Newsletter und Ausgabe Nr. 16 

    

Fotografieausstellung

MOTION

Irinel Stegaru

 

 



Fotogalerie im Hause Bohl, Eisenach

Eröffnung am 16. Dezember 2006 um 20.00 Uhr

Die Fotografin ist zur Eröffnung anwesend

16. Dezember 2006 bis  8.März 2007

 



Die Fotografin Irinel Stegaru, geboren in Bukarest/Rumänien, wuchs in Mannheim auf. Ein Fulbright-Stipendium ermöglichte ihr ein Kunststudium in den USA. Den Master of Arts erhielt sie von der New York University und dem renommierten International Center of Photography. Ihre Eisenacher Ausstellung widmet sie der Ausdruckskraft des modernen Tanztheaters.

Das Projekt „My Beautiful People”, in dem sie die Würde und Schönheit alter Menschen einfing, wurde 1990 mit dem Premio della Stampa e della Critica (Kunstkritiker- und Pressepreis) der Stadt Venedig ausgezeichnet.
Auf ihren Reisen, die hauptsächlich durch Europa und die USA führten, entstanden Landschafts-, Architektur- und Menschenbilder. Für diese Arbeiten erhielt sie 1993 den Förderpreis für Junge Künstler der Stadt Mannheim.

Ihre Arbeiten wurden bereits in über 100 Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, u.a.:
Wilhelm-Hack Museum, Ludwigshafen; Europäisches Parlament, Brüssel; Palazzo Albrizzi, Venedig; Maison de l´Europe de Paris; Casa Italiana Zerilli-Marimò Gallery, New York; Akademie für Kunst und Medien, Tonji Universität, Shanghai, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg. Fotografische Arbeiten von Irinel Stegaru befinden sich in öffentlichem und privatem Besitz.

Zahlreiche Publikationen ihrer Fotografien sind in Zeitungen, Magazinen und Fachzeitschriften erschienen, u.a. in: Woman, Tanz International (Wien), Dance Europe (London), Schwarzweiss Magazin für Fotografie, Black & White Enthusiast (Australien). Seit 2000 ist Irinel Stegaru berufenes Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Photographie.

Seit 1997 arbeitet Stegaru an dem Projekt „Modern Dance“. Fasziniert von der Ausdruckskraft, Komplexität und Universalität der Körpersprache, begleitete sie mit ihrer Kamera im Laufe der Jahre über 70 internationale, etablierte und avantgardistische Tanzkompanien und Einzeltänzer.
Großartige Tänzer und Choreographen unserer Zeit inspirierten ihre Arbeit, u.a.: Ballet de l´Opéra National de Paris; Ballet Nacional de España, Madrid; Merce Cunningham Dance Company, New York; Hamburg Ballett – John Neumeier; Pina Bausch – Tanztheater Wuppertal.

Die Ausstellung „Motion“ präsentiert eine Auswahl von ca. 35 Exponaten und wird von einem Katalog sowie einem Kunstdruckkalender für 2007 (erschienen im Verlag Edition Panorama) begleitet.

© Fotografiegalerie Bohl e.V. - Karlstraße 32, 99817 Eisenach, Telefon 03691 - 742078

Die Webseite der Fotografin Irinel Stegaru

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Thomas-Michael Franke

„Die stillen, die verlassenen und die mystischen Orte“

 

 

 

Fotografieausstellung des Kunstförderverein

Creuzburg e. V.

 

Museum auf der Creuzburg

Galerie im Gelben Haus

 

    Brüchiger Steg, Rußland, Oktober 1988 - Schwarzweißfotografie auf Barytpapier           

 

Der 1940 in Magdeburg geborene Fotograf Thomas-Michael Franke arbeitet seit 1978 als freischaffender Diplom-Fotografiker in den Bereichen Industrie-, Architektur-, Reportage-, Mode- und Landschaftsfotografie in Erfurt. Er ist Mitglied des Verbandes Bildender Künstler Thüringen und ist durch zahlreiche Ausstellungsbeteiligungen und Einzelausstellungen im Inn- und Ausland – u. a. in Leipzig, Erfurt, Soest, Vilnius und Lille – bekannt.

Die Ausstellung unter dem Titel „Die stillen, die verlassenen und die mystischen Orte“ umfasst etwa 40 Schwarzweißfotografien auf Barytpapier aus der Zeit von 1974 bis 2003. Der Titel verweist auf eine Sammlung von Arbeiten, die den besonderen, den merkwürdigen oder merkenswürdigen Begegnungen und Orten gewidmet ist.

Wenn Thomas-Michael Franke fotografiert, dann fängt er die Besonderheit einer Situation ein, die über die Abbildung der Landschaft, der Person und dem Ereignis hinausgeht. Der betrachtende Blick und die Gedanken des Fotografen folgen der Struktur, der Geschichte und der Spannung, die zwischen meditativer Stille, ungewisser Verlorenheit und mystischer Melancholie liegen.

Die Objekte seiner fotografischen Arbeiten fand er bei seinen Studienreisen nach Russland, in den Kaukasus, nach Frankreich und in Deutschland

Im fotografischen Sinne ist Thomas-Michael Franke ein Wanderer zwischen den Welten seiner Themen und Motive. Mit dem sicheren Gespür für die unwiederbringliche Situation sucht er nach Geschichten zwischen quälender Vergänglichkeit und keimender Hoffnung. Er ist ein Grenzgänger zwischen funktionaler Strenge und einer tonig durchgezeichneten Lichtbildnerei. Die Klarheit und Strenge der Komposition einerseits und die malerischen Eindrücke mit den weichen Schattierungen der Grautöne zeichnen seine Werke aus.

© Thomas-Michael Franke, Telefon: 0361-3736178

Die Ausstellung ist vom Freitag, 10.11.2006 bis zum Sonntag 11.03.2007, sonnabends und sonntags von 10 bis 16 Uhr zu besichtigen.

Information: Webseite STADT CREUZBURG

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FotografieKultur Kurznachrichten

FAZ.NET (Mittwoch, den 03. Januar 2007 - 12:57 Uhr)
Junge deutsche Fotografie: Bitte nehmen Sie nicht Platz
Wer einen Überblick über die aktuelle deutsche Fotografie gewinnen möchte, ist in der Wanderausstellung „gute aussichten“ richtig. Erfrischend prallen hier die gegensätzlichsten Positionen aufeinander - vom Hyperrealismus bis zur Montage.
 
Spiegel (Mittwoch, den 03. Januar 2007 - 11:56 Uhr)
HDR-Fotografie: Wirklicher als die Wirklichkeit
Megapixel waren gestern - heute ist Qualität gefragt. Während Kamerahersteller an immer höheren Auflösungen schrauben, sind die Anwender ihnen schon einen Schritt voraus. Mit spezieller Software erschaffen sie detailreiche Fotos, die herkömmliche Digitalaufnahmen als flaue Werke entlarven.
 
Stern (Donnerstag, den 21. Dezember 2006 - 12:38 Uhr)
"Photo trouvée": Weggeworfene Erinnerungen
Jahrelang streiften die Fotohistoriker Michel Frizot und Cédric de Veigy über Flohmärkte, immer auf der Suche nach privaten Familienaufnahmen. Diese über einen Zeitraum von 20 Jahren ausgewählten Fotografien haben sie in dem Bildband "Photo trouvée" veröffentlicht.
 

GEO-Fotografiewettbewerb "Tiere": Jetzt abstimmen! (Donnerstag, der 7. Dezember - 10.00 Uhr)

Jetzt ist Ihr Urteil gefragt: Wählen Sie aus den Top-100 der GEO-Bildredaktion Ihre Favoriten aus! mehr »

kultur.ARD.de (Dienstag, den 05. Dezember 2006 - 12:52 Uhr)

 
Die Identitätspuzzlerin
Retrospektive in Bregenz Die New Yorker Fotokünstlerin Cindy Sherman gehört zu den wichtigsten Figuren der aktuellen Kunst- und Kulturszene. 1954 in New Jersey geboren, studierte sie Malerei und Fotografie und ist seit den 70er Jahren als Fotografin, Regisseurin und Schauspielerin tätig.
 
Spiegel (Samstag, den 02. Dezember 2006 - 12:51 Uhr)
Fotoschau "Men, War & Peace": Leiden und kleiden
James Nachtwey fotografierte Kriege, Helmut Newton Prominente, David La Chapelle inszeniert mit der Kamera Mode und Stars. Morgen beginnt eine gemeinsame Schau in Berlin. Sie hat sich viel vorgenommen.
 
Die Zeit (Donnerstag, den 30. November 2006 - 11:42 Uhr)
Fotografie: Wo Bilder zu Waffen werden
250 Jahre Kriegsberichterstattung. Ein Sammelband informiert über Reporter an der Front.
 
Spiegel (Donnerstag, den 16. November 2006 - 09:56 Uhr)
"Daily Photo"-Projekte: Schau mal, wie die anderen altern
Seit Jahren machen sie jeden Tag das gleiche Bild: "DAILY PHOTO"-Künstler wollen für den Rest ihres Lebens alle 24 Stunden ein Selbstporträt knipsen. Ihre Webseiten werden so zu Glanzstunden des Narzissmus - und einzigartigen Dokumenten des Alterns.
 
Spiegel (Donnerstag, den 16. November 2006 - 17:57 Uhr)
Neuer Pirelli-Kalender: Erotik des Alters
Alle Jahre wieder Mitte November erleben Verehrer der erotischen Fotografie die große Bescherung: Der Pirelli-Kalender ist ebenso heiß begehrt wie rar. Nur Auserwählte bekommen das gute Stück zugeschickt. Der Star der aktuellen Ausgabe ist bereits 72 Jahre alt.
 
Kurier (Donnerstag, den 16. November 2006 - 14:13 Uhr)
Begehbare Riesenkamera in Wien
Das Produkt einer "Schnapsidee" wurde nach Jahrzehnten entstaubt und liefert nun im Museumsquartier faszinierende Bilder.
 
Spiegel (Mittwoch, den 15. November 2006 - 17:49 Uhr)
Fotografie-Messe: "Bilder müssen atmen"
Die "Helsinki School" ist kein Geheimtipp mehr: Auf der Messe Paris Photo werden die jungen finnischen Fotografen mit einer Sonderschau gefeiert, Sammler reißen sich um die Bilder aus dem hohen Norden. Timothy Persons, Vater der Bewegung, verrät SPIEGEL ONLINE sein Erfolgsgeheimnis.
 
FAZ.NET (Dienstag, den 14. November 2006 - 14:48 Uhr)
Fotografie: Hinter den Fassaden der Finanzwelt
Banker und Broker sind diskret und gewähren selten Einblicke in ihre Arbeit. Zwei Fotografen haben dennoch Aufnahmen von Frankfurts Finanzwelt und den Menschen hinter den Glasfassaden gemacht: von Legehennen im Händlersaal und Toiletten mit Panoramablick. FAZ.NET - Homepage
 
docma (Samstag, den 11. November 2006 - 11:57 Uhr)
Cicero-Galerie für politische Fotografie
Bundeskulturminister Bernd Neumann eröffnete am 11. Oktober in Berlin Mitte direkt am Hackeschen Markt die Cicero-Galerie für politische Fotografie. Das Politik-Magazin Cicero hat auf 350 m² einen permanenten Ausstellungsort geschaffen, der sich politischen Bildthemen widmet.
 

        

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Fotoworkshop

Pflanzen- und Makrofotografie

 

Die Kunstwerke der Natur werden durch Vergrößerung zu "Palästen" aus Farben, Linien und Flächen. Kleine Dinge groß abzubilden ist sehr fotogen.  Der Workshop beleuchtet die ästhetische wie auch die dokumentarische Makrofotografie mit künstlichem und natürlichem Licht an Objekten der Natur.

Der Fotografieworkshop findet statt am 20. Januar 2007 im Botanischen Garten in Jena. Mehr Informationen zur Veranstaltung finden Sie Makrofotografie

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Fotoworkshop

Grundlagen der Portraitfotografie

Der Portraitfotografiekurs vermittelt Grundlagen an technischen, gestalterischen und psychologischen Fähigkeiten, die der Teilnehmer selbst mit seinen Mitteln im Nachhinein nachvollziehen kann.

Es werden absichtlich keine teueren Studioanlagen als Lehrmaterial verwendet. Der Hintergrund und die Beleuchtung werden mit einfachen Mitteln erreicht, die eine hochwertige Ausleuchtung garantieren. Diese erfolgt in Räumen und im Freien. Es werden "Mini-Porträtstudios" für die Übung aufgebaut. Inhaltlich sollen einfache, ehrliche und intensive Porträts ohne Spezialeffekte geschaffen werden, die durch ihre Natürlichkeit sich respektieren und den Schwerpunkt auf der Darstellung des Charakters haben.

Der Fotografieworkshop findet statt am 27. - 28. Januar 2007. Mehr Informationen zum Workshop finden Sie unter Portraitfotografie

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Fotografieworkhop

 

Historische Automobile

 

Historische Automobile strahlen Eleganz, Stolz und Erfindergeist in technischer Perfektion und in souveräner Gestaltung aus. Jedes Detail wie der Motor, die Scheinwerfer und die Räder ist ein Meisterwerk der Technik und Gestaltung.

 

Der Praxistag findet im neuen Automobilmuseum in der Wartburgstadt Eisenach in Thüringen statt. Er wird geleitet von einem Fotografiedozenten, der Sie zu den Themen Gestaltung, Konzeption und Technik der Automobil-Fotografie berät. Die fotogenen Varianten der Bildgestaltung werden Ihnen am Motiv vorgeführt und erläutert.

 

Wartburgstadt Eisenach am  3. Februar 2007  -  mehr Informationen   -  Anmeldung: Reise Möller

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Gutscheine für Fotografiekurse

finden Sie hier

 

Verschenken Sie einen Workshop, ein Seminar oder eine Fotografiereise an Freunde oder Verwandte. 

Mehr Informationen im Internet sehen Sie Service Geschenkgutschein

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DIE ILLUSTRIERTE IN DEUTSCHLAND UND DEN USA
 
Ausstellung zum

Zeitschriftendesign in der Uni-Bibliothek Erfurt

 

 

„Spiegel“ und „Stern“, „Life“ und „Times“ - die illustrierte Massenpresse war im 20. Jahrhundert nicht nur eine wesentliche Quelle für öffentliche Information, sondern hat ganz erheblich zu unseren Bildeindrücken vom Zeitgeschehen beigetragen. Ob Kriegsreportagen in Nachrichtenmagazinen, Propaganda-Produkte oder Unterhaltung für die Masse, Zeitschriften sind seit langem ein fester Bestandteil unseres Medienmenüs. Die Ausstellung „VIEWing our LIFE and TIMEs“ widmet sich dabei erstmals den Wechselbeziehungen zwischen amerikanischen und deutschem Illustrierten-Design. Über 100 Exponate aus der Epoche von 1920 bis 1970 verdeutlichen die Vielfalt der Konzepte, aber auch die transatlantischen Einflüsse. 
Während Europa, und dort besonders Deutschland, in den zwanziger Jahren zu den wichtigsten Orten für die „Neue Typografie“ zählte, wurde gerade nach 1945 die Bedeutung der alliierten Re-Education sichtbar. So ergibt sich ein zweigeteiltes Bild: Waren vor dem 2. Weltkrieg die wesentlichen Innovationen noch von deutschen Gestaltern und Blattmachern ausgegangen, die ihre Ideen nach Amerika trugen (und oft ins dortige Exil), scheint im Wirtschaftswunderdeutschland eine starke Orientierung an amerikanischen Vorbildern vorherrschend. Die Ausstellung verdeutlicht diese Wechselbeziehungen am Beispiel wichtiger Magazine, ihren Verlagen und dem neu entstehenden Beruf des Art-Directors.
 „Wenn wir diese alten Zeitschriften sehen, sind wir oft verblüfft, wie ‚jung’ sie heute noch wirken“, meint Prof. Dr. Patrick Rössler, Kurator der Ausstellung. „Und nicht zuletzt erkennen wir vieles wieder, was unser kollektives Gedächtnis durch das letzte Jahrhundert hindurch geprägt hat!“ Unter den Exponaten finden sich denn auch viele berühmte Zeitschriftenumschläge, aber auch einige seltene Stücke aus einer Privatsammlung wieder. Die Ausstellung, die im Sommer mit großem Erfolg auf einer internationalen Tagung in Dresden zu sehen war und deren Begleittexte deswegen auf englisch gehalten sind, ist vom 17.11. bis 7.12. in der Universitätsbibliothek Erfurt zu deren üblichen Öffnungszeiten zugänglich.

  

         
                 
  Das Bauhaus als Ausgangspunkt für die „neue Typografie“   Der Kommentar der „Saturday Evening Post“ zum Debakel der Deutschen Armee vor Stalingrad   Die „neue Frau“ der Weimarer Republik als Autofahrerin    
    © Universität Erfurt

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Fotografie in Videoskulptur

Ein Projekt des Studium Fundamentale

der Universität Erfurt

 

19. Januar bis 21 .Februar 2007

Dieter Horn und seine Studenten Inga Urbonavičiūtė,  Nicole Bilke, Dorothee Meier stellen aus. Die Metallskulpturen wurden von Peter Schäfer geschaffen. Zu sehen sind Expressive Digitale Fotografien, der oben genannten Fotografen,  auf 2 Videoskulpturen mit je 8 Monitoren. Alle Interessenten und Ihre Freunde sind zur Eröffnung eingeladen.

Eröffnung am Donnerstag, den 18. Januar 2007 um 19.00 Uhr in der Glassbox auf dem Campus der Universität Erfurt

Studium Fundamentale

Fotografie im Studium Fundamentale

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Internationaler Naturfoto-Wettbewerb

„Glanzlichter 2006“

 

13. Januar bis 11. März 2007

 

Naturkundemuseum Gotha

 

 

Bereits zum achten Mal schrieb das „projekt natur & fotografie“ den Internationalen Naturfoto-Wettbewerb aus und suchte den „Glanzlichter-Naturfotograf 2006“. Die Veranstalter sind besonders stolz darauf, dass der Wettbewerb erstmalig das DVF-Patronat des „Deutschen Verband für Fotografie e.V.“ erhalten hat. Alle teilnehmenden DVF-Fotografen erhalten einen Wettbewerbs-Katalog, in dem einige ausgezeichneten Fotos abgebildet und alle Gewinner aufgelistet sind.

 

Seit 1999 wird der internationale Naturfoto-Wettbewerb „Glanzlichter“ ausgeschrieben, der innerhalb kurzer Zeit größter deutscher Naturfoto-Wettbewerb wurde und sich als eine feste Größe unter den internationalen Wettbewerben etabliert hat. Haben im ersten Jahr 299 Fotografen am Wettbewerb teilgenommen,  waren es 2005 schon 748 teilnehmende Fotografen aus aller Welt. Zum Erfolg beigetragen hat auch die Unterstützung durch die Fotoindustrie, die jedes Jahr Preise im Gesamtwert von über € 25.000 zur Verfügung stellt. Die Firma Fujifilm hat dabei eine führende Rolle gespielt und war als Hauptsponsor von Anfang an dabei.

Der Wettbewerb wird aber auch von prominenten Paten unterstützt, die jedes Jahr ein Grußwort im Buch schreiben und meistens an der Siegerehrung der Gewinner teilnehmen. Diese Patenschaft begann im Jahr 1999 mit Siegfried & Roy. Einer ihrer weißen seltenen Tiger schmückt das Logo der Veranstalter. Weitere Paten wurden gerne: Gunter Sachs, Prof. Heinz Sielmann, Jürgen Trittin, Art Wolfe, Rüdiger Nehberg und 2005 Hans Hass.

 

2006 haben 707 Teilnehmer mit 9608 Dias und digitalen Abzügen aus 27 Ländern teilgenommen. Da unter den Einsendungen fast alle europäischen Länder vertreten sind, ist der Ausländeranteil auf 36,7% angestiegen. Keine leichte Aufgabe für die Jury, die sich in diesem Jahr aus Heinz Teufel, GEO-Fotograf , Uwe Walz, professioneller Naturfotograf, und Mara Fuhrmann, Organisatorin der Glanzlichter zusammensetzte. Leicht war die Aufgabe nicht, die Gewinner unter den fast 10000 Einsendungen herauszufinden und ein ganzes Wochenende lang wurde zwischen den Dias auf dem Leuchtpult und den digitalen Abzügen auf den Tischen hin und her gewandert.

 

Die Siegerehrung fand bei einer Feierstunde während der Internationalen Fürstenfelder Naturfototage vom 19.-21.10.2006 statt. Dort wurden die Bilder auch erstmals der Öffentlichkeit präsentiert, bevor die Ausstellung in den kommenden zwei Jahren an über 20 Standorten in Deutschland zu sehen ist. Wer keine Gelegenheit hat, eine der Ausstellungen zu besuchen: die Siegerbilder sind auch im gleichnamigen Buch „Glanzlichter 2006“ abgedruckt, welches nur über www.glanzlichter.com und an der Kasse des Museums der Natur Gothafür € 15 zu bekommen ist. Das Buch zeigt alle 82 prämierten Fotos und informiert über die Hintergründe zur Entstehung der Aufnahme.

 

Das Team von „projekt natur & fotografie“ schickt die Siegerbilder wieder als Wanderausstellung durch ganz Deutschland. Mehrere Orte zeigen gleichzeitig die „Glanzlichter der Naturfotografie“ verschiedener Jahre.

Wer keine Möglichkeit hatte, bei der Siegerehrung in Fürstenfeldbruck dabei zu sein, kann sich die „Glanzlichter“ auch in seiner Nähe anschauen. Wo die Glanzlichter der Naturfotografie der vorherigen Jahre zurzeit hängen, erfahren Sie unter http://www.glanzlichter.com/ausstellungen.cfm

 

Eine besondere Auszeichnung für diese Ausstellung ist die Präsentation auf der Photokina in Köln, der größten Fotomesse der Welt. Bereits zum dritten Mal konnten die „Glanzlichter der Naturfotografie“ dort bewundert werden.

 

Mehr Information zu Öffnungszeiten, Lage des Museums siehe die Verlinken Webseiten:

  

 

 

 

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Kunsthalle Erfurt
im Haus zum Roten Ochsen

Fotografien von
Eva Mahn
Heilige Familie

 

 

10. 12. 2006 – 14. 01. 2007
 

 

Vor blauem Fond, den bereits die Maler der Renaissance brauchten, um göttlich verklärte Sphären anzudeuten, dessen Blau aber auch ein profaner Widerschein der TV-Kanäle sein könnte, paradieren auf Einzeltafeln und ‚Familienaltären’ erwachsene Kids, im Grunde noch Kindsköpfe, mit brüchigem Selbst- und Sendungsbewusstsein, aber lebensfähig, mit einem Schuss Abgebrühtheit, mit Lebenspraxis. Die Hallenser Fotografin Eva Mahn (*1947) portraitiert eine Generation, lässt die Modelle auf Podesten posieren, ob im legeren Familienoutfit oder mit Piercing und offen getragenem Körper-Tattoo.

Mit leicht untersichtigem Blick auf ihre solcherart erhöhten Helden nimmt sie den Widerstreit von mühsam erkämpfter Einzigartigkeit und familiär-kultureller Prägung aufs Korn. Alles ist neu und alles war schon einmal da: die Archetypen der Mütterlichkeit (Madonna), des Lebens (Teufel), der Liebe (Engel) und der Macht (König). „Heilige Familie“ ist die zweite Etappe eines Langzeitprojektes. 1992/93 hat Eva Mahn die gleichen jungen Leute aus Ostdeutschland schon einmal fotografiert und wie heute ergänzt durch biografisch orientierte Gesprächsprotokolle. Diese sozialdokumentarische Serie „Aufbruch in die Freiheit“, ein Zeugnis des familiären und gesellschaftlichen Umbruchs, war 1994 in Erfurt zu sehen. Und so lag es nahe, auch die neue Etappe vorzustellen, Vergleiche zu ermöglichen.

Nicht nur die fotografierten Personen, auch der Stil der Aufnahmen hat sich gewandelt: das reportageartige Portrait ist der Inszenierung gewichen, das Grau des Straßenalltags und der S/W-Abzüge dem farbigen Schein des Studios. Die Wandlung reflektiert verändertes Selbstverständnis – sowohl der Fotografin wie auch ihrer Modelle. Eva Mahn setzt der Familie in heiter-ironischer Weise ein Denkmal, doch was ist die Familie heute noch? Die Familie ist tot – es lebe die Familie!

Eva Mahn wurde 1947 in Aschersleben geboren. Die promovierte Kunstwissenschaftlerin lehrt Grundlagen der Fotografie im Fachbereich Kunst an der Hochschule für Kunst und Design Halle. Seit 1978 veröffentlicht sie ihre fotografischen Arbeiten in Ausstellungen, Katalogen und Bildbänden. Sie war Vorstandsmitglied der "Deutschen Gesellschaft für Photographie" und ist Vizepräsidentin der "Deutschen Fotografischen Akademie". Ihre Arbeiten sind in wichtigen deutschen Sammlungen vertreten.
Buchveröffentlichungen: 1992 "Nichts ist mehr, wie es war", 1994 "Aufbruch in die Freiheit",
1995 "Grenzgänger".
Einzelausstellungen in Deutschland, Brasilien, Holland, Belgien, Griechenland.

Katalog zur Ausstellung Heilige Familie:
128 Seiten, 50 farbige Abbildungen, 6 Triton- Abbildungen, gebunden,
24 X 29 cm, Verkaufspreis: 35 Euro, Texte in Deutsch und Englisch,
Verlag Janos Stekovics

© Kunsthalle Erfurt

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Kunsthalle Erfurt
im Haus zum Roten Ochsen


Rolf Koppel
Fotografien 1976 – 2004

10. 12. 2006 – 14. 01. 2007

   

Geboren 1937 in Hamburg, folgte Rolf Koppel seiner jüdischen Familie 1939 in die Emigration, nach Schweden und später in die USA, wo man sich in New York ansiedelte. Das Trauma der Shoa zeichnete seine Eltern ein Leben lang, und auch Rolf Koppel blieb davon nicht unbeeinflusst, war seine Mutter doch zugleich nachhaltig von deutscher Kultur und Sprache beseelt, die sie dem Sohn vermittelte. Koppels fotografisches Werk, in den traditionellen Genres Stillleben, Portrait, Akt und auch Landschaft entfaltet, bevorzugt das Szenografische, die Inszenierung seiner Sujets und einen komplexen Diskurs mit der Geschichte der Kunst wie auch der Spezifik des fotografischen Mediums. So wirken seine Stillleben, denen in gewisser Weise auch die homoerotischen Männerakte zugehören, viel eher beredt als still. Sie eröffnen vielfältige dialogische Bezüge in die Kunst hinein: sei es indirekt, über Form- und Ideenverwandtschaften, wie zu Vermeer, Caravaggio, Velasquez oder Gris, zu bukolischen Rollenspielen, zur barocken Nature-morte- und Theatro-mundi-Thematik, zur neusachlichen Form von Renger-Patzsch und zum Neuen Sehen eines Moholy-Nagy, oder direkt, durch Titelgebungen, wie zu Arnold Schönberg, Ernest Chausson, Giorgio Morandi und Man Ray. Offenkundig geht es ihm dabei immer auch (und noch) um das Ideale und Schöne, um klassische Kompositionsmuster und subtile Abstufungen der Grauwerte in den S/W-Abzügen. Doch zeigt er es durchzogen von Irritationen und Brüchen: zumeist verräterisch-alltäglichen Details, welche die Inszenierung im heimischen Interieur offenbaren, aber auch von Zeichen offenen sexuellen Begehrens, die sich der klassischen Form verweigern. Sie sind Ausdruck seiner zeitgenössischen Sensibilität.
Die klassische Linie in Rolf Koppels fotografischem Werk liegt sowohl in der europäischen als auch in der amerikanischen Tradition begründet. Ebenso, dass er Fotografien in schwarz-weiß ausführt. Die Ausstellung zeigt einen klassischen Fotografen," der in der Welt seiner Stilleben mit der Magie des Lichts die Welt der Dinge aus den Angeln hebt."
Rolf Koppel lebt seit den 70er Jahren in Santa Fé/ New Mexico.

Die von Peter Weiermair und Michael Mauracher kuratierte Ausstellung war bisher in der Galleria d’Arte Moderna Bologna und der Galerie Fotohof Salzburg zu sehen.  In Erfurt hat sie ihre bisher einzige deutsche Station.


Ausstellungseröffnung: Sonntag, 10. Dezember, 11 Uhr

Kunsthalle Erfurt
im Haus zum Roten Ochsen
Fischmarkt 7 - 99084 Erfurt
Tel. (0361) / 6555660
www.kunsthalle-erfurt.de

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag, 11 - 18 Uhr, Donnerstag 11 - 22 Uhr

© Kunsthalle Erfurt

 

Cellokonzert mit Christina Meißner in der Kunsthalle

mit Werken von Bach, Bloch, Crumb, Reger, Carter am Freitag,15.Dezember um 19.30Uhr

Kartenverkauf ab 18.30 Uhr an der Abendkasse Preise: 10 Euro, 6 Euro bei Ermässigung

 

Öffentliche Führung durch die Fotografieausstellung

Donnerstag, den 11. Januar 2007 um 19.00 Uhr durch die Ausstellung. Eintritt frei !

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Fotografieausstellung

Heinz Mack – Lichtbilder

Ausstellungen mit fotografischen Werken


 


tangente 31 in der Jenoptik-Galerie.

5. Dezember 2006 bis 24. Januar 2007



Die neue Fotografieausstellung in der Galerie der JENOPTIK AG ist dem Lichtkünstler und Mitbegründer der legendären Künstlergruppe „ZERO“ Heinz Mack gewidmet, der in diesem Jahr 75 Jahre alt geworden ist. Nach einer bereits erfolgten Werkschau im Jahr 1999 mit Skulpturen und Gemälden bei Jenoptik stellt die „tangente 31“ die Fotografie im Werk von Mack vor, mit der er erst seit kurzem an die Öffentlichkeit tritt.

Die Auswahl der 15 großformatigen, im Diasec-Verfahren ausbelichteten Bilder, stellt einen ganzen Fächer von Bildthemen und Werkphasen seines weiten Tätigkeitsfeldes dar, die alle um das eine zentrale Thema kreisen: Licht und seine Immaterialität. Mit Aufnahmen seiner Skulpturen, Objekte, Bilder und Projekte in der Landschaft vergegenwärtigt Mack seinen speziellen Blick auf seine Kunst und sensibilisiert das Auge des Betrachters für feinste Wahrnehmungen. Seine Fotografie vermag die poetische Intention seiner Kunst zu verdeutlichen, indem sie dem Zauber der Werke nachspürt, der sich erst im Dialog mit dem Licht entfaltet.

„Jenoptik und Heinz Mack, wir haben gewissermaßen den selben ‚Werkstoff’ – das Licht. Durch die Kunst lernen wir Licht aus einem anderen, sinnlichen, aber auch philosphischen und gewiss faszinierenden Blickwinkel kennen“, so der Jenoptik-Technologievorstand Dr. Michael Mertin.

Mack setzt die Kamera ein, um Lichterscheinungen auf den metallischen Oberflächen seiner „Licht-Reliefs“ zu fassen. Die typischen Rasterungen, Spiralbewegungen und die organischem Wachstum angelehnten Strukturen sowie hochglanzpolierte Flächen aus seinem Objekt- und Skulpturenfundus bringen dabei verschiedenste Lichtverläufe von unbestreitbar reizvoller Wirkung hervor. Zum Beispiel hält eine seiner Fotografien Macks berühmte Erfindung des motorisch betriebenen „Lichtrotors“ aus reflektierendem Material fest. Vom Blick auf Mikrostrukturen zur Weite des offenen und letztlich unendlichen Raums wechselt Mack in seinen Aufnahmen der Wüste, in denen Lichtstelen wie kosmische Erscheinungen anmuten oder ein mit Arabesken versehener Goldquader („Lichtkubus in der Wahiba Wüste“) nicht nur die Ästhetik des Lichtspiels, sondern auch die wechselseitige Steigerung von Kunst und Natur bewusst macht.

Den Bereich der rein experimentellen Fotografie betritt Mack mit Aufnahmen von prismatischen Brechungen des Lichts in Farbspektren. Die Jenoptik-Ausstellung unterstreicht die Bedeutung der Farbe, die nach einer Reduktion auf Schwarz und Weiß erst in den 90er Jahren Einzug in das Werk von Mack hielt.

Bei dynamischer Entwicklung und großer Schaffensfreude sind einige Konstanten im Werk von Mack feststellbar. Kunst versteht er als einen Freiraum inmitten der zweckorientierten Gesellschaft, als das letzte „noch nicht verlorene Paradies“. Er bekennt sich rückhaltlos zu Schönheit und Harmonie, die für ihn Ausdruck von Lebensbejahung sind und der ethischen Ausrichtung des Kunstwerks entsprechen. Nach dem Besuch der Kunstakademie hat Mack ein Philosophiestudium absolviert und die Ästhetik – von Platon bis Schiller, von Plotin bis Nietzsche – systematisch nach Begründungen für das Schöne durchforstet. Bei Plotin fand er auch seine Philosophie des Lichts begründet, die seine Arbeit bestimmt. Für Mack zählt nicht das Licht als naturwissenschaftliches Phänomen, auch nicht das Licht als Metapher, sondern das Licht als „kreative Potenz“.

Die Ausstellung wird am 4. Dezember um 19 Uhr im Beisein von Herrn Prof. Heinz Mack eröffnet. Die Laudatio spricht der Präsident der Klassik Stiftung Weimar, Hellmut Seemann.

© Galerie der JENOPTIK AG
Carl-Zeiß-Str. 1   -    07743 Jena
www.jenoptik.com/mack

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag 10-17 Uhr I Freitag 10-15 Uhr     Samstag I Sonntag 9./10. und 16./17. 12. 06 11-19 Uhr
Eintritt frei

Kuratorin: Anna-Maria Ehrmann-Schindlbeck                 
Webseite von Heinz Mack

 

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Fotografieausstellung

Andreas Feininger

That’s Photography
 

Zum 100. Geburtstag

 

 

Stiftung Moritzburg Halle
Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt


17. Dezember 2006 bis 11. März 2007



Für die Stiftung Moritzburg ist es eine besondere Freude, mit der Retrospektive zum 100. Geburtstag Andreas Feiningers einen Photokünstler von internationalem Rang am Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt zu würdigen. Es ist zudem nur wenig bekannt, dass die photographische Karriere Feiningers im Jahre 1931 in Halle (Saale) begonnen hat. Denn Andreas Feininger, am 27. Dezember 1906 als ältester Sohn des berühmten Malers Lyonel Feininger in Paris geboren, erhielt in der Saalestadt seinen ersten Auftrag als Photograph. Er arbeitete dort als Museumsphotograph und dokumentierte 1931 wohl die Arbeiten seines Vaters, der im Auftrag der Stadt seinen berühmten Halle-Zyklus im Turm der Moritzburg malte.

Andreas Feininger gehört zu einer Künstlergeneration, die in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg die Photographie als künstlerisches Medium für sich entdeckte und eine neue photographische Sehweise entwickelte. Klarheit, Einfachheit und Organisation sind die Grundprinzipien seiner Arbeit. Vor allem die Architektur und das Leben in seiner Wahlheimat New York haben ihn über Jahrzehnte hinweg fasziniert. Immer wieder hielt er die Skyline von Manhattan, die Straßenschluchten, die Wolkenkratzer, die Brücken und Hochbahnen in atmosphärisch dichten Bildern fest

Andreas Feininger arbeitete seit 1943 als Bildredakteur und gehörte fast zwanzig Jahre dem berühmten Photografenstab des »Life«-Magazins an, das als Wegbereiter der zeitgenössischen Bildberichterstattung gilt. Nachdem er das Magazin 1962 verließ, veröffentlichte er zahlreiche Photolehrbücher, die inzwischen zu den Standardwerken der Photoschule zählen.
Die Jubiläumsausstellung wurde von Dr.Thomas Buchsteiner, Tübingen, kuratiert. Sie zeigt einen repräsentativen Querschnitt durch die Schaffensphasen Feiningers mit ca. 140 Schwarz-weiß-Photographien, von denen viele als Klassiker in die Photographiegeschichte eingegangen sind. Alle Photografien sind in dem ausstellungsbegleitenden Katalog (320 Seiten) abgebildet, der für EUR 26,- im Museum zu erwerben ist.

© Copyright und Informationen im Internet unter: Stiftung Moritzburg Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt
06108 Halle - Friedemann-Bach-Platz 5
 

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Fotografieausstellung

 

Jan Saudek und Sara Saudkova

„Theater des Lebens“

 

Ausstellung im Kamera- und Fotomuseum Leipzig

vom 6. Januar bis zum 25. März 2007

 

 

Jan Saudek zählt seit Jahren zu den international bekanntesten Aktfotografen. Einerseits wird er bis zur Vergötterung bewundert, andererseits bis zur Verwerfung abgetan. Kaum ein fotografisches

Werk wird in der Kunstwelt kontroverser diskutiert.

 

Seine drastischen erotischen Inszenierungen erinnern an barocke Mythologien oder deftige Lustbarkeiten mittelalterlichen Sexuallebens. Seine Sujets sind der weibliche Körper, das Altern, Rollentausch in der Mann-Frau-Beziehung, die Thematik der Kindheit und erotische Fantasien. Wie er selbst sagt, verfolgt Saudek „die verrückte Idee, die Menschheit zu portraitieren“. Die handkolorierten Bilder, voller Ironie

und einer Tendenz ins Irreale, greifen ungekünstelt ins volle Leben.

 

Die Ausstellung zeigt einen Querschnitt aus dem 50-jährigen Schaffen und neueste, weithin noch unbekannte Werke Jan Saudeks gemeinsam mit aktuellen Fotografien von Sara Saudkova. Seine langjährige Lebensgefährtin und Managerin hat in den vergangenen Jahren eine beachtenswerte Reihe von Fotografien geschaffen. Inspiriert von Jan Saudek hat auch Sara Saudkova eine subtile eigene Handschrift entwickelt. Ihre Arbeiten sind eher poetisch und mit einem femininen Touch geprägt und erzählen von den einfacheren Dingen und den kleinen Schönheiten und Erlebnissen des Alltags und der Menschen.

 

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit Burkhard Arnold, infocus Galerie Köln.

Das Kamera- und Fotomuseum in der Mölkauer Gottschalkstraße 9 ist mittwochs, samstags und sonntags jeweils von 13 – 17 Uhr geöffnet. 

Information im Internet www.fotomuseum.eu   

 

 

 

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Fotografieausstellung Giacomo Brogi

Michelangelo Buonarroti als Bildhauer
in der frühen Fotografie des 19. Jahrhunderts

Kabinettausstellung im

Kamera- und Fotomuseum Leipzig


vom 14. Oktober bis zum 31. Dezember 2006

     

Giacomo Brogi (1822 – 1881), der Gründer der Edizioni Brogi, dem neben Alinari berühmtesten  Photographenunternehmen des  19. Jahrhunderts in Italien, galt als einer der prominentesten Portraitisten seiner Zeit, dem 1878 der Titel eines Hofphotographen zuerkannt wurde.

Neben den begehrten Portraits standen im Mittelpunkt seiner Arbeit die Veduten- und Kunstreproduktionsfotografie. Es versteht sich von selbst, daß in diesem Zusammenhang auch die Skulpturendokumentation einen erheblichen Rang einnahm. Giacomo Brogi gehört zu den ersten Fotografen, die sich professionell der systematischen Erfassung der Kunstschätze Italiens widmeten.

Die kleine Kabinettausstellung im Kamera- und Fotomuseum zeigt eine Auswahl seiner Aufnahmen von Bildwerken des Renaissancekünstlers  Michelangelo Buonarroti (1475 – 1564). Sie zählen zu den ersten Fotografien überhaupt, die von Michelangelos Plastiken angefertigt wurden und markieren einen Meilenstein in der Reproduktion von Kunstwerken, wenn man bedenkt, daß die Reproduzierbarkeit zuvor auf manuelle Drucktechniken beschränkt war. Im Gegensatz zu Stichen oder Radierungen konnte nun die Fotografie ein wesentlich authentischeres
Abbild der Kunstwerke liefern.

Bemerkenswert ist, daß Giacomo Brogi hinsichtlich der Qualität der Darstellung bereits zu Beginn der Entwicklung Maßstäbe setzte, die bis heute ihre Gültigkeit nicht verloren haben.

Das Kamera- und Fotomuseum in der Mölkauer Gottschalkstraße 9 ist mittwochs, samstags und sonntags jeweils von 13 – 17 Uhr geöffnet. 

Information im Internet www.fotomuseum.eu   

 

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Norbert Vogel

Wie es war – Leben und Alltag in der DDR

 

Fotografieausstellung

im Kamera- und Fotomuseum Leipzig

23. September bis zum 31. Dezember 2006

   

Siebzehn Jahre nach dem Untergang der DDR ist es bereits erklärungsbedürftig, dass Fotografien von Norbert Vogel einst auf ernste Widerstände stießen, dass Bildverbote verhängt und Fotogenehmigungen verweigert wurden. Solcherart  Zensureingriffe fanden statt, weil Norbert Vogel das Leben in der DDR so zeigte, wie es war.

Dass er damit in Widerspruch zum sozialistischen Propagandabild geriet, versteht sich von selbst. Der Kulturhistoriker Peter Guth sprach damals von ironischen, teilweise sarkastischen Untertönen in Norbert Vogels Werk, und zwar dort, wo gesellschaftlicher Anspruch und Wirklichkeit sichtbar divergieren.

Das Kamera- und Fotomuseum Leipzig zeigt eine Werkauswahl aus den Jahren zwischen 1969 bis 1989. Norbert Vogels subtile Innenansichten des verflossenen Arbeiter- und Bauernstaates liefern ein facettenreiches Bild der letzten 20 DDR-Jahre.

Die Fotografien bieten tiefe Einblicke in die Lebensbedingungen der Menschen und zeichnen ein ironisch kritisches Bild von der unheilvollen heilen Welt des real existierenden Sozialismus. Der nachgewachsenen Generation können die eindringlichen Milieuschilderungen des 1944  geborenen Künstlers mehr Auskunft über diese versunkene Epoche deutscher Geschichte geben, als mancher historische Kommentar.

In der Tradition eines Cartier-Bresson stehend, zählt Norbert Vogel als neugieriger Betrachter des Lebens der Menschen zu jenen Vertretern einer künstlerisch dokumentarischen Fotografie, in deren Werk sich die Alltäglichkeit zur Zeitlosigkeit verdichtet.

  

Information im Internet www.fotomuseum.eu   

 

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Fotografie aus sechs Jahrzehnten

es geschieht in den Augen


Günter Rössler


Reportage – Mode – Akt
 

6.September 2006 bis 28. Januar 2006
Eröffnung 5.September 2006, 18 Uhr
Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, Neubau

    

  

In diesem Jahr blickt der Leipziger Reportage-, Mode- und Aktfotograf Günter Rössler auf ein acht Jahrzehnte umspannendes, erfülltes und bewegtes Leben und auf eine sechs Jahrzehnte währende Beschäftigung mit dem Medium Fotografie zurück. Das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig nimmt den 80. Geburtstag Günter Rösslers zum Anlass, sein fotografisches Oeuvre mit einer umfassenden Personalausstellung zu würdigen. Die als Retrospektive konzipierte „Bilderschau“ präsentiert mehr als 120 ausgewählte Arbeiten aus sechs Jahrzehnten und umfasst neben einer kurzen biographischen Note seine zentralen Arbeitsfelder Reportagefotografie, Mode- und Aktfotografie.


Der Name Günter Rössler steht für Qualität und Tradition in der fotografischen Kunst. Ostdeutsche Fotografie-Geschichte schrieb er vor allem mit seinen Aktfotos, die er in der DDR-Öffentlichkeit salonfähig machte. Sie zeichnen sich aus durch eine zeitlose schöne, natürliche Ästhetik ausdrucksstarker, selbstbewusster, junger Frauen. Seine Arbeiten in den Bereichen Reportage- und Modefotografie besitzen neben ihrem künstlerischen Wert auch eine zeitgeschichtliche Bedeutung.


Sie dokumentieren Landschaften, Situationen sowie Milieus und geben Hinweise auf Ideale und Sehnsüchte in der DDR. es geschieht in den Augen ist für Günter Rössler Programmatik, die auf seine Modelle ebenso wie auf den Betrachter zielt. Die besondere Attraktivität liegt in der Präsentation bisher unveröffentlichter Fotografien. Begleitbuch zur Ausstellung: herausgeg. von Volker Rodekamp, Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Leipzig, 96 S., 155. Abb., Br., 15 €

© Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, Neubau
Böttchergäßchen 3, 04109 Leipzig
Öffnungszeiten. Die – So und Feiertage 10-18 Uhr

  

  

Information im Internet

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Get my things and go

Ralf Hauenschild

„305“ - Einzelpräsentationen in der Klasse für Fotografie und Medien

HGB Leipzig

     

Die Ausstellungsreihe "305" zeigt in loser Folge Arbeiten von  Studierenden der Klasse für Fotografie und Medien unter der Leitung von Prof. Joachim Brohm und Heidi Specker. Als erster in dieser Reihe präsentiert Ralf Hauenschild seine Arbeiten unter dem Titel „Get my things and go“.

Hauenschild zeigt in dieser Ausstellung eine kleine, schwarz-weiße  Bildreihe und zwei großformatige, farbige Einzelbilder. Seine fotografischen Bildthemen findet der Künstler im direkten Umfeld, im  Alltag. Dabei arbeitet er mit einfachen Gesten, die Sprache der Vermittlung steht im Vordergrund.

"Didn't it rain" – "Trade my heart for a fire" – "1995” Die Bildtitel, teilweise Zitate aus Liedern, weisen auf einen lyrischen Ansatz. Die Bilder zeichnen sich durch formale Dichte, Ausdruckskraft und sprachliche Ökonomie aus. Dabei interessiert es den Künstler nicht, seine Thesen in einem großen Raum zu formulieren und zu verteilen. Ganz im Gegenteil, Hauenschild artikuliert sich durch Konzentration und Reduktion und erreicht damit seine intensive Bildsprache. Unklar ist, ob die Beschäftigung mit Songtexten (englisch: lyrics) ausdrücklich in diese Bilder eingeflossen ist. Nicht jedem ist auf Anhieb klar, dass Liedtexte eine Sonderform der Gedichte sind, deren Vertonung – oder in diesem Fall Visualisierung – sie leichter zugänglich machen. So wie die Musik den Rahmen für einen Songtext liefern kann, nutzt Ralf Hauenschild das Bild, um seine Konzeptionen erfahrbar zu machen. Ralf Hauenschild (*1979) lebt und arbeitet in Leipzig.

Eröffnung: 06. Dezember 2006, 19.00 Uhr - Dauer: 07. und 08. Dezember

Öffnungszeiten: 16.00 – 20.00 Uhr - Ort: HGB, Raum 3.05

Information zum Bereich Fotografie an der HGB  Leipzig und interessante Diplomausstellungen 2006

© HGB Leipzig

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TIMM RAUTERT. FOTOGRAFIEN 1966 – 2006

Wenn wir dich nicht sehen, siehst du uns auch nicht.


 

MUSEUM DER BILDENDEN KÜNSTE LEIPZIG

9. 12. 06 – 18. 02. 07

 

Timm Rautert, seit 1993 Professor für Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst [HGB] Leipzig, erhält im Dezember 2006 eine erste umfangreiche Retrospektive im Museum der bildenden Künste Leipzig.

Die Infragestellung des fotografischen Verfahrens und seines Darstellungspotentials stand Anfang der 1970er Jahre bei Rautert in enger Beziehung zu seiner begonnenen bildjournalistischen Praxis. Es entstehen zahlreiche Reportagen. Von 1969 – 1972 mehrere Reisen nach New York, dort unter anderem, umfassende fotografische Dar-stellung des prozessorientierten Werks von Franz Erhard Walther, das 1972 publiziert wurde. Arbeit mit Walter de Maria und Bekanntschaft mit Andy Warhol.
Erste Bilder erscheinen in deutschen Wochenzeitungen und bewirken Aufträge u. a. von Karl Pawek dem Bildchef der Wochenzeitung PUBLIK und von dem 1970 gegründeten ZEITmagazin der illustrierten Beilage der ZEIT. Für das ZEITmagazin fotografiert er in enger Zusammenarbeit mit dem Journalisten Michael Holzach von 1974 bis zu dessen Unfalltod 1983. Eine Dokumentation dieser Zusammenarbeit erfolgte 1985 mit dem Buch ”Zeitberichte“.
Der Fokus ihrer gemeinsamen Arbeit lag vornehmlich auf deutschen, sozialkritischen Themen. Ende der 1970er Jahre arbeiteten beide für die Zeitschrift GEO und erstellten u.a. eine umfangreiche Reportage über die in Kanada lebenden Hutterer. Für Timm Rautert war dies eine Fortführung seines Interesses an isoliert lebenden religiösen Minderheiten, denn bereits 1974 hatte er sich mit dem Leben der ”Amish“ in Pennsylvania/USA beschäftigt.


Parallel zur journalistischen Tätigkeit entstanden auch freie Projekte, wie beispiels-weise Anfang der 1970er Jahre die Serie über Andy Warhols Factory oder die 1974 erstellte Serie ”Deutsche in Uniform“. Diese im Studio fotografierte Arbeit umfasst insgesamt 42 Personen, die in ihrem Berufsleben eine Uniform tragen. Das bei zunehmender Distanz besonders beeindruckende dieser Serie liegt in der Beziehung von äußerer Erscheinung und individueller Pose, in der ein zeittypisches Verhalten anschaulich wird. Eine Zusammenfassung dieser Arbeit erfolgte bislang noch nicht. Mit dem Tod des Freundes Michael Holzach, dem Ende einer sehr individuell geprägten Zusammenarbeit, verlor Timm Rautert zunehmend sein Interesse an der bildjournalistischen Tätigkeit. Aber im Kontext seiner angewandten Arbeit entstehen in enger Zusammenarbeit mit dem Grafiker Otl Aicher mehrere Buchprojekte, in denen eine analytische Präsentationsform für die berichtende Fotografie entwickelt wurde.
Nach langjähriger Erfahrung innerhalb der angewandten Industriefotografie entsteht ab 1986 das Projekt ”Gehäuse des Unsichtbaren“. Diese umfangreiche Arbeit zur Dritten Industriellen Revolution erscheint 1992 als Buch und wird als Ausstellung in verschiedenen Museen gezeigt. Zusammen mit dem Soziologen Ulrich Beck, dem Philosophen Wilhelm Vossenkuhl und dem Schriftsteller U. E. Ziegler beginnt Timm Rautert 1992 das Projekt ”eigenes Leben – Ausflüge in die unbekannte Gesellschaft, in der wir leben”. Das Buch zum Projekt erscheint 1995.
Seit den 1990er Jahren entstehen dann die großen Serien KOORDINATEN und ARTWORK. Ein neues Porträtprojekt ist in Arbeit.


Die Verbindung von angewandter und freier künstlerischer Fotografie, die Timm Rauterts Arbeit bis zu seiner Ernennung zum Professor an die HGB Leipzig ausmachte, kennzeichnet auch die Arbeitssituation seiner Generation. Denn für sie bedeutete der Wunsch Fotograf zu werden, einen Beruf zu ergreifen, der versprach der Enge der bürgerlichen Erziehung zu entfliehen und zudem entsprach er der Vorstellung über die Printmedien ein Forum für das eigene sozialkritische Engagement zu finden. Und immer war es auch mit dem Wunsch verbunden über die berichtende Fotografie Kontakt zu einer sonst nicht erreichbaren Realität zu erhalten. Darüber hinaus gab es bis Mitte der 1980er Jahre in Deutschland keine nennenswerte Infrastruktur, die dem fotografischen Bild außerhalb seiner Verwendung in den Printmedien einen Platz einräumte. Das heißt auch für Timm Rautert, dass die genannten unterschiedlichen Arbeitsbereiche nicht voneinander zu trennen sind, ein Aspekt der in der Praxis der jüngeren Generation von Fotografen heute bewusst als Grenzüberschreitung gesucht und reflektiert wird.
Die Retrospektive von Timm Rautert wird ca. 250 – 300 Fotografien und entsprechende Druckbeispiele umfassen. Sie ist die erste Zusammenfassung einer vierzigjährigen Auseinandersetzung mit dem fotografischen Bildmittel. Veranschaulicht wird das komplexe Werk eines der renommiertesten deutschen Fotografen, das bisher noch nicht im Zusammenhang vorgestellt wurde.

© MUSEUM DER BILDENDEN KÜNSTE LEIPZIG

Informationen im Internet: MUSEUM DER BILDENDEN KÜNSTE LEIPZIG

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Kunstrundgang 2007 an

der Hochschule für Grafik und Buchkunst

Academy of Visual Arts Leipzig

 

 

 

 

 

Eröffnung:                            Do,      08. Februar, 18.00 Uhr

 

 

 

 

 

Wie in jedem Jahr, lädt die Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig Anfang Februar zum einmal jährlich stattfindenden Rundgang ein. Da der Besucherandrang (10000 Besucher, die Redaktion fotografiekultur.de) in den vergangenen Jahren stetig größer wurde und immer mehr überregionale Gäste anreisen, findet der Rundgang 2007 erstmals an vier Tagen (inkl. Sonntag) statt.

 

Vom Keller bis zum Dach – nahezu alle Studierenden der Leipziger Kunsthochschule zeigen zu diesem Anlass ihre besten Arbeiten des vergangenen Jahres. Es besteht die Möglichkeit, ausführliche Gespräche mit Lehrenden und Studierenden zu führen.

 

Öffnungszeiten:                   Do,  08.                Februar: 18.00 – 24.00 Uhr

                                            Fr,  09. - Sa 10.    Februar: 11.00 – 22.00 Uhr

                                            So,  11.                Februar: 11.00 – 17.00 Uhr

 

Ort:                                       HGB Leipzig, Wächterstraße 11, 04107 Leipzig

 

 

Zu sehen sind Werke und Diplomarbeiten aus den vier Studiengängen:

 

·         Malerei / Grafik  -  Fotografie - Buchkunst / Grafik-Design - Medienkunst

 

 

© www.hgb-leipzig.de

 

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Wahr-Zeichen.

Fotografie und Wissenschaft

 

 

 

Ein Projekt der Technischen Sammlungen Dresden. Museen der Stadt Dresden und der Technischen Universität Dresden

Schirmherr der Ausstellung

Prof. Dr. h.c. Lothar Späth, Ministerpräsident a.D.

11.11.2006 – 18.02.2007 in der Universitätssammlungen. Kunst+Technik in der ALTANAGalerie

Max Wolf, Mond, Aufnahme vom 3. August 1893, Lick Observatory, USA    ,

© Zentrum für Astronomie Heidelberg (ZAH), Landessternwarte      



Seit ihrer Erfindung im frühen 19. Jahrhundert hat die Fotografie in den naturwissenschaftlichen Disziplinen eine zentrale Rolle gespielt und maßgeblich zu deren moderner Herausbildung beigetragen, sei es als Instrument und Gegenstand der Forschung oder als Mittel zu ihrer Dokumentation. Die Beziehung zwischen fotografischem Bild, Wissenschaft und Kunst steht im Zentrum der Ausstellung „Wahr-Zeichen. Fotografie und Wissenschaft“, einem gemeinsamen Projekt der Technischen Sammlungen Dresden. Museen der Stadt Dresden und der Kustodie der Technischen Universität Dresden, das anlässlich des „Stadtjubiläums 2006 – Dresden 800“ und im Programm „Dresden. Stadt der Wissenschaft 2006“ veranstaltet wird.

Die Ausstellung in den Technischen Sammlungen widmet sich den technisch-apparativen Aspekten der Fotografie in vier wissenschaftlichen Disziplinen. Stichwortgeber hierfür war Hermann Krones Ende des 19. Jahrhunderts zusammengestelltes „Historisches Lehrmuseum für Photographie“, in dem der Dresdner Fotopionier die Geowissenschaften, die Röntgentechnik, die Kunstreproduktion und die Astronomie als zentrale Anwendungsbereiche einer „Photographie im Dienste der Wissenschaft“ nannte.
Es war im Jahr 1907, als Krone sein „Lehrmuseum“ an die Königlich Sächsische Technische Hochschule in Dresden, die heutige Technische Universität, übergab; dieses Datum markiert den Anfangspunkt der zeitlichen Achse, an der sich die Ausstellung orientiert. So werden eingangs Elemente des Fotografischen mit Fokus auf Produkten der Firma Ernemann aus diesem Jahr präsentiert.
In historischer Perspektive werden dann innerhalb der vier Themen der Zusammenhang von Technologie und fotografischem Bild untersucht und Fragen nach der Distribution wie der Rezeption wissenschaftlicher Bilder diskutiert. Anhand von aktuellen Beispielen der wissenschaftlichen Visualisierung wird auch die Ablösung der analogen Fotografie durch digitale Nachfolgetechniken und Visualisierungsformen vorgestellt. Im Jahr 1908 war an der Technischen Hochschule mit Unterstützung der Ernemann AG – deren Gebäude ist heute Sitz der Technischen Sammlungen Dresden – das Wissenschaftlich-Photographische Institut eingerichtet worden. Auf diesen historischen Bezug antwortet ein vom Institut für Angewandte Photophysik, der Nachfolgeeinrichtung des Wissenschaftlich-Photographischen Instituts, eigens für die Ausstellung entwickeltes Präsentationsmodell. Vom Konzept der Camera obscura als dem ältesten Kameramodell ausgehend, stellt es Möglichkeiten der Visualisierung in der Nahfeldmikroskopie vor.
Zeitgenössische künstlerische Arbeiten von Gisela Bullacher, Rainer Fest, Sherrie Levine, Frank-Heinrich Müller, Timm Ulrichs und Andreas Müller-Pohle kommentieren die vier Themenschwerpunkte; ein Camera obscura-Projekt von Edgar Lissel im 1. Stock lässt direkt an der Entstehung eines fotografischen Bildes teilhaben.

Der Ausstellungsteil in der ALTANAGalerie ist hingegen ausschließlich fotografischen Positionen der internationalen Gegenwartskunst gewidmet, die im Grenzbereich zwischen Kunst und Wissenschaft verortet sind. Bereits in den 1920er Jahren begannen Fotografen Themenfelder zu entdecken, die bislang den Naturwissenschaften vorbehalten waren. Mit Alfred Ehrhardt und Carl Strüwe sind zwei Protagonisten der frühen Mikrofotografie an der Ausstellung beteiligt, deren Werk im Spannungsfeld von Kunst und Wissenschaft für die heutige künstlerische Auseinandersetzung immer noch impulsgebend ist. Eine Art fotografische Grundlagenforschung ist mit Arbeiten von Heinrich Heidersberger, Rolf H. Krauss und Gottfried Jäger aus den 1950er bis 1990er Jahren in der Ausstellung vertreten. Die jüngeren Künstlerinnen und Künstler wie z.B. Claudia Fährenkemper, Mark Kessell, Stephanie Valentin oder Edgar Lissel verbinden auf ganz unterschiedliche Weise künstlerische mit wissenschaftlichen Aspekten und reflektieren in Thematik und Methodik Fragestellungen aktueller Forschung, die in der Gesellschaft kontrovers diskutiert werden.

Beide Ausstellungsteile verweisen, ausgehend vom Medium Fotografie, auf die Schnittstellen zwischen Naturwissenschaften und Kunst und stellen Grenzgänger zwischen den Disziplinen vor. In der Kooperation der Technischen Sammlungen Dresden mit der Technischen Universität Dresden ist so ein Projekt realisiert worden, das ein neues Ausstellungsformat definiert.

Neben Führungen wird die Ausstellung von einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm mit Vorträgen, Künstlerpräsentationen und Filmen im Museumskino der Technischen Sammlungen sowie einem Fotowettbewerb begleitet. Im Rahmen des Studientags der TU Dresden finden Vorträge und Führungen sowohl in der ALTANAGalerie als auch in den Technischen Sammlungen statt.  Zur Ausstellung erscheinen zwei Kataloge.

   

Universitätssammlungen. Kunst+Technik in der ALTANAGalerie
Helmholtzstr. 9, Görges-Bau I 01069 Dresden I Mo–Fr 10.00–18.00 Uhr I Sa 10.00–14.00 Uhr
 

Ein Projekt der Technischen Sammlungen Dresden. Museen der Stadt Dresden

Di–Fr 9.00–17.00 Uhr - Sa– So, Feiertage 10.00–18.00 Uhr

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Fotografie-Online-Galerie der "ZEIT" 

 

 

Unter dem Thema:   Ein gutes Foto ist ein Foto, auf das man länger als eine Minute schaut.
(Henri Cartier-Bresson)
zeigt die renommierte Wochenzeitung „Die Zeit“  in Ihrer aktuellen Onlinepräsentation einen virtuellen Rundgang, bei dem Fotos wie in einer realen Galerie bzw. einem Museum angeordnet sind.

Artefakt | Nico Vincent  - ästhetische künstlerische Architekturfotografie 

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Lebendige Fotos durch selektive Schärfe

Neu: c't special "Digitale Fotografie" ab 16. Oktober

Hannover, 10. Oktober 2006 - Auch im digitalen Zeitalter spielen der kreative Einsatz von Unschärfe und Licht eine große Rolle. Das Computermagazin c't erklärt im aktuellen Sonderheft "Digitale Fotografie" die Techniken und Tricks der Profis, berät beim Kauf von Digitalkameras und Zubehör und liefert praktische Software auf auf einer dem Heft beiliegenden DVD. Das Heft, welches nun schon in dritter Version erhältlich ist, enthält eine sehr gute und presiwerte Softwaresammlung in Vollversionen.

Das Inhaltverzeichniß des Heftes und der DVD finden Sie hier !

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GEONATUR - Diashowfestival

 

 

 

Laos und Kambodscha - Abenteuer Mekong   Olaf Schubert

 

Donnerstag, 11.01.2007, 20.00 Uhr   in Eisenach

 

 

Laos und Kambodscha liegen beide am Mekong - der Mutter aller Wasser - und könnten unterschiedlicher nicht sein.  Tiefster unberührter Dschungel, klare frische Gebirgsbäche und tosende Wasserfälle, ein ganz besonders herzlicher Menschenschlag und die verschiedenen sanften Religionen machen Laos zu einer Perle Asiens.
In den abgelegenen und fantastischen Bergregionen von Nordlaos, der Heimat des Akha-Stammes,  besuchte Olaf Schubert das Raketenfest zur Anrufung des Regens vor der beginnenden Monsunzeit. In der einzigartigen Klosterstadt Luang Prabang beobachtete er die Zeremonien des  Neujahrsfestes und die Buddhawaschungen im Tempel "Xieng Thong".

Über die Ebene der Tonkrüge, einem bis heute nicht gelösten Rätsel, geht es in den Süden von Laos, über die Gegend der tausend Inseln bis zu den größten Wasserfällen Südostasiens, den Mekongfällen. Der im Süden gelegene Tempelberg Vat Pou bei Champasak leitet mit seiner vorangkorianische Struktur hinüber in das nicht weit entfernte Angkor Wat in Kambodscha. Diese weltweit einmalige, vom Dschungel verschlungene Tempelstadt lockt jedes Jahr unzählige Reisende nach Kambodscha. Sie kommen in ein Land mit unglaublichen Kulturschätzen, aber auch tiefsten Wunden aus der Zeit der Roten Khmer. Hunderttausende verloren unter dem Regime Pol Pots ihr Leben, andere flüchteten als Boatpeople in alle Teile Asiens. Heute wagen die Bewohner Kambodschas nach jahrelangem Trauma den Neuanfang in eine friedlichere Zukunft.

Über den Tonle Sap geht es von Angkor Wat weiter bis nach Phnom Phen.
Laos und Kambodscha - zwei beeindruckende Länder mit all ihren Besonderheiten bilden das Abenteuer Mekong.

 

Informationen zum Diafestival im Internet

 

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   GEONATUR - Diashowfestival

  

 

20.000 Kilometer - Der lange Ritt von Feuerland nach Mexiko   Günter Wamser

 

Donnerstag, 01.02.2007, 20.00 Uhr in Eisenach

 

Ein besonderer Höhepunkt der Vortragsreihe! Günter Wamser ist einer der letzten großen Abenteurer unserer Zeit. In einem 11 Jahre dauernden Ritt durchquerte er Südamerika, Mittelamerika und Mexiko. Mit eindrucksvollen Bildern und bewegenden Worten erzählt er von den Erlebnissen dieser ungewöhnlichen Reise. Mit zwei Pferden und seinem Hund war Günter Wamser 1994 aufgebrochen.  Er selbst sagt: „Eigentlich ist es gar keine Reise, sondern vielmehr meine Art zu leben.“

Der Abenteurer zog mit seinen Tieren über die unermessliche Pampa, überquerte mehrfach die Anden auf Passhöhen von 5000 Metern, wanderte über endlose Steinwüsten und karge Hochebenen und wühlte sich durch verschlammte Pfade im Regenwald. Schließlich erreichte er Ecuador. Zusammen mit Barbara Kohmanns ging es von dort aus weiter.

In Wamsers Vortrag wechseln sich faszinierende Landschaftsbilder ab mit Aufnahmen, die  das Leben der Einheimischen stimmungsvoll darstellen. Behutsam, so wie er sich selbst auf seiner ungewöhnlichen Reise vorwärts bewegt, nimmt er die Zuschauer mit in eine Welt, von deren Eindrücken man sich nur schwer lösen kann.

Günter Wamser hat sich ein Ziel gesetzt und lebt seinen Traum. Er will seine Zuschauer inspirieren, sie mit Sehnsucht erfüllen und vielleicht den einen oder anderen dazu bringen, seinen eigenen großen Traum wahr werden zu lassen.

 

Informationen zum Diafestival im Internet

 

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GEONATUR - Diashowfestival

 

 

Fjord-Norwegen – Vom Südkap zu den Lofoten   Kai-Uwe Küchler

 

Donnerstag, 15.02.2007, 20.00 Uhr   in Eisenach

 

 

 

 

 

Fjord-Norwegen, eines der schönsten Reiseziele und der am häufigsten besuchte Teil des Landes bietet viele Überraschungen und Erlebnisse. In seiner neuen Dia-Show lässt der Fotograf und Buchautor Kai-Uwe Küchler in farbenprächtigen Bildern die schönsten Fjorde, spektakulärsten Gebirgsregionen und die einzigartige Natur lebendig werden. Seine Reise startet in Oslo, führt über den sonnigen Süden und durch die bezaubernde Landschaft Telemarks, auf den steil aus dem Lysefjord ragenden Prekestolen hinauf, bis an den Hardanger Fjord, wo im Mai die Obstbäume blühen und im Herbst knackige Äpfel geerntet werden.

Die Tour geht an den Sognefjord, den gewaltigsten des Landes. Uralte Stabkirchen, eine Fahrt mit der Flåm-Bahn, die auf engen Serpentinen bis in eine Höhe von 865 m keucht, mächtige Wasserfälle und gewaltige Gletscher sind nur einige der Erlebnisse am Weg. Abenteuerlich wird die Gebirgstour durch Jotunheimen zu Norwegens berühmtestem Felsband – dem Bessegen-Grat.

Die nächste Station: Trondheim mit dem größten sakralen Bau Skandinaviens, dem Nidaros-Dom. In Bergen schifft sich der Fotograf auf einem Postschiff der Hurtigruten ein und erkundet mit diesem den berühmten Geirangerfjord und die fantastische Küste bis zu den Lofoten. Diese dramatische Inselwelt, mit wunderschönen Fischerdörfern und Bergen, die sich direkt aus dem Meer zu erheben scheinen, ist der spektakuläre Endpunkt der Reise.

 

Informationen zum Diafestival im Internet

 

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GEONATUR - Diashowfestival

Transsibirische Eisenbahn

Abenteuer Russland  

Dia- Filmreportage von Holger Fritzsche

Donnerstag, 08.03.2007, 20.00 Uhr   in Eisenach

 

„Die Transsibirische Eisenbahn ist die Bahnreise der ganzen Welt. Alles andere sind Peanuts.“  Dies schrieb Eric Newby, einer der erfolgreichsten englischen Reiseschriftsteller.

Aber das ist längst nicht alles, was Russland dem Reisenden zu bieten hat. Allerdings, das Land muss noch entdeckt werden. Holger Fritzsche hat das Land mit einem russischen Geländewagen durchquert, den Baikalsee im Winter zu Fuß und mit Zelt überquert. Er hat am Sibirian Ice Marathon teilgenommen, einen der kältesten Langstreckenläufe der Welt und ist als erster mit einem Gleitschirm vom 5633 m hohen Elbrus, dem höchsten Berg im Kaukasus geflogen.

Holger Fritzsche zeigt, wie es ist, wenn man in Russland unterwegs ist. Was erlebt der Reisende in der Transsibirischen Eisenbahn, in Moskau, am Baikalsee und an anderen schönen Plätzen dieses riesigen Landes? Was ist dran an der russischen Gastfreundschaft?

Etwas Besonderes ist eine Reise durch Russland auf jeden Fall. Das Land bietet endlose Weiten und gewaltige Gebirge. Straßen ziehen sich bis zum Horizont, Flüsse, einer gewaltiger als der andere, zerschneiden das Land und dazwischen ducken sich sanftmütig verschlafene Dörfer.

 „TRANSSIB“ ist eine Reportage über den sehr speziellen Charme eines Landes zwischen den Kulturen  - aktuell, informativ, spannend und skurril.

 

Informationen zum Diafestival im Internet

 

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GEONATUR - Diashowfestival

Indien – Tempel, Götter und Legenden   

von Wigbert Röth

Donnerstag, 29.03.2007, 20.00 Uhr   in Eisenach

 

 

 

 

Mit neuen Bildern seiner letzten Reisen zeigt Wigbert Röth seine aktuelle Diashow. Indien, heute noch geprägt von Legenden und vom Mythos seiner Vergangenheit, ist an Exotik kaum zu übertreffen. Tief verwurzelt im Glauben des Hinduismus und seiner unüberschaubaren Götterwelt stehen die Menschen heute an der Schwelle zum 21 Jh.

Wigbert Röth erzählt einfühlsam von Begegnungen mit diesen Menschen und zeichnet mit seinen Bildern ein bunt schillerndes Porträt Nordindiens.

Die Reise führt durch Rajasthan mit seinen farbenfrohen Menschen. Hier haben viele Jahrhunderte Maharadschas ein prunkvolles Leben geführt. Noch heute kann man ihre Spuren in Rajasthan finden. Im Schatten märchenhafter Paläste offenbart sich aber auch grenzenlose Armut. Mit bewegenden Bildern dokumentiert der Fotograf die harten Lebensbedingungen der Menschen.

Die Reise führt in die Wüste Thar, zum größten Kamelmarkt Indiens, zum Taj Mahal, einer ergreifenden Liebeserklärung, an den Ganges nach Varanassi und zu bedeutenden hinduistischen Tempelstätten bis nach Kalkutta.

In Indien liegen auch die Wurzeln des Buddhismus und im indischen Himalaya ist der tibetische Buddhismus lebendig. Auf mehreren Expeditionen erlebt der Fotograf  Ruhe und Spiritualität dieser Religion in den Bergen von Sikkim, Garhwal, Zanskar und Ladakh.

Wigbert Röth zeigt mit seinem Vortrag bewegende Eindrücke dieses Landes und spannt eine Brücke zwischen den Menschen und ihrer Kultur.

 

Informationen zum Diafestival im Internet

 

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Dokumentationen und Kurse zur Fotografie im

deutschsprachigen Fernsehen


             

 

Donnerstag, 16. November 2006 - 16.45-17.00 Info (ZDF digital)
neues kompakt: Digitale Kunst

Freitag, 17. November 2006 - 4.45-5.00 (auch 18.45-19.00) Info (ZDF digital)
neues kompakt: Digitale Kunst

Samstag, 18. November 2006 - 14.40-15.10 arte
Künstler hautnah: David Bailey - Fotograf
"Künstler hautnah" - das Rendezvous mit der europäischen Kunstszene. Jede Sendung ist einem Künstler gewidmet, die heutige dem Fotografen David Bailey.

Dienstag, 21. November 2006 - 9.55-10.25 arte
Künstler hautnah: David Bailey - Fotograf
"Künstler hautnah" - das Rendezvous mit der europäischen Kunstszene. Jede Sendung ist einem Künstler gewidmet, die heutige dem Fotografen David Bailey.

 
Freitag, 24. November 2006 - 22.10-23.05 arte
Man muss sich beeilen, alles verschwindet: Das Fotografenpaar Bernd und Hilla Becher
Hochöfen, Fördertürme, Aufbereitungsanlagen - inzwischen vielerorts zerstörte Zeugnisse industrieller Entwicklung - leben in den Fotografien von Bernd und Hilla Becher weiter. Das Düsseldorfer Künstlerpaar erzählt von seinem Leben, Werk und Wirken, das vier Jahrzehnte lang dem Fotografieren von Industriebauten gewidmet war.


Sonntag, 26. November 2006 - 18.30-19.00 ORF2
Österreich-Bild: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Das Porträt
Was erzählt das Porträt? Zunächst einmal soll es wohl das Erinnerungsstück an einen Menschen sein. Aber es hat für den Betrachter noch viel mehr Informationen bereit. Zum Beispiel berichtet es über Rang und Macht, Schönheit und Moral.


Dienstag, 5. Dezember 2006 - 20.15-21.45 (auch 2.00-3.30, dann Datum Mittwoch) Festival (ARD digital)
Der Zeit ein Gesicht geben: Bernd Lasdin - Fotograf, Porträt
Mit seiner Fotoausstellung 'Zeitenwende' wurde der Fotograf Bernd Lasdin international bekannt. Er zeigte Porträts von Neubrandenburgern aus dem Jahr 1987 - noch in der DDR - und 1997 im wiedervereinten Deutschland. Doch dies ist nur ein Teil seines Lebenswerkes: mit Hunderten Porträts - thematisch geordnet - ein Gesamtbild der deutschen Gesellschaft zu erstellen. Am Anfang des Films steht die Frage: 'Wie kommt die erstaunliche Glaubwürdigkeit in seine Bilder?' Und wer ist Bernd Lasdin? Kurz nach Drehbeginn öffnete er eine bislang fest verschlossene Tür zu seiner Vergangenheit und zeigt sich als zerrissener und schwacher Mensch. Die Rolle des Dokumentarfilmers, der eigentlich nur beobachtet, wurde auf den Kopf gestellt: Lasdin nutzte die Dreharbeiten, um öffentlich zu beichten. Und so wurde es auch eine schmerzliche Reise in die Vergangenheit eines Künstlers.

Mittwoch, 6. Dezember 2006 - 16.30-18.00 Festival (ARD digital)
Der Zeit ein Gesicht geben: Bernd Lasdin - Fotograf

Donnerstag, 7. Dezember 2006 - 6.00-7.30 (auch 15.00-16.30) Festival (ARD digital)
Der Zeit ein Gesicht geben: Bernd Lasdin - Fotograf

Freitag, 8. Dezember 2006 - 13.30-15.00 Festival (ARD digital)
Der Zeit ein Gesicht geben: Bernd Lasdin - Fotograf

Freitag, 8. Dezember 2006 - 13.35-14.00 3SAT
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte - Das Porträt
Drei Ausstellungen in Wien
Ein Porträt soll das Erinnerungsstück an einen Menschen sein, aber es enthält für den Betrachter noch viel mehr Informationen: Es gibt zum Beispiel Auskunft über Rang und Macht, Schönheit und Moral. Drei Ausstellungen beschäftigen sich derzeit in Wien mit dem Porträt: Das Wien Museum zeigt in der Hermesvilla eine Auswahl aus ihrer Porträtsammlung, die Österreichische Galerie Belvedere hat Porträts von Gainsborough bis Waldmüller zusammengeführt, und das Kunsthistorische Museum vereint in seiner Sonderschau über die venezianische Malerei der Renaissance Spitzenwerke der Porträtkunst.


Samstag, 9. Dezember 2006 - 9.00-10.30 Festival (ARD digital)
Der Zeit ein Gesicht geben: Bernd Lasdin - Fotograf

Samstag, 9. Dezember 2006 - 14.45-15.10 arte
Künstler hautnah: Giorgia Fiorio - Fotografin
"Künstler hautnah" - das Rendezvous mit der internationalen Kunstszene. Jede Sendung ist einem Künstler gewidmet, die heutige der in Turin geborenen, aber weit über die Grenzen Italiens hinaus bekannten Fotografin Giorgia Fiorio.

Sonntag, 10. Dezember 2006 - 6.00-7.30 Festival (ARD digital)
Der Zeit ein Gesicht geben: Bernd Lasdin - Fotograf

Montag, 11. Dezember 2006 - 9.00-10.30 Festival (ARD digital)
Der Zeit ein Gesicht geben: Bernd Lasdin - Fotograf

Montag, 11. Dezember 2006 - 13.15-13.30 RBB
Lernen ohne Schule

Dienstag, 12. Dezember 2006 - 7.30-9.00 Festival (ARD digital)
Der Zeit ein Gesicht geben: Bernd Lasdin - Fotograf

Dienstag, 12. Dezember 2006 - 10.00-10.25 arte
Künstler hautnah: Giorgia Fiorio - Fotografin

Dienstag, 12. Dezember 2006 - 10.45-11.00 (auch 12.45-13.00 und 16.45-17.00) Info (ZDF digital)
neues kompakt: Digitale Kunst

Dienstag, 12. Dezember 2006 - 16.15-17.15 alpha
Planet Wissen: Leidenschaft Fotografie - Von Kunstwerken und Schnappschüssen

Mittwoch, 13. Dezember 2006 - 6.15-7.15 alpha
Planet Wissen: Leidenschaft Fotografie - Von Kunstwerken und Schnappschüssen

Mittwoch, 13. Dezember 2006 - 7.30-8.30 WDR
Planet Wissen: Leidenschaft Fotografie - Von Kunstwerken und Schnappschüssen

Freitag, 15. Dezember 2006 - 12.00-12.15 HR
Videolexikon: Geschichte der Fotografie

 

Freitag, 15. Dezember 2006 - 12.00-12.15 HR
Videolexikon: Geschichte der Fotografie
 

Montag, 8. Januar 2007 - 10.25-10.30 Schweiz 1
Lebendige Farben: Schwarz

 

Freitag, 19. Januar 2007 - 6.30-6.45 BR
Farbe: Licht und Sehen - Farben wahrnehmen, Reihe, Folge 1

Samstag, 20. Januar 2007 - 10.00-10.30 Doku (ZDF digital)
Kampfauftrag Film: Propaganda im Vietnam-Krieg
Die Trennung von Krieg und Medien ist heute nicht mehr vorstellbar. 30 Jahre nach der Eroberung Südvietnams und Saigons im Frühling 1975 zeigt der Film, wie der Vietcong bereits das Medium Film im Kampf gegen die US-Truppen während des Vietnamkrieges nutzte.

Sonntag, 21. Januar 2007 - 17.00-17.20 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Monique Jacot, Reihe, Folge 14
Als eine der wenigen Frauen hat Monique die Schweizer Fotografie entscheidend mitgeprägt. Es gelingt ihr, eine persönliche Handschrift mit dem dokumentarischen Anspruch der Reportage zu verbinden

Sonntag, 21. Januar 2007 - 17.30-18.00 Doku (ZDF digital)
Kampfauftrag Film: Propaganda im Vietnam-Krieg

 
Sonntag, 21. Januar 2007 - 23.05-23.50 ORF2
Gottfried Helnwein, ein Porträt
Marlene Dietrich, Arnold Schwarzenegger, Mick Jagger oder Muhammed Ali ließen sich von ihm porträtieren. Magazine wie 'Time', 'Rolling Stone', 'Spiegel' oder 'profil' setzten seine Bilder auf Titelseiten: Mit seiner Schock-Ästhetik provoziert der österreichische Maler, Grafiker und Fotokünstler Gottfried Helnwein seit mehr als 30 Jahren. Seine Bilder erzählen von apokalyptischen Visionen, seine Themen sind Schmerz und Gewalt, Religion und Politik - ist es aufwühlende, betörende Kunst oder spekulativer, populärer Event-Kitsch? Bereits seit Beginn seiner Karriere ist Helnwein umstritten. Das Porträt widmet sich dem genialen Blickfänger.

Montag, 22. Januar 2007 - 8.30-8.45 alpha
Farbe: Licht und Sehen - Farben wahrnehmen Reihe, Folge 1

Montag, 22. Januar 2007 - 23.00-23.45 alpha
Lebenslinien: Worte muss man sehen können - Die Fotografin Eva Kemlein

Dienstag, 23. Januar 2007 - 6.45-7.15 (auch 22.45-23.15) Doku (ZDF digital)
Kampfauftrag Film: Propaganda im Vietnam-Krieg

Dienstag, 23. Januar 2007 - 11.00-11.45 alpha
Lebenslinien: Worte muss man sehen können - Die Fotografin Eva Kemlein

Mittwoch, 24. Januar 2007 - 11.40-11.55 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Monique Jacot, Reihe, Folge 14

Mittwoch, 24. Januar 2007 - 15.15-15.45 (auch 19.45-20.15) Doku (ZDF digital)
Kampfauftrag Film: Propaganda im Vietnam-Krieg

 
Samstag, 27. Januar 2007 - 16.30-17.15 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Monique Jacot, Reihe, Folge 14

 
Sonntag, 28. Januar 2007 - 17.00-17.20 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Thomas Flechtner, Reihe, Folge 15
Von Thomas Flechtners Fotografien geht eine unendliche meditative Ruhe aus. Oft arbeitet er mit sehr langen Belichtungszeiten. Das verleiht seinen Bildern etwas Magisches, Surreales.

Dienstag, 30. Januar 2007 - 9.40-9.55 Schweiz 1
DESIGNsuisse: Lars Müller - Buchgestalter und Verleger, Porträtreihe, Folge 14
Ein kleiner Verlag mit einem grossen Namen: Wenn es um Fotografie, Kunst, Design oder Architektur geht, ist der Verlag von Lars Müller in Baden-Wettingen die erste Adresse.

Donnerstag, 1. Februar 2007 - 14.00-14.15 alpha
Farbe: Symbol und Wirkung - Farben deuten, Reihe, Folge 3
Farbtöne lösen Gefühle aus, geben uns Hinweise (z. B. im Straßenverkehr), beeinflussen, verdecken oder heben hervor. Sie können Symbole, Zeichen oder Unterscheidungsmerkmale sein und sind ein wichtiges Mittel der Kommunikation. Kulturelle, politische, traditionelle und kreative Äußerungen werden durch sie möglich und deutlich. Film 3 stellt am Beispiel der Farben Schwarz, Rot und Blau Situationen vor, in denen der Mensch Farbe in der hier beschriebenen Weise bewusst oder unbewusst anwendet. Es wird gezeigt, wie diese Farben wirken und welche Reaktionen sie hervorrufen.

Samstag, 3. Februar 2007 - 10.40-10.55 (auch 16.30-17.15) Schweiz 1
PHOTOsuisse: Thomas Flechtner, Reihe, Folge 15

 
Sonntag, 4. Februar 2007 - 17.00-17.20 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Luciano Rigolini: Ein Porträtfilm von Emanuela Andreoli, Reihe, Folge 16
Der Fotograf Luciano Rigolini findet seine streng komponierten, grafischen Bilder in banalen Situationen des Stadtalltags. Ihn fasziniert nicht das Abbild einer Sache, sondern das Bild als solches.

Mittwoch, 7. Februar 2007 - 11.40-12.00 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Luciano Rigolini, Reihe, Folge 16

 

Samstag, 10. Februar 2007 - 11.00-11.10 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Luciano Rigolini: Porträtreihe, Schweiz, 2004, Folge 16
Der Tessiner Fotograf Luciano Rigolini findet seine streng komponierten, grafischen Bilder in banalen Situationen des Stadtalltags

Samstag, 10. Februar 2007 - 16.30-17.15 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Luciano Rigolini, Porträtreihe, Schweiz, 2004, Folge 16

Sonntag, 11. Februar 2007 - 17.05-17.20 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Michael von Graffenried, Porträtreihe, Schweiz, 2004, Folge 17
Michael von Graffenried fotografiert dann, wenn andere am liebsten wegschauen. Sein Blick ist stets frech und laut. 1984 fiel er erstmals mit seinen "Bundeshaus-Fotografien" auf. Seit 1991 lebt er in Paris und findet hier sein zweites großes Thema: Algerien

Sonntag, 11. Februar 2007 - 18.15-19.00 Einsplus (ARD digital)
Mit Shackleton in der Antarktis: Der Fotograf Frank Hurley
Es war ein Wettrennen zu einem der unwirtlichsten Orte der Erde - die zeitgleichen Expeditionen zum Südpol von Amundsen, Scott und Shackleton. Shackleton verlor, aber seine Expedition schrieb Geschichte. Das verdankte er vor allem den dramatischen Fotos des Australiers Frank Hurley (1885-1962). Das Expeditionsschiff, die 'Endurance', blieb im Januar 1915 im Packeis des Wedellmeers stecken, wurde vom Eis zerquetscht und sank. Frank Hurley hielt in sensationellen Bildern den ungleichen Kampf zwischen Schiff und Packeis fest. Der Film von Simon Nasht zeigt das Schaffen des berühmten Fotografen. Für Frank Hurley war die Shackleton-Expedition der Beginn einer Weltkarriere. Als Fotograf im Ersten Weltkrieg in Flandern, als Erforscher von Papua-Neuguinea in den 20er-Jahren und als Dokumentarist Australiens hat er sich in die Geschichte der Fotografie eingetragen. Weltberühmt geworden, begleitete er noch den Zweiten Weltkrieg als Chronist, zog sich dann aber nach Australien zurück. Einen großen Ruf hatte er allerdings auch als Manipulator. Auf der Suche nach dem perfekten Abbild griff er auf Montagetechniken und das Reinszenieren von Ereignissen zurück

Mittwoch, 14. Februar 2007 - 11.40-11.55 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Michael von Graffenried: Porträtreihe, Schweiz, 2004, Folge 17

Samstag, 17. Februar 2007 - 10.40-10.55 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Michael von Graffenried: Porträtreihe, Schweiz, 2004, Folge 17

Samstag, 17. Februar 2007 - 16.30-17.15 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Michael von Graffenried, Porträtreihe, Schweiz, 2004, Folge 17

Sonntag, 18. Februar 2007 - 17.05-17.20 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Stefania Beretta, Porträtreihe, Schweiz, 2004, Folge 18
Fotografie in der poetisch-sinnlichen Dimension

Mittwoch, 21. Februar 2007 - 11.40-11.55 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Stefania Beretta, Porträtreihe, Schweiz, 2004, Folge 18

Samstag, 24. Februar 2007 - 12.00-12.30 arte
Künstler hautnah: Michael Ackerman - Fotograf
Jede Sendung ist einem Künstler gewidmet, die heutige dem New Yorker Fotografen Michael Ackerman.

Samstag, 24. Februar 2007 - 16.30-17.15 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Stefania Beretta, Porträtreihe, Schweiz, 2004, Folge 18

Sonntag, 25. Februar 2007 - 17.05-17.20 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Beat Streuli, Porträtreihe, Schweiz, 2004, Folge 19
Mitten aus dem pulsierenden Alltag grosser Städte: die Strassenfotografie von Beat Streuli

Dienstag, 27. Februar 2007 - 14.30-15.00 arte
Künstler hautnah: Michael Ackerman - Fotograf

Mittwoch, 28. Februar 2007 - 11.40-11.55 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Beat Streuli, Porträtreihe, Schweiz, 2004, Folge 19
Mitten aus dem pulsierenden Alltag grosser Städte: die Strassenfotografie von Beat Streuli

Samstag, 3. März 2007 - 16.30-17.15 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Beat Streuli, Porträtreihe, Schweiz, 2004, Folge 19

Sonntag, 4. März 2007 - 17.05-17.20 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Olaf Breuning, Porträtreihe, Schweiz, 2004, Folge 20
Die absurden Bilderwelten von Olaf Breuning, Shootingstar der Fotoszene Schweiz. Bevor er abdrückt, muss eine Szene arrangiert, eine Story erfunden werden: Olaf Breuning ist ein Geschichtenerzähler. Dabei zitiert er in seinen Fotografien alles, was ihm die Bilderflut liefert.

Montag, 5. März 2007 - 10.35-11.05 arte
Künstler hautnah: Michael Ackerman - Fotograf

Mittwoch, 7. März 2007 - 11.40-12.00 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Olaf Breuning, Porträtreihe, Schweiz, 2004, Folge 20

Mittwoch, 7. März 2007 - 13.45-14.00 alpha
Mediawatch: Werbung und Internet, Reihe, Folge 2
 

Virtuelle Videorecorder im Internet: http://www.shift.tv / http://www.onlinetvrecorder.com/

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Vorhergehende Ausgaben des Newsletters und des Onlinemagazines Fotografiekultur

Aktuelle Ausgabe   www.photographiekultur.de 

 

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