Ausgabe Nr. 20 des Online-Magazin für Fotografie 

Exkursion zu den Fotografieausstellungen

im Museum der Bildenden Künste in Leipzig

 

Gunter Sachs - "Kunst ist weiblich" und Beat Streuli - Streetfotografie

Fotografieausstellungen gemeinsam zu erleben, zu genießen und zu diskutieren ist etwas Besonderes. Neue Aspekte der Fotokunst mit Gleichgesinnten direkt an den Originalfotografien wahrzunehmen und sich darüber auszutauschen, erweitert auf intensive Art und Weise unser Denken. Außerdem: "Geteilte Freude ist doppelte Freude".

Mehr Informationen zur Ausstellungstour am 27. April 2008

Zustiegspunkte in Eisenach, Gotha, Erfurt, Weimar, Rudolstadt und Jena

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Die Fotoreise Bretagne  

mit Open Air Fotografiefestival

und Treffen

historischer Großsegelschiffe

Die Bretagne lebt vom Aufeinandertreffen von Meer und Festland. Die Fotoreise Bretagne findet am westlichsten und charismatischsten Teil des schöne Landstriches Bretagne in Frankreich statt. Das Finistere ist die harmonische Synthese von Meer und Land. Wo immer man sich auch aufhält, das Meer ist nicht weit. Diese privilegierte maritime Situation verleiht dem Finistere sein reinstes ozeanisches Klima. Manche nennen es auch das schönste Ende der Welt.

Information: Fotoreise Bretagne - Frankreich

Termin: 14. - 21. Juli 2008, Anmeldung: Reise Möller

 

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Aktuelle Hinweise auf wichtige Artikel zur Fotografie im Internet

Taz (Donnerstag, den 24. April ) Mit Fotos gegen die Mauer
 
Süddeutsche Zeitung (Dienstag, den 22. April ) Die Fama um das älteste Foto der Welt: Ein Blatt sorgt für Wirbel
 
Leipziger Internet Zeitung (Sonntag, den 20. April ) Vom Bildermachen in Leipzig: Fotografien in der Galerie der HGB
 
Süddeutsche Zeitung (Donnerstag, den 17. April ) Willkommen in der Matrix
 
Freie Presse Online (Sonntag, den 13. April ) Zeitgenössische ungarische Fotokunst in Halle zu sehen
 
DeutschlandRadio (Sonntag, den 13. April ) 140 Fotografen, kein Konzept
 
Stern (Donnerstag, den 10. April ) Magnum Photos: Die Fotogeschichte muss umgeschrieben werden
 
FAZ.NET (Donnerstag, den 06. März ) Das Foto des Jahres 2008: Das hätten wir dem Zufall nicht zugetraut
 
SZOn (Donnerstag, den 06. März ) Hasselblad-Preis an Graciela Iturbide
 
Stern (Mittwoch, den 05. März ) Ein Bild und seine Geschichte: Der vergessene Hintermann
 
Der Spiegel (Freitag, 29.2.2008)  Automobile Fotokunst: Schöner Schrott
 
Der Spiegel (Donnerstag, der 20.Februar ) DDR-Fotograf Thomas Steinert: Schaurig- schön in den Untergang
 
jetzt.de (Donnerstag, den 14. Februar ) Oh Polaroid, du wirst mir fehlen! Ein Abgesang auf das Sofortbild
 
Freie Presse Online (Freitag, den 01. Februar ) Jim Rakete würde nie wieder Fotograf werden
 
GlaubeAktuell (Mittwoch, den 30. Januar ) Nah dran: Corbijns Foto-Tagebuch zu seinem ersten Film «Control»
 
FAZ.NET (Dienstag, den 29. Januar ) Fotografie: Tausende Bilder Robert Capas entdeckt
 
Der Spiegel (Montag, der 21. Januar ) Promifotograf Jim Rakete: "Entweder du bist ein Guter oder nicht"
 
Stern (Mittwoch, den 09. Januar 2008 - 16:02 Uhr) Koudelka und der Prager Frühling: "Es war mein Land"
 
Baumarkt (Mittwoch, den 9. Januar 2008) Fotosafari - Online - Spiel
 
Leipziger Internet Zeitung (Samstag, den 05. Januar 2008 ) Photan: Leipziger (Foto-)Schule ist jetzt am Marienplatz
 
Spiegel (Freitag, den 04. Januar 2008) Tageskarte Kunst: Der Ernstfall
 
Der Spiegel (Sonntag, der 30. Dezember 2007) Amateurfotografie: Lächeln ist erste Bürgerpflicht
 
Die Zeit (Montag, den 17. Dezember 2007 ) Schönheit: Ein Fotograf erkundet Provinzen und Metropolen
 
Der Spiegel (Montag, der 17. November ) "Unicef-Foto des Jahres": Die unglückliche Kindsbraut
 
Der Standard (Dienstag, den 11. Dezember ) Fotografie-Zentrum von Frank Gehry
 
Newsfox (Montag, den 10. Dezember ) Fotoplayer.de: Neue Web-2.0-Plattform integriert Nutzer in Online-Games
 
WirtschaftsWoche (Sonntag, den 09. Dezember ) „...und dann kippte ich um“
 
Spiegel (Dienstag, den 04. Dezember ) Medien: Presseausweis vor dem Aus
 
Spiegel (Dienstag, der 4. Dezember ) 100 JAHRE PROPAGANDAFOTOGRAFIE - TASS war die Wahrheit
 
Taz (Sonntag, den 02. Dezember ) Zum Golde drängende Fotos

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Fotoworkshop  Digitale  Schwarzweißfotografie

Schwarzweißfotografien sind Blickfänger. Sie wirken sehr interessant und ästhetisch. Im Fotoworkshop Digitale Schwarzweißfotografie  werden mit jedem Kursteilnehmer praxisorientiert die Gestaltung und die klassische Fototechnik direkt an schönen Fotomotiven trainiert. Die gemeinsame digitale Bildbearbeitung und der professionelle Druck der Fotografien auf Sonderpapiere, wie  z.B. Aquarell- und Leinenmaterial, geben dem Bild in der Präsentation eine perfekte Wirkung. 

Eisenach in Thüringen, vom 19. bis 20. April, Info: Fotoworkshop Digitale Schwarzweißfotografie

Anmeldung unter: Reise Möller

 

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Tagung in Jena
Optische Industrie und Bildwissen(schaften)


23.05.2008 - 25.05.2008

 
Ihr neuntes „Treffen der Photohistoriker und Photographicasammler“ veranstaltet die Neue Photographische Gesellschaft in Sachsen e.V. vom 23. bis 25. Mai 2008 in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Schiller-Universität (Lehrstuhl für Volkskunde – Empirische Kulturwissenschaft) und dem Verein Technik-Geschichte in Jena e.V. Die Besichtigungen und Vorträge legen – den bedeutenden Traditionen und Sammlungen sowie gegenwärtigen Geschehen am Veranstaltungsort gemäß – ihren Fokus auf Optische Systeme. Ist der Forschung und Entwicklung die Frage nach ihrem jeweiligen Nutzen erkenntnisleitend einbeschrieben, so thematisieren die photohistorischen Beiträge und die Künstlerpräsentation von anderer Warte das Verhältnis von Technik und Bild. Veranstaltungsorte sind verschiedene Institutionen in Jena sowie das nahe, schön über dem Saaletal gelegene Tagungszentrum Altes Schloss Dornburg.

 © Fotohistorische Projekte und Redaktion Rundbrief Fotografie

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Fotoausstellung


Menschenbilder des


Erfurter Fotografen


Dieter Demme


 


Welt-Anschauung IV

 

Fotogalerie Bohl in der Wartburgstadt Eisenach
Eröffnung der Ausstellung:
2.Februar 2008, 20.00 Uhr
Dauer: 2.Februar bis 1.April 2008

 
Für Dieter Demme trifft zu, was Friedrich Dürrenmatt einmal so formuliert hat:

"Jeder kann knipsen.Auch ein Automat. Aber nicht jeder kann beobachten....Beobachten ist ein dichterischer Vorgang. Auch die Wirklichkeit muss geformt werden, will man sie zum sprechen bringen. Dass Dieter Demme um diesen Zusammenhang weiß, belegen seine Bilder. Ihm gelingt es, aus dem scheinbar Beiläufigen, Alltäglichen das prägnante, zeittypische Moment herauszufiltern.

Dabei tritt Demme nicht mit dem großartigen und überzogenen Anspruch an, existentielle Wahrheiten verkünden zu wollen. Das Künstliche, Sensationelle,Schrille ist Dieter Demmes Sache nicht. Er bevorzugt vielmehr die leisen Töne, nichtselten durchsetzt mit einem Hauch Melancholie. Seine Bilder in schwarz-weiß sind klar in der Aussage und kommen ohne Schnörkel aus.Gleichwohl lassen sie dem Betrachter Raum für die eigene Phantasie und Interpretation. Man muss seine Bilder ersehen, gottlob aber nicht erklären.

Der 1938 im Thüringischen Ebeleben geborene Dieter Demme ist ein Fotograf der alten Schule, der auch das Handwerk der Fotografie noch perfekt beherrscht. Mit seiner Erfahrung aus Jahrzehnten der Reportertätigkeit schuf er Bilder die über das Tagesereignis hinaus ihren Wert behaupten konnten. Als klassischer Vertreter seines Fachs ist er im besten Sinne altmodisch in seiner Arbeitsweise geblieben: In erster Linie will er dokumentieren, lässt dabei aber seinen bildkünstlerischen Anspruch walten. Er verändert nichts, er entscheidet. Das Foto wird im Sucher der Kamera vollendet und ohne Ausschnittsveränderung im Labor zum sprechen gebracht.

Dabei ist sein Menschenbild prägend, weniger der Ort der Aufnahme. Gleich ob er seinen Modellen wie in dieser Ausstellung in Erfurt, Wasungen, im Eichsfeld, in Venedig, in Lybien oder Cuba entgegentritt, er nimmt mit der Kamera Anteil an der Veränderbarkeit unserer Welt, der Sterblichkeit und dem Vergehen von Menschen und Dingen. Wie jeder Fotograf der auf ein Lebenswerk zurückblicken kann, bezeugt er unerbittlich das verließen der Zeit und die Wandelbarkeit unserer Verhältnisse. Alle Momente des Auslösens im Verlauf seines Fotografenlebens zusammengenommen, eine hundertstel Sekunde da, eine Hundertstel dort, ergeben dennoch in Sekunden und Minuten gerechnet nur eine überschaubare Spanne Zeit, einen Wimpernschlag, der Ewigkeit abgetrotzt.

Die Ausstellung von Dieter Demme wird am Sonnabend dem 2.Februar um 20.oo Uhr in der Galerie Ulrich Kneise e.V. in der der Karlstraße 32 eröffnet. Sie ist die vierte Ausstellung der vom Haus kuratierten Reihe "Welt-Anschauung", die dem Lebenswerk ostdeutscher Bildreporter gewidmet ist. Stanley Blume musiziert gemeinsam mit einem Schüler der Musikschule "Johann Sebastian Bach". Frank Nolde, Kunstwissenschaftler aus Erfurt wird sie in das Werk von Dieter Demme einführen.

© Fotogalerie Bohl in Eisenach

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„Roger Melis – In einem stillen Land.

Fotografien aus der DDR“

Foyerausstellung im

Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig

 

 

 

15. Februar bis zum 30. März 2008 zu sehen ist.

Der Eintritt ist frei.



Fast zwei Jahrzehnte nach der friedlichen Revolution und dem Untergang der DDR fällt der Blick zurück in ein „stilles Land“. Nüchtern und kritisch porträtierte der Fotograf Roger Melis Menschen und ihren Alltag im „real existierenden Sozialismus“. Eine Auswahl seiner Fotos aus den Jahren 1965 bis 1989 präsentiert das Zeitgeschichtliche Forum in einer Foyerausstellung, die vom 15. Februar bis zum 30. März 2008 zu sehen ist. Der Eintritt ist frei.

Roger Melis, 1940 in Berlin geboren, absolvierte zunächst eine Fotografenlehre, arbeitete dann als wissenschaftlicher Fotograf an der Charité, ehe er ab 1968 in die Freiberuflichkeit wechselte. Er erhielt Aufträge aus Ost und West, fotografierte für die Modezeitschrift „Sybille“, aber auch für die „Neue Berliner Illustrierte“ und die „Wochenpost“. Letztere beauftragten ihn mit Reportagen aus der Arbeitswelt, die heute einen Großteil seines Bilderschatzes ausmachen. Zu Bildikonen wurden einige seiner Aufnahmen aus der Künstlerszene und von prominenten Dissidenten.

Die atmosphärisch dichten, oft symbolhaften Bilder führen durch Landschaften, Dörfer und Städte zwischen Ostsee, Harz und Erzgebirge. Obwohl Melis zeitweilig im offiziellen Auftrag arbeitete, wurden viele seiner Aufnahmen nicht gedruckt und als „Müllkastenfotografie“ denunziert. Zu deutlich, zu ungeschminkt spiegelten sie die Wirklichkeit wider. Trotz der merkwürdigen Stille, der Resignation und Tristesse, die Land und Leute zu lähmen scheinen, zeugen die Aufnahmen auch von Widerspruchsgeist und Selbstbewusstsein. Der Staat war auf seine Bürger angewiesen, diese wussten um ihre Bedeutung und konnten sich auf ihre soziale Absicherung verlassen. So existierte im Alltag der DDR, wie Roger Melis selbst es formuliert, beides nebeneinander: „Das private Leben konnte laut und lustig sein, das öffentliche lag unter einer Dunstglocke.“

Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Lehmstedt Verlag, Leipzig, der 2007 einen gleichnamigen Bildband veröffentlichte. Er ist zum Preis von 24,90 € im Museumsshop erhältlich.
 

© Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig

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Geschenkgutscheine für Fotokurse

 

Verschenken Sie einen Geschenkgutschein für Fotoworkshops, einen Fotokurs oder eine Fotografiereise an Freunde oder Verwandte. 

 

Einfach ein schönes Geschenk zu Anlässen wie Geburtstagen, Valentinstag, Jubiläen, Hochzeiten und Examen.

 

Die Geschenkgutscheine können per Post an Sie versendet und per Rechnung bezahlt werden.

 

Mehrere schöne Vorlagen für Geschenkgutscheine in edlem Druck mit speziellem Eindruck eines individuellen Textes stehen Ihnen zur Verfügung.

  

Mehr Informationen zu den verschiedenen Gutscheinmotiven  finden Sie im Internet unter Service Geschenkgutschein

 

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Fotoausstellung

Hans Finsler

und die Schweizer Fotokultur

 

 

 

Eine Ausstellung des Museums für Gestaltung Zürich

in Zusammenarbeit mit der Stiftung Moritzburg

Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt

vom 20. Januar bis 30. März 2008

Eröffnung: Samstag, 19.01.2008, 15 Uhr

Fotografie: Hans Finsler, Indi-Leuchte, Entwurf: Sigfried Giedion mit Hin Bredendieck, 1932 © Stiftung Moritzburg Halle/Saale

   
Die Ausstellung präsentiert erstmals das Schweizer Werk von Hans Finsler (1891-1972), einem der profiliertesten Fotografen der "Neuen Sachlichkeit" der 1920er Jahre. Mit seiner darstellungsgetreuen, präzisen Architektur- und Sachfotografie spielte Hans Finsler eine wesentliche Rolle bei der visuellen Vermittlung der Moderne.
1927 gründete er die Klasse für Sachphotographie an der Kunstschule Burg Giebichenstein in Halle (Saale), die er bis zu seinem Weggang nach Zürich 1932 leitete.
Finsler vermochte in seinen Aufnahmen, vorwiegend von Objekten und Architekturen, Eigenheiten von deren Material, Herstellung, Formen und Gebrauch so zur Darstellung zu bringen, dass sie sich aus ihrem Bild erschließen.
In der Schweiz, wo er sich nach 1932 rasch etablierte, arbeitete Hans Finsler mit bedeutenden Gestaltern und Vermittlern zusammen. Hans Finsler, bis 1958 Lehrer an der legendären Fotoklasse an der Kunstgewerbeschule Zürich, langjähriger Werkbundvorsitzender und Theoretiker, beeinflusste mit seiner Arbeit nachhaltig das Schweizer Fotoschaffen.

Die Ausstellung ist den fünf Bereichen Raum in Architektur, Stadt und Landschaft, der Darstellung von Objekten und Materialien, dem Licht und dem Experiment, der benachrichtigenden Fotografie sowie der Verbindung von Bild und Schrift gewidmet.

Da der Schwerpunkt der gezeigten Werke auf der Zeit nach 1945 liegt, zeigt sich wie sich die Schüler der Fotoklasse langsam für den aufkommenden Bildjournalismus interessieren, während ihre Lehrer bei der Sachfotografie bleiben. Bekanntes Beispiel sind die beiden Finsler-Schüler und späteren Magnum-Fotografen René Burri und Werner Bischof.

© Stiftung Moritzburg Halle/Saale
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Die Fotoreise Klassik in die Provence und zum Fotografiefestival nach Arles

 

Die Provence, mit ihrem Licht, ihren Düften, ihren Farben und ihrer Ursprünglichkeit! Temperamentvoll und lebensfroh sind die Menschen der Provence. Dem Flair ihres Landes entsprechend haben die Provencalen die Ockerfelsen, die Sonnenblumen- und Lavendelfelder geschaffen, die in der Leuchtkraft des Lichtes besonders brillieren.

Diese Landschaft eignet sich hervorragend für einen Photographieworkshop. Hügellandschaften, Schluchten, schroffe Karstlandschaften, römische Amphitheater und Brücken, Kultur und Kunst geben ausreichend Motive für charismatische Bilder.

Unter photographisch- und ortskundiger Führung wird der Weg frei für den Dialog mit dem Licht, der Kamera und mit sich selbst. Das photographische Wissen wird aufgefrischt und mit neuen interessanten Tricks und Tipps in Technik und Bildgestaltung erweitert. Der Workshop beschäftigt sich mit den wichtigsten Elementen der Landschaftsphotographie, wie Motivsuche, Umsetzung, Perspektiven, Objektiveinsatz und Filtertechnik. Das Photographiefestival " Rencontres in Arles " (RIP) als größtes Photographiefestival Europas, mit seinen vielfältigen Ausstellungen umrahmt niveauvoll den Workshop. Die RIP-Ausstellungen inspirieren auf vielfältige Art unsere Photographie, so daß alte Schranken überschritten werden können. 

Buchung bei Reise-Möller Eisenach ,  4. - 11. Juli 2008 - Fotoreise Provence / Frankreich

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Fotografieausstellung

Die Natur als Künstlerin

Die Glanzlichterausstellung

 

 

 

 

 

 

12. Januar - 16. März 2008

Museum der Natur Gotha / Thüringen

  

Mit der Ausstellung „Die Natur als Künstlerin“ versucht das Naturkundemuseum eine lebendige Präsentation zeitloser Ästhetik. Meisterhafte Schmuckstücke der Natur, lebende Tiere, Modelle und Präparate vereinigen sich mit Interpretationen von Künstlern zu einer Hommage an die Natur.

Ein Meerwasseraquarium mit faszinierenden Korallen und Fischen steht anderen tierischen Baukünstlern gegenüber: Lebendige Bienen- und ein Ameisenstaaten bilden vor den Augen der Besucher ihre bewundernswerten Behausungen.

Wundervolle, preisgekrönte Naturfotografien, Arbeiten des Künstlers Peter Heckwolf und Tierportraits der Kasseler Kunststudenten Diana Kühn und Minwu Lee setzen die Natur kunstvoll in Szene.

Ein Blick durch zwei Mikroskope auf kleinste Mineralien enthüllt natürliche Ästhetik im sonst nicht sichtbaren Bereich. Bei einem Riesen-Natur-Memoryspiel müssen die Kleinen wie die Großen genau auf die Feinheiten der abgebildeten Schmetterlingsflügel achten um die richtigen Paare zusammen zu suchen.

Informationen zum Museum der Natur in Gotha finden Sie hier.

         
  Aquaruim   Alexander Schneider

Innere Schönheit

  Gabelschwanzraupe   Helmut Gurdan Holzwirbel  

© Naturfotografieausstellung Glanzlichter

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Fotoworkshop

Grundlagen der Portraitfotografie

Der Portraitfotografiekurs vermittelt Grundlagen an technischen, gestalterischen und psychologischen Fähigkeiten, die der Teilnehmer selbst mit seinen Mitteln im Nachhinein nachvollziehen kann.

Es werden absichtlich keine teueren Studioanlagen als Lehrmaterial verwendet. Der Hintergrund und die Beleuchtung werden mit einfachen Mitteln erreicht, die eine hochwertige Ausleuchtung garantieren. Diese erfolgt in Räumen und im Freien. Es werden "Mini-Porträtstudios" für die Übung aufgebaut. Inhaltlich sollen einfache, ehrliche und intensive Porträts ohne Spezialeffekte geschaffen werden, die durch ihre Natürlichkeit sich respektieren und den Schwerpunkt auf der Darstellung des Charakters haben.

Der Fotografieworkshop findet statt am 26. - 27. Januar 2008. Mehr Informationen zum Workshop finden Sie unter Fotoworkshop Portraitfotografie  - Thüringen

 

 
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Fotoausstellung

JUGEND - MADE IN GERMANY

Fotografien von Bernd Lasdin


 

1.März bis 20.April

Museum für Thüringer Volkskunde Erfurt

 

Der Fotograf Bernd Lasdin reist seit 20 Jahren durch Deutschland. Er porträtiert Menschen und gibt ihnen dann Gelegenheit, die Bilder selbst mit Kommentaren zu versehen.

Mittlerweile füllen seine Fotos mehrere gefragte Bildbände. Für seine jüngste Serie JUGEND - MADE IN GERMANY war er in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Bayern, Hamburg und Berlin unterwegs.

Wünsche, Träume, Hoffnungen, Pläne offenbaren die Porträtierten, aber auch ihre mitunter schon belastete Vergangenheit, ihre Ängste oder Resignation.

Manche Schicksale sind kaum faßbar, andere "ganz normal". Familien, Auszubildende, Punks, Frührenter, Neonazis, Schwangere, Studierende, Grufties, Obdachlose - das Spektrum reicht von völliger Perspektivlosigkeit bis zum "Mir-liegt-die-Welt-zu-Füßen"- Feeling.

© Museum für Thüringer Volkskunde Erfurt

 

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Die Sieger des

Aenne-Biermann-Preis

für deutsche Gegenwartsfotografie

 

27.11.2007 bis 2.3. 2008

Museum für Angewandte Kunst

Gera - Ostthüringen

  

Den diesjährigen, nunmehr achten "Aenne-Biermann-Preis für deutsche Gegenwartsfotografie" erhält Mirko Martin (geb. 1976) aus Lemgo. Seine Serie „LA Chrash“ entstand größtenteils am Filmset. Sie vermittelt in ihrer Dynamik ein Höchstmaß an Perfektion. Realität und Fiktion scheinen sich in den Inszenierungen aufzuheben.
Der zweite Preis geht an den 1975 geborenen Kölner Fotografen Markus Neis für sein originalfotografisches Buchprojekt "Folgelandschaften". Die Motive der stillen Landschaftaufnahmen mit ihrer konsequenten systematischen Bildauffassung offenbaren erst auf den zweiten Blick ihr Entstehen aus der unheilvollen Geschichte von Krieg und Zerstörung.
Der dritte Preis wurde dieses Jahr Erika Bialowons aus Hamburg für ihre Fotoserie "Dorfsein" zugesprochen. Die 1953 geborene Autorin widmet sich auf erfrischende Weise und mit teilweise ironischem Blick dem ihr vertrauten Dorfleben in seiner ganzen Vitalität, wobei Tragik und Lebensfreude oftmals dicht beieinander liegen.
Zusätzlich erhalten folgende Fotografen und Fotografinnen Anerkennungen: Hanne Brandt (Essen), Nicolas Hallbaum (Düsseldorf), Katja Hammerle (Berlin), Esther - Judith Hinz (München), Antje Hoefer (Lüdenscheid), Anja Kopylkow (Dortmund), hb lankowitz (Taufkirchen), Sibylle Mall (Köln), Irene Prüllage (Dortmund), Stephanie Sabatier (Regensburg), Georg Schreiber (Essen) und Stephan Zirwes (Stuttgart).
Insgesamt hatten sich an der Ausschreibung des Museums für Angewandte Kunst Gera 227 Einsender mit insgesamt 543 Arbeiten beteiligt.
Aus ihnen wählte die Jury, bestehend aus dem Vorsitzenden Prof. Klaus Honnef (Bonn), und den Mitgliedern Daniel Gasenzer (Essen), Ulrich Fischer (Gera), Hans-Peter Jakobson (Gera) und Dr. Rolf Luhn (Eigenrieden) als Vertreter des Mitveranstalters Art Regio die Preisträger- und Anerkennungsfotos aus.
Die feierliche Preisverleihung zum 8. Aenne-Biermann-Preis findet zur Eröffnung der Ausstellung am 26. November 2007 um 19 Uhr statt. Die Ausstellung wird vom 27.11.2007 bis 2.3. 2008 im Museum für Angewandte Kunst Gera zu sehen sein.
 

© Museum für Angewandte Kunst Gera  - Greizer Straße 37, 07545 Gera, Tel.: 0365 838 1430

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Fotoworkshop

Neue Architektur in Berlin
 

Die Reise in die Zukunft. Internationale Maßstäbe hat Berlin mit seiner neuen Architektur am Regierungsviertel und Potsdamer Platz gesetzt.

Dieses herausragende Fotomotiv ist Grundlage für den Fotoworkshop Moderne Architektur - Berlin. Inhalte: Gestaltung, Technik und Konzeption   der Architekturfotografie.

Mehr Information:  Fotoworkshop Neue Architektur in Berlin, Termin: 29. Feb.- 2. März, Anmeldung:  Reise Möller

 

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Diashowserie GEONATUR

in der Wartburgstadt Eisenach

 

 

von Wigbert Röth - GEONATUR

Eisenach / Thüringen

 

China – Reisen im Reich der Mitte

           von Oliver Bolch am Donnerstag, 10.01.08, 20 Uhr

JAKOBSWEG - Von den Pyrenäen nach Santiago

           Panoramavision von Michael Fleck am Donnerstag 31.01.2008, 20 Uhr

ISLAND - Sagenhafte Insel

           von Olaf Krüger am Donnerstag, 21.02.08, 20 Uhr

ÄGYPTEN - Das Vermächtnis der Pharaonen

           Digitale Multivision Katja Dippold und Josef Niedermeier - Donnerstag 13.03.2008, 20 Uhr

weitere Informationen erhalten Sie unter GEONATUR

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Rundgang 2008 an der

Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig

 

Academy of Visual Arts

Leipzig - Sachsen

 

 

 

 


31. Januar bis 03. Februar 2008
Verkaufsaktion „500 x X“ findet am 31. Januar statt
Eröffnung: Donnerstag, 31. Januar, 18.00 Uhr

  
Während des Rundgangs zeigen Studierende des Hauptstudiums, Diplomanden und MeisterschülerInnnen sowie ausgewählte Projektgruppen des 2. Studienjahres der Leipziger Kunsthochschule beste Arbeiten aus dem vergangenen Jahr. In diesen vier Tagen dient das gesamte Hochschulgebäude, vom Keller bis unter das Dach, von den Ateliers bis zu den Gängen und Fluren, als Ausstellungsfläche, um den Besuchern einen Einblick in das künstlerische Arbeiten und Schaffen zu gewähren. Zu sehen sind Arbeiten aus den vier Studiengängen: Malerei/Grafik,
Buchkunst/Grafik-Design, Fotografie und Medienkunst.

Die Verkaufsaktion „500 x X“ Wie schon im vergangenen Jahr sind alle Studierenden und Lehrenden aufgefordert, eine künstlerische Arbeit (nun in der Größe DIN A4) zu  stiften. Diese Arbeiten stehen am Eröffnungsabend ab 20.00 Uhr in der hochschuleigenen Galerie für jeweils 50,00 Euro zum Verkauf. Erneut findet der Verkauf anonym statt, so dass die Käufer erst am 04. Februar erfahren können, wer Urheber ihrer erworbenen Arbeiten ist. Mit dem Erlös dieser Aktion finanziert die Hochschule ein internationales und inter-disziplinäres Symposium mit namhaften TeilnehmerInnen, das sich dem Themenfeld „Kunst und Markt“ widmet. Einen kleinen Überblick des vergangenen Rundgangs finden Sie unter: www.hgb-leipzig.de/galerie

Do, 31. Januar: 18.00 – 24.00 Uhr
Fr, 01. Februar: 11.00 – 22.00 Uhr
Sa, 02. Februar: 11.00 – 22.00 Uhr
So, 03. Februar: 11.00 – 17.00 Uhr

Veranstaltungsort: Wächterstraße 11 - D-04107 Leipzig

© Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig - Academy of Visual Arts
 

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Fotografieausstellung

 

Matthias Leupold

 

„Die Schönheit der Frauen“ und

 

„Leupolds Gartenlaube“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausstellung im Kamera- und Fotomuseum Leipzig

vom 12. Januar bis zum 23. März 2008

    

Einstmals zählte Matthias Leupold zu den unbotmäßigen jungen Fotografen in der DDR. Nach seiner Übersiedlung nach Westberlin 1987 spezialisierte er sich auf ironisch narrative Fotoserien und zählt heute zu den dramatischen Bilderdichtern der Gegenwartsfotografie.

 

Die Narrative Art, zu deutsch erzählende Kunst, ist der Concept Art und Spurensicherung verwandt, bei der mittels zueinander in Beziehung gesetzter Fotos und kurzer Texte pointiert Situationen dargestellt oder Fragen der Wahrnehmung thematisiert werden.

 

Das Kamera- und Fotomuseum zeigt die beiden thematischen Serien „Leupolds Gartenlaube“ (1994) und „Die Schönheit der Frauen“ (1995), in denen historische Bilder, die bereits inszeniert waren, von Leupold ironisch re-inszeniert werden. Beide Serien reflektieren das Frauenbild der bürgerlichen Gesellschaft zu Beginn der Emanzipationsbewegung in der Wilhelminischen Ära Anfang des 20. Jahrhunderts.

 

„Leupolds Gartenlaube“ re-inszeniert Fotografien aus der gleichnamigen beliebten Frauenzeitschrift kurz vor Ausbruch des 1. Weltkrieges. Während die „Gartenlaube“ die emanzipatorischen Aktivitäten der Frauen beförderte und am Wandel des Frauenbildes beteiligt war, propagierte der Bildband „Die Schönheit der Frauen“ aus dem Jahr 1900 ein weibliches Schönheitsideal, das für den allgemeinen Konsum der Männer gedacht war. Leupolds witzige Re-inszenierung dieses bekannten Bildbandes von Dr. Paul Hirth führt den verbreiteten Glauben an ein allgemeingültiges Schönheitsideal ad absurdum.

 

„Indem Leupold die historischen Bildmuster ironisch bricht, entstellt er sie zur Kenntlichkeit“, schrieb T.O. Immisch, Kustos für Fotografie der Stiftung Moritzburg. Die Ausstellung ist eine Leihgabe der Stiftung Moritzburg, Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt, Halle/Saale.

 

Das Kamera- und Fotomuseum in der Mölkauer Gottschalkstraße 9 ist mittwochs, samstags und sonntags jeweils von 13 – 17 Uhr geöffnet.  Information im Internet www.fotomuseum.eu   

© Kamera- und Fotomuseum Leipzig

 

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FOTOAUSSTELLUNG

"KRAFT DER FARBE"

 

 

 

 

 

26. Januar bis 24. März 2008

im Industrie- und Filmmuseum Wolfen

Sachsen-Anhalt

 

Vernissage im Industrie- und Filmmuseum Wolfen:
Samstag, 26. Januar 2008, 14 Uhr

85 Fotografen aus ganz Deutschland präsentieren

"Die Kraft der Farbe"

Extraausstellung der 13. Deutschen Fotoschau

   
Einen außergewöhnlichen Abschluss der Veranstaltungen zum 70. Jahrestag der Herstellung des ersten praktikablen Farbfilms aus Wolfen (1936) haben sich das Industrie- und Filmmuseum Wolfen (IFM) - als Gastgeber - und die Gesellschaft für Fotografie - als Organisator - ausgedacht: 85 Fotografen aus ganz Deutschland zeigen in 156 zum Teil großformatigen Fotografien die "Kraft der Farbe".
 
Entstanden sind die Aufnahmen 2006 im Rahmen des thematischen Sonderwettbewerbs der "13. Deutschen Fotoschau - 100 Bilder des Jahres 2006", den die GfF alljährlich organisiert und dessen Ergebnisse regelmäßig im IFM Wolfen zu sehen sind. Fotografen von der Nordsee bis zu den Alpen, aber auch aus der unmittelbaren Umgebung von Wolfen ist es gelungen, die vielseitige Anwendung, Bedeutung und Wirkung von Farben in aufregenden Fotografien festzuhalten, die sich in der Präsentation im Filmmuseum zu einer künstlerisch nachhaltigen Sinfonie der Farben vereinen.
 
Die Fotoautorinnen und -autoren haben es mit ihren vielseitigen Arbeiten, die rund um den Erdball entstanden, den Veranstaltern möglich gemacht, eine Schau zusammen zu stellen, die sehr viele Aspekte rund um die Farbfotografie berührt. Sie lässt aber auch spüren, wie allgegenwärtig und wichtig Farben in unserem täglichen Leben sind, was sie ausmachen, beeinflussen, gar bestimmen.
 
Maßstab für die Auswahl, die eine fachkompetente fünfköpfige Jury vornahm, war traditionell ausschließlich die fotografische Wirkung sowie die künstlerische Qualität der Aufnahmen. Das macht den Besuch der Ausstellung so unvergesslich: Die rein technische Möglichkeit der massenhaften Farbfotografie, die 1936 von Wolfen aus ihren Anfang nahm, wird in aktuellen, zeitbezogenen wie zeitlosen, poetischen, dokumentarischen und künstlerischen Fotos reflektiert, die alle durch einen gemeinsamen Hauptaspekt vereint werden, nämlich durch die "Kraft der Farbe".
 
Besucher können sich bis 24. März '08 an der Wahl eines Publikumspreises beteiligen - direkt in der Ausstellung oder per Post nach Studium des Katalogs, der alle Bilder dokumentiert - natürlich in Farbe.

© Industrie- und Filmmuseum Wolfen

 

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Fotografieworkshop 

Lichtmalerei trifft auf Thüringens

 Naturdenkmäler

Ziel des Fotoworkshops "Lichtmalerei trifft auf Thüringens Naturdenkmäler" ist es, durch eine theatralische Lichtinszenierung farbreiche romantische Fotografien der Naturdenkmäler in Westthüringen zu realisieren. Bei dieser Gestaltungsvariante werden die Naturdenkmäler mit künstlichen Lichtquellen angestrahlt und fotografiert.

Traditionell wird dieses Verfahren Lichtmalerei genannt, bedeutungsgleich mit der Übersetzung des griechischen Wortes Photographie.  

Hierbei werden nicht große Studioanlagen und Scheinwerferanlagen benutzt, sondern Lichtquellen, die für jeden sehr preiswert verfügbar sind.

 

 

Termin: 19. Januar 2008 - mehr

Info unter: Fotoworkshop Lichtmalerei trifft auf Thüringens Naturdenkmäler  in Westthüringen

Anmeldung bei: Reise Möller

 

   
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Dokumentationen und Kurse zur Fotografie im

deutschsprachigen Fernsehen


             



Dienstag, 8. Januar 2008 - 12.00-12.25 ORF2
Österreich-Bild: Fotografieren Sie Wien! Harry Weber

Donnerstag, 10. Januar 2008 - 22.45-23.00 alpha
Wilhelm Vossenkuhl - Philosophie: Die Macht der Bilder

Freitag, 11. Januar 2008 - 9.30-9.45 alpha
Wilhelm Vossenkuhl - Philosophie: Die Macht der Bilder

 

Samstag, 12. Januar 2008 - 6.45-7.30 arte
Mein Leben - Peter Lindbergh, Porträt des Fotografen
Peter Lindbergh, in Duisburg aufgewachsen und seit über 20 Jahren in Paris ansässig, gehört zu den besten und begehrtesten Mode- und Lifestylefotografen der Welt. In der Dokumentation erzählt er über sein Leben zwischen Hochglanz und Tiefgang, zwischen Ruhrgebiet und Hollywood.

Sonntag, 13. Januar 2008 - 12.00-13.00 3SAT
René Burri, Fotograf
Das wohl bekannteste Foto des 1933 geborenen Schweizer Fotografen René Burri ist ein Porträt Che Guevaras von 1962: ein junger Revolutionär, der eine Cohiba stolz zwischen den Zähnen hält. Das Bild ging um die Welt, Burri wurde berühmt.

Sonntag, 13. Januar 2008 - 21.50-22.05 alpha
Rückblende: Vor 150 Jahren geboren: Heinrich Zille - Zeichner und Fotograf des Berliner "Milljöhs

Samstag, 19. Januar 2008 - 2.05-3.00 (Datum Sonntag) arte
Mein Leben - Peter Lindbergh, Porträt des Fotografen

Freitag, 8. Februar 2008 - 2.45-3.30 (Datum Samstag) Phoenix
Mit Shackleton in der Antarktis: Der Fotograf Frank Hurley
Es war ein Wettrennen zu einem der unwirtlichsten Orte dieser Erde - die Expedition zum Südpol, die Amundsen, Scott und Shackleton zeitgleich begonnen hatten. Shackleton verlor das Rennen, aber seine Expedition schrieb Geschichte. Das hat sie vor allem den dramatischen Aufnahmen des australischen Fotografen Frank Hurley zu verdanken.

Mittwoch, 13. Februar 2008 - 13.15-14.00 3SAT
Gero von Boehm begegnet: Jim Rakete, Gespräch mit dem Fotografen
Bereits mit 16 lichtete er die nächtliche Rockszene Berlins ab, später hatte Jim Rakete nahezu alle Weltstars vor seiner Kamera. Der Perfektionist, der nichts dem Zufall überlässt, geht ohne seine Leica nie aus dem Haus. Jetzt kommt sein aktueller Bildband heraus, in dem außergewöhnliche Porträts deutscher Politiker zu sehen sind. - Gero von Boehm trifft Jim Rakete in seiner Heimatstadt

 
Samstag, 16. Februar 2008 - 6.45-7.30 arte
Mein Leben - Jim Rakete
Er zählt zu den bekanntesten Fotografen Deutschlands: Jim Rakete. Der 1951 in Berlin geborene Rakete war schon als 17-Jähriger als Fotoreporter für die "Berliner Tageszeitung" unterwegs. Später machte er sich als Musikmanager von Nina Hagen, Nena und vielen anderen deutschen Bands einen Namen, bevor er sich wieder ganz seiner großen Leidenschaft, der Fotografie, widmete. Für eine Retrospektive seiner Bilder im Januar 2008 hat er sich noch einmal auf Spurensuche seines Fotografenlebens begeben.

Freitag, 14. März 2008 - 12.30-13.15 Theater (ZDF digital)
gero von boehm begegnet: Jim Rakete - Gespräch mit dem Starfotografen


Mittwoch, 19. März 2008 - 12.30-13.15 Theater (ZDF digital)
gero von boehm begegnet: Jim Rakete - Gespräch mit dem Starfotografen


Samstag, 22. März 2008 - 22.15-23.00 Theater (ZDF digital)
gero von boehm begegnet: Jim Rakete - Gespräch mit dem Starfotografen

Sonntag, 23. März 2008 - 20.15-20.40 arte
Cindy Sherman - Porträ der Fotokünstlerin
Sie ist eine Meisterin der inszenierten Fotografie: Ob Femme Fatale oder Hausfrau, Modell oder Clown, Mätresse oder Monster, die amerikanische Fotokünstlerin Cindy Sherman hat viele Gesichter - ein Porträt der medienscheuen Künstlerin.

Dienstag, 25. März 2008 - 12.30-12.45 RBB
Der fotografische Supermarkt: Schüler lichten ihre Alltagswelt ab

Samstag, 29. März 2008 - 12.30-13.15 Theater (ZDF digital)
gero von boehm begegnet: Jim Rakete - Gespräch mit dem Starfotografen

Sonntag, 30. März 2008 - 20.15-20.40 arte
Im Bann des Augenblicks: Der Fotograf Robert Lebeck
Seine Bilder prägten viele Jahre lang das Gedächtnis einer ganzen Generation: Robert Lebeck, einer der größten Fotografen der Nachkriegszeit, schaute in die Menschen hinein. Seine Porträts sind zeitlose Dokumente einer vergangenen Zeit. Dabei entwickelte sich zwischen ihm und seinen Modellen oft eine ganz besondere Nähe. Legendär sind seine persönlichen Bilder von Romy Schneider, Jayne Mansfield und Alfred Hitchcock. Die Dokumentation stellt den "Menschensammler" mit der Kamera vor.

Donnerstag, 3. April 2008 - 4.25-5.00 arte
Im Bann des Augenblicks: Der Fotograf Robert Lebeck

Sonntag, 6. April 2008 - 3.50-4.45 arte
Die Pornografinnen: Erotische Kunst von Frauen
Pornografie galt lange Zeit als Domäne der Männer. Frauen waren in diesem Genre nur als Objekte männlicher Begierden anzutreffen. Doch heute werden pornografische Filme, Bilder, Texte, Comics und Performances immer häufiger auch von Frauen produziert. Die Dokumentation spürt dem wachsenden Selbstverständnis nach, mit dem Frauen ihre sexuellen Fantasien und Bedürfnisse in erotischen Werken umsetzen.


Donnerstag, 10. April 2008 - 0.15-1.15 alpha
René Burri - Fotograf
Das wohl bekannteste Foto von René Burri ist das Porträt Che Guevaras aus dem Jahre 1962. Das Bild des jungen Revolutionärs, der die Cohiba-Zigarre stolz zwischen den Zähnen hält, hat sicherlich zum Mythos des lateinamerikanischen Freiheitskämpfers beigetragen. Burri wurde 1933 in Zürich geboren. Sein fotografisches Handwerk lernte er an der dortigen Kunstgewerbeschule, die auch sein Vorbild Werner Bischof absolviert hatte.


Freitag, 11. April 2008 - 13.00-13.30 arte
Palettes: Die schönen Sommersonntage: "Tanz im Moulin de la Galette" von Auguste Renoir (1876)
Im April 1874 kommt es in den Atelierräumen des Pariser Fotografen Nadar zur ersten Ausstellung junger kompromissloser Künstler, die sich gegen den offiziellen Salon auflehnen. Ein Journalist verspottet Monets Gemälde "Impression - Sonnenaufgang" - er bildet die Wortschöpfung: "Impressionisten". Die jungen Maler ernten weiterhin Spötteleien, aber bald auch positive Kritik und akzeptieren schließlich den Begriff "Impressionismus" als Bezeichnung für ihre Kunst. Auguste Renoir (1841 - 1919) ist einer von ihnen. Bei der dritten Impressionisten-Ausstellung verkauft er sein großes Gemälde "Tanz im Moulin de la Galette" (1876). Es zeigt ein unbeschwertes Fest an einem Sommerabend im Freien. "Palettes" sucht die Originalschauplätze in Paris auf, von denen sich der Maler inspirieren ließ.


Montag, 14. April 2008 - 11.25-11.50 arte
Im Bann des Augenblicks: Der Fotograf Robert Lebeck
Seine Bilder prägten viele Jahre lang das Gedächtnis einer ganzen Generation: Robert Lebeck, einer der größten Fotografen der Nachkriegszeit, schaute in die Menschen hinein. Seine Porträts sind zeitlose Dokumente einer vergangenen Zeit. Dabei entwickelte sich zwischen ihm und seinen Modellen oft eine ganz besondere Nähe. Legendär sind seine persönlichen Bilder von Romy Schneider, Jayne Mansfield und Alfred Hitchcock. Die Dokumentation stellt den "Menschensammler" mit der Kamera vor.


Freitag, 25. April 2008 - 13.00-13.30 arte
Künstler hautnah: Kader Attia - Bildender Künstler
Egal ob es sich um eine Installation, ein Video oder eine Fotografie handelt, für Kader Attia steht am Beginn eines jeden Kunstwerks eine Zeichnung. Der in Paris lebende Künstler schlägt in seinen poetischen Arbeiten die Brücke zwischen der abendländischen und der maghrebinischen Kultur. Die Dokumentation folgt ihm nach New York und ist hautnah dabei, wenn der Künstler noch einmal seine Installation "Flying Rats" aufbaut. Sie verhalf ihm auf der Biennale von Lyon im Jahr 2005 zum internationalen Durchbruch. Mit seinen politisch engagierten Werken gelingt es Kader immer auch, eine allgemeine Aussage über den Werteverlust in unserer modernen Gesellschaft zu treffen.


Sonntag, 27. April 2008 - 4.45-5.30 Doku (ZDF digital)
Gero von Boehm begegnet: Jim Rakete - Gespräch mit dem Fotografen
Bereits als 16-Jähriger lichtete er die nächtliche Rockszene Berlins ab, später hatte Jim Rakete nahezu alle Weltstars vor seiner Kamera. Der Perfektionist, der nichts dem Zufall überlässt, geht ohne seine Leica nie aus dem Haus. Als Günther Rakete wurde er 1951 in Berlin geboren. Mit 17 Jahren brach er die Schule ab und machte eine Hospitanz im namhaften Atelier des Theaterfotografen Ludwig Binder. Ab 1977 führte er in einer Kreuzberger Fabriketage eine Fotoagentur, produzierte mehrere Bands der Neuen Deutschen Welle und entwarf deren Plattencover. 35 Goldene Schallplatten sammelte er in dieser Zeit. Als Manager von Gruppen wie der Nina-Hagen-Band, Nena, Spliff und Die Ärzte galt er als der erfolgreichste deutsche Rockmanager. Ab 1987 widmete er sich wieder ganz der Fotografie und machte sich international als Starfotograf einen Namen, der überwiegend Aufnahmen in Schwarz-Weiß fertigte. Nach Aufenthalten in Los Angeles und Hamburg lebt der Künstler seit 2001 wieder ganz in Berlin.


Sonntag, 27. April 2008 - 7.00-7.45 Doku (ZDF digital)
Gero von Boehm begegnet: Jim Rakete - Gespräch mit dem Fotografen

Montag, 28. April 2008 - 5.05-5.15 WDR
west.art Meisterwerke: "Brasilianische Serie" von Candida Höfer, Küppersmühle Duisburg

Dienstag, 29. April 2008 - 0.30-1.15 Doku (ZDF digital)
Gero von Boehm begegnet: Jim Rakete - Gespräch mit dem Fotografen

Mittwoch, 30. April 2008 - 12.15-13.00 Doku (ZDF digital)
Gero von Boehm begegnet: Jim Rakete - Gespräch mit dem Fotografen

Donnerstag, 1. Mai 2008 - 0.00-0.55 Schweiz 1
Mussolini, Churchill und Postkarten: Der Fotoreporter Christian Schiefer (1896-1998)
Seine Bilder vom aufgehängten Mussolini gingen 1945 um die Welt - sein Name ging dabei verloren: Der Schweizer Fotograf Christian Schiefer (1896 bis 1998) dokumentierte die Jahre des Zweiten Weltkriegs, porträtierte internierte jüdische Flüchtlinge im Tessin und Winston Churchill bei einem Besuch am Comersee. Viele weitere berühmte Personen standen vor seiner Kamera: Konrad Adenauer und der ägyptische König Faruk, Arturo Toscanini und Romy Schneider, Gerhard Hauptmann und Zarah Leander. Christian Schiefer fotografierte die Schickeria rund ums Casino von Campione d'Italia und die frühen Jahre des Filmfestivals von Locarno ebenso wie die Zigarettenschmuggler an der Grenze zu Italien. Für seinen Postkartenverlag entstanden Bilder der idyllischen Landschaft rund um den Luganersee. Ein Leben lang blieb Christian Schiefer im Tessin und der Lombardei und wurde zu einem Chronisten des vergangenen Jahrhunderts.


Donnerstag, 1. Mai 2008 - 9.45-10.30 Doku (ZDF digital)
Gero von Boehm begegnet: Jim Rakete - Gespräch mit dem Fotografen

Freitag, 2. Mai 2008 - 14.30-15.15 Doku (ZDF digital)
Gero von Boehm begegnet: Jim Rakete - Gespräch mit dem Fotografen

Freitag, 2. Mai 2008 - 18.00-18.45 Doku (ZDF digital)
Gero von Boehm begegnet: Jim Rakete - Gespräch mit dem Fotografen

Samstag, 3. Mai 2008 - 9.35-9.40 WDR
west.art Meisterwerke: "Brasilianische Serie" von Candida Höfer, Küppersmühle Duisburg


Donnerstag, 8. Mai 2008 - 22.15-23.15 Doku (ZDF digital)
Gestern im Gepäck: Stationen auf dem Weg nach Morgen - Drei israelische Künstlerinnen Shirley Barenholz, niederländisch-israelische Fotojournalistin, ist "Überlebende der zweiten Generation". Ihr Film stellt drei israelische Künstlerinnen vor, die wie sie selber Nachkommen der Überlebenden des sogenannten "Lost train" sind.

Dienstag, 13. Mai 2008 - 13.00-13.30 arte
Künstler hautnah Fred Lebain - Koch und Fotograf
Vom gelernten Koch zum Speisendekorateur und schließlich zum Fotografen: Fred Lebain hatte schon immer eine Schwäche für guten Geschmack und Ästhetik. In seiner Serie "Freddie und die Schokoladenfabrik" überzieht er verschiedene Gegenstände mit Schokolade und fotografiert die samtig anmutenden Formen als Stillleben der besonderen Art.

Mittwoch, 14. Mai 2008 - 15.45-16.45 Doku (ZDF digital)
Gestern im Gepäck: Stationen auf dem Weg nach Morgen - Drei israelische Künstlerinnen

Freitag, 16. Mai 2008 - 22.45-23.00 alpha
Mathematik zum Anfassen: Der Goldene Schnitt

Samstag, 17. Mai 2008 - 1.50-2.05 alpha
Mathematik zum Anfassen: Der Goldene Schnitt

Sonntag, 18. Mai 2008 - 12.15-13.00 3SAT
Jakob Tuggener, Fotograf: Von der Fabrik in die Ballnacht
Der "Bilderdichter" Jakob Tuggener (1904-1988) gilt als Vertreter der sozialen Dokumentarfotografie. Als Meister der expressionistischen Fotografie verstand er es, radikale Ausschnitte und dynamische Perspektiven zu filmähnlichen Bildserien zu montieren. - Der Film porträtiert den vielseitigen Fotokünstler.

Sonntag, 18. Mai 2008 - 12.55-13.40 BR
Faszination Kunst: 200 Jahre Münchner Kunstakademie
Sie gehört zu den wichtigsten Kunstakademien Deutschlands. Gerade in den letzten Jahrzehnten hat die Münchner Kunstakademie internationale Kunststars als Professoren verpflichten können: Darunter den Farbmagier Jerry Zeniuk, den Bildhauer und Objektkünstler Olaf Metzel, die figürliche Malerin Anke Doberauer oder die Bildhauerin Magdalena Jetélova. Dabei bietet die Münchner Akademie nicht nur die klassischen Fächer der Malerei und Bildhauerei an, sondern auch Medienkunst oder Fotografie. Der Filmautor porträtiert die Arbeit an der Akademie, ist mit der Kamera bei der Entstehung diverser Kunstwerke dabei, besucht die Werkstätten für Erzguss und Fotografie und begleitet die Studenten auf ihrem Weg zum ersten eigenständigen Ausdruck. Neben der lebendigen Gegenwart kann die Akademie auf eine reiche Vergangenheit zurückblicken: 1808 wurde sie von Max I. gegründet, aber es dauerte mehr als ein halbes Jahrhundert bis sie in den großzügigen Neo-Renaissancebau am Siegestor von Gottfried von Neureuther einziehen konnte. 2005 wurde der spektakuläre Erweiterungsbau des Architektenteams Coop Himmelb(l)au fertiggestellt. In Zeiten der "Bologna-Beschlüsse" denkt Rektor Nikolaus Gerhart schließlich über die Zukunft nach.

Donnerstag, 29. Mai 2008 - 13.00-13.30 arte
Künstler hautnah: Fred Lebain - Koch und Fotograf

Samstag, 26. Juli 2008 - 9.25-9.40 3SAT
PHOTOsuisse: Balthasar Burkhard
Balthasar Burkhard fotografiert an den extremsten Orten der Welt, am Rio Negro im Amazonasgebiet, in der Wüste Namibias. Dabei arbeitet Burkhard wie ein klassischer Studiofotograf. Seine großformatigen, schwarzweißen Bilder wirken in ihrer technischen Perfektion, der großen Tiefenschärfe und den sehr genau gewählten Lichtverhältnissen wie Sachfotografien der Erde. - Ein Porträt.

Sonntag, 27. Juli 2008 - 18.03-18.15 EinsExtra (ARD digital)
Der Blick aus dem Verborgenen: Erich Salomon fotografiert die Politik

Montag, 28. Juli 2008 - 11.10-12.00 (VPS: 11.05) arte
Herrin des Lichts: Die Fotografin GABO
Gerhard Schröder, Til Schweiger, Heike Makatsch oder Alice Schwarzer, GABO hatte sie alle schon vor der Kamera. Gabriele Oestreich-Trivellini, wie sie mit bürgerlichem Namen heißt, hat es geschafft: Sie ist die größte deutsche Porträtfotografin. Die Prominenz aus Politik, Kultur und Society ist ganz begierig darauf, sich von ihr ablichten zu lassen, auch internationale Stars gehören zu ihren Kunden. Die Dokumentation begleitet GABO nach Cannes, Mallorca und Potsdam und zeigt sie bei mehreren Fotoshootings mit Filmstars sowie privaten Auftraggebern. Ein Streifzug durch das bewegte Leben der Starfotografin.

Donnerstag, 31. Juli 2008 - 5.00-6.00 arte
Malick Sidibé Dolce Vita Africana
Porträt des Fotografen
Malick Sidibé gilt als einer der großen Fotografen der Gegenwart und erhielt im Juni 2007 den Goldenen Löwen der Biennale in Venedig. Die Dokumentation ist mehr als ein Porträt des berühmten Künstlers aus Bamako, der Hauptstadt Malis. Sie ist eine durch die Bilder des Künstlers inspirierte Reise, die aber über die Arbeiten des Fotografen hinausgeht und dem Betrachter einen ungewöhnlichen Blick auf die Bewohner Malis gibt.



Samstag, 2. August 2008 - 9.25-9.40 3SAT
PHOTOsuisse: Annelies Strba
Mit Fotografien ihrer Umgebung hat sich Annelies Strba um 1990 einen Namen gemacht. Sie fotografierte ihre Kinder, schlafend oder wach. Diese Arbeiten gehen weit über ein Festhalten des Alltags hinaus: Gerade in ihrer Intimität haben die Bilder etwas Allgemeingültiges. 1997 entdeckt Annelies Strba das Medium Video, und von da an hat sie keine Fotokamera mehr angefasst. - Ein Porträt.


Donnerstag, 7. August 2008 - 13.15-14.10 3SAT
Trophäen der Zeit: Die Fotografendynastie Reinhard aus Sachseln
Die Reinhards - Großvater, Vater und Sohn - sind Fotografen und als solche die Repräsentanten der Moderne im Dorf Sachseln. Seit drei Generation bringen sie Ereignisse, Besonderheiten und Abnormitäten aus einem persönlichen Blickwinkel in die Zeitungen und in die Wohnstuben. Die Dokumentation "Trophäen der Zeit" von Angelo A. Lüdin und Barbara Zürcher porträtiert drei Generationen der Fotografendynastie Reinhard, die ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht haben. Die Porträtierten verstehen es, über die Fotografie hinaus Anekdoten klar und humorvoll zu erzählen.


Samstag, 9. August 2008 - 9.25-9.40 3SAT
PHOTOsuisse: Jean Mohr, Porträtreihe
Jean Mohr dokumentiert in seinen Bildern nicht Gewalt und Terror, sondern besucht Katastrophen-, Kriegs- und Krisengebiete stets vor oder nach, nie während den Konflikten. Mohr fotografiert Flüchtlinge und Kriegsgefangene, aber auch den mühseligen und doch äußerlich normalen Alltag einer geplagten Bevölkerung.

Sonntag, 10. August 2008 - 11.15-12.00 HR
Faszination Kunst: René Magritte - Das Rätsel der Bilder
René Magritte war ein Meister des Mysteriums. Seine Bilder laden zu vielfältigen Interpretationen ein, entziehen sich jedoch einer abschließenden Erklärung. Hinter der Fassade eines kleinbürgerlichen Lebens entstanden in seinem Haus in Brüssel Bilder, die die gewohnte Welt der alltäglichen Dinge radikal in Frage stellen. Sie zeigen eine brüchige Realität, hinter der das Unerwartete lauert. Der Mann mit der Melone wurde Magrittes Markenzeichen, der Künstler inszenierte sich als Allerwelts-Bürger und verschwand hinter der Maskierung. Erst in seinen letzten Lebensjahren gelangte sein Werk nach internationalen Erfolgen auch in Belgien zu Wertschätzung. Der Film folgt in Belgien den Spuren Magrittes, unter anderem in seinem Haus; hier finden sich verblüffende Parallelen zu seinen Bildern. Die Ausstellung "Magritte et la photographie" im Palais des Beaux Arts in Brüssel, in der 350 Fotos aus dem Besitz des Künstlers gezeigt wurden, war eine Weltpremiere. Die Fotografien bilden einen neuen Zugang zu Magrittes Welt. Zu Wort kommen Patrick Roegiers, Autor, Kritiker und Kurator der Ausstellung "Magritte et la photographie", Charly Herscovici, Präsident der Fondation Magritte, Robert Willems, ein Künstler, der Magritte gute kannte, André Balthasar, Autor und Spezialist für belgischen Surrealismus, sowie Michel Draguet, Kurator im Musée Royal des Beaux Arts in Brüssel, mit der größten Sammlung von Werken Magrittes.

Mittwoch, 13. August 2008 - 12.30-12.45 HR
Der fotografische Supermarkt: Schüler lichten ihre Alltagswelt ab
Bringen Fotografien die Wirklichkeit hervor oder zum Verschwinden? Die neue digitale Fotografie vervielfältigt zumindest die Alltagswelt - nicht nur durch Kameras, sondern auch durch Handys, die zu jeder Zeit spontane Bilder ermöglichen, die überall hin verschickt werden können. Dies wird in dem Film aufgegriffen und von den Jugendlichen selbst hinterfragt. Schüler einer 10. Klasse der Alexander-von-Humboldt-Schule aus Rüsselsheim fotografieren - von der Kamera begleitet - ihre Alltagswelt und gehen dabei ihren Sehnsüchten, Wünschen und Ängsten nach. Wie wird etwa das Thema "Liebe" fotografiert? Wie teilt man seine Gefühle mit? Greifen sie dabei auf Werbemuster zurück, oder entwickeln sie ihre eigene Bildsprache? Werden die Fotos am heimischen PC bearbeitet, oder sind sie spontan? Welche Manipulationsmöglichkeiten gibt es? Gelingt es in diesem Projekt, die Alltags- und Konsumwelt von Schülern durch Schüler neu und kritisch zu hinterfragen? Der Film, den die Schüler selbst gedreht haben und der ihre eigene mediale Kompetenz stärkt, versucht eine Antwort zu geben.


Samstag, 16. August 2008 - 9.25-9.40 3SAT
PHOTOsuisse: Peter Knapp
Peter Knapps Bildserie "Drei Minuten einer Flagge" ist ein Meilenstein der Schweizer Fotografie. Dabei hat Knapps die Schweizer Flagge nicht etwa aus patriotischen Gründen fotografiert, vielmehr hat ihn fasziniert, wie das Kreuz, dem Wind ausgesetzt, außergewöhnliche Formen annimmt. - Ein Film über den Schweizer Künstler Peter Knapp.

Sonntag, 24. August 2008 - 12.00-13.00 Schweiz 1
Henri Cartier-Bresson - Biografie eines Blicks
Zum 100. Geburtstag des Magnum-Fotografen am 22. August
Als Meister des "entscheidenden Augenblicks" ist Henri Cartier-Bresson zu einem der bekanntesten Fotografen aller Zeiten geworden. 50 Jahre lang bereiste er die Erde und lebte zu Zeiten bedeutender politischer Umwälzungen in Indien, China und Indonesien. Sein Werk hat nicht nur Referenzcharakter für den Bildjournalismus des 20. Jahrhunderts, sondern für Ästhetik und Ethik der Fotografie überhaupt. Er ist einer der Mitgründer der Fotoagentur Magnum in Paris. Die "Sternstunde Kunst" zeigt das berührende Porträt des Schweizer Filmers Heinz Bütlers anlässlich des 100. Geburtstags Henri-Cartier Bressons. Der Fotograf gibt in diesem Filmporträt, das nicht lange vor seinem Tod realisiert wurde, sehr persönlich Einblick in das, was ihn bewegt, heiter oder nachdenklich stimmte. Zu Wort kommen auch Isabelle Huppert, Arthur Miller und die Magnum-Fotografen Elliott Erwitt, Josef Koudelka und Ferdinando Scianna. Henri Cartier-Bresson wurde am 22. August 1908 geboren und verstarb am 2. August 2004.

Sonntag, 24. August 2008 - 20.15-20.40 arte
Chinas Kunst-Avantgarde - Die Zukunft ist jetzt! Chi Peng - Fotograf des Affenkönigs
Das moderne China erlebt derzeit einen ökonomischen und kulturellen Aufbruch ohne Gleichen. Und nirgendwo sonst werden der Segen und der Fluch der Globalisierung eindrücklicher widergespiegelt als in den Kunstwerken der chinesischen Avantgarde-Künstler. Mittlerweile werden chinesische Künstler überall auf der Welt ausgestellt und auf den bedeutendsten Kunstereignissen wie der Biennale von Venedig, den wichtigsten Kulturinstitutionen in Paris und auf der documenta in Kassel gefeiert. Der heutige Film stellt den 1981 geborenen Fotografen Chi Peng vor. ARTE zeigt diese Sendung innerhalb des Themenschwerpunkts "China".

Montag, 25. August 2008 - 1.05-2.00 Schweiz 1
Henri Cartier-Bresson - Biografie eines Blicks
Zum 100. Geburtstag des Magnum-Fotografen am 22. August

Mittwoch, 27. August 2008 - 5.30-6.30 Schweiz 1
Henri Cartier-Bresson - Biografie eines Blicks
Zum 100. Geburtstag des Magnum-Fotografen am 22. August

Samstag, 30. August 2008 - 10.00-11.00 Schweiz 1
Henri Cartier-Bresson - Biografie eines Blicks
Zum 100. Geburtstag des Magnum-Fotografen am 22. August

Sonntag, 31. August 2008 - 12.00-13.00 Schweiz 1
Sophie Calle, die bedeutende französische Künstlerin
Ihre Kunstwerke folgen einem Regelkatalog oder einem Prozess: indem sie einem Fremden mit der Kamera durch Venedig folgt, Anweisungen von Schriftsteller Paul Auster von der Fiktion in die Realität umsetzt oder als Zimmermädchen im Hotel arbeitet und dokumentiert, was sie in den Zimmern antrifft. Sophie Calle, 1953 in Paris geboren, ist eine der bedeutendsten französischen Künstlerinnen der Gegenwart. International bekannt geworden ist sie als Vertreterin einer subjektiven und erzählerischen Fotografie und ihrer Arbeit "Suite vénitienne". Manche ordnen sie der Konzeptkunst zu. Welches Label auch immer (nicht) zu ihr passt: die Filmdokumentation zu Sophie Calle zum Auftakt des Herbstprogramms der Sternstunde Kunst dokumentiert umfassend das Werk der Französin, die in Paris und New York lebt. Sie selbst und Weggefährten spiegeln ihre Arbeiten, u.a. Paul Auster, Robert Storr. Der letzten Biennale in Venedig steuerte sie mit "Prenez soin de vous" im französischen Pavillon eine der besten - und witzigsten - Arbeiten der Ausstellung bei. "Jedes Mal, wenn ich scheitere, zum Beispiel in einer Liebesbeziehung, mache ich etwas daraus. Es ist für mich auch eine Rache, nicht an der Person, sondern an der Situation."

Donnerstag, 4. September 2008 - 16.25-16.50 arte
Chinas Kunst-Avantgarde - Die Zukunft ist jetzt! Chi Peng - Fotograf des Affenkönigs

Montag, 8. September 2008 - 18.15-18.45 NDR
Erotikfotograf - Das besondere Foto-Shooting
Peter Noreick legt Wert auf Qualität. Der Profi-Fotograf setzt alle Kniffe und Tricks für seine Kunden ein. Schöne Fotos sind bei ihm selbstverständlich. Entweder in seinem Ahrensburger Studio oder irgendwo in der Natur "verzaubert" er mit seiner Kamera ganz normale Menschen in hocherotische Models. Ob sie für ihn, oder er für sie, oder beide ein besonderes Foto von sich haben möchten, Peter Noreick stellt immer wieder fest, es ist gar nicht so leicht, ganz natürlich vor der Kamera zu posieren.

Dienstag, 9. September 2008 - 2.30-3.00 NDR
Erotikfotograf - Das besondere Foto-Shooting


 

Virtuelle Videorecorder im Internet: http://www.shift.tv / http://www.onlinetvrecorder.com/

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Fotografieausstellungen

 

Michael Reisch

und


Peter Schlör - Deep Black

 

Kunsthalle Erfurt / Thüringen
im Haus zum Roten Ochsen

27. Januar - 9. März 2008

Fotografie: Peter Schlör, Sinai I, 2001, 70 X 100cm, edition 6+1 AP, Copyright by Peter Schlör

 

 

Fotografie:

Peter Schlör,

Ait Benhaddou (1991)

Courtesy Bernhard Knaus Fine Art, Frankfurt/Main

 

Der Fotograf Peter Schlör (*1964) lebt und arbeitet in Mannheim. Seit bereits zwei Jahrzehnte setzt er sich künstlerisch mit dem Medium Fotografie auseinander. Charakeristisch für seine Arbeit sind seine unverwechselbaren Schwarzweißfotografien, mit denen er sich im Bereich der konzeptionellen Landschaftsfotografie international einen Namen gemacht hat. Geprägt von einer großen kompositionellen Strenge und einem starken Kontrast zwischen Hell und Dunkel, halten die Bilder Schlörs eine bemerkenswerte Spannung zwischen Ruhe und Dramatik.

In seinen Arbeiten beschäftigt er sich mit Archetypen, wie etwa der Baum, der Fluss, der Berg oder das Haus, die als zeitlose Symbole für Menschen jeden Zeitalters und aller Kulturen einen Sinn tragen. Ein zentrales Motiv in Schlörs Werk von Beginn an war das Haus, das er in seiner Gestalt und Vielfalt bis in seine jüngst entstandenen Arbeiten variiert.

Fotografie: Michael Reisch, Landschaft (Landescape),1/026, 2006

Den in Düsseldorf lebenden Fotografen Michael Reisch(*1964), Bernd Becher- Schüler, "interessiert reale Landschaft in der Betrachtung von virtueller Landschaft und umgekehrt" wie er selbst seine irritierenden Arbeiten, die sich in der Unschärfezone von Wirklichkeit und Simulation nicht eindeutig verorten lassen, kommentiert. Reisch nimmt Industriekomplexe und Häuser, vor allem aber Landschaft zunächst mit einer Großbildkamera auf, digitalisiert die Diavorlagen und bearbeitet sie am Computer. Dabei entfallen alle Anspielungen auf einen Ort und Zeitpunkt. Mittels feiner Farbkorrekturen und Eingriffen in das Kompositionsgefüge kreiert er ein eigenes Bild von Landschaft, die teils real, teils fiktiv erscheint.
Dabei kann die "erfundene" Landschaft unglaubhaft wirklich, die "real existente" Landschaft unwirklich, entrückt oder fantastisch erscheinen.

© Kunsthalle Erfurt

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Fotoausstellung

"Zeichnen mit Licht" - Fotogramme

Studentenprojekt der FHE

 

 

 

 

 

 

Galerie Waidspeicher, OG, 18.01.-17.02. Erfurt / Thüringen

18.01., 19.00 Uhr Vernissage

 
Studierende des Fachbereichs Architektur an der FH Erfurt experimentierten im vergangenen Jahr mit einem alten fotografischen Verfahren. Ohne die Verwendung einer Kamera entstanden die Bilder direkt in der Dunkelkammer.
Eine thematische Einschränkung bei der Auswahl der verwendeten Motive und Materialien gab es nicht. Es war erstaunlich, mit welcher Experimentierfreude und welchem Einfaltsreichtum die Studenten dieses Thema bearbeitet haben: Unspektakuläre Alltagsgegenstände, die durch die fotografische Transformation interessante Bilder ergaben, Insekten, die während der Belichtung über das Fotopapier krabbeln und ihre Spuren hinterlassen, Experimente mit der Wirkung unterschiedlicher Flüssigkeiten auf das fotografische Papier.... Die Bildergebnisse, die von so vielen überraschenden und unkalkulierbaren Zufällen abhängen, wurden von den Studenten nach dem Dunkelkammerprozess am Computer bearbeitet und konkretisiert. Die Endergebnisse wurden mit Plottern auf großformatiges Fotopapier gedruckt.
Das Fotogramm kann als Urform der Fotografie bezeichnet werden.
Fotopioniere begannen vor etwa 170 Jahren Papier mit lichtempfindlichen Substanzen zu beschichten und experimentierten dabei mit Gegenständen aus ihrem direkten Umfeld: Sie legten Blumen, Gräser, Stoffe und ähnliches auf das lichtempfindliche Papier. Unter Einwirkung von Sonnenlicht entsteht ein detailreiches negatives Abbild des Objekts. Natürlich sind nicht nur Pflanzen geeignet, um Fotogramme herzustellen. Eigentlich eignet sich alles, was auf ein Blatt Fotopapier passt: Knöpfe, Nähzeug, Glas, Nudeln, Schrauben, Papier, Folien.....
Man kann beobachten, dass experimentelle fotografische Verfahren, derzeit eine Renaissance erleben. In den letzten Jahren sind häufig Arbeiten zu sehen, die mit der Camera Obscura (Lochblendenkamera) oder mit Hilfe fotohistorischer Verfahren entstanden. Die digitale Fotografie hat die »alte analoge« Fotografie mittlerweile schon längst überholt. Die chemische Fotografie wird jedoch in einigen Nischenbereichen weiter existieren. Einer dieser Bereiche ist die Herstellung von Fotogrammen in der Dunkelkammer. Es hat etwas von Magie, wenn im Entwicklerbecken das »Röntgenbild« eines Gegenstandes auftaucht, den man kurz zuvor auf ein Blatt Fotopapier gelegt hat. Bei der Herstellung von Fotogrammen erlebt man immer wieder Überraschungen. Nichts kann vollkommen vorausgeplant werden. Jedes dieser Bilder ist ein Unikat. Nie wird man das Bildergebnis exakt wiederholen können.
Jörg Behrens, Diplom-Designer im FB Architektur der FH Erfurt, der die Studentengruppe anleitete und inspirierte, ist selbst schon sowohl im Haus Dacheröden (zum Thema „Nudel“) als auch am selben Ort (zum Thema „Perpetuum mobile“) mit seinen ebenso anspruchsvollen wie witzigen Fotoexperimenten von nachhaltiger Wirkung in Erscheinung getreten.

(Abbildungen: 5 Arbeiten der Studenten Nicole Funk, Manuel Lindner, Steven Neukirch, Martin Ortmann, Sigrun Queitsch)

© Galerie im Kulturhof Krönbacken - Studentenprojekt der FHE
 

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Fotoausstellung zu

„isolierten“ Inselwelten

in Deutschland und Amerika

Fotograf  Ulrich Mack

 

 

 

GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig in Sachsen-Anhalt

Staatliche Ethnographische Sammlungen Sachsen

17.11.2007 bis zum 10.2.2008

„Inselmenschen – Island People“ ist eine ethnographische Fotountersuchung des international renommierten Fotografen Ulrich Mack. Für die vergleichende Studie hat der World-Press-Preisträger und langjährige „Stern“-Fotograf die Bewohner zweier kleiner Inseln in verschiedenen Teilen der Welt zum Motiv gewählt. Vom 17.11.2007 bis zum 10.2.2008 präsentiert das GRASSI Museum für Völkerkunde die Fotoausstellung „INSELMENSCHEN“ mit Arbeiten von Ulrich Mack.

Die eine Hälfte der Bilder wurde auf der nordfriesischen Insel Pellworm aufgenommen. Für die andere Hälfte wählte Ulrich Mack Harkers Island vor der Küste North Carolinas in den USA. In der Gegenüberstellung hebt er anhand konkreter Beispiele vor dem Hintergrund unterschiedlicher Lebensverhältnisse und Haltungen das allgemein Menschliche hervor. Das Thema, die Beziehung zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika, wird dadurch auf ganz besondere Weise dargestellt. Macks umfangreiches Werk mit über 230 Exponaten entstand in den 80iger Jahren des 20. Jahrhunderts und ist die erste vergleichende Studie in der Geschichte der künstlerischen Fotografie.

Die Menschlichkeit, die Humanitas ist der ganz große Antrieb der Kunst Ulrich Macks. Er, der als Zeichner begonnen hat, nämlich als Schüler des großen Grafiklehrers Alfred Mahlau in Hamburg, kam dann erst zur Fotografie und wurde einer der hervorragendsten und gefragtesten Bildreporter Deutschlands. Anfang der 1960er Jahre war er in Afrika, in Kenia. In den dortigen Kriegen hat er die entsetzlichsten Dinge gesehen und auch die so berühmt gewordenen Wildpferde von Kenia aufgenommen und nicht nur darin Geschwindigkeit und das Rasende der Geschehnisse abbilden und bannen können. Mit seiner Seele hat er dafür bezahlt, was er in jenen Kriegen an Grausamkeiten, an Verletzungen, die Menschen Menschen beibringen, sehen und dokumentieren musste. Er wurde einer der Besten, wie der "Stern" in einer Eigenannonce schrieb, in einer Reihe mit Thomas Höpker, mit Robert Lebeck und Stefan Moses.

Die Insel Pellworm lernte Ulrich Mack kennen, als er 1968 für den "Stern" im Rahmen der Reihe "Dichter und ihr Paradies" zu „Siegfried Lenz und Pellworm“ zu fotografieren hatte. Pellworm, das Paradies des Dichters Siegfried Lenz, dorthin ging Ulrich Mack, um Frieden zu finden und um sich körperlich wieder aufzubauen. „Nach den schnelllebigen Jahren als Reporter brachte mich die Einsamkeit der Insel Pellworm wieder zu dem Wesentlichen zurück“ so Mack selbst. „Den bewegten Ablauf der Natur fand ich in den Gesichtern der Personen wieder“.

In den Vereinigten Staaten, auf Harkers Island, North Carolina, fand Ulrich Mack ein Pendant zu Pellworm. Er als Fotograf war die einzige Verbindung zwischen diesen beiden 'isolierten' Eilanden und entdeckte unendlich viel Gemeinsames. Er überlässt es in seiner Fotodokumentation dem Betrachter, all die kleinen Details - das Gemeinsame wie das Trennende - wahrzunehmen und zu deuten, Gesichter und Haltungen zu vergleichen, Er möchte dazu auffordern, innezuhalten, Ruhe zu finden, um die Fähigkeit wiederzugewinnen, die durch die alltägliche Bilderflut verloren ging: die Fähigkeit, Bilder zu lesen.

Zur Ausstellung erscheint ein Fotokatalog.

© GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig

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 Fotoworkshop

 

Historische Automobile und Oldtimer

 

 

Historische Automobile strahlen Eleganz, Stolz und Erfindergeist in technischer Perfektion und in souveräner Gestaltung aus. Jedes Detail wie der Motor, die Scheinwerfer und die Räder ist ein Meisterwerk der Technik und Gestaltung.

 

Der Praxistag findet im neuen Automobilmuseum in der Wartburgstadt Eisenach in Thüringen statt. Er wird geleitet von einem Fotografiedozenten, der Sie zu den Themen Gestaltung, Konzeption und Technik der Automobil-Fotografie berät. Die fotogenen Varianten der Bildgestaltung werden Ihnen am Motiv vorgeführt und erläutert.

 

Wartburgstadt Eisenach / Thüringen am  02. Februar 2008  -  Anmeldung: Reise Möller

mehr Informationen Fotoworkshop historische Automobile und Oldtimer 

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Eröffnung der Fotografiegalerie


und Fotografieparty


auf dem Campus


der Universität Erfurt

 

Fotografie: Jeanette Hülsebus, Ergebnis des Fotoworkshop "Expressive Digitale Fotografie"

 

Fotografie bestaunen, diskutieren, urteilen, feiern
am Donnertag den 31. Januar 2008 um 19 Uhr in der
Mensa auf dem Campus der Uni Erfurt mit guter Musik,

feinen Getränken und viel Spaß - Eintritt frei

mehr Information: www.uni-erfurt.de/fotografie

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Kunstausstellung mit Fotografie

SIX FEET UNDER
AUTOPSIE UNSERES UMGANGS MIT TOTEN

 

 


22. September 2007 bis 30. März 2008

Eine Ausstellung des Kunstmuseums Bern

zu Gast im Deutschen Hygiene-Museum

in Dresden - Sachsen

Fotografie: Catacombs
Peter Hujar (1934-1967, USA), Palermo, 1963, Silber Gelantine Druck, Sammlung Fotomuseum Winterthur, Schenkung Richard Brintzenhofe

   
Mit seiner neuen Sonderausstellung Six Feet Under – Autopsie unseres Umgangs mit Toten wendet sich das Deutsche Hygiene-Museum erneut dem Themenkomplex Tod und Sterben zu. Während sich die Fotoausstellung "Noch mal leben" vor zwei Jahren mit der ganz individuellen Dimension des Sterbens befasst hatte, betrachtet diese in leicht veränderter Form aus dem Kunstmuseum Bern übernommene Ausstellung, wie Gesellschaften ihr Verhältnis gegenüber den Toten und dem menschlichen Leichnam organisieren.


Obwohl Gewalt und Tod heute in den Medien fast allgegenwärtig sind, wird der direkte Kontakt zu den Toten in den westlich geprägten Ländern – anders als in vielen anderen Kulturkreisen - meist gemieden. Insbesondere die Leiche ist nahezu aus unserem alltäglichen Blickfeld verdrängt und durch ein neues System von Ritualen und Symbolen ersetzt worden, in dem die Endlichkeit der menschlichen Existenz verarbeitet werden soll.


Vielleicht ist die amerikanische Kult-Serie "Six Feet Under", deren Titel unsere Ausstellung übernommen hat, ein guter Indikator dafür, wie wir heute mit dem Phänomen Tod umgehen. Scheinbar lässig und mit einer gehörigen Portion schwarzen Humors erzählt sie vom Tod im turbulenten Alltag der Familie Fisher, die im kalifornischen Pasadena ausgerechnet ein Begräbnis-Institut betreibt.

Kuroki Meisa wears Gucci
Izima Kaoru (*1954, Japan),
2006, C-Print, Courtesy of Galerie Andreas Binder, München

Ironie, Neutralisierung, Katharsis, Entsymbolisierung oder aber Metaphorisierung sind die Strategien, mit denen wir versuchen, der natürlichen Unbeholfenheit bei der Begegnung mit der Idee des Todes und mit dem Körper des Toten Herr zu werden. Diese merkwürdige Verschiebung durch einen fast spielerischen Umgang mit dem Tod kann man auch an einem anderen Beispiel beobachten: Der Totenkopf - in früheren Zeiten ein Heiligenattribut oder Vanitassymbol – hat sich in manchen Kreisen in ein subkulturelles Emblem oder schickes Modeaccessoire verwandelt.


Six Feet Under vereint Werke aus der Sammlung des Kunstmuseums Bern, aus zahlreichen Museen und Galerien, aus privaten Sammlungen sowie von Künstler/innen und speziell für die Ausstellung geschaffene Arbeiten. Neben Werken aus dem 19. Jahrhundert liegt das Hauptgewicht auf zeitgenössischer Kunst aus Ländern verschiedener Kontinente, aus Großbritannien, Frankreich, der Schweiz, Polen, Estland, USA, Mexiko, Indien, Japan, Indonesien oder Ghana.


Wichtige Themenkreise der Ausstellung sind Totenköpfe und Skelette (von Andy Warhol bis Stefan Balkenhol und Katharina Fritsch), Leichname und Todesarten (von Félix Vallotton und Gabriel von Max bis Andres Serrano und Teresa Margolles), Gräber (von Albert Anker bis Claes Oldenburg und Joe Scanlan), der Künstlertod (von Keith Arnatt bis Gianni Motti und Adrian Paci), Tod und Lifestyle (von John Armleder und Izima Kaoru bis Rosemarie Trockel und Eberhard Havekost), Hommagen (von Ferdinand Hodler und James Ensor bis AA Bronson und Ron Mueck) und das Nachleben (von Adolf Wölfli bis Ana Mendieta, Felix Gonzalez-Torres und Sophia Schama).


Für die Präsentation im Deutschen Hygiene-Museum war es erforderlich, einige Kunstwerke der Berner Version zu ersetzen. Dafür konnten Werke international bedeutsamer Künstler wie Ron Mueck oder Kimsooja integriert werden. Außerdem wurde die Ausstellung ergänzt um einige Werke deutscher Künstler wie Lisa-Marie Auer, Hannes Broecker, Claudia Schoetz, Eberhard Havekost, Martin Mannig und Sophia Schama.

© Deutschen Hygiene-Museum in Dresden - Sachsen

 

 
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Fotoausstellung

World Press Photo

 

 

 

 

 

 

 

6. - 26. Januar 2008 in der

Goethegalerie - Jena / Thüringen

 

8. - 27. Januar im

Hauptbahnhof - Leipzig / Sachsen

 

10. Januar - 2. Februar im

Hauptbahnhof - Potsdam / Brandenburg

Fotografie: Max Rossi, Italy, Reuters, 1st prize Sports Action Singles, World Championship Gymnastics, Denmark, 14 October
 

Die World Press Photo Foundation ist eine unabhängige, gemeinnützige Organisation, die 1955 in den Niederlanden gegründet wurde. Das Hauptziel von World Press Photo besteht darin, die Arbeit professioneller Pressefotografen zu unterstützen. Im Laufe der Jahre hat sich World Press Photo zu einer unabhängigen, international renommierten Plattform für Fotojournalismus entwickelt. Zum Erreichen seiner Ziele veranstaltet World Press Photo alljährlich den weltweit größten Wettbewerb für Pressefotografie. Die preisgekrönten Fotos werden in einer Wanderausstellung gezeigt, die in mehr als 80 Ländern von über einer Million Besuchern gesehen wird. Begleitend wird ein Jahrbuch mit allen preisgekrönten Einsendungen in sechs Sprachen veröffentlicht. Neben dem Ausstellungsprogramm beschäftigt sich World Press Photo eingehend mit aktuellen Entwicklungen im Fotojournalismus. Förderprojekte spielen eine immer größere Rolle: So werden unter anderem sieben Mal im Jahr in Entwicklungsländern Seminare für Fotografen, Fotoagenturen und Bildredakteure veranstaltet.
 
         
                 
 

Spencer Platt, USA, Getty Images


World Press Photo of the Year 2006


Young Lebanese drive through devastated Beirut neighborhood, 15 August

 

Akintunde Akinleye, Nigeria, Reuters


1st prize Spot News Singles


Man at the scene of petrol pipeline explosion, Lagos, Nigeria, 26 December

 

Oded Balilty, Israel, The Associated Press


1st prize People in the News Singles


Settler struggles with Israeli security officer, Amona outpost, West Bank, 1 February

 

Damon Winter, USA, Los Angeles Times


3rd prize Portraits Singles


Clint Eastwood
 

 


Der Wettbewerb

Beim jährlich von der Stiftung durchgeführten World-Press-Photo-Wettbewerb wird das Pressefoto des Jahres gewählt. Die Wahl zum Pressefoto des Jahres gilt als höchste Auszeichnung unter Fotografen

Der World-Press-Photo-Wettbewerb ist der einzige internationale Wettbewerb dieser Art, an dem Fotografen aus der ganzen Welt teilnehmen. Jedes Jahr treffen zum Einsendeschluss Ende Januar Zehntausende von Pressefotos freier Pressefotografen, Presseagenturen, Zeitungen und Magazine bei World Press Photo in Amsterdam ein. Die Einsendungen umfassen alle wichtigen nachrichtenbezogenen Ereignisse des Vorjahres. Insofern ist der Wettbewerb immer auch ein Resümee des aktuellen Weltgeschehens. Neben der Wahl zum Pressefoto des Jahres werden Preise in den folgenden zehn Kategorien vergeben:

Spot News I General News I People in the News I Sports Action I Sports Features I Contemporary Issues I

Daily Life I Portraits I Arts and Entertainment I Nature

In jeder Kategorie werden jeweils drei Preise für die besten Einzelbilder und drei Preise für die die besten Fotoserien/Fotostorys vergeben.

© Wikipedia, der freien Enzyklopädie     I World Press Photo  - Amsterdam  - The Netherlands
      

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Der Kinofilmklassiker

mit Thema Fotografie

BLOW UP

 

KINO mon ami WEIMAR - Thüringen

Donnerstag, den 10. Jan. bis  Mittwoch, den 16. Januar

jeweils um 21.30 Uhr


Der abgestumpfte Fotograf Thomas hat nichts gesehen. Und doch hat er alles gesehen: Heimlich hat er ein Liebespaar im Park fotografiert – erst auf den Vergrößerungen der Fotos entdeckt er Indizien dafür, dass vor seinen Augen ein Mord geschah. Oder doch nicht? Michelangelo Antonionis BLOW UP wurde 1966 vom gerade gegründeten US-Verband der Filmkritiker mit den Preisen für den Besten Film und den Besten Regisseur ausgezeichnet: Seine stilsichere Studie der Paranoia und Intrigen einer orientierungslosen Generation erwies sich als sehr einflussreich. Kein Film liefert ein besseres Portrait des Lebensgefühls im „Mod“-London: Mode, freie Liebe, Partys, cooler Jugendjargon und Musik. Und das Rätsel dessen, was wir sehen, was wir nicht sehen und was die Kamera sieht, müssen wir als Zuschauer selbst lösen. Am 30. Juli 2007 verstarb der Regisseur Michelangelo Antonioni im Alter von 95 Jahren.


England 1966, 111 min, FSK 12, restaurierte Fassung
R/B: Michelangelo Antonioni, K: Carlo Di Palma, M: Herbie Hancock, The Yardbirds,
D: David Hemmings, Vanessa Redgrave, Sarah Miles, Jane Birkin, The Yardbirds
 

       
  
KINO mon ami WEIMAR    Donnerstag, den 10. Januar bis Mittwoch, den 16.Januar 2008 um 21.30 Uhr
Goetheplatz 11 99423 Weimar Tel 03643 / 84 77 45  - Fax 03643 / 84 77 48 - www.monami-weimar.de

  

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Vorhergehende Ausgaben des Newsletters und des Onlinemagazines Fotografiekultur

Aktuelle Ausgabe   www.photographiekultur.de 

 

    Newsletter  Nr: 19     15. September   
    Newsletter  Nr: 18     10. Juni         2007    Der Fotosommer
    Newsletter  Nr  17     22. Februar    2007
    Newsletter  Nr. 16     15. November 2006
    Newsletter  Nr. 15     09. Juli           2006     Fotoherbst
    Newsletter  Nr. 14

    24. März        2006

    Fotografiefrühling

Newsletter  Nr. 13

22. Dezember 2005

Fotografie in Eisenach

Newsletter  Nr. 12

07. Oktober    2005

Jubiläum 10 Jahre PHOTOSCHULE HORN

Newsletter  Nr. 11

27. Juli           2005

Fotografie in Eisenach

Newsletter  Nr. 10

17. Mai          2005

Triumph der Fotografie

Newsletter  Nr. 09

18. März        2005

Historische Fotografie

Die Deutsche Bibliothek - Nationale ISSN-Zentrum für Deutschland   - ISSN der Publikation:  1862-7293

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© Copyright - Photoschule Horn - 05. März 2008

 
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