten, selbstversunken, Ausschau haltend, gleichsam fragend nach dem Woher und Wohin. Sinnbilder, die in ihrer Zeitlosigkeit zu den bleibenden Werken der Fotografie des 20. Jahrhunderts zu rechnen sind.

Die Städtische Galerie Sonneberg zeigt die bislang umfangreichste Ausstellung zum Werk Arno Fischers. Die Auswahl umfasst 97 Arbeiten aus dem Zeitraum von 1947 bis 1989. Neben Fotografien aus dem Projekt »Situation Berlin« stehen Arno Fischers New-York-Fotografien (1978 und 1984) im Zentrum der Ausstellung.    

mehr Informationen zum:  Comptoir-Kunstmagazin - die Städtische Galerie

Publikation:

Arno Fischer | New York Fotografien 1978/1984

Mit Texten von Heiner Müller und Jutta Voigt, 56 S.; 33 Abb; (Duplex); 10,- Euro

 

Öffentliche Führungen

So, 21. Mai, 16 Uhr / So, 2. Juli, 16 Uhr

Text und Bild © Comptoir Kunstmagazin

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JENS KLEIN   I    JVA MAGDEBURG

Fotografien und Interviews aus der Justizvollzugsanstalt Magdeburg

 

Ein Jahr lang verfolgte Jens Klein mit dem Projekt JVA Magdeburg eine Auseinandersetzung mit einem Ort, der die Strukturen, Hierarchien und Abhängigkeiten unserer Gesellschaft in einem eigenen Mikrokosmos widerspiegelt, sich aber scheinbar am Rande dieser befindet.

Im Ergebnis stehen die Fotografien und die Interviews, welche der Künstler sowohl mit Inhaftierten als auch mit Angestellten geführt hat und die gesondert in einem Textband veröffentlicht werden, als jeweils eigenständige Elemente der Ausstellung.

Präsentiert werden circa 45 C-Prints, Handvergrößerungen vom Mittelformat. Es sind Portraitaufnahmen, Sachfotografien persönlicher Gegenstände sowie Innen- und Außenansichten der JVA Magdeburg.

 

Die Fotografien sind mehr als bloße Dokumentation und fordern den Betrachter auf subtile Weise zum Dialog heraus. Nicht moralisierend, nicht bewertend zeigen sie ohne technische Verfremdungen und aufwendige Inszenierungen den Ort und die Menschen, mit der ihnen eigenen Würde. Eine Gleichwertigkeit der Darstellung ist konzeptionell angelegt und findet sich in fast allen Fotografien wieder. Die Umsetzung gelingt Jens Klein durch die zentralperspektivische Kameraposition, den Verzicht auf zusätzliche Lichtquellen, die gleichmäßige Ausleuchtung der Innenräume, welche ein Licht-Schatten-Spiel ausschließt, das Aufheben einer sicheren Zuordnung von Personen zu Gegenständen und Räumen und die Herauslösung der Personen aus ihrem räumlichen Umfeld. Zusätzlich verstärkt das bewusste Auslassen der Namen der Fotografierten das Ausblenden jeglicher von außen gegebener Individualität und Identität. Diese erhalten sie einzig durch ihre formatfüllende Abbildung in Frontalansicht. Die kontextuelle Isolation, die eine Narration negiert, findet in mehrfacher Hinsicht statt; einerseits durch die separaten Aufnahmen von Personen, persönlichen Gegenständen, Interieurs (Haftzellen, Gemeinschaftsräumen) und Außenansichten, und andererseits in den Portraits selbst. Hier bleiben die Bildhintergründe als reine Farbflächen unbestimmbar beziehungsweise tiefe Raumfluchten und anonyme Spindtüren lassen eine nähere Bestimmung nicht zu - das Gefängnis als Lebensraum wird bewusst nicht thematisiert.

Dieser Aspekt, der direkte Blick in die Kamera, die Präsenz der Fotografierten und deren offene Haltung führen die Arbeiten über eine reine Dokumentarizität hinaus und verleihen ihnen einen Ausdruck von stiller Intensität und Eindringlichkeit.

 

Die ästhetisierend inszenierten Sachfotografien der persönlichen Gegenstände verwehren ebenfalls die Zuordnung zu einer bestimmten Person, und dennoch sind sie mit einer individuellen Geschichte verknüpft.

Die Aufnahmen der Zellen haben nichts Voyeuristisches. Sie zeigen verschiedene persönliche Räume, ohne deren Intimsphäre preiszugeben. Die Situation des Eingesperrt-seins wird auch hier nicht thematisiert. Die Fenster sind Quelle des natürlichen Lichtes, das Gitter vor ihnen wird durch das starke Gegenlicht nur als verschwommene, sich auflösende Struktur wahrnehmbar.

Die anderen Innenraumaufnahmen zeigen ebenso wie die Fotografien des mit Grün belebten Hofes weitere herausgelöste Details des Gesamtbildes, ohne dem Betrachter einen Rahmen oder eine Verortung vorzugeben.

 

Das Prinzip der Nichtzuordnung in der Arbeit von Jens Klein eröffnet Denkräume, die mit eigenen Assoziationen gefüllt werden können, wenn man sich auf einen Dialog mit dem Abgebildeten einlässt. Dieses korrespondiert zugleich mit dem Prinzip der Akzeptanz des Anderen, der Wahrung von Würde und Individualität.

 

Text © Susanne Knorr

 

erste, nichtöffentliche Präsentation der Fotografien

11.05.2006 – 16.05.2006

Eröffnung: 11.05.2006, 18 Uhr

JVA Magdeburg, Magdeburg, Halberstädter Straße 8a

 

öffentliche Ausstellung

18.05. – 19.06.2006, täglich 10 bis 20 Uhr geöffnet, Eintritt ist kostenfrei

Vernissage: 18.05.2006, 20 Uhr

MDR Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt, Magdeburg, Stadtparkstraße 8

 

Kontakt: Jens Klein

 

 

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Praxiswerkstatt

Experimentelle

Digitale Naturfotografie

 

Nationalpark Hainich

am 11.Juni 2006

mehr Informationen

 

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Fotografieausstellung

Stadtporträt

Ullrich Kneise

 

1.April bis 6. Juni 2006

Fotografiegalerie Bohl e.V.

Karlstraße 32 - Wartburgstadt Eisenach

http://www.fotogaleriebohl.de

 

 

Eine Langzeitprojekt der :

Wartburgstadt Eisenach

Eisenacher Geschichtsverein e.V.

Ullrich Kneise

 

Ullrich Kneise zu Seiner Austellung

Meine Heimatstadt Eisenach ist mein Thema. Vor mehr als 25 Jahren begann ich hier ernsthaft zu fotografieren. Hier habe ich damit begonnen, die Kamera auf Umstände zu richten,  die wir schaffen und am Ende  aushalten müssen. Um zu beschreiben, was wir späterdings wohl Geschichte nennen werden, blicke ich immer wieder auf scheinbar Vertrautes. Ich suche mit der Kamera Plätze auf, die mir Heimat bedeuten. Mit der Zeit sind darunter zahlreiche Orte gewesener Realitäten. Was sich mit ihnen verbindet, hat oft nur auf meinen Fotos überdauert. Um  die politische Wende im Osten  ging es mir dabei weniger. Sie war nicht abzusehen, als ich zu fotografieren begann. Es ging um Fragen zur gesellschaftlichen Wirklichkeit, die ich mir aus eigener Anschauung beantworten wollte. 

Das Ende der Volkseigenen Betriebe wie des  Automobilwerkes Eisenach, der Kammgarnspinnerei, der Schnellwaagenfabrik, von Fahrzeugelektrik Ruhla, der Lakufa-Lackfabrik, das Aus für Spezima-Anlagenbau und   Handwerkliche Produktionsgenossenschaften wie  Wäscherei, Backwaren  oder  Polsterei “Wartburgstadt", für Hotels, Gaststätten und Kleingewerbe auch in privater Hand,  vollzog sich in wenigen Wochen vor meinen Augen  und direkt vor meiner Haustür. Zwangsläufig fehlt es in meinen Bildern nicht an Melancholie. Die Hoffnung auf Sicherheiten erwies sich als trügerisch.  Eine Erfahrung, die ich mit allen Ostdeutschen teile.  Auch Industrieansiedlungen wie die von Opel, Bosch und Anderen können nicht darüber hinwegtäuschen, was längst das Leben in  ganz Deutschland bestimmt:  die Arbeit verlässt uns!  

Wie als Fotograf  auf all das reagieren? Welche Bilder finde ich nun  jenseits von morbidem Scharm, süßer Schwermut und naiver Aufbruchstimmung? Kann ich ich mich  den geglätteten Oberflächen von heute  auf gleiche Weise nähern? Und kann es überhaupt manchmal  gelingen  den Zunder von morgen darunter sichtbar zu machen, oder besser noch,  was uns  immer noch auf den Beinen hält?  Die Serie großformatiger Porträts sind der  Versuch, Geschichten aus meiner Heimatstadt   zu erzählen,  ohne mich zu wiederholen.

©  Ulrich Kneise                                                                           

 

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Fotografieausstellung

Werner Schönberg

Die 32 Ansichten der Wartburg

15.Februar bis 31. April 2006

Stadtbibliothek der Wartburgstadt Eisenach

Ein Projekt der:

VHS EISENACH

STADTBIBLIOTHEK EISENACH

PHOTOSCHULE HORN

 

Werner Schönberg ist Realist und Ästhetiker in Verbindung mit einer souveränen Portion Witz.  Er benutzt nicht die bei der Abbildung der Wartburg üblichen starken romantischen Tendenzen, die oft in Kitsch ausarten,  sondern bringt Auswüchse unseres Alltages in direkte Konfrontation mit der Wartburg. Angenehme Erinnerungen wie auch unangenehme Gedanken drängen sich dem Betrachter auf.

Schönberg lässt nichts aus: Der sehnsüchtige abschiedsbehaftete Heimatrückblick, der flüchtige Blick beim Vorbeifahren und auch unsere Industrieruinen-Perspektive inklusive dem abschließenden Filmriss. Die Stadt Eisenach des Jahres 2003 im Schatten der Berühmtheit: als Baustelle, Autostadt, Raststätte und Touristenziel - interessant fotografiert bis ins letzte Detail.   

Fotografische Blickachsen in Verbindung mit einer harmonischen Bildkomposition als gestalterisches Stilelement und eine Olympus-Kamera IS 500  mit  Stativ  waren das handwerkliche Arbeitsmittel Schönberg’s.

Die Fotografien entstanden als Projekt innerhalb eines Aufbaukurses für Fotografie an der Volkshochschule Eisenach, der von Dieter Horn geleitet wurde. 

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Fotografieausstellung

la vita é bella

Maik Ehrhardt

März - April 2006

im Schorsch'l

in der Wartburgstadt Eisenach

 

 

 

"Jemand hat mal gesagt die Zeit würde uns wie ein Raubtier ein Leben lang verfolgen. Ich möchte viel lieber glauben,dass die Zeit unser Gefährte ist, der uns auf unser Reise begleitet und uns daran erinnert jeden Moment zu genießen, denn er wird nicht wiederkommen."

 

Aus der Rede von Maik Ehrhardt zur Ausstellungseröffnung

 

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Ergebnisse und Perspektiven der Fotografie an der Universität Erfurt

Das Wintersemester 2005 an der Universität Erfurt ist nun erfolgreich abgeschlossen. Neu war die Einführung der Vorlesung "Grundlagen der Fotografie". Diese war notwendig geworden, um eine solide Wissensgrundlage für die Praxiskurse zu legen. Die Ergebnisse der nun schon im dritten Semester laufenden Porträtfotografiekurse sind wieder auf der Webseite an der Universität Erfurt zu besichtigen.  Die Porträtfotografie wird damit vorerst abgeschlossen.

Neu im Sommersemester 2005 an der Uni sind die Praxiskurse     "Expressive digitale Fotografie" und "Reportage- und Streetfotografie". Der Kurs "Expressive digitale Fotografie" wird sich intensiv der künstlerischen Interpretation aktueller Themen und deren öffentlicher Präsentation widmen.

Absolut neu ist der Fotografiekurs "Reportage- und Streetfotografie". Hier werden gestalterische Aspekte der Journalistik-, Reportage- und Streetfotografie mit den technischen Möglichkeiten der digitalen Fotografie, Mobilfunktechnologie und Echtzeit-Webseitenlayouts mit CMS-Systemen verbunden. Die Informationen können nach einer Selektion sofort an PR-Portale weiterversendet werden.  Die journalistische Verwertungskette ist damit vollständig. Die technische Realisierung geschieht als Kooperation  zwischen der PHOTOSCHULE HORN und dem von Sven Rinklin organisierten Internetportal www.westthueringen-online.de, das jüngst vom Freistaat Thüringen preisgekrönt wurde.

Die  Vorlesung "Grundlagen der Fotografie" wird auch im Sommersemester 2006 von der Universität Erfurt angeboten. Neu ist, daß die Vorlesung aufgrund der vielen Nachfragen nun öffentlich ist. Ein Anmeldeformular finden Interessenten hier.   Neu in diesem Sommersemester wird die Kombination unserer E-Learning-Plattform mit der Vorlesung sein. Damit wird die Lerneffizienz der Vorlesung durch die dort implementierten interaktiven Übungen und Tests zur Fotografie gesteigert.  

Vorschau: Am Mittwoch, 18. Oktober, findet wieder eine große "Fotografie-Multimedia-Präsentation" an der Uni statt.

Alle oben genannten Aktionen werden von dem Fotografie-Dozenten Dieter Horn realisiert.

Fotografie: Eike Liemen                 Mehr Inforamtion: www.uni-erfurt.de/fotografie

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Torsten Warmuth, Tango, 2005, Gelatine silver print, toned

Fotografieausstellung

Nachtsammler / Night Gatherers

Torsten Warmuth

 

Kunsthalle Erfurt im Haus zum Roten Ochsen

vom 05. 03. – 17. 04. 2006

Fotografie und Zeit bilden ein komplexes Gespann, über das schon lange nachgedacht und gearbeitet wurde. Im 19. Jahrhundert widmete sich die sogenannte Chrono- oder Momentfotografie von Muybridge und Marey ausschließlich ihrem Verhältnis. Neben derartigen Serien aus einzelnen, sich Stück um Stück motivisch verändernden Phasenbildern galt auch die Erzeugung fotografischer Bewegungsunschärfe durch Langzeitbelichtung (wie bei den Brüdern Bragaglia) als ein adäquates Mittel, im Betrachter den Eindruck zeitlicher Dynamik zu wecken.

Ob Langzeit- oder Mehrfachbelichtungen, Negativmontagen und was sonst noch das weite Experimentierfeld der fotografischen Technik bietet, dem in Thüringen aufgewachsenen, heute in Berlin lebenden Torsten Warmuth (*1968) sind sie vertraut; sie prägen die verschiedenen Facetten seines bisher entstandenen Werkes. Doch lässt sich die Spezifik seiner Arbeit daraus allein nicht erklären. Wenn er z. B. in New York, Paris, Neapel und anderswo anonyme Passanten abbildet, seine Kamera auf das flüchtige und sich selbst fremd gewordene Leben in den großen Städten richtet, geht es ihm neben der Vermittlung eines metropolitanen Lebensgefühls immer auch um die narrative und zugleich bildsimultane Entfaltung von Bewusstseinsinhalten.

Tatsächlich ist die formale Struktur seiner Fotografien – Fragment, Collage, palimpsestische Überblendung – inneren Bildern entschieden näher als äußeren Eindrücken. Zeit ist in diesem Sinne kein äußeres, sondern ein inneres Bewegungsmotiv, wie das Erinnern. Das Bewegte dieser Bilder ist stets auch ein emotional und subjektiv Bewegendes; und Torsten Warmuth letztlich dem Geist der Romantik und Poesie viel näher als den Manifesten des Futurismus.

    Veranstaltung: Künstlergespräch Torsten Warmuth

in Kunsthalle Erfurt im Haus zum Roten Ochsen am Donnerstag, den 6. April 2006 um 18.00 Uhr. 

 

© Kunsthalle Erfurt im Haus zum Roten Ochsen

Internet: http://www.kunsthalle-erfurt.de

Internet: http://www.torsten-warmuth.de

   

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Veranstaltung: Museumsnacht  Erfurt

am 19. Mai  2006  von 19.00 - 01.00 Uhr in der Kunsthalle Erfurt im Haus zum Roten Ochsen findet die Lange Nacht der Museen statt mit den folgenden unten beschriebenen Ausstellungen

Führung durch die Ausstellung                        19.00 Uhr

YANNICK MONOT & NOUVELLE FRANCE          ab 20 Uhr

       French, Cajun & Zydeco music  -              Musique de la Louisiane

Weine und  Snacks von "Weinstein Le Bar" im Foyer.

 

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Fotografieausstellung

Réinventer le visible

Kunsthalle Erfurt
im Haus zum Roten Ochsen





 

Zeitgenössische französische Fotografie von 1985 bis 2005 aus der Sammlung des Maison Européenne de la Photographie Paris

28. 04. – 25. 06. 2006

Ausstellungseröffnung:
Donnerstag, den 27. April, 19 Uhr


Ausstellung im Rahmen des Deutsch-Französischen Jahres 2006 in Thüringen aus Anlass des 200. Jahrestages der Doppelschlacht von Jena und Auerstedt

 
Der Beitrag der Kunsthalle Erfurt ist in Kooperation mit dem Maison Européenne de la Photographie Paris (MEP) die Ausstellung"Réinventer le visible" aus der Sammlung des MEP. Das Institut ist eines der wenigen Spezialmuseen für Fotografie in Europa. Die MEP - Sammlung ist repräsentativ für internationale Fotografie von den späten 50er Jahren bis in die unmittelbare Gegenwart und umfasst über 15.000 Arbeiten.

Frankreich und die Fotografie – schnell denkt man an die Großen der Klassischen Moderne und der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts wie Eugene Atget, Brassai, Man Ray und Robert Doisneau, Marc Riboud und Henri Cartier-Bresson. Doch erschöpfen sich die Qualitäten französischer Fotografie keinesfalls mit dieser Namensreihe. Vielmehr wuchs nach dem Zweiten Weltkrieg eine neue Generation heran, die das Gesicht der Fotografie grundlegend verändern sollte. Wie selbstverständlich verbinden diese FotografInnen den dokumentarischen Aspekt des Fotografischen mit dem Anspruch, Bildkunstwerke zu schaffen, deren Format auf die Wände von Galerien und Museen abgestimmt ist. Als bildende Künstler nummerieren sie ihre Abzüge und limitieren deren Anzahl. Sie handeln nach der Überzeugung, dass Fotografie die sichtbare Wirklichkeit nie nur passiv registriert, sondern aktiv an ihrer Konstruktion beteiligt ist. Zudem traten um die letzte Jahrhundertwende neue Technologien der digitalen Bildverarbeitung und Bilderzeugung auf den Plan, mit nachhaltigen Auswirkungen auf das Erscheinungsbild der Fotografie wie auch die zugrunde liegenden künstlerischen Strategien.

Das Maison Européenne de la Photographie Paris hat speziell für die Kunsthalle Erfurt eine Auswahl wichtiger Positionen französischer Fotografie zusammen gestellt, welche die vielfältigen Neuerungen dieses Mediums seit den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts sinnlich erlebbar werden lässt.

Gezeigt werden Werke von Valérie Belin, Florence Chevallier, Raphaël Dallaporta, Despatin & Gobeli, Patrick Faigenbaum, Alain Fleischer, Charles Fréger, Gilbert Garcin, Pierre Gonnord, Laurent Grasso, Laurent Millet, Joachim Mogarra, Pierre & Gilles, Philippe Ramette, Bettina Rheims,Georges Rousse, Pierrick Sorin, Patrick Taberna, Patrick Tosani, Yves Trémorin.

© Kunsthalle Erfurt im Haus zum Roten Ochsen www.kunsthalle-erfurt.de

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Félix Nadar, Edouard Manet, vers 1865, Copyright by CMN

Fotografieausstellung

Les grands portraits de Félix Nadar

 

Kunsthalle Erfurt
im Haus zum Roten Ochsen




28. 04. – 25. 06. 2006

Ausstellungseröffnung:

Donnerstag, 27. April, 19 Uhr




Eine Ausstellung des Jeu de Paume Paris in der Kunsthalle Erfurt

Nadar (1820-1910), der eigentlich Gaspard-Felix Tournachon hieß, war eine schillernde Persönlichkeit des Zweiten Kaiserreichs – Journalist, Schriftsteller, Karikaturist, Ballonfahrer und Fotograf in einer Person. Als erster Fotograf überhaupt fertigte er vom Ballon aus Luftbildaufnahmen von Paris und Umgebung an und stieg hinab in die Kanalisation der Hauptstadt, um sie in künstlichem Licht abzubilden. Als geschätzter und gefürchteter Karikaturist der Pariser Prominenz plante er unter dem Titel „Panthéon Nadar“ die Portraits von nicht weniger als 1000 Berühmtheiten in einer Lithografien-Folge zu veröffentlichen – hierbei schloss er Bekanntschaft mit der noch jungen Fotografie, indem er sie als Vorlage nutzte. Sein fotografisches Atelier in der Rue St. Lazare, später auf dem Boulevard des Capucines, wurde ab 1854 zu einem beliebten Treffpunkt der Gesellschaft und der künstlerischen Bohéme.

Viele der dort verkehrenden Politiker, Wissenschaftler, Schauspieler, Musiker, Schriftsteller und bildenden Künstler hielt er in lebendigen Portraits fest, darunter Jules Verne, Iwan Turgeniew, Victor Hugo, Alexandre Dumas, Charles Baudelaire, Paul Gustave Doré, Gioacchino Rossini, Jacques Offenbach, Honoré Daumier, Camille Corot, Eugène Delacroix, Gustave Courbet, Edouard Manet, Sarah Bernhardt und Georges Sand. Bewusst verzichtete er auf Staffagen und gemalte Hintergründe; richtete vielmehr seine Aufmerksamkeit ganz auf die Beleuchtung, die Silhouette und den natürlichen Ausdruck seiner Modelle in Mimik und Gestik.

Damit bezog er Position innerhalb der Avantgarde seines Faches und ging selbst in das Pantheon der Fotografie ein. Heute werden seine Negative in der Caisse nationale des monuments historiques et des sites, seine Abzüge in der Bibliothèque nationale de France bewahrt. Die nun in Erfurt zu sehende Ausstellung seiner berühmten Portraits stellte das Jeu de Paume Paris zusammen.
Es werden 60 ausgewählte Portraits präsentiert.


©
Kunsthalle Erfurt im Haus zum Roten Ochsen www.kunsthalle-erfurt.de
 

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Impressionen und Ergebnisse

vom Workshop Porträtfotografie

Aktuelle Impressionen des Jahres 2005 aus den Praxiskursen der Portraitfotografie  finden Sie in unsere Galerie. Repräsentative Ergebnisse können Sie in der Galerie einsehen.

Der Porträtfoto Grundkurs vermittelt Grundlagen an technischen, gestalterischen und psychologischen Fähigkeiten, die der Teilnehmer selbst mit seinen Mitteln im Nachhinein nachvollziehen kann.

 

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Fotografieausstellung

Häuser und Gesichter.

Halle 1983-1985

Fotografien von Helga Paris

Zur 1200-Jahrfeier zeigt das Stadtmuseum eine Ausstellung, die für Halle von besonderer Bedeutung ist: Die fotografische Serie von Helga Paris „Häuser und Gesichter. Halle 1983 - 1985“ sollte bereits 1986 präsentiert werden, wurde jedoch einige Tage vor ihrer Eröffnung auf „Empfehlung“ der Staatsmacht abgesagt und beim wiederholten Versuch 1987 verboten.

Der Katalog zur Ausstellung zeigte realistische, sachliche Fotografien, die offensichtlich nicht den parteipolitischen Vorstellungen von einer DDR entsprachen, in der optimistische Bürger in zweckdienlichen Wohnungsbauten lebten. Helga Paris selbst betonte: „Ich habe Halle fotografiert wie eine fremde Stadt in einem fremden Land -  versucht, alles, was ich wissen und verstehen könnte zu vergessen. So als hätte ich beispielsweise Rom fotografiert.“

Eröffnet wird die Ausstellung am Mittwoch, dem 15. März 2006, 19 Uhr, im Christian-Wolff-Haus. Zur Ausstellung spricht Inka Schube (Sprengel Museum Hannover).


Helga Paris ist als Autodidaktin keiner fotografischen Schule zuzurechnen. 1938 in Berlin geboren und dort lebend, vermied es die freischaffende Fotografin früher sogar, Fotobücher anzuschauen, um nicht beeinflusst zu werden. Mit Beginn der 80er Jahre konzentrierte sie sich auf  Porträtfotografie. In mehreren Projekten dokumentierte sie das Berliner Lebensumfeld: Kneipen, Jugendliche und Frauen bei der Arbeit. Die Aufnahmen sind mit natürlichem Licht ausgeleuchtet und in Schwarzweiß gehalten.

Helga Paris gibt dafür eine schlichte Begründung: „Es ist noch so viel zu tun in Schwarzweiß.“

© Stadtmuseum Halle
 

 

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Praxiswerkstatt: Konzertphotographie

Die Atmosphäre von Konzerten ist geprägt durch Improvisation, Licht, Rhythmus, mitfiebernde Musikfans und den Musikern. Diese  Dynamik und Atmosphäre auf das fotografische Bildern zu fixieren ist Ziel dieser Praxiswerkstatt.

Tanz- und Folkfestival Rudolstadt

8.Juli 2006

mehr Information

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Fotografieausstellung

Arno Fischer und Sibylle Bergemann

 

Ausstellung vom 11. März 2006 bis zum 10. Mai 2006

 

Die Robert Morat | Galerie für Photographie präsentiert Arbeiten von Arno Fischer und Sibylle Bergemann.

Arno Fischer und Sibylle Bergemann, die beiden prominentesten Vertreter ostdeutscher Photographie, arbeiteten in den 60er, 70er und 80er Jahren in der ehemaligen DDR regelmäßig für die Redaktion der „Sibylle“. Die Zeitschrift trug den Untertitel „Zeitschrift für Mode und Kultur“ und war oft vergriffen, „gerade weil wir keine Parteipolitik gemacht haben. Oft haben wir Träume verkauft, wohl weil wir selbst geträumt haben“, sagt Arno Fischer später in einem Interview.

„Wir haben erst einmal die Puppenposen abgeschafft“, erzählt Fischer von den Anfängen in den frühen 60er Jahren. Unabhängig von den Entwicklungen im Westen, schufen er und Sibylle Bergemann für die „Sibylle“ eine eigenständige, ostdeutsche Modephotographie. Diese Photographie war immer gesellschaftsorientiert, aber nie politisch und sie war weit entfernt von jeder Exklusivität und Extravaganz. Die Models waren nicht „magere, hochgezüchtete, abweisende Frauen“, sondern oft Freundinnen oder Mädchen von der Straße, die den grauen DDR-Alltag hinter sich ließen: Fischer und Bergemann ließen ihre Models über Brücken laufen, photographierten sie am Ostseestrand oder auf dem Flughafenrollfeld vor abflugbereiten Flugzeugen – mit ihren Bildern verliehen sie den Träumen der Menschen Flügel.

Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl der wichtigsten Arbeiten für die „Sibylle“ sowie neuere Arbeiten und ist die erste gemeinsame Ausstellung des Ehepaares.

Zusatzinfo: Ebenfalls für die "Sibylle" fotografierte Arno Fischer 1964 Marlene Dietrich bei einem Konzert in Moskau auf der Bühne. Die Bilder sind berühmt geworden, es findet sich darunter auch ein Foto, das Marlene Dietrich in einem Brief als "Dietrich's favorite photo" bezeichnete. Die Serie wird ebenfalls zu sehen sein.

Arno Fischer, geboren 1927, gilt als Leitfigur der Photographie in der DDR und als einflussreicher Lehrer und Professor. Er lehrte an der HGB in Leipzig, der FH Dortmund und seit 2001 an der von ihm mit begründeten Schule FAS in Berlin. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen Ausstellungen und Publikationen international präsentiert. 2000 wurde Fischer mit dem Dr.-Erich-Salomon-Preis der Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) ausgezeichnet. Er lebt und arbeitet in Berlin. 

Sibylle Bergemann, geboren 1941, wurde mit ihrer lyrischen, sinnbildlichen Photographie zur „Grande Dame“ der DDR-Modefotografie. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Ausstellungen und Publikationen präsentiert und sind in wichtigen Sammlungen vertreten. 1990 war Sibylle Bergemann Gründungsmitglied der Agentur Ostkreuz, seit 1994 ist sie Mitglied der Akademie der Künste Berlin-Brandenburg. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Die Robert Morat Galerie für Photographie und Buchhandlung in Hamburg bietet neben wechselnden Ausstellungen deutscher und internationaler Photographen ein ausgesuchtes Sortiment von Büchern und Zeitschriften zum Thema Photographie.
 

© ROBERT MORAT  | GALERIE   

für Photographie und  Buchhandel - Hamburg www.robertmorat.de

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Fotografieausstellung

Einar Schleef - Kontaktbögen

5. Februar bis 2. April 2006

 

Akademie der Künste

Pariser Platz 4

D-10117 Berlin

 

Informationen und umfangreiche Beschreibung

zur Ausstellung im neuen Gebäude direkt am

Brandenburger Tor

 

 

 

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Fotografieausstellung

 

SCHWARZ AUF WEISS

 

CARICATURA Galerie für Komische Kunst

im KulturBahnhof Kassel im 25. Februar bis 25. März 2006

 

 

 

 

SCHWARZ AUF WEISS

Die wirklich komischsten Fotos

 

 

In ihrer aktuellen Ausstellung bis Ende März 2006 setzt sich die Caricatura zum zweiten Mal seit ihrem Bestehen im KulturBahnhof Kassel mit dem Medium Foto auseinander. Eröffnet wurde die Ausstellung am 24. Februar, eingebettet in das 3. Kasseler-Komik-Kolloquium (www.12-stunden-bis-zur-ewigkeit.de)

 

Von Bernstein bis Zint: Schwarz auf weiß haben gut hundert Aktive des komischen Fachs erklärt, warum ausgerechnet diese eine, von ihnen ausgewählte Fotografie die wirklich komischste ist. Was also findet beispielsweise Harry Rowohlt zum Lachen, was Katharina Rutschky oder was Wladimir Kaminer? Die Fotosammlung war offen für alle Bereiche, historische, politische, erotische oder sportliche. Die Exponate konnten aus dem eigenen Fundus stammen, aus einem Familienalbum, aus einem Fotoarchiv, aus der Presse, oder sind selbst geknipst. Zusätzlich wurde schriftlich erklärt, warum gerade dieses Foto für den jeweiligen Satiriker, Karikaturisten. Kabarettisten oder Fotografen das komischste ist. Durch die Kombination mit den selbstverfassten Texten offenbart sich so manche Persönlichkeit für den Besucher aus einem neuen und ungewohnten Blickwinkel. Über 100 Experten beteiligten sich an diesem Projekt. Keine Einsendung wurde zensiert, weder im Text, noch durch Ablehnung des Motivs. Ganz nebenbei werden so auch Fotos präsentiert, die eigentlich nie veröffentlicht werden würden, fernab von jeglichem Mainstream.

Volland hat mit SCHWARZ AUF WEISS eine einzigartige Schau der Fotokomik aus Text und Bild zusammengestellt.

 

Ernst Volland lebt und arbeitet seit 1968 in Berlin. Geboren 1946 in Miltenberg/Bürgstadt und aufgewachsen in Wilhelmshaven. Volland, betreibt seit 15 Jahren mit Heinz Krimmer in Berlin die Fotoagentur „Voller Ernst“, die einzige Agentur weltweit, die sich auf Komik (im umfassendsten Sinne) spezialisiert hat.

Vor einigen Jahren hatte Volland eine Ausstellung zusammengestellt aus dem Fundus seines eigenen Archivs. Diese Ausstellung wurde zuerst im Wilhelm Busch Museum Hannover gezeigt, der Lappan Verlag veröffentlichte ein Buch dazu. Bei dieser Ausstellung hatte Volland allein die Auswahl getroffen. Er kam deshalb auf die Idee, ihm zumeist bekannte Humorexperten und Fotografen selbst entscheiden zu lassen, was ein komisches Foto sein könnte. Das Ergebnis dieses Projekts ist aktuell in der Caricatura zu sehen.

 

© Caricatura

 

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Fotografieausstellung

Paradiso

Lorenzo Castore

Leica Fotogralerie Solms

März 2006

     

Lorenzo Castore (Jahrgang 1973), seit 1981 in Rom lebender Fotograf, hat zunächst Jura studiert. Doch schon eine Woche nach dem letzten Examen fuhr er mit der Kamera in den Kosovo und kehrte mit einer beeindruckenden in Schwarzweiß fotografierten Serie über eine Gruppe alter Serben zurück. Wenig später wählte er jedoch die Farbe, um sich auszudrücken. Denn dort, wo die Bilder dieser Ausstellung entstanden sind, im gleißenden Licht des Südens, beherrscht die Farbe alles und jedes, am Tag und in der Nacht.

 

Lorenzo Castore hat sich dazu jeweils für einige Wochen in Havanna und Mexico City aufgehalten. Doch zeigt er die beiden Metropolen fern aller Klischees. Dem Fotografen geht es vielmehr darum, Gefühle und Ideen zu vermitteln und mit seinen Bildern Geschichten zu erzählen. So hält er auf den ersten Blick scheinbare Nebensächlichkeiten fest: Barbesucher, Passanten, der Transvestit sind seine Hauptpersonen, Hinterhöfe, schummerige Straßenecken, enge Hausflure bilden die Bühne. Durch das Spiel mit Licht und Farbe erzeugt er hierbei jedoch eine intensive Atmosphäre und erzählt auf diese Weise von den dort lebenden Menschen. Obwohl er mitten im Geschehen ist, greift er nicht wie ein neugieriger Reporter ein, sondern führt die Kamera quasi im Vorübergehen und erhascht so momentartige intime Einblicke.

Der Fotograf benutzte dazu die Leica M6. Als Objektive dienten ihm das Summilux-M 1:1,4/35 mm ASPH und das Summicron-M 1:2/35 mm

 

Das fotografische Projekt ist 2005 mit dem Leica European Publishers Award ausgezeichnet worden. Das Buch „Paradiso“ ist bei Edition Braus, Heidelberg, erschienen.

 

© Leica

 

Ausstellungsort: Leica - Galerie Solms

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Leica

Oskar-Barnack-Preis

2005

geht an Guy Tillim

 

Mit seiner Fotoreportage ‚Johannesburg Story’ hat der südafrikanische Fotograf Guy Tillim den Leica Oskar Barnack Preis 2005 gewonnen. Die Reportage dokumentiert den Wandel der Stadt von einer urbanen Enklave der weißen Minderheit zu einer ‚Afrikanischen Stadt’, wie es der Fotograf formuliert. Der schnelle Wechsel, gesteuert durch die Stadt- und Regionalverwaltung, hinterlässt traumatisierende Spuren. Das Entstehen einer schwarzen, entwurzelten Unterschicht bringt Johannesburg in eine erneute Gettoisierung unter verändertem Vorzeichen.

Die fotografische Suche nach Spuren des Wandels überzeugt formal wie inhaltlich: fragmentiert ist der Blick auf Abriss und Zerfall der städtischen Strukturen und Wohnungen, zerrissen und verloren bewegen sich hierin die Bewohner. Guy Tillim nähert sich dem Thema an – von dem Außenblick bis zur intimen Beobachtung von Details. Über die gelungene Dokumentation lokaler Auswirkungen historischer Prozesse hinaus wirft der Fotoessay Fragen über Identität und Würde des Menschen auf. Damit leistet er einen herausragenden Beitrag zum Wettbewerbsthema ‚Mensch und Umwelt’ des Leica Oskar Barnack Preises.


80 Jahre nach dem Durchbruch der Kleinbildfotografie dokumentiert der Fotograf, dass unabhängig aller technologischen Veränderungen des Bilderschaffens unveränderte Erfolgsfaktoren zu einer Weiterentwicklung des fotografischen Mediums führen: journalistische Neugier, Hartnäckigkeit und Einfühlungsvermögen sowie die Fähigkeit, eine individuelle visuelle Handschrift zu entwickeln.

Mit einer ehrenvollen Erwähnung wird der Essay „Sind Sie ein echter Frosch?“ der deutschen Fotografin Linn Schröder ausgezeichnet. Entstanden an unterschiedlichen Orten wie Warschau, Moskau und Hamburg verbindet die teils gefundenen, teils inszenierten Bilder ihr formaler Aufbau und eine mysteriöse Stimmung. Basierend auf Texten des Japaners Haruki Murakami liefert die Bildserie einen im Wettbewerbsumfeld ungewöhnlichen aber ebenfalls treffsicheren Beitrag zur Analyse des Verhältnisses von Mensch und Umwelt, der viel Raum für eigene Interpretationen lässt.

 

  

Der Leica Oskar-Barnack-Preis wurde erstmals 1979 anlässlich des 100. Geburtstages von Oskar Barnack (1879 – 1936) vergeben. Die prämierten Arbeiten der Gewinner werden in den internationalen Leica Galerien zu sehen sein. Die Neuausschreibung des Wettbewerbs ist zum 31. Januar 2006 geplant. Die Ausschreibungsunterlagen sind in Kürze im Internet auf der Seite www.leica-camera.com unter der Rubrik Kultur – Events abrufbar.

© Leica

 

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Wettbewerbsaufruf

 

 

5. Landesfotoschau Thüringens 2006

 

In diesem Jahr wird es wieder eine Landesfotoschau geben, bereits die fünfte im Freistaat Thüringen. Es ist eine Fotoausstellung von Thüringern für Thüringer und deren Gäste. Denn jeder Thüringer Bürger - und natürlich auch jede Bürgerin - kann sich mit Fotos an diesem Wettbewerb beteiligen. Nachdem eine Jury die besten Fotos ausgewählt hat, wird die Ausstellung an mehreren Orten Thüringens gezeigt. Möglichst viele Besucher sollen sich an den Bildern erfreuen und einen Eindruck von der Vielfalt der Themen und der Qualität der Thüringer Fotografen, Amateuren wie Profis, bekommen.

Die Fotoschau wird vom Landesverband Thüringen der Gesellschaft für Fotografie e.V. veranstaltet. Die Schirmherrschaft hat der Minister für Bundes- und Europangelegenheiten in der Thüringer Staatskanzlei, Herr Gerold Wucherpfennig, übernommen. Das Land fördert Wettbewerb und Ausstellung durch die Finanzierung eines Kataloges, in dem die Ergebnisse präsentiert werden und den jeder Einsender erhält.

Die eingesandten Fotos brauchen keinem besonderen Thema zugeordnet zu sein, müssen aber in den letzten drei Jahre entstanden sein. Die 5. Landesfotoschau wird zuerst im September in der Jenaer Goethegalerie gezeigt, bevor sie auf ihrer Rundreise durch den Freistaat auch in Bad Frankenhausen, Gera, Suhl und Erfurt zu sehen sein wird.

Einsendeschluss für die Landesfotoschau ist der 1. Juni 2006. Die genauen Wettbewerbsbedingungen erfahren Sie im Internet unter http://www.gff-thueringen.de/ oder können Sie beim Landesvorstand (Krähenbergstr. 9, 99189 Tiefthal) anfordern.

© Gesellschaft für Fotografie - Thüringen

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Große Lichtbildner des

20. Jahrhunderts:

KARL BLOSSFELDT (1865 – 1932)

„Urformen der Kunst“

Ausstellung im Kamera- und Fotomuseum Leipzig
vom 14. Januar bis zum 2. April 2006


In der Reihe „Große Lichtbildner des 20. Jahrhunderts“ stellt das Kamera- und Fotomuseum Leipzig legendäre Fotoklassiker vor, die die Geschichte der Fotografie stilbildend beeinflusst haben.

Das Werk von Karl Blossfeldt zählt bis heute zu den größten Leistungen der Neuen Sachlichkeit und entfachte wahre Lobeshymnen, als es 1928 erstmals publiziert wurde. Nur wenige Fotografen haben so große und nachhaltige Anerkennung erfahren wie er.

Blossfeldts Nahaufnahmen von Pflanzen, die Bezüge zu dekorativen Elementen und ornamentalen Formen der Kunstgeschichte deutlich machen, leisteten einen sehr wichtigen Beitrag zur Moderne im 20. Jahrhundert, indem sie zwei divergierende künstlerische Richtungen, die Neue Sachlichkeit und den Surrealismus, miteinander verschmolzen. Die Fotografien vereinen das künstlerische Prinzip von Abstraktion und Geometrie der Formen, wie es vom Bauhaus vertreten wurde, mit dem der Surrealisten, durch ungewohnte und überhöhte Darstellung der Wirklichkeit die herkömmlichen Sehgewohnheiten zu erschüttern.

Mit Hilfe der Kamera machte Karl Blossfeldt am universalen Motiv der Pflanze grafische Details sichtbar, wie sie vorher noch nie wahrgenommen worden sind. Die Einzigartigkeit seines Werkes wird dadurch unterstrichen, dass seine klaren und streng komponierten Lichtbilder auch noch heute, hundert Jahre nach ihrem Entstehen, zu beeindrucken und zu faszinieren vermögen.

Die Ausstellung ist eine Leihgabe der Stiftung Moritzburg Halle und zeigt 60 Originale aus Blossfeldts Hauptwerk „Urformen der Kunst“. Das Kamera- und Fotomuseum in der Mölkauer Gottschalkstraße 9 ist Mittwochs, Samstags und Sonntags jeweils von 13 – 17 Uhr geöffnet.

© Fotomuseum Leipzig, Telefon: 0341 - 6515711

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Fotografieausstellung

René Groebli

„Das Auge der Liebe“ und „Magie der Schiene“
 

 

 


Ausstellung im Kamera- und Fotomuseum Leipzig
vom 8. April bis zum 2. Juli 2006


Bereits in den 1950-er Jahren erwarb das Museum of Modern Art in New York einen sitzenden Akt aus der Serie „Das Auge der Liebe“. Das Kamera- und Fotomuseum Leipzig präsentiert in seiner aktuellen Ausstellung diese Ikone der Fotografie sowie die komplette Serie des 1927 in Zürich geborenen Fotoklassikers René Groebli.

„Das Auge der Liebe“ ist ein fotografisches Liebesgedicht, ein Werk voller zeitloser Poesie, das 1953 auf der Hochzeitsreise von René Groebli und seiner Frau Rita in Paris und Südfrankreich entstand. Die Bilder bestechen durch die Schönheit der Bewegung, das Spiel mit der Silhouette, das gedämpfte Licht, den tiefen Schatten, den Kontrast von Schärfe und Unschärfe, von Verhüllen und Enthüllen. Groebli wollte Assoziationen wecken, gelungen ist ihm ein Meisterwerk von seltener atmosphärischer Dichte.

Daneben zeigt die Ausstellung den 1949 entstandenen Fotoessay „Magie der Schiene“, der die französische Dampfeisenbahn in einem Zusammenspiel von Rauch, Geruch, Landschaft, Romantik und Stimmung als Symbol der Kraft versinnbildlicht hat. Groebli fotografierte eine Rhapsodie aus Dampf uns Stahl und vermittelt uns den Blick in eine faszinierende Welt der Technik, die es schon lange nicht mehr gibt.

René Groebli zählt zu den Klassikern der Schweizer Fotografie, der das Spiel von Schwarz und Weiß mit seinen Zwischentönen meisterhaft beherrscht. Die beiden frühen Serien werden ergänzt durch Groeblis späte Aktfotografien aus den 1990-er Jahren, die sich durch ihre poetische und malerische Ausstrahlung auszeichnen.

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit der infocus Galerie Köln. Das Kamera- und Fotomuseum in der Mölkauer Gottschalkstraße 9 ist mittwochs, samstags und sonntags jeweils von 13 – 17 Uhr geöffnet.

© Fotomuseum Leipzig, Telefon: 0341 - 6515711
 

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Dokumentationen und Kurse zur Fotografie im deutschsprachigen Fernsehen


             

 

Dienstag, 14. März 2006 - 0.25-1.10 (Datum Mittwoch) arte
Exhibition: Das Licht
Licht war schon immer ein Mittel der Kunst. Es dient dazu, Formen zu offenbaren und Visionen sichtbar zu machen. Die Dokumentation macht deutlich, dass zeitgenössische Künstler das Licht immer mehr auch zum Gegenstand ihrer Darstellungen machen.

Samstag, den 1. April 2006 - 17.40 arte

Bettina Rheims - Mein Leben

Samstag, 1. April 2006 - 14.10-14.45 arte
Künstler hautnah: John Bock - Filmemacher, Sänger, Video- und Performancekünstler
"Künstler hautnah" - das Rendezvous mit der europäischen Kunstszene. Jede Sendung ist einem Künstler gewidmet, die heutige dem Berliner Filmemacher, Sänger, Video- und Performancekünstler John Bock.

 
Sonntag, 2. April 2006 - 23.50-0.35 ORF2
Bilder einer Ausstellung
Das Häufigste, was moderne Kunst beim Betrachter hervorruft, ist Ratlosigkeit. Erweist man sich als Banause, wenn man in einen neuen Kunsttrend nicht widerspruchslos einstimmt, oder lässt man sich vom Künstler durch den Kakao ziehen, indem man ernst nimmt, was gar nicht ernst gemeint war? Ulrich Seidl lebt seinen Hang zum Skurrilen voll aus, wenn er Vernissage-Besucher zu den Bildern zu Wort kommen lässt. Ein Seniorenpaar lässt sich etwa hinreißen zu phantastischen Kommentaren zu Frohners "Raupenfresser". Bei einem anderen Paar provoziert eine Frohner-Diskussion gar eine private Auseinandersetzung über Liebe und Sex

Samstag, 8. April 2006 - 14.10-14.40 Uhr arte
Künstler hautnah: Giorgia Fiorio - Fotografin
"Künstler hautnah" - das Rendezvous mit der europäischen Kunstszene. Jede Sendung ist einem Künstler gewidmet, die heutige der in Turin geborenen, aber weit über die Grenzen Italiens bekannten Fotografin Giorgia Fiorio

 

Samstag, den 8. April 2006 - 23.30 Uhr arte

Kultursendung Metropolis - mit einem Beitrag über Sebastiao Salgado

Sonntag, 9. April 2006 - 18.45-19.00 Doku (ZDF digital)
Ara Güler - Das Auge von Istanbul
Er war "Time Life"-Fotoreporter, portraitierte Picasso, Dali, Churchill, die Callas, Sophia Loren und viele andere.

Sonntag, 9. April 2006 - 23.05-0.05 ORF2
Letizia Battaglia - Die Mafia im Visier, Porträt der Fotografin
Schwarz-Weiß-Fotografien haben sie berühmt gemacht. Mit knapp 40 Jahren änderte Letizia Battaglia ihr Leben und wurde Fotoreporterin. Und sie entdeckte ihren stark ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit. Auf dem Höhepunkt der Mafiamorde in Sizilien, in den siebziger und achtziger Jahren, dokumentierte Letizia Battaglia die sizilianische Gesellschaft und wurde zu einem führenden Mitglied der Kampagne gegen die Mafia. Die Kontraste der verfallenen Schönheit von Palermo liefern den Hintergrund, Letizia den Vordergrund. Die Dokumentation zeigt ihre unerschöpfliche Energie als Collage ihrer Erinnerungen, ihrer Gedanken und ihrer international preisgekrönten Fotos.

Dienstag, 11. April 2006 - 14.30-15.00 3SAT
Emil Nolde - Biblische Bilder
Die biblischen Bilder Emil Noldes galten in der Nazizeit als "gemalter Hexenspuk". In der berüchtigten Münchner Ausstellung "Entartete Kunst" wurde 1937 sein neunteiliges Werk "Das Leben Christi" als "primitive und gotteslästerliche Kritzelei" angeprangert. Heute genießen Noldes Werke hohes Ansehen und werden teuer gehandelt. In enger Zusammenarbeit mit der "Stiftung Sebüll Ada und Emil Nolde" entstand ein Film, der Noldes Auseinandersetzung mit religiösen Motiven dokumentiert.

 

Samstag, 15. April 2006 - 19.15-19.30 Doku (ZDF digital)
Ara Güler - Das Auge von Istanbul
Er war "Time Life"-Fotoreporter, portraitierte Picasso, Dali, Churchill, die Callas, Sophia Loren und viele andere

 

Freitag, den 21.April 2006 - 00:15  Arte

Klangfarben und Lichtmusik bald im Fernsehen

Wer es nicht in das Konzert »Klangfarben und Lichtmusik« <http://on1.zkm.de/zkm/stories/storyReader$4974> geschafft hat, muss sich nicht länger ärgern. Denn in Kürze werden die dort präsentierten Lichtfilme, die in einer Kooperation des ZKM mit ZDF/Arte und dem ensemble ascolta neu vertont wurden, auf Arte ausgestrahlt. Neben sieben Kurzfilmen der deutschen Filmavantgarde (Walter Ruttmann, Hans Richter, Oskar Fischinger) wird auch ein Langfilm von Germaine Dulac gezeigt. Die dafür benötigte DVD wird momentan am ZKM | Institut für Musik und Akustik produziert.

Dienstag, 18. April 2006 - 13.00-13.15 RBB
Von der Idee zum Bild: Die Lust am Bild, Reihe, Folge 1

Freitag, 21. April 2006 - 8.40-8.55 SWR
Optik´: Wo Licht ist, ist auch Schatten, Reihe, Folge 1
Nach einer allgemeinen Einführung zur Bedeutung des Sonnenlichts für das Leben auf der Erde wird zunächst die Zerlegung des Lichts in einzelne Farben bei Regenbogen und Prisma demonstriert. Neben der Sonne werden noch andere natürliche Lichtquellen wie Feuer und Blitz angesprochen und anschließend ein kurzer Streifzug durch die Geschichte der künstlichen Beleuchtung von der Fackel bis zum Flutlicht unternommen. Ein kleiner Trickfilm veranschaulicht Geradlinigkeit und Geschwindigkeit der Lichtausbreitung und erklärt Sonnen- und Mondfinsternis. Als Beispiel aus der Alltagserfahrung dient die Projektion in einem verrauchten Kinosaal zur Darstellung der Geradlinigkeit der Lichtausbreitung. Um die Durchlässigkeit verschiedener Stoffe für Lichtstrahlen geht es am Schluss der Sendung

Sonntag, 23. April 2006 - 14.45-15.00 3SAT
PHOTOsuisse: Katrin Freisager
Katrin Freisagers bekannteste Arbeiten zeigen junge Frauen in traumähnlichen Zuständen - entrückt und präzis inszeniert in einem Hotelzimmer, Atelier oder Studio. In eine neue Richtung weist der Bilderzyklus "Las Meninas" ("Die Hoffräulein", 2004), die Katrin Freisager wie ein Bühnenstück nach dem gleichnamigen Gemälde von Velasquez aus dem Jahr 1656 inszeniert, einem Meisterwerk der abendländischen Malerei. Freisagers subtiles Spiel mit Kostümen und Körperkompositionen generiert dieselbe mysteriöse Atmosphäre, denselben reduzierten Rahmen, die auch ihre andere Arbeiten prägen. Paolo Poloni stellt die Arbeiten der Schweizer Fotografin Katrin Freisager vor.

Dienstag, 25. April 2006 - 13.00-13.15 RBB
Von der Idee zum Bild: Die Kamera und das Objektiv, Reihe, Folge 2

Dienstag, 25. April 2006 - 0.55-1.25 (Datum Mittwoch) 3SAT
Wortwechsel: Walter Janson im Gespräch mit Konrad Rufus Müller (Fotograf)
Der Fotograf Konrad Rufus Müller hat mit seiner Kamera alle sieben deutschen Nachkriegskanzler porträtiert - und dabei unterschiedlichste Erfahrungen gemacht: Willy Brandt sei auf verblüffende Weise frei von Eitelkeit gewesen, ganz im Gegensatz zu Helmut Kohl. Zum verschlossenen Helmut Schmidt habe er keinen Zugang gefunden - dafür aber zu Konrad Adenauer. Walter Janson spricht mit Konrad Rufus Müller über Macht, Machtnähe und Eitelkeit.

Freitag, 28. April 2006 - 8.40-8.55 SWR
Optik: Spieglein, Spieglein an der Wand, Reihe, Folge 2
Ausgehend von Lichtreflexen auf einer bewegten Wasseroberfläche werden in der Sendung Phänomene der Spiegelung des Lichts behandelt. Kinder, die sich mit Handspiegeln blenden, leiten über zu einer Darstellung des Gebrauchsgegenstandes Spiegel in seinen historischen, technischen und symbolischen Dimensionen. Fassaden und Ausstattung moderner Gebäude zeigen die heutige Bedeutung von Licht reflektierenden Materialien für die Einsparung von Energie, für ergonomische Arbeitsplatzgestaltung und nicht zuletzt für die Beleuchtungsästhetik.

Sonntag, 30. April 2006 - 17.00-17.15 Schweiz 1
DESIGNsuisse: Lars Müller, Porträtreihe, Folge 14
Ein kleiner Verlag mit einem grossen Namen: Wenn es um Fotografie, Kunst, Design oder Architektur geht, ist der Verlag von Lars Müller in Baden-Wettingen die erste Adresse.

Dienstag, 2. Mai 2006 - 13.00-13.15 RBB
Von der Idee zum Bild: Gut geschossen: Alles über die Kamerasprache, Reihe, Folge 3

Mittwoch, 3. Mai 2006 - 11.45-12.00 Schweiz 1
DESIGNsuisse: Lars Müller, Porträtreihe, Folge 14
Ein kleiner Verlag mit einem grossen Namen: Wenn es um Fotografie, Kunst, Design oder Architektur geht, ist der Verlag von Lars Müller in Baden-Wettingen die erste Adresse.

Freitag, 5. Mai 2006 - 14.40-14.55 HR
Kunst in Rüsselsheim
"Kunst", "Museum", "Unterricht" - für viele Schüler pure Reizworte, die oftmals mit Ablehnung quittiert werden. Nicht so an der Alexander von Humboldt-Schule in Rüsselsheim. Hier besuchte ein Wahlpflichtkurs der 10. Klasse mit wachsender Begeisterung die Ausstellung "Exil und Moderne" in den "Opelvillen". Im Gepäck: Stativ, Kamera und Mikrofon. Denn in diesem "Medienprojekt" sollten die Schüler lernen, Künstler und Werke durch die Kamera zu betrachten. Dies eröffnete neue Perspektiven, auch für die eigenen Bilder, die im Projekt entstanden waren und die ebenfalls dokumentiert wurden. Die in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Rundfunk entstandene Schülerdokumentation setzt sich nicht nur intensiv mit Künstlern wie Pablo Picasso, Paul Klee, Jackson Pollock oder Max Beckmann auseinander. Die Schüler fragen darin auch kritisch nach, welche Rolle in Zeiten der sozialen und wirtschaftlichen Krisen "Kunst in Rüsselsheim" spielt.

Mittwoch, 3. Mai 2006 - 11.45-12.00 Schweiz 1
DESIGNsuisse: Lars Müller, Porträtreihe, Folge 14
Ein kleiner Verlag mit einem grossen Namen: Wenn es um Fotografie, Kunst, Design oder Architektur geht, ist der Verlag von Lars Müller in Baden-Wettingen die erste Adresse.

Samstag, 6. Mai 2006 - 10.45-11.00 Schweiz 1
DESIGNsuisse: Lars Müller, Porträtreihe, Folge 14
Ein kleiner Verlag mit einem grossen Namen: Wenn es um Fotografie, Kunst, Design oder Architektur geht, ist der Verlag von Lars Müller in Baden-Wettingen die erste Adresse.

Samstag, 6. Mai 2006 - 22.15-23.10 3SAT
Die wirklichere Wirklichkeit: Der Künstler Franz Gertsch
Franz Gertsch ist einer der prominentesten Schweizer Künstler und ein Hauptvertreter des Foto- und Hyperrealismus. Berühmt geworden ist er mit riesigen Gemälden der Rockpoetin Patti Smith. Seine künstlerische Entwicklung führte ihn vom Zelebrieren des Glamours der Jugendlichkeit hin zur Feier der Natur: Heute malt er in großformatigen Bildern vor allem Pflanzen. Zur ersten umfassenden Retrospektive seines Werks 2002 im Museum Franz Gertsch in Burgdorf und im Kunstmuseum Bern porträtierte Peter K. Wehrli den Künstler Franz Gertsch.

Sonntag, 7. Mai 2006 - 14.45-15.00 3SAT
PHOTOsuisse: Gaudenz Signorell, Porträt, Schweiz, 2004
Die Kamera benutzt Gaudenz Signorell als eine Art Skizzenblock. Er hält damit flüchtigen Eindrücke fest. Es sind schnelle, unruhige und fast zufällig erhaschte Bilder, die er in Rom, Paris, New York und Kuba abseits der Touristenpfade aufspürt. Scheinbar Unwichtiges weckt seine Aufmerksamkeit: verlassene Räume, dunkle Nischen, verkratzte Wände. "Irgendwas fasziniert mich daran", erklärt Gaudenz Signorell. "Man spürt die Präsenz von Menschen. Jeder hat sein Zeichen hinterlassen - und so ist ein Bild entstanden."

Dienstag, 9. Mai 2006 - 13.00-13.15 RBB
Von der Idee zum Bild: Neue Sichtweisen: Fotos mit der digitalen Kamera, Reihe, Folge 4

 
Samstag, 13. Mai 2006 - 20.15-20.40 arte
Art Safari: Matthew Barney
Matthew Barney schafft Kunst aus einem Hollywoodrepertoire mit Videos, Skulpturen, Fotografien und Zeichnungen.

Sonntag, 14. Mai 2006 - 23.05-23.50 ORF2
Moment-Aufnahmen - Elfie Semotan, Porträt der Fotografin
Die höchst erfolgreiche Fotografin gehört zu den Aushängeschildern der österreichischen Kunstszene. Die gebürtige Oberösterreicherin lebt abwechselnd in New York, Wien und dem südlichen Burgenland. Bereits Ende der 70er Jahre sorgte Elfie Semotan in Österreich für Aufsehen. Sie schoss die Fotos für die viel diskutierte Palmers-Plakatserie "Trau dich doch". Von da an gehört sie zu den Topfotografen der Modebranche, fotografiert für Magazine wie Vogue oder Harper's Bazaar und illustriert Werbekampagnen für Mode und die Lifestyle-Branche. Seit 20 Jahren arbeitet sie mit dem Modeschöpfer Helmut Lang zusammen. Elfi Semotan war und ist eine für zahlreiche Künstler höchst inspirierende Persönlichkeit und gilt in Kunstkreisen als Muse. Sie war mit namhaften Künstlern befreundet, mit Kurt Kocherscheidt und Martin Kippenberger verheiratet.

Sonntag, 14. Mai 2006 - 23.50-1.20 ORF2
Grenz.Räume: Inge Morath - Letzte Reise
Den steirisch-slowenischen Grenzraum nannte Inge Morath "ihre heimliche Sehnsucht". Dorthin war die in Graz geborene Fotografin im Rahmen eines Projekts der Kulturhauptstadt Graz 2003 kurz vor ihrem Tod noch einmal zurückgekehrt. Sie begab sich auf eine Zeitreise der besonderen Art: Rückkehr zur Herkunft, das Haus an der Grenze, Begegnungen mit ihrer Lebensfreundin Renate und Ehemann Arthur Miller, Begegnungen mit Künstlern, Feste und Gespräche – und schliesslich die Krankheit zum Tode.

Freitag, 2. Juni 2006 - 8.15-8.30 alpha
Mediawatch: Print, Reihe, Folge 4

Dienstag, 6. Juni 2006 - 13.00-13.15 RBB
Von der Idee zum Bild: In Pose gesetzt: Mode- und Werbefotografie, Reihe, Folge 8

Samstag, 17. Juni 2006 - 22.50-23.50 (auch 4.30-5.30, dann Datum Sonntag) 3SAT
Bilderstreit - Kunst im Gespräch
Ausstellungen: Tacita Dean, Basel, Caspar David Friedrich, Museum Folkwang Essen, Jonathan Meese, Deichtorhallen Hamburg, Meret Oppenheim, Kunstmuseum Bern
Mit: Ursula Bode (Journalistin), Carla Schulz-Hoffmann (Pinakothek der Moderne), Jean-Christophe Ammann (Frankfurt/Main), Bazon Brock (Uni Wuppertal)

Sonntag, 18. Juni 2006 - 14.45-15.00 3SAT
PHOTOsuisse: Christian Vogt
Seit mehr als drei Jahrzehnten lotet Christian Vogt das ganze Spektrum der Fotografie aus, treibt sein Werk in Zyklen und Serien weiter. Die konzeptionelle Arbeit ist für ihn dabei ebenso wichtig wie das Bildermachen selbst. Für eine Porträtreihe nahm er bekannte und weniger bekannte Leute mit geschlossenen Augen auf. Die Porträtierten richten so ihren Blick nach innen, kommen schon gar nicht in Versuchung, gefallen zu wollen. Pierre Mennel stellt den Fotografen Christian Vogt vor.

Sonntag, 25. Juni 2006 - 6.30-7.00 alpha
Mediendesign: Deutsch / Medienkompetenz

Montag, 26. Juni 2006 - 17.30-18.00 alpha
Wirkungsweise der Medien und Probleme der Mediennutzung
Deutsch / Medienkompetenz

Mittwoch, 28. Juni 2006 - 13.15-14.15 3SAT
Bilderstreit - Kunst im Gespräch
Ausstellungen: Tacita Dean, Basel, Caspar David Friedrich, Museum Folkwang Essen, Jonathan Meese, Deichtorhallen Hamburg, Meret Oppenheim, Kunstmuseum Bern
Mit: Ursula Bode (Journalistin), Carla Schulz-Hoffmann (Pinakothek der Moderne), Jean-Christophe Ammann (Frankfurt/Main), Bazon Brock (Uni Wuppertal)

Samstag, 1. Juli 2006 - 14.15-14.45 arte
Künstler hautnah: Michael Ackerman - Fotograf
"Künstler hautnah" - Das Rendezvous mit der internationalen Kunstszene. Gezeigt wird, wie Künstler arbeiten, wie ihre Projekte entstehen und welche Wege sie gehen. Jede Sendung ist einem Künstler gewidmet, die heutige dem New Yorker Fotografen Michael Ackerman.


Dienstag, 4. Juli 2006 - 9.55-10.25 arte
Künstler hautnah: Michael Ackerman - Fotograf

Dienstag, 4. Juli 2006 - 0.35-1.40 (Datum Mittwoch) arte
Durch die Nacht mit ... Shirin Neshat und Henry Rollins
Shirin Neshat, iranische Fotografin und eine der bedeutendsten zeitgenössischen Videokünstlerinnen, trifft in ihrer Wahlheimat New York auf den energiegeladenen US-amerikanischen Sänger, Autor und Schauspieler Henry Rollins. Sie diskutieren vor allem über die schweren politischen Spannungen zwischen den USA und dem Iran.

Donnerstag, 6. Juli 2006 - 8.30-9.00 arte
Künstler hautnah: Michael Ackerman - Fotograf

Freitag, 7. Juli 2006 - 14.45-14.55 (VPS: 14.14) HR
Der fotografische Supermarkt: Schüler lichten ihre Alltagswelt ab
Bringen Fotografien die Wirklichkeit hervor oder zum Verschwinden? Eine nur schwer zu beantwortende Frage. Zumindest vervielfältigt die neue digitale Fotografie die Alltagswelt, vor allem seit nicht nur Kameras, sondern auch Handys zu jeder Zeit und an allen Orten spontane und preiswerte Bilder ermöglichen und überall hin verschicken - ein inzwischen unter Jugendlichen beliebtes Vergnügen. Diese Erfahrung wird in dem Film "Der fotografische Supermarkt" aufgegriffen und von den Jugendlichen selbst hinterfragt. Schüler einer 10. Klasse der Alexander-von-Humboldt-Schule aus Rüsselsheim fotografieren - von der Kamera begleitet - ihre Alltagswelt und gehen dabei ihren Sehnsüchten, Wünschen und Ängsten nach. Wie wird etwa das Thema "Liebe" fotografiert? Wie teilt man seine Gefühle mit? Greifen sie dabei auf Werbemuster zurück, oder entwickeln sie ihre eigene Bildsprache? Werden die Fotos am heimischen PC bearbeitet, oder sind sie spontan? Welche Manipulationsmöglichkeiten gibt es? Gelingt es in diesem Projekt, die Alltags- und Konsumwelt von Schülern durch Schüler neu und kritisch zu hinterfragen? Der Film, den die Schüler selbst gedreht haben und der ihre eigene mediale Kompetenz stärkt, versucht eine Antwort zu geben.

Sonntag, 16. Juli 2006 - 14.45-15.00 3SAT
PHOTOsuisse: Olivier Christinat, Porträt, Schweiz, 2004
Der Schweizer Fotograf Olivier Christinat, geboren 1963, ist ein Meister der Inszenierung - sei es, wenn er Akte ins Bild setzt oder wenn er wichtige politische Ereignisse mit jungen Schauspielern nachstellt. So unterschiedlich seine Themen sein mögen, seine Arbeiten stellen auf listige Art das Medium selbst in Frage.

Dienstag, 18. Juli 2006 - 21.45-21.55 3SAT
Das Ohr des Fotografen
Kurmis
Kurzfilm, Litauen, 2002, 10 min, Regie: Dalia Survilaite
Der kurze Dokumentarfilm erzählt die Geschichte eines ungewöhnlichen jungen Mannes, der sich nicht mit den Einschränkungen abfindet, die ihm seine Behinderung auferlegt: Obwohl er von Geburt an blind ist und seine Umwelt hauptsächlich über Geräusche wahrnimmt, ist er ein leidenschaftlicher Fotograf. Die Filmemacherin Dalia Survilaite hat den jungen Mann auf akustischer Motivsuche begleitet. Neben einer eigenwilligen Auseinandersetzung mit den Medien Fotografie und Film ist "Das Ohr des Fotografen" ein unaufgeregtes, liebevolles Plädoyer für ein selbstbestimmtes Leben trotz körperlicher Behinderung.

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Mittwoch, 26. Juli 2006 - 13.45-14.15 3SAT
Die Bretagne in den Augen der Maler: Gauguin, Monet, Bernhardt und die anderen
"Ich liebe die Bretagne", schrieb Paul Gauguin begeistert, als er zum ersten Mal in das Städtchen Pont-Aven kam. Gauguin blieb mehrere Monate und kehrte nach seiner Panama-Reise noch einmal zurück, so sehr war er von dem besonderen Licht, den Farben und der Atmosphäre der Gegend fasziniert. Fernab vom Kunstbetrieb in Paris hatten er und seine Malerkollegen in Pont-Aven einen neuen Stil entwickelt: die "Schule von Pont-Aven". Sven Rech hat sich auf die Spuren der Schule von Pont-Aven begeben - und dabei nicht nur alte Meister entdeckt.

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