Ausgabe Nr. 22 des Online-Magazin für Fotografie 

 

Fotoausstellung

Glanzlichter 2008

Naturfotografie

 

Museum der Natur

in Gotha / Thüringen

11.01. - 15.03.2009

     Fotografie: Sieger  Fritz Pölking-Award, Gastone Pivatelli, Italien, Titel: Tanz des Eisvogels

 

 

Zum 10. Mal hat das „projekt natur fotografie“ den internationalen Naturfoto-Wettbewerb „Glanzlichter 2008“ ausgeschrieben.

Fotografie: Sieger Die Schönheit der Pflanzen, Dr. Engelbert Koch
Dem Licht entgegen

 

Fotografie: Sieger Künstler auf Flügeln, Bernd Liedtke,
Dreierpack

 

Insgesamt haben 763 Fotografen teilgenommen, dies bedeutet neuer Glanzlichter-Rekord. Die Teilnehmer kommen aus 28 Ländern und sie haben insgesamt 9.123 Bilder für die Jurierung eingereicht. Der Anteil ausländischer Fotografen ist auf 39 % angewachsen, von denen 38% aller Bilder eingereicht wurden. Italien nimmt mit großem Abstand den ersten Platz unter den ausländischen Einsendungen ein. Auch in diesem Jahr hat der DVF den Glanzlichter- Naturfoto-Wettbewerb wieder mit dem Patronat des Deutschen Verbandes für Fotografie ausgezeichnet. Neben dem Naturfotografen des Jahres und dem Nachwuchs-Naturfotografen des Jahres vergeben die Glanzlichter in diesem Jahr erstmalig den Fritz Pölking-Award.

Dieser Preis wird in Erinnerung an den großen deutschen Naturfotografen verliehen, der über Jahrzehnte der Naturfotografie mit seinen Ideen, Beiträgen und Fotos entscheidende Impulse gegeben hat. „Glanzlichter-Naturfotograf 2008“ wurde Maik Aschemann aus Deutschland. Sein Siegerbild „Angeschaut“ zeigt ein Löwenportrait. Das Bild entstand im Krüger-Nationalpark in Südafrika. Der „Glanzlichter-Nachwuchs-Naturfotograf 2008“ ist Sebastian Farkaschovsky aus Deutschland mit seinem Bild „Fasanenbalz“.

Den erstmals vergebenen Preis „Fritz Pölking-Award“ erhielt Gastone Pivatelli aus Italien mit seinem Bild „Tanz des Eisvogels“. Die Glanzlichter 2008 sind im  Museum für Naturkunde Gotha vom 11. Januar bis zum 15. Märzr 2009 zu sehen.

 

 

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Aktuelle Hinweise auf wichtige Artikel zur Fotografie im Internet

  spiegel.de 26.01.09 Steinlöwe trifft Meerjungfrau
  spiegel.de 30.12.08 Isadora Tast fotografierte Kinder in einem schwierigen Alter
  spiegel.de 27.12.08   Foto-Tipps: Wie man den Blitz gekonnt einsetzt
  faz.net       18.12.08  Unicef-Foto des Jahres 2008: Lebensmut mitten im Elend
  pcpraxis.de 15.12.08 Video-Lektionen zu Photoshop Elements 7 kostenlos im Web
  koeln.de   12.12.08 Kölner Fotograf stellt im MoMA New York aus
  presseportal.de 09.12.08
       
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Fotoworkshop

 

Historische Automobile und Oldtimer

 

Historische Automobile strahlen Eleganz, Stolz und Erfindergeist in technischer Perfektion und in souveräner Gestaltung aus. Jedes Detail wie der Motor, die Scheinwerfer und die Räder ist ein Meisterwerk der Technik und Gestaltung.

Wartburgstadt Eisenach am  18. Januar  2009 

Anmeldung: Reise Möller, Der Fotoworkshop findet statt!

mehr Informationen Fotoworkshop historische Automobile und Oldtimer 

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Fotoausstellung

Blickwechsel

das Baltikum aus zwei Perspektiven

 

 

 

Museum am Lindenbühl   Mühlhausen in  Thüringen

Eröffnung am Dienstag, dem 3.März 2009, um 19:30 Uhr,
3. März - 7. Juni 2009

Ein Kooperationsprojekt mit Ukmergès kraštotyros muziejus
(Museum Ukmerge/Litauen)

    
Die Ausstellung zeigt Motive aus Litauen und dessen Nachbarstaaten Lettland und Estland. Der „Blickwechsel“ ergibt sich aus der Innen- und Außensicht zweier Fotografen auf das Baltikum. Für die Sicht des Einheimischen ist der litauische Fotograf Albinas Kuliešis zu Gast in Mühl-
hausen. Die Außensicht wird durch Thomas T. Müller, Direktor der Mühlhäuser Museen und begeisterter Baltikum-Reisender gegeben.
Der 1959 in Toliūnai, nahe Ukmerge, geborene Kuliešis studierte Fotografie in Vilnius und zeigte seine Arbeiten seit 1980 in mehreren Ausstellungen in Litauen und Übersee. In verschiedenen Fotobänden wie „The Moments of a Trip Round Lithuania“ oder „Kelionės po Lietuva akimirkos“
veröffentlichte er seine Fotos. Auch mit Gedichtbänden hat sich der schreibende Fotograf in seiner Heimat einenNamen gemacht.
Thomas T. Müller studierte in Göttingen Geschichte und ist seit 2006 Direktor der Mühlhäuser Museen. Neben dem wissenschaftlichen Interesse zog es Müller auch als Fotograf immer wieder in den Osten Europas. Seine Fotoausstellung über Transsilvanien wurde u.a. in Mühlhausen, Sibiu (Rumänien) und in Brüssel (Belgien) gezeigt. Mit dem Baltikum beschäftigte er sich fotografisch bereits für die Exposition „Von der Ostsee zum Altai“, die 2002 und 2003 in Heiligenstadt und Duderstadt zu sehen war. An Klischees orientiert sich keiner der beiden Fotografen.
Dennoch scheinen die Motive eine Sicht wieder zu geben, wie sie vor dem inneren Auge entsteht, wenn man weiß, dass die Landschaft des Baltikums von lang gestreckten Dünen und ausgedehnten Wäldern geprägt ist. Bei Kuliešis ist es die Vereinzelung der Motive, die diese charakteristisch und einprägsam werden lassen. So einsam wie das Totholz oder das Boot am Strand sind auch die - eher
seltener dargestellten - Menschen. In ihrer Vereinzelung strahlen sie Ruhe und Gelassenheit aus was beim mitteleuropäischen Städter eine Assoziation paradiesischer Zustände hervorruft. Doch das Baltikum befindet sich seit Jahren in Aufbruchsstimmung und ruft im Besucher wach, was nach der politischen Wende in Deutschland 1989 erlebt wurde. So halten die Fotografien auch den spannungs-
vollen Wechsel zwischen dem Wandel einer Gesellschaft und der Stetigkeit der Natur, zwischen Innovation und Tradition fest.



© Mühlhäuser Museen, Museum am Lindenbühl, Kristanplatz 7 99974 Mühlhausen - Thüringen
 
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Fotoworkshop Moderne Architektur  Berlin

Die Reise in die Zukunft. Internationale Maßstäbe hat Berlin mit seiner neuen Architektur am Regierungsviertel und Potsdamer Platz gesetzt.

Der Fotograf muss zusätzlich Gestalten, mit Linien, Flächen und Punkten, um den Aspekt des Gebäudes übertragen zu können. Inhalt des Workshops sind Grundregeln der Architekturphotographie, Kameraführung, Lichtführung, Bildgestaltung, Belichtungsvarianten, Perspektiven, verschiedene Brennweiten.

Buchung bei Reise-Möller Eisenach , Termin: 20. - 22. März 2009 - Information: Fotoworkshop Architektur

Der Fotoworkshop findet statt.

 

fotoworkshop berlin

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Fotografie und Literaturausstellung

 

Schillers Orte und Landschaften

Eine Wanderung von

Marbach bis Weimar

 

Christel Wollmann-Fiedler

 

12. März bis 01. Juni 2009

Meininger Museum  - Thüringen

    
Schiller-Orte gibt es viele in Thüringen – Weimar, Jena, Bauerbach und Meiningen. Doch bevor der Dichter schließlich im Herzen Deutschlands heimisch wurde, hinterließ er andernorts Spuren, denen die Fotografin Christel Wollmann-Fiedler nachgegangen ist. Eine fotografisch-biographisch-literarische Reise hat die renommierte Fotografin anlässlich Schillers 200. Todestages 2004 unternommen, die sie quer durch Deutschland führte. Dort, wo die Spuren im Laufe der Zeit verblasst sind in den Städten und Dörfern, hat die Künstlerin Landschaften entdeckt, die manchmal fast unverändert geblieben sind seit der Zeit, da Schiller in ihnen lebte und atmete. Und so fanden das Schillerdenkmal in den Frankfurter Taunusanlagen ebenso wie das schlichte Grabkreuz für Schillers Schwester Christophine Reinwald Aufnahme in die Reihe der beinahe 50 Schwarz-Weiß-Fotoarbeiten. Gezeigt wird diese leidenschaftliche fotografphische Auseinandersetzung mit Schillers Biographie vom 12. März bis 01. Juni in der Mittleren Galerie von Schloss Elisabethenburg. Zur Eröffnung laden die Meininger Museen am Mittwoch, dem 11. März, um 19.30 in die Schlosskirche ein (€ 2,-). Gemeinsam mit der Fotografin bege-ben sich die Teilnehmer anschließend auf eine erste „Wanderung von Marbach bis Weimar“.

© Meininger Museum, Schloss Elisabethenburg in  98605 Meiningen -
Thüringen

 
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Fotoausstellung

WestMenschen –

angetroffen zwischen 1974 und 1993

Fotografie von pitze Eckart

 

 

 

 

 

 


26. Februar bis 26. April 2009


Museum für Volkskunde - Erfurt - Thüringen

       
Ankunft vor dem Tor einer ehemaligen Antennenfabrik, Ecke Wolfhager/ Erzbergerstraße in Kassel. Jetzt die Klingel in der Größe eines Alarmknopfes gedrückt und den ersten Blick über das Gittertor in den Hof gewagt: Wuchernde Pflanzen, abgestellte Wohnwagen und zu einem offenen Kreis formierte rote Stahlfässer. Kieswege durchschneiden die frühere Asphaltfläche und schaffen üppiger Vegetation Raum. Überall Sitzmöglichkeiten, Überdachungen und eine Ahnung von mediterranem Flair – mitten im Winter!
Das ist das selbst geschaffene Refugium der Agentur für Leichtsinn und Fotografie von elfi und pitze Eckart. Das ist das ungewöhnliche Atelier- und Logierhaus fensterzumhof, ein Gegenentwurf zur Sterne-Ideologie austauschbarer zeitgenössischer Hotellerie mit alternativen Appartements, die allesamt ihre Fenster zum Hof haben. So werden ungewöhnliche Ausblicke ins Alltägliche möglich – in den Lebensraum von elfi und pitze Eckart und weit darüber hinaus …
Jene Blicke ins Alltägliche sind es auch, die pitze Eckarts fotografisches Interesse seit fast vier Jahrzehnten maßgeblich bestimmen. Daß dabei irgendwann einmal seine Bilder in einer Ausstellung mit dem Titel WestMenschen zusammen-geführt werden würden, war weder voraussehbar noch konzeptionell angelegt. Umso überzeugender und von jedem Verdacht frei, Klischees zu bedienen, sind seine Arbeiten.
Geboren im Entscheidungsjahr deutscher Zweistaatlichkeit 1949, hat pitze Eckart stets aus der Perspektive seiner westdeutschen Sozialisation heraus sein Alltagsumfeld gesehen und fotografisch dokumentiert. Das freilich nie als bloßer Beobachter von Entwicklungen, sondern immer mit dem Fokus des Akteurs, des sozial Engagierten, des Teilnehmenden oder des Betroffenen.
Im westfälischen Iserlohn in eher kleinbürgerlichen Verhältnissen aufgewachsen, erlebt pitze (Peter) Eckart als Politikstudent in Marburg die Rebellion der 68er Bewegung und deren Folgen. 1969 beginnt er mit seiner fotografischen Alltagsdokumentation. Daß er dabei nie auch nur in die Nähe des Agitatorischen gerät, macht den Wert seiner Fotografie aus. Er engagiert sich in der Bildungsarbeit der Industriegewerkschaften und fotografierte auch bei Seminaren und in Betrieben. Fotoprojekte folgen den reformpädagogischen Ansätzen jener Zeit ebenso wie seiner Arbeit als Bildungsreferent und Leiter eines „wilden“ Jugendhauses im nordhessischen Korbach. Wichtig war ihm dabei immer, „der Blick auf Menschen und ihr Umfeld“. Dieses Interesse spiegeln auch die Bilderserien zu alten Menschen im Beruf, zur Arbeit mit Behinderten oder die subtilen Beobachtungen in den Dörfern der Rhön, die ihm zeitweise Wahlheimat war.
Für ostdeutsche Augen wirken pitze Eckarts westdeutsche fotografische Perspektiven zwischen 1974 und 1993 durchaus irritierend. Es sind Bilder aus einem weithin unbekannten, weil nicht erlebten Land, die den erinnerten aus dem ostdeutschen Alltag in so vielen Facetten ähneln – wäre da nicht die Coca-Cola-Werbung am Kiosk …

© Rolf Luhn  -   pitze Eckart

Museum für Thüringer Volkskunde Juri-Gagarin Ring 140 a, 99084 Erfurt - Thüringen


 

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Fotoausstellung

Roger Melis – in einem stillen Land

 

 

 

 

 

 

Noch bis zum 8. März im

Kunsthaus Meyenburg Nordhausen - Thüringen

   Fotografie: Roger Melis: In einem stillen Land. Fotografien 1964-1989. Lehmstedt Verlag, Leipzig 2008.
 
Nordhausen (psv) Noch bis zum 8. März ist die Fotoausstellung „Roger Melis - In einem stillen Land“, die das Ausstellungsjahr 2009 unter dem Thema „20 Jahre Friedliche Revolution in Nordhausen“ eröffnete, im Nordhäuser Kunsthaus Meyenburg zu sehen. „Die Ausstellung, hat bereits zahlreiche Besucher aus Nah und Fern nach Nordhausen gezogen sogar aus Holland hatten wir Besucher“, sagte jetzt Kuratorin Susanne Hinsching. Im Gästebuch gebe es darüber hinaus auch reichliche Kommentare, die von „Erinnerung“ über „schöne Fotoausstellung“, „sehr wichtige Zeitzeugen“ bis zu „Meisterfotos“ reichen.

Roger Melis gehört zu den ersten Fotografen aus dem Osten, die ein umfassendes Porträt der DDR und ihrer Bewohner in bildlicher Form geschaffen haben. Seine atmosphärisch dichten, oft symbolhaften Bilder beschreiben auf besondere Weise - sowohl nüchtern als auch kritisch - den Alltag, die Arbeits- und Lebensbedingungen im Sozialismus der DDR und die Art und Weise wie die Menschen darin lebten. Seine Fotografien spiegeln sowohl in den Landschaften als auch in seinen Porträts die ungeschminkte Realität im „real existierenden Sozialismus“ wieder. Sie zeigen einfache Menschen, die trotz merkwürdiger Ruhe oder Resignation so etwas wie Widerspruchsgeist oder Selbstbewusstsein zeigen, sowohl während der offiziellen Paraden in der Hauptstadt Berlin als auch in ganz privaten Situationen. Auf besondere Weise gelingt es Melis, immer den richtigen Moment abzuwarten, wenn das Gesicht der Banner-Trägerin auf der Parade aussagekräftig genug ist oder die Soldaten der NVA abseits der Parade Entspannung beim Skat suchen.
 

Fotografie: Roger Melis: In einem stillen Land. Fotografien 1964-1989. Lehmstedt Verlag, Leipzig 2008.

Christoph Hein beschreibt in der FAZ die Arbeiten von Roger Melis als “in ihrer Klarheit und ihrem Bildaufbau an die durchdachte, sorgfältige Komposition alter Gemälde erinnernd”, die dadurch “eine andere Welt und andere Menschen als die in der staatlichen Presse veröffentlichten Fotos” zeigen.

Der 1940 in Berlin geborene und aufgewachsene Melis machte 1957- 60 eine Lehre als Fotograf, bevor er von 1962-68 als wissenschaftlicher Fotograf an der Berliner Charité arbeitete. Gleichzeitig entstanden erste Künstlerporträts. Ab 1968 widmete sich Roger Melis der Modefotografie und bildete mit der Modejournalistin Dorothea Bertram eine Lebens- und Arbeitsgemeinschaft. Im gleichen Jahr wurde er Mitglied im Verband Bildender Künstler und erhielt die Zulassung als freier Fotograf. In der Folgezeit war er Mitinitiator und Vorsitzender der Zentralen Arbeitsgruppe Fotografie im Verband Bildender Künstler der DDR. Er arbeitete für Zeitschriften und Verlage aus Ost und West, wie “Sibylle”, “Wochenpost”, “Die Zeit”, “Frankfurter Allgemeine Zeitung”, “Süddeutsche Zeitung” oder “Geo”. Wegen seines gemeinsamen Beitrages mit Erich Loest für die Zeitschrift “Geo” erhielt er von 1981- 89 eine Auftragssperre von der DDR-Presse. Er widmete sich deshalb verstärkt Buch- und Ausstellungsprojekten. Neben seiner freien Tätigkeit als Fotograf übte Roger Melis von 1978 bis 1990 auch einen Lehrauftrag an der Kunsthochschule Weißensee und von 1993 bis 2006 beim Lette-Verein in Berlin aus.
 

© Kunsthaus Meyenburg - Alexander-Puschkin-Straße 31, 99734 Nordhausen - Thüringen

 

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Fotoausstellung:  Die  Langzeitreportage  im  thüringischen  Dorf  Berka

BERKA 1950 - 1960

Fotografien von Ludwig Schirmer

 

 

BERKA 1978  und  1998

Fotografien von Werner Mahler

 

 

Fotogalerie im Hause Bohl

in der Wartburgstadt Eisenach

in Thüringen ab 20. Dezember 2008 bis März 2009

 

Ludwig Schirmer arbeitet in den fünfziger Jahren als Müllermeister in dem thüringischen Dorf Berka. Seine Leidenschaft gehört der Fotografie. In der freien Zeit fotografiert er die Freunde, die Nachbarn. Er ist bei den Festen dabei, bei ihrer Arbeit, er macht Bilder von ihrem Feierabend. Er fotografiert seine Familie, die Dorfstrassen, den Wald.

Er gehört dazu und das sieht man den Bildern an. Die Leute posieren nicht, sie fühlen sich unbeobachtet. In vielen der Fotos  sieht man den gemeinsamen Spass, den die Fotografierten und der Fotograf miteinander hatten. Die Bilder macht Ludwig Schirmer aus einer großen Lust heraus, das Erlebte zu dokumentieren. Nicht der Gedanke der Veröffentlichung treibt ihn an.

Er macht einfach diese Bilder.

Sein Ehrgeiz liegt mehr auf den technisch komplizierten Umsetzungen, so wie sie in der Werbefotografie verwendet werden. Er erarbeitet sich als Autodidakt die Professionalität, die ihm die ersten kleinen Werbejobs  einbringen. 1960 geht er nach Berlin und wird dort ein bekannter Werbefotograf. Die frühen Dorffotos des Müllers Schirmer geraten bei ihm in Vergessenheit.

     
             
 

Fotografien: Ludwig Schirmer

 

In den siebziger Jahren fotografiert Werner Mahler in Berka. Er kennt die Fotos seines Schwiegervaters Ludwig Schirmer nicht, die dieser 20 Jahre zuvor dort gemacht hat. Ihn fasziniert der Alltag und das Zusammenleben der Menschen in diesem kleinen überschaubaren Dorf.

Werner Mahler findet Nähe und Offenheit, die ihm in dieser Form selten in großen Städten begegnen. Die Bilder aus Berka werden seine Diplomarbeit. Ende der neunziger Jahre fotografiert er dort noch einmal. Fast 10 Jahre nach dem Ende der DDR und mehr als zwanzig Jahren nach seinen ersten Fotos  sind vergangen. Die Veränderung wird sichtbar. Die Fassaden sind neu verklinkert, die Strassen haben einen glatten Belag. Die Menschen laufen nicht mehr auf der Dorfstrasse zum Zug oder zum Bus. Sie fahren mit dem Auto.

Die Begegnungen auf den Strassen, die Gespräche unter den Fenstern sind selten geworden. Der Verlust einer scheinbaren Dorfidylle ist erkennbar. Es zeigt sich eine Zwischenzeit, die noch keinen Hinweis darauf gibt, wie die Entwicklung weiter gehen wird.

 

     
             
 

Fotografien: Werner Mahler

 

 

© Fotogalerie im Hause Bohl in der Wartburgstadt Eisenach in Thüringen ab 20. Dezember 2008 bis März 2009

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Fotoworkshop  - Das klassische Stillleben zwischen Licht und  Farbe

 

Ein Fotoworkshop "für die Stille" mit Ruhe und Erholung in einem wunderschönen historischen Landhaus irgendwo in Hessen zu den Themen Stillleben und Bildgestaltung.

Das Landhaus ist für uns Fotomotiv, Nachtruhe, Erholungsort und Tisch für gute Speisen und Getränke

an einem Wochenende im Februar 2009.

 

Information Fotoworkshop Stillleben, Termin: 20. - 22. Februar, Anmeldung Reise Möller

 

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Fotoausstellung

 

SANDRO BECCHETTI, ROM

 

Bild... Abbild... Trugbild...

 

 

 

21.Februar -05.April 09

Kunsthalle HARRY GRAF KESSLER

Weimar / Thüringen
 

   
Was denn da gespielt werde, ob etwa eine Tierschau mit räudigen Hunden stattfinden solle... so reagierte einer der Arbeiter, die eine Kunstausstellung aufbauen mußten. Das Erdgeschoß eines düsteren Parkhauses war das höchste, was man ihnen zur Verfügung stellen wollte, den unbekannten Gestalten, die da die zeitgenössische Kunst nach Rom trugen. Und da war auch dieser hohlwangige Deutsche in seinem riesigen abgewetzten Pelz... Man schrieb das Jahr 1970. Kurze Zeit später war Joseph Beuys einer der international bekanntesten Künstler.

Es war die Zeit, als noch alle Wege nach Rom führten, als alle Kreativen sich Austausch und Anregung holten in der Ewigen Stadt. Die Olympischen Spiele waren veranstaltet worden, da gab es die Römischen Verträge, und bei den jungen deutschen Künstlern war ein Stipendium an der Villa Massimo heiß begehrt. (Auch) der italienische Film erlebte seine Blütezeit, und gedreht wurde in Roma-Cinecittà. Wer das politische und kulturelle Leben der Zeit doku-mentieren wollte, brauchte sich nicht wegbewegen, die Welt kam zu ihm.

Sandro Becchetti hat in den 60er Jahren die Texte zu den Comics seines Freundes Bernasconi geschrieben. Der hat ihm eine Kamera geschenkt, und Sandro war entzückt: Jetzt würde er Rom fotografieren, Stein für Stein... Und er kannte Rom wie kein zweiter, Stein für Stein.

Doch bald fand Sandro die Menschen noch interessanter als die Monumente der Stadt: Ihn faszinierte ihre Veränderlichkeit, die unfaßbar vielen Facetten, das Unauslotbare. Und Rom bot dem, der sehen konnte, ein weites Feld. Das Jahr 68 schließlich brachte unbegrenzte Möglichkeiten, die Menschen in ihrem Zorn, bei ihrem Verhalten in der Masse zu betrachten. Sandro fotografierte wie besessen und brachte schließlich die Ergebnisse zum Feuilletonchef des „Messaggero“, der kaufte sie alle – und aus dem Fotografieren war ein Beruf geworden.

Sandro hatte sich von früh an aktiv für Kunst interessiert, er war immer ein politisch wacher Bürger, in Theater und Kino kannte er sich bestens aus. Ihm als kontaktfreudigem Menschen, der das Gespräch sucht, fiel es leicht, das Vertrauen der Berühmtheiten zu gewinnen, die er nun fotografieren sollte. Die Aufträge kamen von allen wichtigen Tageszeitungen und Magazinen, von den großen Agenturen und Verbänden. Und so ent-standen die Fotos all der Berühmtheiten, die wir kennen, Anita Ekberg, Beuys, Cassius Clay, Claudia Cardinale, Dustin Hoffman, Grass, Billy Wilder, Fellini, Hitchcock, Ingrid Thulin, Jean-Louis Barrault, Max Ernst, Pasolini, Rossellini, Sol Lewitt, Strehler...

Dokumentieren war Sandros Aufgabe, diese berühmten Menschen zeigen; an Kunst dachte er nicht. 1989 hat ihn sein Bruder, Galerie-Direktor in Rom, gedrängt, die Porträts auszustellen. Dadurch gewann er eine neue Sicht und er verstand, daß er Bilder geschaffen hatte, Werke, die für sich allein bestehen konnten, jenseits der Aufgabe, eine Tatsache zu dokumentieren. Und er fragte sich, was es eigentlich war, was diese Bilder zeigten – die Wahrheit? Den Menschen, so wie er ist? Aber sie zeigten nur einen winzigen Aspekt seiner Komplexität und nur einen kurzen Augenblick seines Lebens...! War es also ein Trugbild...? Sandro nannte seine erste Ausstellung „L’inganno del Vero“, also ungefähr „Der Schein trügt“...

© Kunsthalle HARRY GRAF KESSLER Goetheplatz 9b, 99423 Weimar eine gemeinsame Veranstaltung der Stadt Weimar und der DIGIT  Deutsch-Italienische Gesellschaft in Thüringen e. V.

 
 

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Gutscheine für Fotokurse

und Fotoworkshops zum Verschenken

 

Verschenken Sie einen Fotoworkshop, einen Fotokurse oder eine Fotografiereise an Freunde oder Verwandte. Inspiration, Kreativität, Fototechnik und Gestaltung werden in diesen Kursen praxisorientiert vermittelt. 

 

 

 

Mehr Informationen im Internet sehen Sie unter

Service Geschenkgutschein

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Die Fotoreise Provence

Die Provence, mit ihrem Licht, ihren Düften, ihren Farben und ihrer Ursprünglichkeit! Temperamentvoll und lebensfroh sind die Menschen der Provence. Dem Flair ihres Landes entsprechend haben die Provencalen die Ockerfelsen, die Sonnenblumen- und Lavendelfelder geschaffen, die in der Leuchtkraft des Lichtes besonders brillieren.

Buchung bei Reise-Möller Eisenach , Termin: 4. - 11. Juli 2009 - Information: Fotoreise Provence / Frankreich

 

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Ausstellung Fotografie und Film

Alfred Ehrhardt

Ein Naturphilosoph mit der Kamera

(1901 – 1984)

 

 

 

 

 

 

Museum für Angewandte Kunst

Gera / Thüringen

03. März  bis 01. Juni 2009

Fotografie: Alfred Ehrhardt, Xenophora solaris – Sunda-Meer, 1940/41, Abzug 1960er Jahre, Alfred-Ehrhardt-Stiftung, © VG Bild-Kunst Bonn 2009

 

In der ersten Sonderausstellung im Bauhausjahr 2009 widmet sich das Museum für Angewandte Kunst Gera einer fotografischen Retrospektive des 1901 in Triptis geborenen Fotografen und Filmproduzenten Alfred Ehrhardt. Das Projekt ist im Jubiläumsjahr des Bauhauses Verpflichtung, das herausragende Schaffen von Künstlern jener Zeit aus der Region und damit verbundene künstlerische sowie kulturelle Traditionen wieder in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Wie Aenne Biermann, deren fotografische Intensionen im MAK Gera seit 1992 mit der kontinuierlichen Durchführung des Aenne Biermann Preises für deutsche Gegenwartsfotografie besonders gepflegt werden, gehört Alfred Ehrhardt als Bauhausschüler mit zu den wichtigsten Vertretern der Neuen Fotografie.
Die Ausstellung entstand in enger Zusammenarbeit mit der Alfred-Ehrhardt-Stiftung in Köln, der Stiftung Fotografie Ann und Jürgen Wilde sowie weiteren Institutionen.
Alfred Erhardts Leben und Werk zeigt wichtige künstlerische und politische Entwicklungen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Darin formte er die grundlegenden Tendenzen der 20er Jahre zu einer eigenständigen fotografischen Aussage, die auch im Film fortgesetzt wurde. Er verbindet in seinen Fotografien die Errungenschaften der Neuen Sachlichkeit mit einem am Bauhaus geschulten Gespür für Abstraktion, Komposition und Materialbeschaffenheit und seiner romantisch-metaphysischen Weltsicht zu einer neuen Einheit. Es war seine Annäherung an die Seele der Landschaft, die Kunstformen in der Natur und die Urformen der Kunst.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen neben Alfred Ehrhardts großen Fotozyklen wie „Das Watt“, 1936 erstmals im Geraer Kunstverein gezeigt, oder die „Kurische Nehrung“, Aufnahmen von Naturformen, Landschaften, Architektur und Skulpturen, ergänzt durch Vorführungen seiner Filme.
Obwohl Alfred Ehrhardt zu den wichtigsten Vertretern der neuen Fotografie gehört, blieb ihm eine umfassende Ausstellung und Würdigung seines künstlerischen Werkes in seiner Heimat bisher verwehrt. Ein wichtiger Schritt dahin war die Eröffnung einer kleinen Ausstellung in seinem restaurierten Geburtshaus in Triptis mit einer kurzen Darstellung seines Lebens und Wirkens. Mit der Ausstellung im Museum für Angewandte Kunst Gera wird jedoch erstmals sein fotografisches und filmisches Schaffen umfassend in der Region vorgestellt.
Die Ausstellung wird am 02. März 2009, 19.00 Uhr, eröffnet und ist vom 03. März 2009 bis 01. Juni 2009 zu sehen.

© Museum für Angewandte Kunst - Greizer Str. 37 - 07545 Gera

 

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GEONATUR

Die Eisenacher Diaserie von Wigbert Röth - Frühjahr 2009

   

 

IRLAND – Zauber der grünen Insel

von Heiko Beyer und Markus Friedrich

Donnerstag, 08.01.2009, 20:00 Uhr

Was ist es, das den Reiz und die Faszination dieser Insel im Westen Europas ausmacht? Sind es die Landschaften, die sanft
geschwungenen Hügel, deren Grün intensiver zu leuchten scheint als irgendwo anders? Oder verzaubert die Mystik der
Geschichte, die den Reisenden in uralten Steinzeitgräbern, keltischen Burgen oder klösterlichen Stadtbefestigungen in ihren
Bann zieht?

 
       
 

Die große Reise – Abenteuer Weltumrundung

von Susanne Bemsel und Daniel Snaider

Donnerstag, 29.01.2009, 20:00 Uhr

In einem Jahr bis ans Ende der Welt, nach Feuerland – mit dem Fahrrad. So ist die Planung von Susi Bemsel und Daniel Snaider.
In ihrer Dia- und Filmreportage nehmen die Beiden ihr Publikum mit auf ein ungewöhnliches Abenteuer durch das eisige
Island, über nordamerikanische Highways, entlang mittelamerikanischer Urwaldpisten, über den gewaltigen Gebirgszug der Anden, durch das windige Patagonien bis nach Feuerland.
Vier Jahre nach ihrer Abfahrt kehren Sie nach Europa zurück.

 
       
 

PROVENCE – Poesie der Sinne (Panorama)

von Dietmar Schmid

Donnerstag, 19.02.2009, 20:00 Uhr

Sehnsuchtslandschaft zwischen Himmel und Meer, zwischen Alpen und Rhone, in das 2000 Jahre Geschichte ihre Spuren gewebt
haben. Lavendelfelder, Weingärten und idyllische, mittelalterliche Dörfer charakterisieren diese hügelige Landschaft.
Die schwer zugänglichen Fjordlandschaften des Südens, modelliert von Sonne, Regen und Meer, die sich wie riesenhafte
Zähne in das Meer beißen, die berühmten Calanques.

 
       
 

SÜDAFRIKA – Tor für Afrika
Hoffnung am Kap von Katja und Josef Niedermeier

Donnerstag, 12.03.2009, 20:00 Uhr

Gemäß der afrikanischen Weisheit „Sehen ist anders, als nur erzählen“ präsentieren Katja und Josef Niedermeier facettenreiche
Panorama-Eindrücke aus Namibia, Botswana, Swasiland, Lesotho und Südafrika, die zum Entspannen und Träumen,
Nachdenken und Staunen einladen.

 

 
       
 

MAROKKO – Tor zum Orient

von Wigbert Röth
Donnerstag, 02.04.2009, 20:00 Uhr
 

Immer wieder zieht es Wigbert Röth nach Marokko. Im Sommer 2008 war er mit seiner Familie im Hohen Atlas mit Pferden
unterwegs. Mit eindrucksvollen Bildern zeigt Wigbert Röth seine Reportage über die Schönheit und Vielfältigkeit Marokkos.
Erleben Sie geheimnisvolle Kasbahs in einer überwältigenden Landschaft, die Berge des Atlas mit kargen Felslandschaften
und im Süden die unwirtliche Wüste – die Sahara.
Das ist der Zauber des Orient.

 
 
Veranstaltungsort: Bürgerhaus,  Ernst-Thälmann-Str. 94 in der Wartburgstadt 99817 Eisenach / Thüringen an der Abfahrt Eisenach West an der Autobahn A4

 © GEONATUR ( Information, Reservierung)

 

 

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Ausstellung Fotokunst

Heimatpark

Fotografie | Fotografische Essays

 

 

Gabriele Fantoni, Andrej Glusgold,

Linda Herold, Arnold Hohmann,

Henriette Kriese, Marcel Krummrich,

Alexander Lembke, Stefanie Seufert,

Nora Ströbel, Christian Werne

 

 

 

 

 

 

 

Ausstellungsdauer:   13. Januar bis 6. Feb.2009

Eröffnung:  9. Januar 2009 | 20.00 Uhr

Galerie im Kunsthaus Erfurt 

Fotografie: Marcel Krummrich, Heimat - Ein Baukasten aus Bildern

    

Das deutsche Wort Heimat verweist auf eine Beziehung zwischen Menschen und Raum.   Allerdings ist diese keine feststehende, sondern situationsbedingt verschiebbar. Heimat kann            eine Gegend oder Landschaft meinen, aber auch sich auf Dorf, Stadt,         Land, Nation oder Sprache     und Religion beziehen.           Heimat bezeichnet somit keinen konkreten Ort, sondern Identifikation. Es ist die Gesamtheit der Lebensumstände, in denen ein Mensch aufwächst. In der Ausstellung     Heimatpark verhandeln zehn Künstlerinnen und Künstler in ihren Fotoarbeiten dieses Thema auf          ihre höchst unterschiedliche Weise.

© Galerie im Kunsthaus Erfurt   - Erfurt / Thüringen

 

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Fotoworkshop

Digitale  Schwarzweißfotografie

  

Schwarzweißfotografien sind Blickfänger. Sie wirken sehr interessant und ästhetisch. Im Fotoworkshop Digitale Schwarzweißfotografie  werden mit jedem Kursteilnehmer praxisorientiert die Gestaltung und die klassische Fototechnik direkt an schönen Fotomotiven trainiert. Die gemeinsame digitale Bildbearbeitung und der professionelle Druck der Fotografien auf Sonderpapiere, wie  z.B. Aquarell- und Leinenmaterial, geben dem Bild in der Präsentation eine perfekte Wirkung. 

Information: Fotoworkshop Schwarzweißfotografie, Termin: 11. - 12. April, Anmeldung Reise Möller

 

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Fotoausstellung

Mit Abstand – Ganz nah

Fotografie aus Leipzig

 

Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus

in Brandenburg vom

25. Januar - 29.März 2009

Ausstellungseröffnung: 25. Januar 2009, 11 Uhr

 

Fotografie: Jens Rötzsch, Aus: Protokoll-Strecken, 1987-1991, Leipzig, August 1987, 1987, C-Print, 39 x 39,4 cm, Inv.-Nr. F 812/6/-89

 

 

Fotografie zwischen Dokumentarischem und konzeptuell Inszeniertem bestimmt noch immer dieses kunstgeschichtlich recht junge Medium der bildenden Kunst. Und wie so oft prägen Schulen und Akademien nachhaltig die künstlerischen Auffassungen und Strategien für Generationen.
 

Fotografie: Christian Borchert
Fernsehapparat, Berlin, 1979
Silbergelatineabzug, 29,5 x 20,0 cm, Inv.-Nr. F 138-80

Die Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig war die wichtigste Ausbildungsstätte für künstlerisch ambitionierte Fotografie in der DDR. Sie prägte in den 1980er Jahren jene Fotografengeneration, welche die Dominanz des agitatorischen Bildjournalismus unterminierte und eigene Handschriften entwickelte. Die kritische, soziologisch-empirische Auseinandersetzung mit der Gesellschaft, der Blick auf die Menschen und ihre sozialen Zwänge stehen seither im Fokus der Leipziger Fotografie. Der Fotografie-Bestand des Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus, der zu den bedeutendsten Sammlungen ostdeutscher Fotokunst gehört, bildet den Ausgangspunkt für einen Überblick, der mit über 100 Werken die Geschichte der Leipziger Fotografie von den 1970er Jahren bis zur Gegenwart vorstellt. Die Weiterentwicklung konzeptuell unterschiedlicher Auffassungen der Leipziger Absolventen nach 1990 lässt sich an ausgewählten Positionen zur Gegenwartskunst ermessen. Die kritische Distanz zur gesellschaftlichen Wirklichkeit, sowohl unter den Perspektiven privat-alltäglicher wie öffentlicher, globaler Zusammenhänge markiert bis heute einen wesentlichen Bestandteil der Leipziger Fotografie.

Aus der Sammlung Fotografie des Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus werden mehr als 40 Werke aus der Zeit vor 1989 präsentiert – von Christian Borchert, Klaus Elle, Thomas Kläber, Werner Mahler, Jens Rötzsch, Rudolf Schäfer, Erasmus Schröter, Gundula Schulze Eldowy, Maria Sewcz, Tina Bara.

Die 62 gezeigten Werke von Viktoria Binschtok, Yvon Chabrowski, Ulrich Gebert, Göran Gnaudschun, Matthias Hoch, Susanne Huth, Bertram Kober, Ricarda Roggan, Adrian Sauer, Andreas Schulze, Grit Schwerdtfeger, Esperanza Spierling, Anett Stuth, Albrecht Tübke, Tobias Zielony, die zwischen 1990 und 2008 entstanden, sind Leihgaben von Künstlern und Galerien.

Es erschien ein Katalog im Kerber Verlag, Bielefeld/Leipzig.
Die Ausstellung wurde gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.


© Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus, Brandenburg

  
 

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Die Fotoreise Bretagne  

mit Open Air Fotografiefestival

Die Bretagne lebt vom Aufeinandertreffen von Meer und Festland. Die Fotoreise Bretagne findet am westlichsten und charismatischsten Teil des schöne Landstriches Bretagne in Frankreich statt. Das Finistere ist die harmonische Synthese von Meer und Land. Wo immer man sich auch aufhält, das Meer ist nicht weit. Diese privilegierte maritime Situation verleiht dem Finistere sein reinstes ozeanisches Klima. Manche nennen es auch das schönste Ende der Welt.

Information: Fotoreise Bretagne - Frankreich

Termin: 01. - 08. August 2009, Anmeldung: Reise Möller

 

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Kabinett - Fotografieausstellung

David Oistrach – ein Arbeitsporträt

FOTOGRAFIEN VON EVELYN RICHTER

 


30. November 2008 – 1. März 2009 im

Museum der bildenden Künste Leipzig / Sachsen

   
In Kooperation mit der Ostdeutschen Sparkassenstiftung würdigt das Museum der bildenden Künste Leipzig mit einer Kabinettausstellung den 100. Geburtstag des großen russischen Violinisten, Dirigenten und Pädagogen David Oistrach (1908–1974) – und zugleich die Fotografin Evelyn Richter, die den wohl bedeutendsten Geigenvirtuosen der Sowjetunion seit den 1960er Jahren bis zu seinem Tode 1974 mit ihrer Kamera begleitend beobachtete.


David Oistrach, am 30. September 1908 in Odessa geboren, erhält seit seinem sechsten Lebensjahr Violinunterricht, der erste Grundstein für eine äußerst erfolgreiche Musikerkarriere ist gelegt. Schon während seines Studiums am Konservatorium in Odessa in den Jahren von 1923 bis 1926 gibt der junge Violinist erste Konzerte. Nach zahlreichen Auftritten in Europa kommt Oistrach erstmals 1952 in die DDR und debütiert in Leipzig am 2. April 1952 in der Kongresshalle. Mit diesem Konzert, das das Leipziger Publikum restlos begeistert, beginnt Oistrachs über 20-jährige Zusammenarbeit mit der Leipziger Musikszene, zahlreiche Konzerte im Gewandhaus und der Oper folgen.
Die Fotografin Evelyn Richter (*1930 Bautzen) begegnet Oistrach nach ihrem Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst 1963 erstmals in Berlin. Sie hat sich der dokumentarischen Fotografie zugewandt und hält mit ihrer Kamera ihre
Mitmenschen – auf Reisen im Zug, der Straßenbahn oder bei der Arbeit und im Museum beim Betrachten der Kunstwerke – fest. Als begeisterte Musikliebhaberin ist die Fotografin fasziniert von Oistrachs Violinspiel, wie auch seiner Ausstrahlung und Menschlichkeit.

Richter beginnt Oistrach mit der Kamera zu beobachten und aus der anfänglichen Arbeitsbeziehung entwickelt sich eine Freundschaft. Die Fotografin trifft David Oistrach u. a. in Berlin, Leipzig, Dresden, Prag und Moskau und begleitet sein
vielfältiges Musikerleben. Da Richter mit einer Leica fotografiert, die leicht, klein und schnell zu handhaben ist, aber vor allem einen sehr leisen Auslöser hat, kann sie verhältnismäßig unauffällig und unbemerkt bei Proben, Konzerten und Unterrichtsstunden aber auch hinter der Bühne aus unmittelbarer Nähe fotografieren. Evelyn Richters Aufnahmen sind durch Intensität und Intimität gekennzeichnet. Richter zeigt den Musiker selbstversunken in seinem Spiel, sodass der Betrachter den Klang der Violine noch zu spüren vermag. Aber auch der grüblerische, zweifelnde Künstler, der über der Partitur brütet, wie der vom ewigen Lampenfieber geplagte nervöse Mensch vor dem Auftritt sind zu entdecken. Die Fotografin arbeitet in Serien, wobei sie beispielsweise einzelne Szenen eines Konzerts erzählerisch aufeinander folgen lässt; sie wechselt – Oistrach folgend – den Standort und zeigt den Musiker beim Einspielen kurz vor dem Auftritt und Betreten der Bühne also auch aus dem Orchestergraben während und nach dem Konzert.

Erweiternd fügt Richter eine Aufnahme seiner Frau Tamara bei, die während eines jeden Konzertes ihres Mannes angespannt lauschend hinter dem Vorhang steht. Richter arbeitet mit unterschiedlichen Bildformaten und wechselt Nah- und Fernsicht, David Oistrach und das Konzert werden wie in einem Film lebendig. Aber auch schnell aufeinanderfolgende Szenen eines Dirigats sind in Richters OEuvre zu entdecken, die sich auch hier gleich Filmstills aneinanderreihen und die Dynamik des Dirigierens widerspiegeln sowie Lehrer-Schüler-Szenen mit Vaclav Hudecek (*1952) in Prag.
1973 veröffentlicht Richter ihre zahlreichen Fotografien in einem Buch und kann ein facettenreiches Porträt des Musikers präsentieren. Eine Auswahl dieser in den 1960er und 70er Jahren entstandenen Fotografien sind in der Kabinettausstellung zu sehen.

© Museum der bildenden Künste Leipzig / Sachsen

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Fotoausstellung

Ever – Present – Past

Drei internationale Positionen

der Camera-Obscura-Fotografie

aus Japan und den USA


 

Fotografie: Craig J. Barber Days End

 

Willie Anne Wright, Craig J. Barber, Edward Levinson
vom 9.Dezember.08 bis 1.Februar 2009 im

Neuen Sächsischen Galerie  in Chemnitz / Sachsen

      
Fotografieren ohne Linse. Einfache Technik. Langsames Einfangen des fotografischen Bildes. Natürliche Weichheit der Bilder. Diese Fotografie erscheint in ihren Wesensmerkmalen als das Gegenstück zur gängigen Fotografie und das macht ihren besonderen Charme aus. Sie verweigert sich dem Zeitgeist ohne auf die Gegenwart verzichten zu müssen.
Das Prinzip der Camera Obscura lernten wir von keinem geringeren als Leonardo da Vinci, der uns in seinem Buch “Codex Atlantikus” die Funktion erklärte. Völlig ohne Objektiv entstehen die Bilder auf dem Film nur durch ein winziges Loch in der Kameravorderseite. Jedes dieser Bilder ist einzigartig, da der Prozess nicht vollständig kontrolliert werden kann. Es kommt ganz auf die Erfahrung des Fotografen im Umgang mit seiner Camera Obscura an. Viele Fotografen wissen, dass diese Kamera die Fähigkeit hat, Dinge zu sehen, die uns verborgen sind.

Die Fotografenszene zur Camera Obscura oder pinhole camera ist klein und international gut vernetzt. So gelang es, für die Ausstellung in der NSG sehr unterschiedliche und renommierte Künstler zu gewinnen.
Willie Anne Wright’s (geb. 1924)Hauptthema ist die Geschichte ihres Landes (die Südstaaten der USA) sowie der Verlust jeglicher Identität nach der Niederlage der Südstaaten im Sezessionskrieg (1861-1865). Für viele von uns ist die Tatsache leider unbekannt, dass dieser Krieg immer noch einen kulturellen wie auch gesellschaftlichen Bruch in den USA von heute darstellt.
Craig J. Barber (geb. 1947) war mit 18 Jahren Soldat im Vietnamkrieg. Sein langer seelischer Heilungsprozess begann mit der Fotoserie “Ghost in the Landscape”. Dafür begab er sich zurück nach Vietnam, an die Plätze an denen er damals kämpfte und lebte. Er lernte seine ehemaligen Feinde als Freunde schätzen und fing an, diese Erlebnisse zu verarbeiten. All seine weiteren Fotoserien tragen ebenfalls diesen sehr persönlichen Charakter.
Edward Levinson (geb. 1953) kommt ursprünglich aus den USA, aber seine Bestimmung ist Japan. Für ihn ist Japan die Erfüllung seiner künstlerischen und poetischen Träume. Die Vielfalt seiner Bilder reicht von der Natur- bis zur Street-Fotografie.

© Neuen Sächsischen Galerie - 09111 Chemnitz
/ Sachsen

 

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Fotografieausstellung: Vom Zauber der Züge

Fotografien und Klanginstallation von Axel Zwingenberger

 

Städtische galerie ada  in Meiningen / Thüringen vom 31.10.2008 17:00 Uhr  bis 15.02.2009 

 
Axel Zwingenberger gehört heute zu den international renommiertesten Boogie-Woogie-Pianisten. Am 7. Mai 1955 in Hamburg geboren, genoss er seit dem siebten Lebensjahr konventionellen Klavierunterricht, bevor er im Alter von 17 Jahren erstmals authentischen Boogie Woogie auf alten Schellackplatten hörte. „Ich wusste nicht, dass man so Klavier spielen kann, und von Stund‘ an wollte ich nichts anderes als dieses zu erlernen“. Sein musikalisches Handwerkszeug erwarb Axel Zwingenberger in mehr als 25 Tourneejahren in über vierzig Ländern auf vier Kontinenten und durch das Zusammenspiel mit vielen amerikanischen Blues- und Jazzlegenden wie Big Joe Turner, Lionel Hampton und Champion Jack Dupree. Zahlreiche Schallplattenveröffentlichungen dokumentieren sowohl diese Begegnungen als auch sein Solospiel.
Schon seit früher Kindheit von Dampflokomotiven fasziniert, begann Axel Zwingenberger bereits als Zehnjähriger, diese zu fotografieren. 1991 startete er sein Nachtfotoprojekt rund um die letzten einsatzbereiten Dampfloks Deutschlands und Österreichs, größtenteils im Bereich der Deutschen Reichsbahn in den Neuen Bundesländern. Mit der Meininger Ausstellung werden seine Fotografien zum ersten Mal in einer Kunsteinrichtung und damit unter primär ästhetischen Gesichtspunkten präsentiert.

© Städtische galerie ada  in Meiningen / Thüringen

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Fotoausstellung

„Hinter Glas“

von Andreas Bergmann



 

 

 

 

 

 

 


am Sonntag, 09. November 2008 bis Ende Januar 2009

Reuter – Wagner – Museum
 

in der Wartburgstadt Eisenach in Thüringen

 

Fotografie: Andreas Bergmann

Andreas Bergmann, 1970 in Eisenach geboren, studierte in Erfurt und Leipzig Betriebswirtschaft.

Von 2002 bis 2006 fertigt er zahlreiche analoge Doppelbelichtungen an, die unter anderem Motive aus Eisenach und Frankfurt in einem einzigen Bild zeigen. Das dazu erschienene Buch „Eisenach – Frankfurt – und zurück“ stellte das Reuter – Wagner – Museum mit einer Ausstellung ausführlich vor.

Die Ausstellung „Hinter Glas“ zeigt nun Fotografien, die durch Schaufensterglas hindurch aufgenommen wurden. Dazu ist eine sorgfältige Auswahl des Aufnahmewinkels erforderlich, um störende Lichtreflexe zu vermeiden. Erschwert werden die Arbeiten außerdem von der selten optimalen Ausleuchtung des Motivs. Durch das Glas bleiben jedoch nur Winkel, Blende und Belichtung zur Beeinflussung des Ergebnisses.

Reuter – Wagner – Museum, 99817 Eisenach – Reuterweg 2, Öffnungszeiten: Di – So 11.00 Uhr – 17 Uhr

 

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Neue Photographische Gesellschaft in Sachsen e.V.

Veranstaltungsprogramm September 2008 bis Juni 2009

 

 

Sonnabend, 31. Januar 2009

Friedrich Tietjen (HGB Leipzig): Wahr und Ware: Zur Wirtschaftsgeschichte der Photographie im 19. Jahrhundert.

Technische Sammlungen. Dresden, Junghansstr. 1-3, 15:00 Uhr.

Die Geschichte der Photographie ist auch die ihrer Ökonomie ? mit einigem Recht lässt sich behaupten, dass die Photographie überhaupt erst mit ihrem Eintritt in die Sphären der Wirtschaft beginnt. Vor einem solchen Hintergrund verliert sich der Eindruck, dass ihre weitere Entwicklung bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts eine Abfolge von Fortschritten hin zu immer besseren Bildern gewesen sei ? in der Tat handelt es sich um ihre Anpassung an die industrielle Produktion, mit der dann der Massenmarkt der Knipserinnen und Knipser und der Zeitungen erschlossen werden konnte. Anhand von einzelnen Stationen wird der Vortrag versuchen, einige der Verknüpfungen von Photographie- und Wirtschaftgeschichte nachzuzeichnen.

 

Sonnabend, 28. Februar 2009

Anja Nadine Werner: Zwischen Selbstbefragung und Kommerzialisierung ? Selbstbildnisse angewandt arbeitender Photographen.

Kupferstich-Kabinett, Studiensaal, Residenzschloss 3. Stock (Eingang Sophienstr.), 15:00 Uhr.

Die Modephotographie, die als kommerzielle Gebrauchskunst lange kaum Beachtung erfuhr, ist heute als eigenständige Kunstform anerkannt. Vor diesem Hintergrund analysiert die Dissertation der Referentin, wie sich das Selbstverständnis angewandt arbeitender Photographen gewandelt hat. Gegenstand der Untersuchung sind Selbstinszenierungen Erwin Blumenfelds (1897-1969), Helmut Newtons (1920-2004) und Wolfgang Tillmans (*1968). Den Schwerpunkt bilden die Trennung von privat und öffentlich, der Stellenwert der kommerziellen Arbeiten sowie die Einbeziehung des Selbstbildnisses in Auftragsarbeiten als eine Form der Selbstreferentialität vor dem Hintergrund massenmedialer Bildkonventionen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Verein der Freunde des Kupferstich-Kabinetts statt.

 

Sonnabend, 28. März 2009

Dipl. Ing. Kristof Seidl: Pentacon Six Objektive ? optische Aschenbecher oder Hochleistungsobjektive?

Technische Sammlungen. Dresden, Junghansstr. 1-3, 15:00 Uhr.

Bis 1990 wurden von Carl Zeiss Jena und dem VEB Feinoptisches Werk Görlitz (vormals Meyer Optik) Aufnahmeobjektive für die Mittelformatkamera ?Pentacon Six? in einem Brennweitenbereich von 50 mm bis 1000 mm produziert. Die ?Pentacon Six? ist bis heute ein preisgünstiger Einstieg ins Mittelformat. So wie über die Kamera gehen die Meinungen auch bei den Objektiven weit auseinander ? in Internetforen ist zwischen ?Scherben? und ?unglaublicher? Abbildungsleistung alles zu finden. Nun wurden erneut Brennweite, Bildfeldwölbung, Vignettierung, relative Öffnung, spektrale Transmission und Verzeichnung bestimmt. Außerdem konnte der Kontrast in Abhängigkeit von drei Ortsfrequenzen und von der Bildhöhe gemessen werden. Damit wurde es möglich, die für moderne Objektive üblicherweise veröffentlichte Modulationstransferfunktion (MTF) auch für die ?Pentacon Six?-Objektive anzugeben. Anhand von Beispielbildern wird versucht, die Messergebnisse zu interpretieren, Abbildungsfehlern zuzuordnen und diese in der eigenen photographischen Praxis positiv zu verwenden.

 

Sonnabend, 18. April 2009

Ernst Hirsch: Dresden von oben. Luftaufnahmen mit Werner Hahns Kamera.

Technische Sammlungen Dresden, Junghansstr. 1-3, 15:00 Uhr.

Der Kameramann, Film- und Photosammler Ernst Hirsch besitzt aus dem Nachlass des Fotografen Walter Hahn (1889 ? 1969) dessen Luftbildkamera, ein Produkt der Ernemann-AG aus dem Jahr 1914. Hiermit hatte Hahn seit den 1920er Jahren auch zahlreiche Ansichten Dresdens von oben aufgenommen. 1934 in die NSDAP eingetreten, konnte Hahn bis weit in den Krieg hinein diese Tätigkeit fortsetzen, und auch seine Farbdias von den Leichenverbrennungen nach dem Luftangriff vom 13./14. Februar 1945 verdanken sich nicht zuletzt dieser Tatsache. Während diese Diapositive im Stadtarchiv Dresden aufbewahrt sind, besitzt die Deutsche Fotothek etwa 15.000 seiner Glasnegative. Nun, über 60 Jahre später, haben der Flieger und Fotograf Peter Schubert und Ernst Hirsch eine neue Befliegung begonnen, um auf Planfilm im Format 13 x 18 den heutigen Zustand der Stadt aus den historischen Perspektiven zu dokumentieren und zum Vergleich einzuladen.

 

Freitag/Sonnabend, 24./25. April 2009

Tagung

Produktion und Reproduktion: Arbeit und Fotografie. Westsächsisches Textilmuseum Crimmitschau.

Ausgangsinteresse der vom Westsächsischen Textilmuseum Crimmitschau und dem Dresdner Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde veranstalteten Tagung ist es, zum Verstehen von Photographien aus dem Themenkreis der Industriearbeit als Quellen einer kulturhistorisch orientierten Museumsarbeit beizutragen. Ob als Arbeiter- oder als Werksphotographie entstanden, ob als private Erinnerung oder als Werbematerial genutzt, ob in Alben aufbewahrt oder in Bildbänden gedruckt, ob Selbstbild der Unternehmen oder Selbstentwurf der Arbeiter: die Photographien dokumentieren nicht allein Sachverhalte, sie sind mentalitätsgeschichtlich komplexe Sinnstiftungen. Solche Betrachtungsweise erweitert die den Objekten der Museen und den Dokumenten der Archive zu entnehmenden Informationen um Symbole gelebten Lebens in einem ?Museum der Blicke?, das im Spannungsfeld von emphatischer Nähe und kognitiver Distanz auf ganz eigene Art und Weise zwischen historischen Sachverhalten und den Medienerfahrungen heutiger Betrachter vermittelt. Anmeldung bei Westsächsisches Textilmuseum, Leipziger Str. 125, 08451 Crimmitschau, Tel. +49-3762-931939,  www.saechsisches-industriemuseum.de  

 

Sonnabend, 30. Mai 2009

Rüdiger Kröger: Die Photobestände im Unitäts-Archiv der Herrnhuter Brüdergemeine (Exkursion; Beginn in Herrnhut 13:00 Uhr).

Das Unitätsarchiv ist das Archiv der Evangelischen Brüder-Unität ‑ Herrnhuter Brüdergemeine, einer weltweit tätigen evangelischen Freikirche. Die Photosammlung des Unitätsarchivs entstand seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert. Die Sammlung von ca. 100.000 Objekten setzt sich im wesentlichen aus drei Teilen zusammen: kleineren Fotosammlungen aus Institutionen, vor allem Portraits von Lehrern und Schülern, Aufnahmen der Missionare aus den Missionsgebieten seit ca. 1860 sowie Photographien aus privaten Nachlässen, die häufig von Photographen aus Brüdergemeinorten stammen ? in dieser Teilsammlung befinden sich die meisten der ältesten Photographien, darunter ca. 50 Daguerreotypien und Ambrotypien.

 

Sonnabend, 27. Juni 2009

Dr. Agnes Matthias: ?... mustergültig und von künstlerischer Bedeutung?. Der Bestandskatalog der Photographien bis 1945 des Dresdner Kupferstich-Kabinetts.

Kupferstich-Kabinett, Studiensaal, Residenzschloss 3. Stock (Eingang Sophienstr.), 15:00 Uhr.

Im Rahmen einer Reihe von kommentierten Bestandskatalogen des Kupferstich-Kabinetts wird im Sommer 2008 von Agnes Matthias und Hans-Ulrich Lehmann mit der Bearbeitung des Bestands der bis 1945 entstandenen Photographien begonnen. Dieser beinhaltet circa 2.500 Aufnahmen unterschiedlichster Techniken aus einem Zeitraum von rund 100 Jahren. Im Fokus des Kataloges wird die 1899 von Max Lehrs begonnene Sammlung mit dem Schwerpunkt auf der Kunstphotographie um 1900 stehen. Die Ergebnisse des Projektes sollen in eine im Zusammenhang des 450-jährigen Jubiläums der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden geplante Ausstellung im Jahr 2010 einfließen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Verein der Freunde des Kupferstich-Kabinetts statt.

 

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Neue Photographische Gesellschaft in Sachsen e.V. (NPhG) 
c/o Dr. H.-U. Lehmann, Barbarossaplatz 3, 01309 Dresden
Ausgewählte Nachrichten finden Sie auch unter http://photo.dresden.de
 

 

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Dokumentationen und Kurse zur Fotografie im

deutschsprachigen Fernsehen


             



Sonntag, 4. Januar 2009 - 12.00-13.00 Schweiz 1

Rivers and Tides - Andy Goldsworthy

Filmporträt des schottischen Künstlers

Andy Goldsworthy ist weltweit bekannt durch seine faszinierenden Arbeiten mit Naturmaterialien. Eis, Steine, Blätter, Zweige, Wasser - Goldsworthy arbeitet mit dem, was er vorfindet, und zumeist dort, wo er es vorfindet. Einige seiner Arbeiten bleiben in der Landschaft bestehen, andere vergehen, schmelzen, werden vom Wind verweht. Nur Goldsworthys Fotografien halten seine kurzlebigen Arbeiten in der Vergänglichkeit der Zeit fest, eine Faszination der besonderen Art. In Deutschland sind seine Fotobände die erfolgreichsten Kunstbücher der letzten Jahre. Als erster Filmemacher konnte Thomas Riedelsheimer Andy Goldsworthy über einen langen Zeitraum bei seiner Arbeit beobachten. Mehr als ein Jahr und über die vier Jahreszeiten begleitete er ihn nach Kanada, in die USA, nach Frankreich und Schottland, wo der Künstler wohnt. Riedelsheimer dokumentiert das Unvorhersehbare, das permanente Risiko, das in Goldsworthys Arbeit steckt; das nie vergebliche Scheitern und den Neubeginn, die leidenschaftliche Geduld und den unbändigen Willen zu verstehen.

 

Montag, 5. Januar 2009 - 0.55-1.55 Schweiz 1

Rivers and Tides - Andy Goldsworthy - Filmporträt des schottischen Künstlers

 

Mittwoch, 7. Januar 2009 - 5.30-6.30 Schweiz 1

Rivers and Tides - Andy Goldsworthy - Filmporträt des schottischen Künstlers

 

Samstag, 10. Januar 2009 - 3.15-4.05 Phoenix
Reporter im Krieg: Krieg, Lügen und Video, Reihe, Folge 4
"Im Krieg", heißt es, "sterbe die Wahrheit zuerst". Militärs und Journalisten belauern sich, seit das erste Mal über eine kriegerische Auseinandersetzung berichtet wurde - eine furchtbare Spannung zwischen denen, die Informationen suchen, und denen, die Informationen besitzen. Wenn eine Nation in den Krieg zieht, liefern sich Medien und Militärs oft harte Kämpfe um Zugang und Zensur - und letztlich um die Wahrheit.

 

 
Sonntag, den 11.Januar 2009, 01:00 - 01:45 3sat
Gottfried Helnwein, ein Porträt
Marlene Dietrich, Arnold Schwarzenegger, Mick Jagger und Muhammed Ali ließen sich von ihm porträtieren. Magazine wie "Time", "Rolling Stone", "Der Spiegel" und "profil" setzten seine Bilder auf Titelseiten: Mit seiner Schockästhetik provoziert der österreichische Maler, Grafiker und Fotokünstler Gottfried Helnwein seit mehr als 30 Jahren.

Sonntag, 11. Januar 2009 - 7.00-7.30 arte
Künstler hautnah: Mohamed Bourouissa, Reihe, Folge 1
Der junge algerische Fotograf demontiert in seinen gemäldeartig konzipierten Fotografien die Klischees unserer von Bildern übersättigten Zeit. Dabei liegt sein Augenmerk besonders auf den französischen Vorstädten, dem Realismus des Lebens und des Momentes, den man durchlebt.

Sonntag, 11. Januar 2009 - 22.40-23.05 3SAT
Ein Bild
Eine nackte junge Frau wird für die Mittelseiten des "Playboy" fotografiert. Vier Drehtage lang bewegt sich der Filmemacher Harun Farocki mit seinem Team um den Fotografen und sein Modell herum.

Samstag, 17. Januar 2009 - 23.05-23.35 3SAT
Cindy Sherman, Porträt der Fotokünstlerin
Sie ist die Frau mit den vielen Gesichtern: Ob Hausfrau oder Femme fatale, Model oder Clown, Mätresse oder Monster: die amerikanische Fotokünstlerin Cindy Sherman spielt seit 30 Jahren alle erdenklichen Frauenrollen durch. Eine Meisterin der inszenierten Fotografie, weltberühmt und trotzdem fast unbekannt. - Ein Film über das Werk der medienscheuen Künstlerin.

Sonntag, 18. Januar 2009 - 9.35-10.00 HR
Im Bann des Augenblicks - Der Fotograf Robert Lebeck
Fotografie ist für Robert Lebeck ein Mittel, die Realität einzufangen. Als einer der großen deutschen Nachkriegsfotografen ist er stets auf der Suche nach der unverstellten Wahrheit, nach lebendigen, spontanen und nicht inszenierten Bildern. Seine Fotos kommen ohne große Technik aus. Lebeck vertraut auf sein wachsames Auge und hält berühmte Persönlichkeiten auf Bildern fest, aus denen eine einzigartige Nähe spricht: Ob Romy Schneider, Alfred Hitchcock, Elvis Presley, Herbert von Karajan oder Jayne Mansfield - stets gelang es ihm, das Vertrauen seiner Modelle zu gewinnen und den Menschen hinter dem unnahbaren Star zu entdecken. Dabei entstand eine Intimität, die sich in den Gesichtern der Fotografierten spiegelt. Manche seiner Modelle hat Robert Lebeck über Jahre hinweg mit seiner Kamera begleitet, wie etwa Romy Schneider. Unvergessene Fotos entstanden, die das ganze Leben der Schauspielerin erzählen. Lebeck hatte stets ein Gespür dafür, auch die kleinen Gesten einzufangen und mit ihnen Großes auszudrücken. Selbst vermeintlich banalen Situationen entlockte er pointierte Botschaften. Bis heute haben Lebecks Bilder nichts von ihrer Kraft eingebüßt. Jedes erzählt eine eigene Geschichte: anrührend, komisch, entlarvend, dramatisch - immer authentisch.

Sonntag, 25. Januar 2009 - 12.00-12.30 arte
Künstler hautnah: Raphaël Dallaporta - Fotograf, Reihe, Folge 4
Der junge, in Paris lebende Fotograf Raphaël Dallaporta versteht sich als Zeitzeuge: Er widmet sich vor allem der dokumentarischen Reportage über den Alltag. Mit seinen Fotoarbeiten stellt er seine Sicht auf die soziale Realität und deren Missstände dar. Dem bescheidenen Fotografen, der sich an seine Themen herantastet, gelang es vor wenigen Jahren insbesondere mit seiner Fotoserie über Landminen Anerkennung zu erlangen. Heute steht sein Werk für dokumentarischen Fotojournalismus mit Tiefgang.

Donnerstag, 29. Januar 2009 - 7.00-7.30 arte
Künstler hautnah: Raphaël Dallaporta - Fotograf, Reihe, Folge 4

Sonntag, 1. Februar 2009 - 7.00-7.30 arte
Künstler hautnah: Raphaël Dallaporta - Fotograf, Reihe, Folge 4

 

Freitag, 6. Februar 2009 - 6.30-6.45 BR
Farbe: Symbol und Wirkung - Farben deuten, Reihe, Folge 3

Samstag, 7. Februar 2009 - 9.55-10.50 Schweiz 1
Eloquent Nude - Charis Wilson & Edward Weston: Die Geschichte des Liebespaars, das die Aktfotografie erneuerte
Charis Wilson und Edward Weston: Sie war intelligent, schön und jung, er war ein aufgehender Stern in der Welt der Fotografie. Als sie sich kennen lernten, verliebten sie sich auf der Stelle ineinander. In den 1930er-Jahren brachen die beiden gemeinsam auf, mit Fotokamera und Schreibmaschine, und veränderten die Geschichte der Fotografie. Sie schrieb, er fotografierte - und mit "California and the West" entstand ihr Fotobuch, das zum Bestseller wurde.


Sonntag, 8. Februar 2009 - 7.00-7.30 arte
Künstler hautnah: Mohamed Bourouissa, Reihe, Folge 1
Der junge algerische Fotograf demontiert in seinen gemäldeartig konzipierten Fotografien die Klischees unserer von Bildern übersättigten Zeit. Dabei liegt sein Augenmerk besonders auf den französischen Vorstädten, dem Realismus des Lebens und des Momentes, den man durchlebt.

Sonntag, 8. Februar 2009 - 8.30-9.15 SWR
Tele-Akademie: Prof. Dr. Hermann Glaser: Die Unbildungs-Katastrophe - Was heißt und zu welchem Ende braucht man ein Studium Generale?
Die politische Suada ist voller Forderungen nach mehr Bildung. Die Notwendigkeit von Bildung wird beschworen. Die meisten der derart Bildungsbeflissenen denken aber gar nicht an Bildung, sondern an Ausbildung. Natürlich ist es notwendig und sinnvoll, sich um eine stete Verbesserung von Ausbildung in allen Bereichen der Erziehung zu kümmern. Die Tatschache jedoch, dass man sich dabei mit Bildungsfragen nicht oder kaum beschäftigt, kann geradezu als "Unbildungskatastrophe" bezeichnet werden. Die notwendige Frage: "Cui bono?" wird ausschließlich als ein "Wem-zu-Nutzen" verstanden und damit betriebswirtschaftlichem Denken unterstellt. Der Vortrag kritisiert das bestehende Bildungsdefizit, das die Lernmotivation wesentlich beeinträchtigt. Gefordert wird eine Vernunft der Synthesis, die sich ums Begreifen der Zusammenhänge bemüht und sich an den philosophischen Grundfragen orientiert: Warum tue ich was wie mit welchen Mitteln? Woher komme ich, wohin gehe ich? Professor Dr. Hermann Glaser war bis 1990 Schul- und Kulturdezernent der Stadt Nürnberg und Vorsitzender des Kulturausschusses des Deutschen Städtetages. Er ist Autor zahlreicher Bücher und Aufsätze zu pädagogischen und kulturpolitischen Themen.

Samstag, 14. Februar 2009 - 22.15-23.15 (VPS: 22.30) 3SAT
Bilderstreit´- Kunst im Gespräch
Themen:
- Martin Eder (01.02.09-26.04.09, Staatliche Kunstsammlungen
Dresden, Kunsthalle im Lipsiusbau, Brühlsche Terrasse)
- Mike Kelley (01.12.08-25.04.09, Sammlung Goetz, München)
- Robert Lebeck, Fotografie (28.11.08-23.03.09, Martin-Gropius-Bau, Berlin)
- Franz von Stuck (04.12.08-15.03.09, Museum Villa Stuck,
Die Kunst-Experten Ursula Bode, Carla Schulz-Hoffmann, Stephan Berg und Julian Heynen diskutieren pointiert, klar, aber immer kontrovers über aktuelle Ausstellungen und geben einem breiten Publikum einen spannenden Einblick in die Welt der Kunst.


Sonntag, 15. Februar 2009 - 17.00-17.15 Schweiz 1
SCIENCEsuisse: Die Kunst des Sehens: Gottfried Boehm, Kunsthistoriker und Philosoph
Seit 1986 ist Gottfried Boehm Professor für Neuere Kunstgeschichte an der Universität Basel. An dem von ihm geleiteten Nationalen Forschungsschwerpunkt (NFS) "Bildkritik - Macht und Bedeutung der Bilder" - auch "eikones" genannt - sind diesem umfassenden Anspruch entsprechend ein gutes Dutzend Disziplinen beteiligt. Die Schwerpunkte der 30 Projekte reichen von der Macht und Wirkung der Bilder bis zu Visualisierungen im Wissenschaftskontext.

Sonntag, 15. Februar 2009 - 19.45-20.00 3SAT
PHOTOsuisse: Georg Gerster, Porträtreihe
In über 3.500 Flugstunden hat Georg Gerster mehr als 100 Länder überflogen und mit seiner Kleinbildkamera über eine Million Fotos gemacht, Flugbilder von atemberaubender Schönheit.

Mittwoch, 18. Februar 2009 - 11.35-11.55 Schweiz 1
SCIENCEsuisse: Die Kunst des Sehens: Gottfried Boehm, Kunsthistoriker und Philosoph

Donnerstag, 19. Februar 2009 - 13.45-14.00 alpha
Farbe: Körper und Landschaft - Farben anwenden, Reihe, Folge 5

Freitag, 20. Februar 2009 - 6.30-6.45 BR
Farbe: Körper und Landschaft - Farben anwenden, Reihe, Folge 5

Freitag, 20. Februar 2009 - 14.30-14.50 Schweiz 1
SCIENCEsuisse: Die Kunst des Sehens: Gottfried Boehm, Kunsthistoriker und Philosoph

Samstag, 21. Februar 2009 - 17.00-17.15 Schweiz 1
SCIENCEsuisse: Die Kunst des Sehens: Gottfried Boehm, Kunsthistoriker und Philosoph

Sonntag, 22. Februar 2009 - 12.00-12.30 arte
Künstler hautnah: Tobias Zielony - Fotograf
Zu Wort kommen Timm Rautert, Professor für Fotografie in Leipzig, der Kurator Martin Germann und die Kunstkritikerin Vera Tolleman.

Mittwoch, 25. Februar 2009 - 7.00-7.30 arte
Künstler hautnah: Tobias Zielony - Fotograf

Sonntag, 1. März 2009 - 7.00-7.30 arte
Künstler hautnah: Tobias Zielony - Fotograf

Sonntag, 1. März 2009 - 12.45-13.30 BR
William Eggleston - Fotograf
Der amerikanische Fotograf William Eggleston (1939) gilt als Wegbereiter der modernen, künstlerischen Farbfotografie. Seine Aufnahmen zeigen meist unspektakuläre, banale Motive aus dem amerikanischen Alltagsleben, die er in der Regel in der Umgebung seiner Heimat Memphis, Tennessee und Mississippi aufgenommen hat. Eggleston sagt, dass er "demokratisch" fotografiere und meint damit, dass er alle Motive, egal ob Mensch, Landschaft oder Gegenstand, gleichwertig betrachte. In der formalen Komposition wirken seine Bilder oft amateurhaft, als wären sie zufällig entstanden.

Sonntag, 1. März 2009 - 19.45-20.00 3SAT
PHOTOsuisse: Beat Streuli
Seine Straßenfotografie aus Städten wie New York, Rom und Tokio ist faszinierend. Dabei hält Beat Streuli, Jahrgang 1957, keineswegs spektakuläre Momente fest. Bilder mit einer simplen, schnell lesbaren Aussage interessieren ihn nicht. Seine Aufmerksamkeit gilt vor allem den Menschen, wenn sie sich unbeobachtet fühlen.

Sonntag, 1. März 2009 - 23.00-0.00 ORF2
Letizia Battaglia - Die Mafia im Visier, Porträt der Fotografin
Schwarz-Weiß-Fotografien haben sie berühmt gemacht. Mit knapp 40 Jahren änderte Letizia Battaglia ihr Leben und wurde Fotoreporterin. Und sie entdeckte ihren stark ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit. Auf dem Höhepunkt der Mafiamorde in Sizilien, in den siebziger und achtziger Jahren, dokumentierte Letizia Battaglia die sizilianische Gesellschaft und wurde zu einem führenden Mitglied der Kampagne gegen die Mafia. Die Kontraste der verfallenen Schönheit von Palermo liefern den Hintergrund, Letizia den Vordergrund. Die Dokumentation zeigt ihre unerschöpfliche Energie als Collage ihrer Erinnerungen, ihrer Gedanken und ihrer international preisgekrönten Fotos.

 

Samstag, 7. März 2009 - 6.45-7.00 Info (ZDF digital)
Ein Fotograf mit zwei Seiten: Die vielen Facetten des Michel Comte

Samstag, 7. März 2009 - 9.15-9.30 Info (ZDF digital)
Ein Fotograf mit zwei Seiten: Die vielen Facetten des Michel Comte



Sonntag, 8. März 2009 - 4.45-5.00 Info (ZDF digital)
Ein Fotograf mit zwei Seiten: Die vielen Facetten des Michel Comte


Sonntag, 8. März 2009 - 12.00-12.30 arte
Künstler hautnah: Camille Vivier - Fotografin
1997 wurde Camille Vivier mit dem Ersten Preis für Fotografie beim XII. Festival des Arts de la Mode von Hyères ausgezeichnet. 2002 war sie Stipendiatin der Villa Médicis Hors les Murs, im Jahr 2008 zeigte sie ihre Werke bei der internationalen Fotoausstellung "Unseen" des Museum of Contemporary Art in Shanghai


Sonntag, 8. März 2009 - 23.45-0.10 RBB
Augenblicke: Der Fotograf Robert Lebeck
Robert Lebeck gehört zu den Großen der deutschen Nachkriegsfotografie. Seine Bilder erschienen im "Stern", aber auch in "Paris Match" oder "Life".

Montag, 9. März 2009 - 2.45-3.00 Info (ZDF digital)
Ein Fotograf mit zwei Seiten: Die vielen Facetten des Michel Comte

Montag, 9. März 2009 - 17.15-17.30 Info (ZDF digital)
Ein Fotograf mit zwei Seiten: Die vielen Facetten des Michel Comte


Dienstag, 10. März 2009 - 4.30-5.00 arte
Künstler hautnah: Tobias Zielony - Fotograf



Mittwoch, 11. März 2009 - 1.45-2.00 Info (ZDF digital)
Ein Fotograf mit zwei Seiten: Die vielen Facetten des Michel Comte



Mittwoch, 11. März 2009 - 22.00-22.15 Info (ZDF digital)
Ein Fotograf mit zwei Seiten: Die vielen Facetten des Michel Comte


Donnerstag, 12. März 2009 - 13.02-13.15 Info (ZDF digital)
Ein Fotograf mit zwei Seiten: Die vielen Facetten des Michel Comte





Sonntag, 15. März 2009 - 18.30-19.00 3SAT
Von Sudek bis Saudek: Tschechische Fotografie im 20. Jahrhundert
Tschechische Fotografen genießen Weltruhm. Ob Avantgarde, Surrealismus, Realismus oder klassische Bildreportage, überall waren und sind sie führend vertreten. - Dokumentation über die tschechische Fotografie. Am Beispiel von vier herausragenden Künstlern, unter ihnen der 1935 geborene Jan Saudek, zeigt der Film ihre Vielfalt und spürt den Gründen ihres internationalen Erfolgs nach.

Sonntag, 15. März 2009 - 19.45-20.00 3SAT
PHOTOsuisse: Olivier Christinat, Porträtreihe
Der Schweizer Fotograf Olivier Christinat, geboren 1963, ist ein Meister der Inszenierung: Sei es, wenn er Akte ins Bild setzt oder wenn er wichtige politische Ereignisse mit jungen Schauspielern nachstellt. So unterschiedlich seine Themen sein mögen, seine Arbeiten stellen auf listige Art das Medium selbst in Frage.

Montag, 16. März 2009 - 3.35-4.05 3SAT
Von Sudek bis Saudek: Tschechische Fotografie im 20. Jahrhundert

Samstag, 21. März 2009 - 21.45-22.45 Doku (ZDF digital)
Zucker fürs Auge: Die verrückte Welt des David LaChapelle
Viele Menschen kennen die Fotografien von David LaChapelle, ohne zu wissen woher. Diese Bilder können in internationalen Hochglanzmagazinen wie "Vanity Fair" und "Vogue" ebenso betrachtet werden wie in Museen und Galerien.

Sonntag, 22. März 2009 - 11.30-13.00 Schweiz 1
Annie Leibovitz - Life Through a Lens
Annie Leibovitz ist eine der wichtigsten Fotografinnen der Gegenwart. Mit ihrem untrüglichen Gespür für Kompositionen, mit ihrer Kreativität, ihrer Sorgfalt und ihrem Blick für das Subtile hat sie unzählige Prominente, aber auch Unbekannte in unvergesslichen Bildern festgehalten, die zu Ikonen wurden. Das Foto von Yoko Ono und John Lennon, aufgenommen am Tag, als Lennon erschossen wurde, die Fotoreportage des Abgangs des US-Präsidenten Richard Nixon, die Aktaufnahme der hochschwangeren Schauspielerin Demi Moore oder der Schauspielerin Whoopi Goldberg - diese Bilder von Annie Leibovitz sind in die Geschichte eingegangen und wurden Teil der kollektiven Erinnerung. Der eineinhalbstündige Film dokumentiert die Arbeit der Fotografin, die im Jahr 2009 60 Jahre alt wird. Er zeigt ihren Werdegang zur Chef-Fotografin des US-Kulturmagazins Rolling Stone und später Vanity Fair, und offenbart auch ganz private Seiten der kamerascheuen Presse- und Porträtfotografin, die während vieler Jahre mit der US-amerikanischen Intellektuellen Susan Sontag zusammenlebte. Nicht zuletzt die vielen Aufnahmen von Annie Leibovitz machen dieses Filmporträt zu einer kleinen Sensation.

Sonntag, 22. März 2009 - 21.50-22.15 alpha
Im Bann des Augenblicks: Der Fotograf Robert Lebeck

Montag, 23. März 2009 - 1.00-1.45 Phoenix
Künstlergärten in der Provence

Montag, 23. März 2009 - 13.45-14.15 alpha - 1.30-2.30 Doku (ZDF digital)
Zucker fürs Auge: Die verrückte Welt des David LaChapelle

Montag, 23. März 2009 - 13.45-14.15 alpha - 1.30-3.00 Schweiz 1
Annie Leibovitz - Life Through a Lens

Montag, 23. März 2009 - 13.45-14.15 alpha - 17.00-18.00 Doku (ZDF digital)
Zucker fürs Auge: Die verrückte Welt des David LaChapelle

Dienstag, 24. März 2009 - 0.15-1.15 Doku (ZDF digital)
Zucker fürs Auge: Die verrückte Welt des David LaChapelle

Dienstag, 24. März 2009 - 8.15-9.15 Doku (ZDF digital)
Zucker fürs Auge: Die verrückte Welt des David LaChapelle

Mittwoch, 25. März 2009 - 5.00-6.30 Schweiz 1
Annie Leibovitz - Life Through a Lens

Mittwoch, 25. März 2009 - 11.15-12.15 Doku (ZDF digital)
Zucker fürs Auge: Die verrückte Welt des David LaChapelle

Donnerstag, 26. März 2009 - 20.00-21.00 Doku (ZDF digital)
Zucker fürs Auge: Die verrückte Welt des David LaChapelle

Freitag, 27. März 2009 - 3.30-4.30 Doku (ZDF digital)
Zucker fürs Auge: Die verrückte Welt des David LaChapelle

Samstag, 28. März 2009 - 1.00-2.00 Doku (ZDF digital)
Zucker fürs Auge: Die verrückte Welt des David LaChapelle

Samstag, 28. März 2009 - 5.00-6.00 Doku (ZDF digital)
Zucker fürs Auge: Die verrückte Welt des David LaChapelle

Sonntag, 29. März 2009 - 12.00-12.30 arte
Künstler hautnah: Morgane Tschiember - Fotografin, Bildhauerin und Malerin
Jede Sendung ist einem Künstler gewidmet, die heutige der französischen Fotografin, Bildhauerin und Malerin Morgane Tschiember.
 

Dienstag, 31. März 2009 - 15.30-16.15 3SAT
Castro, Che und schöne Frauen: Der kubanische Fotograf Alberto Diaz Gutierrez, genannt Korda
Alberto Diaz Gutierrez alias Korda ist Fotograf in Havanna. Er begann mit Modefotos: schöne Mädchen, kunstvoll ins Bild gesetzt. Dann kam die Revolution und wurde sein Leitmotiv. Sein Porträt des Guerilla-Kämpfers Ernesto Che Guevara wurde zur Ikone der 68er-Studentenrevolte. - Porträt des 1928 geborenen Fotografen, eines Zeugen der Zeitgeschichte und der gesellschaftlichen Entwicklung auf Kuba.

Donnerstag, 2. April 2009 - 7.00-7.30 arte
Künstler hautnah: Morgane Tschiember - Fotografin, Bildhauerin und Malerin





 

Virtuelle Videorecorder im Internet: http://www.shift.tv / http://www.onlinetvrecorder.com/

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Fotoausstellung

Thomas Hoepker

Photographien 1955 – 2005

 

 

 

 

In der Kunsthalle in Erfurt / Thüringen


vom 7.Dezember 2008 – 1. Februar. 2009

Fotografie: Thomas Hoepker, Muhammad Ali, Chicago, 1966
   

 

Thomas Hoepker, geboren 1936 in München, gehört zu den bedeutendsten Bildjournalisten unserer Zeit. Seine Bilder des jungen Boxweltmeisters Muhammad Ali sind weltberühmt; die Porträts von Willy Brandt, die Reportagen aus der DDR der 1970er Jahre sowie die Fotografien vom 11. September in New York fanden international große Beachtung. Thomas Hoepkers internationale Karriere begann in den frühen 1960er Jahren mit Veröffentlichungen in so renommierten Magazinen wie „Kristall“, „Twen“ und schließlich dem „Stern“, für den er lange Zeit als Reporter und Korrespondent tätig war. Später prägte er das Erscheinungsbild des Magazins GEO entscheidend mit und veröffentlichte über 20 Fotobücher, deren Inhalte zumeist auf Auftragsreportagen für Illustrierte zurückgehen. Seit 1989 ist er Mitglied von „Magnum Photos“ und war von 2001 bis 2006 Präsident dieser internationalen Fotografen-Kooperative.
 

Fotografie: Thomas Hoepker, Blick von Williamsburg, Brooklyn, auf Manhattan,11. September 2001,C-Print

 

Seine Arbeit führte den seit Ende der 1970er Jahre in New York lebenden Fotografen an zahlreiche Schauplätze des Weltgeschehens. Egal, ob er auf seinen Reisen soziale und politische Verhältnisse dokumentiert oder Momente des Alltags einfängt, stets zeugen Hoepkers Bilder von einem großen Einfühlungsvermögen wie auch von seiner visuellen

Begabung und seinem Formbewusstsein. Dabei hat er sich stets als Auftragsfotograf verstanden, arbeitet dokumentarisch und betont die Wichtigkeit einer authentischen Annäherung an das wirkliche Geschehen – den Zeugnischarakter der Fotografie. Dass diese fotografische Zeugenschaft jedoch stets von einem subjektiven und weltanschaulichen Standpunkt aus praktiziert wird, gilt ihm als ausgemacht und bestimmt die emotional fesselnde Wirkung seiner Bilder ganz wesentlich. Die von dem Münchner Fotospezialisten Ulrich Pohlmann in enger Zusammenarbeit mit Thomas Hoepker konzipierte Ausstellung umfasst 230 Abzüge aus fünf Jahrzehnten.
Die Retrospektive umfasst 230 Fotografien aus von fünf Jahrzehnten (1955 – 2005), die sich in folgende Kapiteln gliedern: USA 1963 – 2003 (Reisen, Muhammad Ali, 11. September 2001, New York); Deutschland 1959 – 1990 (Deutschland-Ost, Willy Brandt, Berliner Mauerkinder, deutsche Gesellschaft nach 1989); Fotoessays und Reisen nach Südamerika, Asien und Afrika; Künstlerportraits aus den USA und Deutschland (u.a. Jeff Koons, Andy Warhol, Willem de Kooning, Jasper Johns, Robert Rauschenberg, Robert Frank, Loriot, Tomi Ungerer und Horst Janssen).

Begleitend zur Retrospektive erscheint im Schirmer/Mosel Verlag eine umfassende Monografie des Fotografen, herausgegeben von Ulrich Pohlmann, mit Texten von Harald Eggebrecht, Ulrich Pohlmann, Christian Schaernack und Diana Schmies.

Kunsthalle Erfurt im Haus zum Roten Ochsen - Fischmarkt / Erfurt, Copyright by 2008 Thomas Hoepker / Magnum Photos
 

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Reportagefotografie-

Ausstellung

World Press Photo  2008

 

Goethe Galerie
Goethestrasse 3 b, Jena /
Thüringen

8. - 23. Januar 2009

 

Promenaden Hauptbahnhof
Willy-Brandt-Platz 7, Leipzig / Sachsen
9. - 24. Januar 2009

Fotografie: Justin Maxon, USA, Aurora Photos

1st prize Daily Life Singles
 

Die World Press Photo Foundation ist eine unabhängige, gemeinnützige Organisation, die 1955 in den Niederlanden gegründet wurde.

Das Hauptziel von World Press Photo besteht darin, die Arbeit professioneller Pressefotografen zu unterstützen. Im Laufe der Jahre hat sich World Press Photo zu einer unabhängigen, international renommierten Plattform für Fotojournalismus entwickelt. Zum Erreichen seiner Ziele veranstaltet World Press Photo alljährlich den weltweit größten Wettbewerb für Pressefotografie. Die preisgekrönten Fotos werden in einer Wanderausstellung gezeigt, die in mehr als 80 Ländern von über einer Million Besuchern gesehen wird. Begleitend wird ein Jahrbuch mit allen preisgekrönten Einsendungen in sechs Sprachen veröffentlicht.
Neben dem Ausstellungsprogramm beschäftigt sich World Press Photo mit aktuellen Entwicklungen im Fotojournalismus. Förderprojekte spielen eine immer größere Rolle: So werden unter anderem sieben Mal im Jahr in Entwicklungsländern Seminare für Fotografen, Fotoagenturen und Bildredakteure veranstaltet.
Beim jährlich von der Stiftung durchgeführten World-Press-Photo-Wettbewerb wird das Pressefoto des Jahres gewählt. Die Wahl zum Pressefoto des Jahres gilt als weltweit höchste Auszeichnung unter Fotografen.

Der World-Press-Photo-Wettbewerb ist der einzige internationale Wettbewerb dieser Art, an dem Fotografen aus der ganzen Welt teilnehmen. Jedes Jahr treffen zum Einsendeschluss Ende Januar Zehntausende von Pressefotos freier Pressefotografen, Presseagenturen, Zeitungen und Magazine bei World Press Photo in Amsterdam ein. Die Einsendungen umfassen alle wichtigen nachrichtenbezogenen Ereignisse des Vorjahres. Insofern ist der Wettbewerb immer auch ein Resümee des aktuellen Weltgeschehens. Neben der Wahl zum Pressefoto des Jahres werden Preise in den folgenden zehn Kategorien vergeben: General News, People in the News, Sports Action, Sports Features, Contemporary Issues, Daily Life, Portraits, Arts and Entertainment und Nature.

In jeder Kategorie werden jeweils drei Preise für die besten Einzelbilder und drei Preise für die die besten Fotoserien/Fotostorys vergeben. Copyright Text: Wikipedia

 

                    
                 
  World Press Photo of the Year 2007
Fotograf: Tim Hetherington, UK, for Vanity Fair

 

American soldier resting at bunker, Korengal Valley, Afghanistan, 16 September
A soldier of Second Platoon, Battle Company of the Second Battalion of the US 503rd Infantry Regiment sinks onto an embankment in the Restrepo bunker in the Korengal Valley, Afghanistan, at the end of the day on September 16. The valley was the epicenter of the US fight against militant Islam in

  1st prize Nature Singles
Fotograf: Fang Qianhua, China, Nangfang Dushi Daily/Southern Metropolis Daily

 

Leaf of an endangered nanmu tree, China
The leaf of a rare variety of nanmu tree, just one of the plants considered endangered by rising waters caused by the Three Gorges Dam project in China. The world’s largest dam and hydroelectric facility has had an enormous environmental impact, leading to the displacement of over 1.13 million people, the flooding of archeological sites, and problems with algae and water pollution.

  1st prize Arts and Entertainment Stories
Fotograf: Rafal Milach, Poland, Anzenberger Agency
Retired circus artists


Retired circus artiste Jozef Maksymiuk (59), at home dressed in one of his old costumes. In the communist era, circus was one of the most popular forms of entertainment in Poland. Circus performers built up huge followings. Since the 1990s, circus has been in a decline. Poland’s famous Julinek circus school has closed due to financial problems.

  1st prize Contemporary Issues Singles
Fotograf: Brent Stirton, South Africa, Reportage by Getty Images for Newsweek


Evacuation of dead mountain gorillas, Virunga National Park, Eastern Congo
Conservation rangers of the Virunga National Park in eastern Democratic Republic of Congo evacuate the bodies of four mountain gorillas found shot in the forest. The gorillas, a highly endangered species, live in an area beset with conflict.

 

 

World Press Photo Foundation - Amsterdam - Niederlande - http://www.worldpressphoto.org


 

 

Vorhergehende Ausgaben des Newsletters und des Onlinemagazines Fotografiekultur

       Aktuelle Ausgabe  des OnlineMagazin  www.photographiekultur.de 

 

Ausgabe     Nr: 21

30. August

2008

Dampflokfotografie in Meinigen, Fotokino in Weimar

Newsletter  Nr: 20

13. März

2008

Geburtstagsfeier 80 Jahre Arbeiterfotografie in Erfurt

Newsletter  Nr: 19

15. September

2007

Fotothek, Nackte Musen, Loom Magazine in Weimar

Newsletter  Nr: 18

10. Juni        

2007

Der Fotosommer

Newsletter  Nr  17

22. Februar    

2007

Erstes Fotofestival in Leipzig

Newsletter  Nr. 16

15. November

2006

Eva Mahn in der Kunsthalle Erfurt

Newsletter  Nr. 15

09. Juli          

2006

Fotoherbst

Newsletter  Nr. 14

24. März       

2006

Fotografiefrühling

Newsletter  Nr. 13

22. Dezember

2005

Fotografie in Eisenach

Newsletter  Nr. 12

07. Oktober

2005

Jubiläum 10 Jahre PHOTOSCHULE HORN

Newsletter  Nr. 11

27. Juli          

2005

Fotografie in Eisenach

Newsletter  Nr. 10

17. Mai         

2005

Triumph der Fotografie

Newsletter  Nr. 09

18. März       

2005

Historische Fotografie

Die Deutsche Bibliothek - Nationale ISSN-Zentrum für Deutschland   - ISSN der Publikation:  1862-7293

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© Copyright - Photoschule Horn - 1. Januar 2009

 

 

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