Ausgabe Nr. 23 des Online-Magazin für Fotografie 

aktuelle Artikel zur Fotografie - Ausstellungen und Fotokurse - Fotografie im Fernsehen - Archiv

  

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Foto: Henri Cartier-Bresson, France 1938, Sunday on the banks of the River Marne, Silbergelatine-Abzug, ©Henri Cartier-Bresson/Magnum Photos

 

Henri Cartier-Bresson in der Kunsthalle Erfurt

Fotografieausstellung  -  Die Europäer

  

Eine Ausstellung vom 4. Oktober  – 29. November  in der Kunsthalle Erfurt wurde realisiert durch Agentur Magnum Photos, Paris in Zusammenarbeit mit der Fondation Henri Cartier-Bresson, Paris

 

 

Fotografie: Henri Cartier-Bresson, Frankreich  Paris,Place de l´ Europe. Gare Saint Lazare, 1932, Silbergelatine-Abzug, © Henri Cartier-Bresson / Magnum Photos

 

Fotografie: Henri Cartier-Bresson, Italy. Rome. 1959, Silbergelatine-Abzug, © Henri Cartier-Bresson / Magnum Photos

Im Jahr 1955 veröffentlichte Henri Cartier-Bresson (1908-2004) im Verlag Tériade den Fotoband „Les Européens“. Fünf Jahre hatte er daran gearbeitet. Das Buch offerierte ein dicht gewobenes Porträt des „alten Kontinents“ Europa vor und nach dem Zweiten Weltkrieg. Erstmals reiste er im Jahr 1931 in Begleitung zweier Freunde und stimuliert durch die Arbeit mit seiner ersten Leica-Kamera fotografierend durch Europa. Es folgte das Erlebnis der spanischen Volksfront 1937, bevor er sich den alliierten Truppen bis zur Befreiung von Paris anschloss. 1954 bereiste er als erster westlicher Fotograf die UdSSR; 1955 fotografiert er in Westdeutschland. Doch auch später reiste Cartier-Bresson immer wieder durch Europa – Italien, Spanien, Portugal, Deutschland, Schweden, die Niederlande, Belgien, die Schweiz, Österreich, Frankreich, Irland, Großbritannien, Griechenland, Ungarn, Rumänien, Jugoslawien, die Türkei, die Sowjetunion – neugierig auf die Menschen und ihre Art zu leben, immer auf der Suche nach dem „entscheidenden Augenblick“, der mehr sagt als ein einzelner, flüchtiger Blick es je könnte. Viele seiner unvergesslichen Aufnahmen, die später zu Ikonen der Fotografiegeschichte wurden, entstanden während dieser Reisen. Als er sich um die Mitte der 1970er Jahre aus dem Dasein als reisender Fotograf, der für Magazine und Bildjournale arbeitet, schrittweise zurückzog und neben dem Zeichnen nur noch Landschaften und Porträts fotografierte, genoss sein Werk bereits eine weltweite Reputation als große fotografische Kunst – war er wie Picasso zu einem lebenden Klassiker geworden. Die Magnum-Ausstellung „Die Europäer“ vereinigt 163 Fotografien, die zwischen 1929 und 1989 entstanden, also in einem Zeitraum von 60 Jahren.

Zur Eröffnung spricht der Fotograf Marc Riboud, der letzte noch lebende Freund von Cartier-Bresson. 1952 traf Riboud auf die Fotojournalisten Robert Capa und Henri Cartier-Bresson und schloss sich deren neu gegründeten Fotoagentur Magnum an. 1975 wurde er ihr Präsident.

Eröffnung: Sonntag, 4. Oktober, 11 Uhr, Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 11 – 18 Uhr,   Donnerstag 11 – 22 Uhr

© Kunsthalle Erfurt im Haus zum Roten Ochsen, Fischmarkt 7- 99084 Erfurt in  Thüringen

 

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Fotoreise Toskana und Florenz

 

 

Die Fotoreise Toskana führt Sie zu den schönsten und spannendsten Motiven der berühmten Weinregion. Direkt am romantischen Fotomotiv Toskana werden Sie in die Geheimnisse der Fotografie, der digitalen Kameratechnik und der Bildgestaltung eingeweiht. Die Bildkomposition wird gemeinsam trainiert und im Fotoreisebus mit Bildverarbeitungsprogrammen ausgewertet.
Bei einer gemeinsamen Auswertung in Deutschland wird Ihnen der Umgang mit großformatiger Drucktechnik erläutert, um eigene große Drucke der Fotografien zu realisieren.

 

Information: Fotoreise Toskana

Termin: 20. - 27. September 2009

Anmeldung: Reise Möller

Die Fotoreise findet statt. Anmeldungen sind noch möglich.

 

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Hyperlinks zu aktuellen Artikeln zur Fotografie im Internet

  docma 30.09.2009 Kostenlose Fachbroschüren zur Fotografie
  Thurgauer Zeitung 29.09.2009 Die gepiercte Brust der Freiheit
  Kleine Zeitung 29.09.2009 Kampf gegen Magersucht: Warnhinweis bei Modelbildern
  koeln.de 15.09.2009 Kölner Portal startet Web-TV zum Thema Fotografie
  n-tv.de 12.09.2009  "Photographie humaniste" : Willy Ronis ist tot
  FAZ.NET 08.09.2009 Fotografie: Lob der Gewaltigen: Kanzlerporträts in Berlin
  Tagblatt.ch 05.09.2009 Starfotografin Leibovitz droht Verlust des Vermögens
  Die Zeit 03.09.2009 Fotografie: Lea Holtermans Serie "Orthodox Eros"
  FAZ.NET 21.08.2009 Das Land ist ja noch da
  SPIEGEL ONLINE 20.08.2009 Aktfotograf Olaf Martens: "Nehmt euch 'ne Braut, ein Mädel!"
  SPIEGEL ONLINE 17.08.2009 Politikerplakate - Warum Foto-Tuning im Wahlkampf nichts zu suchen hat 
  sueddeutsche.de 28.07.2009 Fotografie ist erzählerisch: Das will ich loswerden.
  Die Zeit 29.07.2009 Fotografie: Du bist, was du isst: Was Kühlschränke verraten
  Taz 26.07.2009 "Mit Lino auf dem Rücken"
  Der Standard 23.07.2009 Fotokunst - Otto Breicha-Preis an Margherita Spiluttini - Bilder
  sueddeutsche.de 19.07.2009 Capas Kriegsfoto - nur gestellt?: Ich hatt' einen Kameraden
  Die Zeit 18.07.2009 Bilder des Architekturfotografen Julius Shulman
  Thurgauer Zeitung 14.07.2009 Fotografie ist für sie Obsession und Safe Sex
  docma 14.07.2009 Microstock galt lange als Domäne der Amateurfotografen ...
  Die Zeit 10.07.2009 Fotografie: "In Grenzen frei" - Avantgarde-Künstler in der DDR in Berlin
  Hannoversche Allgemeine Zeitung 09.07.2009   Tillmans erhält Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie
 
  STERN   Das Fotografieportal des Nachrichtenmagazin Stern
  GEO   Das Fotografieportal des Magazins GEO
           
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Fotoworkshop

Durch Schluchten und Urwald

zur Wartburg

Ein Fotokurs von uriger Natur zum
UNESCO-Welterbe Wartburg

Die unmittelbare Landschaft Südlich von Eisenach ist gekennzeichnet durch enge Schluchten, märchenhaft geformte Felsen, viele alte Baumriesen und als Hauptattraktion die Höhenburg Wartburg. Diese romantische Landschaft ist in Kombination sehr reizvoll zu fotografieren.
   

  

Information: Fotokurs Drachenschlucht und Wartburg

Termin: 17. und 31. Oktober 2009 - Anmeldung: Reise Möller

  

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An meiner Seite
Porträts in Fotografie,
Zeichnungen und Malerei
von Julia Kneise

 

Fotogalerie im Hause Bohl

in Eisenach in  Thüringen

29.August bis 25.Oktober 2009

   

 

"Stell dich nicht so an!" Ein Satz, den meine Großmutter sehr oft sagt. Bezeichnend für die Stärke und Rauheit einer 84-jährigen Frau, deren Leben schon so manche Geschichte geschrieben hat. Sie erlebte einen Weltkrieg, in dem sie einen Bruder verlor. Sie zog zwei Kinder groß und führte als private Unternehmerin zwei Einzelhandels-geschäfte durch Zeiten der Mangelwirtschaft im real existierenden Sozialismus. Mein Großvater verschwand während der Stalinzeit für sieben Jahre im Strafarbeitslager von Workuta. Vier Jahre erhielt sie kein Lebenszeichen von ihm. Seit 25 Jahren lebt sie als Witwe allein und steht als älteste Einzelhändlerin der Stadt Eisenach noch immer hinter dem Ladentisch ihres Kunstgewerbegeschäftes. Ihrem Alter trotzt sie ebenso, wie dem kalten Wind der Marktwirtschaft. Über schwere Zeiten spricht sie nicht. Sie ist wie ein Buch. Hat mich groß-gezogen. Ich kenne sie. Sie erstaunt, verwundert und bewegt mich immer wieder aufs Neue. Sie ist alt geworden, stelle ich zuweilen erschrocken fest. Sie ist noch immer sehr stark, manchmal schroff und kantig, so wie sie jeder kennt. Ein Baum, den Keiner zu fällen vermag, möchte man glauben. Dennoch; ich habe sie weinen sehen.
Das erste Porträt, mit dem ich meine Porträtserie begann, zeigte daher meine Grossmutter. Das war der Beginn einer Arbeit, deren Ergebnisse ich in dieser Ausstellung zeige.

 

Das eigentliche Thema ist da, setzt sich über wechselnde Schauplätze, über Orte und Bräuche hinweg. Gleichgültig, ob in der Malerei oder in der Musik, immer ist das eigentliche Thema ein bisschen Teil von Einem selbst, etwas Absolutes.


( Eduard Boubat, Fotograf )

 

                 



Das zweite Porträt, dass ich von meiner Großmutter gemalt habe, zeigt nicht sie in ihrer Gestalt, sondern stellvertretend einen, auf sonderbare Weise Mensch gewordenen Stoffhasen, der den Betrachter auf eine selbstverständliche Art und Weise ansieht, die keinerlei Zweifel an seiner Lebendigkeit hinterlässt. Ich trete in intimen Dialog mit ihm: solange ich mich erinnern kann, nahm er immer zur Osterzeit seinen angestammten Platz im Schaufenster ihres Ladens ein. Er ist so alt wie meine Oma selbst und man sieht ihm sein Alter ebenso an wie ihr. Eine solch besondere Nähe zu Menschen und zudem eine starke Heimatbezogenheit sind es, die mich in meiner Arbeit zunehmend herausfordern und interessieren. Es geht mir nicht darum, Porträts zu malen, die bloßes Abbild dessen sind, was mir vor Augen steht. Es geht um Bilder von Menschen, die sich mir eher über mein Fühlen und meine Beziehungen erschließen, als über meine Augen. Wenn es mir gelingt, etwas für den Betrachter "sichtbar" zu machen, statt nur das bloße "Sichtbare" wiederzugeben, dann glaube ich mein Ziel erreicht. Dabei lasse ich Porträts entstehen, die Menschen zeigen, die ich zum Teil sehr gut kenne. Bewusst setze ich mich der Schwierigkeit aus, über Intimes zu sprechen. Wenn ich jemanden porträtiere, sei es mit Bleistift, Pinsel oder Kamera, nutze ich die gleiche Herangehensweise. Meine Erfahrungen sind dabei der Filter zwischen dem Porträtierten und dem Medium. Dieses Reflektieren und Filtersein ist es, was mich zunehmend in meiner Arbeit herausfordert und fasziniert. Auch suche ich immer ein bisschen mein Selbstbild in jeder meiner Arbeiten. Ich suche die Nähe zu meinen Modellen, weil mich diese Arbeitsweise bis auf den Grund meiner Seele bereichert. Dabei lasse ich mich gerne überraschen. Das macht den Dialog für mich intimer. In einem solchen Moment kann ein Bild entstehen: wenn sich eine kraftvolle Spannung auf den Betrachter überträgt, dann fühle ich mich am Ziel.


 

"Die Weizenfelder erinnern mich an nichts. Und das ist traurig. Aber du hast weizenblondes Haar. Oh, es wird wunderbar sein, wenn du mich einmal gezähmt hast! Das Gold der Weizenfelder wird mich an dich erinnern und ich werde das Rauschen des Windes im Getreide lieb gewinnen ..."
 ( Antoine de Saint-Exupéry )

 

                   

  

© Fotogalerie im Hause Bohl in der Karlstr. 32, 99817 Eisenach in  Thüringen

 

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Fotoworkshop
Herbst im Nationalpark
Hainich


Im Herbst ist der Nationalpark Hainich geprägt durch ein impressionistisch anmutendes intensives Farben- und Lichtspiel. Der "Indian Summer" wird deutlich sichtbar und spürbar sein und gibt den Teilnehmern reichlich Inspiration für den Fotoworkshop.
 

Information: Fotokurs Herbst im Nationalpark

Termin: 21. Oktober 2009 - Anmeldung: Reise Möller

    

    

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Fotoausstellung

„Die Erinnerung ist oft das Schönste.“

Fotografische Porträts

von Romy Schneider

 

 

Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus

in Brandenburg vom 18.10.– 17.1.2010

Eröffnung: Sonntag, 18. Oktober 2009, 11.00 Uhr

Fotografie: Helga Kneidl, Romy Schneider Paris 1973,

Silbergelatine auf Barytpapier, Modern Print, © Helga Kneidl, Berlin

 

Die Ausstellung stellt Aufnahmen von Herbert List, Max Scheler, Roger Fritz, F.C. Gundlach, Will McBride, Peter Brüchmann, Werner Bokelberg, Helga Kneidl und Robert Lebeck vor. Sie alle fotografierten Romy Schneider auf ganz unterschiedliche Weise – als junges Mädchen, in ihren Filmrollen, mit ihren Kindern, scheinbar unbeobachtet im Alltag oder in Posen und Verkleidungen, fröhlich oder nachdenklich, schön und verletzlich. Präsentiert werden insgesamt über 140 Bilder, davon werden 40 in dieser Fotoschau erstmals gezeigt.

Von kaum einem anderen Star existieren so viele verschiedene und so widersprüchliche Bilder. Romy Schneider wurde tausendfach fotografiert und doch ist sie immer rätselhaft geblieben. Die in der Ausstellung präsentierten Fotografen trafen nur einmal auf Romy – Herbert List etwa hielt den Teenager um 1954 auf bisher unbekannten Bildern fest – oder begleiteten sie durch ihr Leben, wie Robert Lebeck, dem seit den 1950er Jahren bis kurz vor ihrem Tod beeindruckend persönliche Aufnahmen gelangen. Die Momentaufnahmen lassen den Mythos Romy lebendig werden, gleichzeitig wird die Vergänglichkeit des Daseins auf eindrückliche Weise sichtbar.

Ein die Ausstellung begleitendes Buch, hrsg. von Beate Kemfert, ist im Verlag Hatje Cantz erschienen (29,80 EUR) und an der Museumskasse erhältlich. Das Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus ist nach der Stiftung Opelvillen Rüsselsheim und dem Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg die dritte Station dieser Fotoschau.

© Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus in Brandenburg

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Gutscheine für Fotokurse

und Fotoworkshops zum Verschenken

 

Verschenken Sie einen Fotoworkshop, einen Fotokurse oder eine Fotografiereise an Freunde oder Verwandte. Inspiration, Kreativität, Fototechnik und Gestaltung werden in diesen Kursen praxisorientiert vermittelt. 

 

 

 

Mehr Informationen im Internet sehen Sie unter

Service Geschenkgutschein

  

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Fotoausstellung

Blicke auf Hannah Höch

Fotografen sehen die Künstlerin

 

 

 

 

 

 

 

Schlossmuseum Gotha (Hannah Höch-Kabinett)

in  Thüringen vom 26. Juli – 1. November 2009

Eröffnung am Samstag, 25. Juli 2009, 15 Uhr

Foto: Hans-Jörg Schütt: Hannah Höch, 1968, © Hans-Jörg Schütt

Hannah Höch (1889 – 1978), die einzige Frau unter den Berliner Dadaisten, hinterlies ein umfangreiches und sehr vielseitiges Werk an Collagen, Gemälden und Zeichnungen. Die Künstlerin, die in Gotha geboren wurde und bis zu ihrem 22. Lebensjahr in dieser Stadt  lebte, erlangte erst in ihren späten Jahren Ruhm und Anerkennung. Jetzt wurde sie auch von den Fotografen entdeckt, die sie in ihrer Altersschönheit und Würde abbildeten.

Die Fotografie, die sich in den sechziger und beginnenden siebziger Jahren immer stärker zu einer eigenständigen Kunstrichtung etabliert, nutzt das Medium mit seiner Fähigkeit, die Wirklichkeit abzubilden, Ereignisse zu dokumentieren und zu interpretieren. Die Fotografen Stefan Moses. Rainer König, Hans-Jörg Schütt und das Fotografenehepaar Lieselotte und Armin Orgel-Köhne zeigen ihre unterschiedliche Sicht, ihre individuellen Blicke auf Hannah Höch. Gemeinsam ist ihren Porträts die Faszination der Persönlichkeit von Hannah Höch. Die Künstlerin ist bei der Arbeit, in privater Umgebung und beim offiziellen Anlass einer Ausstellungseröffnung und in ihrem Garten zu sehen. Der Garten, der dank ihrer Gestaltung selbst ein Kunstwerk ist, wurde unmittelbar nach ihrem Ableben fotografiert und lässt das Bild der Künstlerin erscheinen.  

Ergänzt werden die fotografischen Blicke auf die große alte Dame von einer Auswahl früher Fotografien, die Hannah Höch in ihren Kinder- und Jugendjahren in Gotha und ihren Anfängen zur Zeit des Dada in Berlin abbilden. Ein besonderes Kunstwerk der Ausstellung ist eine Fotomontage mit dem Titel „Lebensbild Hannah Höch, 1970-72 / mit Originalfotografien von Lieselotte und Armin Orgel-Köhne“, die die Künstlerin im Alter von 83 Jahren gestaltete. Diese visuelle Autobiografie setzt einen Schlusspunkt unter das Schaffen einer der bedeutendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts und führt den Betrachter zu ihren Anfängen in Gotha zurück.

© Schlossmuseum Gotha, Adresse in der Landkarte

 

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Fotokurse

Blitzlicht- und Available-Light-

    

Fotografie

Fotografieren bei wenig Licht

Der Fotokurs Blitzlicht- und Available-Light-Fotografie trainiert praxisorientiert  den professionellen Umgang mit dem Thema „Der Mensch bei wenig Licht“.  Das Training wird Ihnen helfen Menschen in Innenräumen oder bei abendlichen Veranstaltungen wie Konferenzen, privaten Feiern zu Hause, Partys, Hochzeiten zu fotografieren - und das vorrangig ohne Stativ.

Information:

Fotokurs Fotografieren bei wenig Licht

Termin: 29. November 2009 - Anmeldung: Reise Möller

 

Fotokurse Thüringen Fototechnik

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Fotografie: Arno und Alice Schmidt, Am Dümmer, 1953, © Arno Schmidt Stiftung BargfeldFotografieausstellung

Arno Schmidt

Der Schriftsteller als Fotograf

 

 

 

 

 

 


Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus

in Brandenburg vom 14.Juni – 13.September 2009

 

Ausstellungseröffnung:
Sonntag, 14. Juni 2009, 11 Uhr,
Von 10.00 - 14.00 Uhr ist der Eintritt frei.

Fotografie: Arno und Alice Schmidt, Am Dümmer, 1953, © Arno Schmidt Stiftung Bargfeld
  
Die Ausstellung „Arno Schmidt. Der Schriftsteller als Fotograf“ umfasst ca. 170 Fotografien, die in den Räumen S2 und S3 im Schalthaus des Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus gezeigt werden.

Arno Schmidt (1914-1979) gilt als einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller der Moderne, ausgezeichnet mit dem Fontane-Preis (1964) und dem Goethe-Preis der Stadt Frankfurt/Main (1973). Die norddeutsche Landschaft, in der er schließlich heimisch wurde, inspirierte Schmidts fotografische Arbeit ebenso wie sein literarisches Schaffen.

Unter dem Titel „Vier mal Vier“ werden die nach 1964 entstandenen farbigen Fotografien Arno Schmidts zusammengefasst. In den farbigen Landschaftsaufnahmen wechseln stille Detailbetrachtungen mit flächigen Kompositionen aus Waldrändern, Kornfeldern und Wolkengetümmel.
  

Fotografie: Arno und Alice Schmidt  Lilienthal, An der Wörpe, 1957

© Arno Schmidt Stiftung Bargfeld

   

Das Kompendium "SchwarzWeißAufnahme" zeigt dagegen frühere Bilder, die ihre Wirkung aus einer unendlichen Skala von Grautönen und der Ausgewogenheit der bildnerischen Mittel von malerischer Fläche und grafischem Lineament ziehen.
Gezeigt wird ein repräsentativer Ausschnitt der "SchwarzWeißAufnahme", Fotografien im quadratischen Format, die ab 1951 entstanden, wobei hier auch Alice Schmidt als Mitautorin zu nennen ist. Zu beiden Werkgruppen sind Publikationen im Suhrkamp Verlag erschienen.
Das Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus stellt aus den beiden Konvoluten einen aussagekräftigen Querschnitt zusammen, der in ausgewählten Textpassagen auch den Schriftsteller Arno Schmidt vorstellt.

Eröffnung der Ausstellung mit Lesung
Gleichermaßen wird Arno Schmidt zur Ausstellungseröffnung am 14. Juni, 11.00 Uhr, im Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus als Schriftsteller und Fotograf gewürdigt.
Anlässlich der Präsentation der beiden Fotografie-Konvolute ist eine Lesung zu erleben, die Arno Schmidt in seiner künstlerischen Persönlichkeit erfassbar sein lässt. Zu den Inhalten und Formen der Fotografie spricht der Kurator der Ausstellung Janos Frecot, Belzig. Es lesen Jan Philipp Reemtsma, Joachim Kersten und Bernd Rauschenbach, alle Vorstandsmitglieder der Arno Schmidt Stiftung in Bargfeld, aus Schmidts Erzählband „Kühe in Halbtrauer“.

– Die Ausstellung wird durch die Arno Schmidt Stiftung Bargfeld unterstützt. –

© Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus in Brandenburg

 

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Fotoworkshop
Romantische
Nachtarchitekturfotografie



Hyperrealistische Nachtfotografien
von Thüringens historischer Städtearchitektur
mit digitaler HDR - Fotografie

Malerisch bis romantisch wirken Nachtfotografien von Thüringens Architektur. Diese Architektur im denkmalreichsten deutschen Bundesland ist gekennzeichnet von einer breiten Vielfalt historischer Bauwerke des 11. bis 19. Jahrhunderts, gefolgt von Jugendstil, Bauhaus und moderner Architektur.

Der Kontrast zwischen diesen Architekturen macht den besonderen visuellen Reiz dieses Kulturlandes aus und bietet damit ideale Fotografiemotive für diesen anspruchsvollen Architekturfotografieworkshop.

Information: Fotokurs Architekturfotografie

Termin: 27. November 2009

Anmeldung: Reise Möller

 

 

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Kunstfest

[aquamediale® 5]

 

mit großformatigen Fotografien von

Erdal Buldun vom  

13. Juni bis 13. September 2009

in Lübben (Spreewald) in Brandenburg

Fotografie: Erdal Buldun, Canal Grande & Lido
   
Was zunächst wie eine detailgetreue Wiedergabe realer Ereignisse wirkt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als eine filmisch raffiniert komponierte Scheinwelt, in der das topografisch Erkennbare zum Nebenschauplatz gerät. Der entscheidende Moment des Fotografen ist filmisch inszeniert. Wie auf einer Bühne versammelt er Wasserfahrzeuge aller Art, die er auf dem ohnehin dicht befahrenen Canal Grande in Venedig montiert. Ein Spiel mit Übertreibungen, mit antrainierten Wahrnehmungsmustern  und Wirklichkeitserfahrungen, aus dem sich eine narrative Dimension ergibt, die zeigt, dass das, was wir sehen, nicht notwendigerweise real existiert. Ziel ist die bewusste Irritation des Betrachters.

„Mein Projekt bewegt sich spielerisch entlang der Grenzlinie zwischen dokumentarischer und inszenierter Fotografie. Authentizität und Glaubwürdigkeit sind in diesem Zusammenhang wichtige Fragestellungen. Bilder können inszeniert wirken, obwohl sie dokumentarisch aufgenommen wurden. Auf der anderen Seite können inszenierte Bilder dokumentarisch echt wirken. Was passiert, wenn man eine ganze Reihe dokumentarischer Bilder zu einem einzigen Bild zusammen fügt? Das Ergebnis ist ein Film - zu einem Einzelbild komprimiert. Reine dokumentarische Fotografie liefert ein inszeniertes Ergebnis. Kein Objekt wird umpositioniert, verkleinert oder vergrößert. Alles hat dort stattgefunden. Dennoch lösen die Bilder am Ende Irritationen aus. Das Geschehen wirkt einerseits echt, aber es haftet auch etwas Surreales daran. Könnte es nicht tatsächlich so gewesen sein?“
Erdal Buldun

 

Die aquamediale als internationales Kunstfest des Landkreises Dahme-Spreewald wird 2009 zum fünften Mal veranstaltet. Aus der Idee, zeitgenössische Kunst in einer Wassergalerie auszustellen, hat sich inzwischen ein Projekt entwickelt, dass weit über den Spreewald ausstrahlt. Mehr als 100.000 Besucher erleben pro Jahr en passent die Begegnung mit Werken bildender Künstler aus Chile, Frankreich, Finnland, Polen, Spanien, Holland, Türkei und Deutschland.

 Zusammengenommen haben bisher 74 Künstler ihre Objekte in der reizvollen Wasserlandschaft zwischen Schloss- und Liebesinsel installiert. Für den Zeitraum von drei Monaten bestimmen schwebende oder schwimmende Gebilde, mobile Skulpturen oder großflächige Fotografien den ohnehin gestalteten Naturraum und erweitern dessen Charakter und Attraktivität.

Täglich mit dem Kahn erreichbar in der Zeit von 9 – 17 Uhr

© aquamediale

 

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Fotoworkshop

Die Große Portraitschule

Der Portraitfotografiekurs vermittelt Grundlagen an technischen, gestalterischen und psychologischen Fähigkeiten, die der Teilnehmer selbst mit seinen Mitteln im Nachhinein nachvollziehen kann.

Es werden absichtlich keine teueren Studioanlagen als Lehrmaterial verwendet. Der Hintergrund und die Beleuchtung werden mit einfachen Mitteln erreicht, die eine hochwertige Ausleuchtung garantieren. Diese erfolgt in Räumen und im Freien. Es werden "Mini-Porträtstudios" für die Übung aufgebaut. Inhaltlich sollen einfache, ehrliche und intensive Porträts ohne Spezialeffekte geschaffen werden, die durch ihre Natürlichkeit sich respektieren und den Schwerpunkt auf der Darstellung des Charakters haben.

Der Fotografieworkshop findet statt am 23. - 24. Januar 2010. Mehr Informationen zum Workshop finden Sie unter Fotoworkshop Portraitfotografie und anmelden können Sie sich an der VHS Jena

 

  Fotokurs Portraitfotografie
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Fotoausstellung

Elements of Design

 

 

 

 

Dorint Hotel Weimar

in  Thüringen

bis Januar 2010

 
Die Bauhaus-Universität und das Hotel Dorint Am Goethepark Weimar präsentieren begleitend zum Bauhaus-Jahr 2009 eine gemeinsame Fotoausstellung zu zeitgenössischem Produktdesign.

Die Fotoreihe zeigt Ergebnisse des Workshops „Elements of Design“, der im Sommer 2008 an der Bauhaus-Universität angeboten wurde und setzt sie in Bezug zu den historischen Anfängen des Bauhauses in Weimar. Unter der Leitung von Prof. Leonard R. Bacich (New York) vermittelte der Workshop Grundlagen der Formgestaltung. Die hier zu sehenden Skulpturen sind aus Gips, die mittels Raspel und Sandpapier aus geometrischen Grundkörpern herausgearbeitet worden. Der Workshop beruht auf einem Lehrkonzept des Pratt Instituts, welches dort einen Teil der Grundlehre für die Design- und Kunststudenten bildet. Die Teilnehmer unternahmen auch eine Exkursion nach Dornburg in die alte Keramikwerkstatt des Bauhauses, die den Bauhäuslern 1920 unter der künstlerischen Leitung von Gerhard Marcks als Ausbildungsstätte diente. Als einzige Werkstatt des Staatlichen Bauhauses befand sich die Keramische Werkstatt außerhalb Weimars. Für die Bauhaus-Ausstellung des Jahres 1923 wurden hier von den Gesellen Otto Lindig und Theodor Bogler Prototypen für eine Serie von Vorratsgefäßen entwickelt, die für die Küche des Bauhaus-Musterhauses ‚Haus am Horn’ vorgesehen waren. Als das Staatliche Bauhaus Weimar 1925 nach Dessau zog, endete auch die Zusammenarbeit mit der Keramikwerkstatt Dornburg.

Das Thema Design spielt heute u.a. auch in den meisten Bereichen der Hotellerie und Gastronomie eine große Rolle, insbesondere aber auch bei der Tafelkultur, womit sich der Kreis vom Übungswerkstoff bis zum Porzellan schließt. Laura Straßer, selbst Absolventin des Weimarer Produktdesign-Studiums, hat den Workshop ‚Elements of Design’ begleitet und die Fotografien der Ergebnisse für die Ausstellungspräsentation im Dorint-Hotel gestaltet.

© Bauhaus-Universität  Ort der Ausstellung: Beethovenplatz 1, 99423 Weimar

 

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Dokumentationen und Kurse zur Fotografie im

deutschsprachigen Fernsehen


             



Samstag, den 27. Juni 2009, 22:25 arte   Metropolis: Jim Goldberg
Seit den 1980er-Jahren interessiert sich der US-amerikanische Fotograf Jim Goldberg besonders für die Kombination von Bild und Text, und immer spielen Menschen in seinen Aufnahmen eine große Rolle.
In Paris werden bis Ende Juli zwei parallele Ausstellungen des Künstlers gezeigt: „Rich and Poor“ (in der Fotoagentur Magnum) beleuchtet die scharfen Gegensätze, von denen die USA vor dreißig Jahren geprägt waren; „Open See“ (in der Fondation Henri Cartier-Bresson) beschäftigt sich mit den Lebensbedingungen der Migranten von heute.

 

 

Samstag, 27. Juni 2009 - 22.00-22.55 3SAT
Chantal Michel: Körper als Inszenierung und Irritation
Chantal Michel hat mit hervorragenden Arbeiten in den Bereichen Video, Fotografie und Performance international auf sich aufmerksam gemacht. Sie gehört zu jener mittleren Generation von Schweizer Künstlerinnen, die den Sprung über die Grenze geschafft haben. Typisch für Chantal Michel sind Bildserien, in denen sie ihren eigenen Körper im Raum inszeniert. Ihre ungewöhnlichen Arbeiten sind stets doppelbödig und irritierend.
Alain Godet hat Chantal Michel zwei Jahre lang mit der Kamera begleitet und ein ebenso intimes wie fesselndes Porträt geschaffen, das dicht an das Lebensgefühl und die Arbeitsprozesse der öffentlichkeitsscheuen Künstlerin heranführt.

Donnerstag, 2. Juli 2009 - 22.55-23.50 arte

Schadeberg: Schwarz - Weiß: Ein Fotograf in Südafrika
Er ist ein engagierter Dokumentarist und hellsichtiger Chronist: Jürgen Schadeberg schlägt in seinen Bildern die Brücke zwischen Arm und Reich, Schwarz und Weiß. Seit den 50er Jahren, als er beschloss, nach Südafrika auszuwandern, thematisiert der deutsche Fotograf ideologischen, politischen und ökonomischen Rassismus - soziale Ungleichheit, Widerstand und Kampf. Der Autor Peter Heller hat Jürgen Schadeberg für den Film bei der Arbeit in Südafrika begleitet, er zeigt ihn bei Begegnungen in Deutschland und nicht zuletzt in seiner neuen Wahlheimat Frankreich.

Freitag, 3. Juli 2009 - 4.20-5.00 arte
Künstler hautnah: René Hallen und Radka Leitmeritz - Fotografen
Sie sind Partner bei der Arbeit wie im Leben: der Deutsche René Hallen und die Tschechin Radka Leitmeritz. Die beiden Fotografen haben sich in Paris kennengelernt und machen alles zusammen. Ihre abgründig inszenierten Bildwelten erinnern an stilisierte Werbe- und Modefotografie, holen sich ihre Inspirationen aber auch bei amerikanischen Regisseuren wie David Lynch oder David Cronenberg.


Sonntag, 5. Juli 2009 - 10.30-11.15 HR
Schwarzweiß ist Farbe genug: Die Fotografin Barbara Klemm
Sie ist klassisch, ohne konservativ zu sein. Sie ist eine typische Fotoreporterin, aber ihre Bilder sind voller Poesie. Barbara Klemm ist eine der angesehensten Fotografinnen der Zeit, eine große Dokumentaristin und zugleich eine Künstlerin von Rang. Ihr fotografisches Werk ist schier unüberschaubar - rund eine Million Negative lagern allein in den Archiven der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, für die sie rund 45 Jahre lang auf Bilderjagd war. Es entstanden klassische Reportagefotos und Künstlerporträts, zeithistorische Momentaufnahmen und Reisedokumentationen aus aller Welt. Burghard Schlicht hat die vielfach preisgekrönte Fotografin einige Wochen lang mit der Filmkamera begleitet, bei ihrer Arbeit, auf Reisen, etwa nach Lettland, in Berlin, bei Begegnungen mit Freunden und Kollegen. Seit Jahrzehnten lebt Barbara Klemm in Frankfurt am Main, wo sie längst als Grande Dame des Fotojournalismus geehrt wird. Seit kurzem ist sie pensioniert - was sie nicht hindert, weiterhin zu arbeiten, jetzt als freie Fotografin. Der Film folgt ihren Spuren nach Karlsruhe, wo sie in einer Künstlerfamilie aufgewachsen ist. Die Mutter war Bildhauerin, der Vater Fritz Klemm, ein anerkannter Maler, ist bis heute ihr verehrtes Vorbild. Wenn man sie heute als große Fotokünstlerin feiert, etwa mit einer umfangreichen Ausstellung ihrer Künstlerportraits in Baden-Baden, wehrt sie bescheiden ab: "Ich habe nie den Anspruch gehabt, Kunst zu machen. Ich habe immer nur geglaubt, eine gute Arbeit machen zu müssen".

Montag, 6. Juli 2009 - 2.20-2.45 arte
Künstler hautnah: René Hallen und Radka Leitmeritz - Fotografen


Dienstag, 7. Juli 2009 - 3.00-3.45 3SAT
Gero von Boehm begegnet: Herlinde Koelbl
Gespräch mit der Fotografin
Aus dem Auftrag, Frauen in Deutschland zu fotografieren, entwickelte die Fotografin Herlinde Koelbl 1980 ein eigenes Projekt: "Das deutsche Wohnzimmer". - Gero von Boehm trifft die Künstlerin in München, um unter anderem über ihre erste Werkschau zu sprechen, die am 16. Juli 2009 im Martin-Gropius-Bau in Berlin eröffnet wird.

Mittwoch, 8. Juli 2009 - 6.00-6.45 3SAT
Gero von Boehm begegnet: Herlinde Koelbl
Gespräch mit der Fotografin

Donnerstag, 9. Juli 2009 - 10.50-11.40 arte
Schadeberg: Schwarz - Weiß: Ein Fotograf in Südafrika

Sonntag, 12. Juli 2009 - 12.00-13.00 Schweiz 1
Eloquent Nude - Charis Wilson & Edward Weston
Die Geschichte des Liebespaars, das die Aktfotografie erneuerte
Sie war intelligent, schön und jung. Er war ein aufgehender Stern in der Welt der Fotografie. Als sich Charis Wilson und Edward Weston kennen lernten, verliebten sie sich auf der Stelle ineinander. In den 1930er-Jahren brachen die beiden gemeinsam auf, mit Fotokamera und Schreibmaschine, und veränderten die Geschichte der Fotografie. Sie schrieb, er fotografierte - und mit "California and the West" entstand ihr Fotobuch, das zum Bestseller wurde. Edward Weston (1886 bis 1958) gilt als jener Fotograf, der wie kein anderer stilprägend war für Generationen von Fotografinnen und Fotografen. Seine Aktfotografien - auch von Charis Wilson - gehören zu den Klassikern der Moderne. Heute ist Charis Wilson über 90 Jahre alt und erzählt in diesem Dokumentarfilm über die gemeinsame Zeit mit Edward Weston. Mit viel Humor, Scharfsinn und Zärtlichkeit. Die "Sternstunde Kunst" zeigt einen bemerkenswerten Dokumentarfilm über Liebe und Verlust, über das gemeinsame Arbeiten und Reisen als Liebespaar - ein Film, der einen sehr persönlichen und intimen Einblick gewährt in ein wichtiges Kapital der Geschichte der Fotografie.

Montag, 13. Juli 2009 - 0.45-1.35 Schweiz 1
Eloquent Nude - Charis Wilson & Edward Weston: Die Geschichte des Liebespaars, das die Aktfotografie erneuerte

Dienstag, 14. Juli 2009 - 0.05-1.00 arte
Ein Verleger schreibt Fotografiegeschichte: Robert Delpire
Robert Delpire, Jahrgang 1927, zählt zu den renommiertesten Verlegern, Galeristen, Kuratoren und Filmemachern der Gegenwart. Die Retrospektive auf den diesjährigen "Rencontres Photographiques d'Arles" ist seinem multimedialen Lebenswerk gewidmet.

Mittwoch, 15. Juli 2009 - 5.30-6.30 Schweiz 1
Eloquent Nude - Charis Wilson & Edward Weston: Die Geschichte des Liebespaars, das die Aktfotografie erneuerte

Samstag, 18. Juli 2009 - 9.55-10.55 Schweiz 1
Eloquent Nude - Charis Wilson & Edward Weston: Die Geschichte des Liebespaars, das die Aktfotografie erneuerte

Mittwoch, 22. Juli 2009 - 9.55-10.50 arte
Schadeberg: Schwarz - Weiß: Ein Fotograf in Südafrika

Freitag, 24. Juli 2009 - 5.00-6.00 arte
Ein Verleger schreibt Fotografiegeschichte: Robert Delpire

 

Mittwoch, 22. Juli 2009 - 9.55-10.50 arte
Schadeberg: Schwarz - Weiß: Ein Fotograf in Südafrika

Freitag, 24. Juli 2009 - 5.00-6.00 arte
Ein Verleger schreibt Fotografiegeschichte: Robert Delpire


Donnerstag, 30. Juli 2009 - 23.15-0.15 Phoenix
Marilyn gegen Monroe: Die Hollywood-Ikone und ihr Fotograf Milton Greene
Der Film beleuchtet das Verhältnis von Monroe zu ihrem Fotografen, Langzeitfreund und Kompagnon Milton Greene. Dank seinem Archiv erfahren wir, wie das fotografische Image der Monroe entstanden ist.

Freitag, 31. Juli 2009 - 23.25-0.20 arte
Die Schönheit in uns: Der Fotograf Jock Sturges
Der amerikanische Fotograf Jock Sturges wurde in erster Linie durch seine Aufnahmen an FKK-Stränden in Kalifornien, Spanien und vor allem Frankreich bekannt. Seine Bilder stellen vorwiegend nackte Mädchen und junge Frauen dar, aber seine Fotos haben keine sexuelle Komponente. Sie zeigen im Gegenteil in erster Linie Schönheit, Zerbrechlichkeit und Vergänglichkeit. Seine Werke kann man heute im MOMA in New York oder im MMK in Frankfurt bewundern.

Samstag, 1. August 2009 - 23.45-0.30 alpha
Henri Cartier-Bresson: Der entscheidende Augenblick
Porträt des Fotografen, 1989

Sonntag, 2. August 2009 - 19.40-20.00 3SAT
PHOTOsuisse: Balthasar Burkhard
Balthasar Burkhard fotografiert an den extremsten Orten der Welt, am Rio Negro im Amazonasgebiet, in der Wüste Namibias. Dabei arbeitet Burkhard wie ein klassischer Studiofotograf. Seine großformatigen, schwarzweißen Bilder wirken in ihrer technischen Perfektion, der großen Tiefenschärfe und den sehr genau gewählten Lichtverhältnissen wie Sachfotografien der Erde.

Montag, 3. August 2009 - 5.00-6.00 arte
Ein Verleger schreibt Fotografiegeschichte: Robert Delpire

Robert Delpire, Jahrgang 1927, zählt zu den renommiertesten Verlegern, Galeristen, Kuratoren und Filmemachern der Gegenwart. Die Retrospektive auf den diesjährigen "Rencontres Photographiques d'Arles" ist seinem multimedialen Lebenswerk gewidmet.

Sonntag, 9. August 2009 - 22.25-22.40 alpha
Vor 80 Jahren gestorben: Heinrich Zille: Zeichner und Fotograf des Berliner "Milljöhs"

Dienstag, 11. August 2009 - 6.30-7.30 Phoenix
Marilyn gegen Monroe: Die Hollywood-Ikone und ihr Fotograf Milton Greene

Mittwoch, 12. August 2009 - 0.15-0.30 Festival (ARD digital)
Der Bug - Gast: Jim Rakete

Sonntag, 16. August 2009 - 10.55-11.30 Schweiz 1
Wenn das Licht Geschichte schreibt - Über die Wirkungsmacht der Fotografie
Nathalie Wappler im Gespräch mit Peter Geimer (Kunsthistoriker)
Seit ihrer Erfindung wurde der Fotografie eine besondere Wirklichkeitstreue zugeschrieben. Sie galt als Spiegel des Realen, als mechanisches Gedächtnis und künstliches Auge des Menschen. Mit der digitalen Fotografie und deren Manipulationsmöglichkeiten scheint dieser Anspruch in Frage gestellt - dennoch ist die Wirkungsmacht der Fotografie auch heute nicht aufgehoben. Im Gegenteil: Der Schnappschuss, aber auch das anspruchsvoll inszenierte Foto feiern auf Internetplattformen wie Flickr und Facebook ihre grössten Erfolge.

Sonntag, 16. August 2009 - 11.30-13.00 Schweiz 1
Annie Leibovitz - Life Through a Lens
Annie Leibovitz ist eine der wichtigsten Fotografinnen der Gegenwart. Mit ihrem untrüglichen Gespür für Kompositionen, mit ihrer Kreativität, ihrer Sorgfalt und ihrem Blick für das Subtile hat sie unzählige Prominente, aber auch Unbekannte in unvergesslichen Bildern festgehalten, die zu Ikonen wurden. Das Foto von Yoko Ono und John Lennon, aufgenommen am Tag, als Lennon erschossen wurde, die Fotoreportage des Abgangs des US-Präsidenten Richard Nixon, die Aktaufnahme der hochschwangeren Schauspielerin Demi Moore oder der Schauspielerin Whoopi Goldberg - diese Bilder von Annie Leibovitz sind in die Geschichte eingegangen und wurden Teil der kollektiven Erinnerung. Der eineinhalbstündige Film dokumentiert die Arbeit der Fotografin, die im Jahr 2009 60 Jahre alt wird. Er zeigt ihren Werdegang zur Chef-Fotografin des US-Kulturmagazins Rolling Stone und später Vanity Fair, und offenbart auch ganz private Seiten der kamerascheuen Presse- und Porträtfotografin, die während vieler Jahre mit der US-amerikanischen Intellektuellen Susan Sontag zusammenlebte. Nicht zuletzt die vielen Aufnahmen von Annie Leibovitz machen dieses Filmporträt zu einer kleinen Sensation.

Montag, 17. August 2009 - 0.10-0.40 Schweiz 1
Wenn das Licht Geschichte schreibt: Über die Wirkungsmacht der Fotografie
Nathalie Wappler im Gespräch mit Peter Geimer (Kunsthistoriker)

Montag, 17. August 2009 - 0.40-2.00 Schweiz 1
Annie Leibovitz - Life Through a Lens

Mittwoch, 19. August 2009 - 1.45-2.40 arte
Die Schönheit in uns: Der Fotograf Jock Sturges
Der amerikanische Fotograf Jock Sturges wurde in erster Linie durch seine Aufnahmen an FKK-Stränden in Kalifornien, Spanien und vor allem Frankreich bekannt. Seine Bilder stellen vorwiegend nackte Mädchen und junge Frauen dar, aber seine Fotos haben keine sexuelle Komponente. Sie zeigen im Gegenteil in erster Linie Schönheit, Zerbrechlichkeit und Vergänglichkeit. Seine Werke kann man heute im MOMA in New York oder im MMK in Frankfurt bewundern.

Mittwoch, 19. August 2009 - 4.35-5.05 Schweiz 1
Wenn das Licht Geschichte schreibt: Über die Wirkungsmacht der Fotografie
Nathalie Wappler im Gespräch mit Peter Geimer (Kunsthistoriker)

Mittwoch, 19. August 2009 - 5.05-6.30 Schweiz 1
Annie Leibovitz - Life Through a Lens

Freitag, 21. August 2009 - 5.00-6.00 arte
Die Schönheit in uns: Der Fotograf Jock Sturges

 

Donnerstag, 17. September 2009 - 1.35-1.45 alpha
Ethik im Gespräch: Medienethik: Medien und Manipulation, Reihe, Folge 1

Freitag, 2. Oktober 2009 - 0.15-0.30 alpha
Tagesgespräch: Annie Leibovitz
Leibovitz zählt zu den bekanntesten und bestbezahlten Fotografen der Welt. Ihre aufwendig inszenierten Fotoportraits von vielen US-Prominenten aus Politik, Wirtschaft und Kultur machte sie selbst weltberühmt.

Freitag, 2. Oktober 2009 - 13.45-14.00 alpha
Technik: Das elektronische Bild - Digitalkamera und Scanner, Reihe, Folge 1

Sonntag, 4. Oktober 2009 - 12.00-12.30 arte
Künstler hautnah: Kader Attia - Bildender Künstler
Egal ob es sich um eine Installation, ein Video oder eine Fotografie handelt, für Kader Attia steht am Beginn eines jeden Kunstwerks eine Zeichnung. Der in Paris lebende Künstler verbindet in seinen poetischen Arbeiten die abendländische und maghrebinische Kultur. Die Dokumentation folgt ihm nach New York und ist hautnah dabei, wenn der Künstler noch einmal seine Installation "Flying Rats" aufbaut. Mit seinen politisch engagierten Werken gelingt es Kader, eine allgemeine Aussage über den Werteverlust in unserer modernen Gesellschaft zu treffen.

Sonntag, 4. Oktober 2009 - 19.45-20.00 3SAT
PHOTOsuisse: Luciano Rigolini
Der Tessiner Fotograf Luciano Rigolini will den "städtischen Raum als skulpturalen Raum" erfahrbar werden lassen. Seine Stadtbilder aus der ersten Hälfte der 1990er Jahre zeigen dies deutlich: Der schräg von unten aufgenommene Rückspiegel eines Lastwagens in New York etwa erinnert an abstrakte Malerei, und Kartonschachteln in einer Abfallmulde stehen in Dialog mit einem dahinterstehenden Haus.

Montag, 5. Oktober 2009 - 2.55-3.50 3SAT
Bilder, die die Welt bedeuten: Von der Wirklichkeit in der Fotografie
Warum faszinieren Fotografien, die ästhetisch unvollkommen sind, während andere Bilder langweilen, die mit höchstem künstlerischen Anspruch gemacht wurden? Ist Fotografie im digitalen Zeitalter überhaupt noch glaubwürdig? - Der Dokumentarfilm zeigt, warum Engagement und persönliche Integrität in der Fotografie zu größerer Überzeugungskraft und Glaubwürdigkeit führen als noch so ausgeklügelte digitale Technik.

Dienstag, 6. Oktober 2009 - 8.30-8.45 alpha
Technik: Das elektronische Bild - Digitalkamera und Scanner, Reihe, Folge 1

 

Sonntag, 18. Oktober 2009 - 2.15-3.00 Doku (ZDF digital)
Leni Riefenstahl - Die Regisseurin

Sie prägte das Bild des "Dritten Reiches" wie keine andere. Es war die Macht ihrer Bilder, die mithalf, eine ganze Generation zu verführen: Leni Riefenstahl. Der Film zeigt die Schlüsselmomente ihres langen Lebens.

Sonntag, 18. Oktober 2009 - 8.30-9.15 Doku (ZDF digital)
Leni Riefenstahl - Die Regisseurin

Sonntag, 18. Oktober 2009 - 23.45-0.30 Doku (ZDF digital)
Leni Riefenstahl - Die Regisseurin

Dienstag, 20. Oktober 2009 - 1.35-3.05 ORF2
Kulturmontag Spezial Viennale mit art.genossen
U.a.: Auf der Suche nach Wahrheit plus
Die Ausstellung der besten Pressefotos "World Press Foto 09" zieht auch heuer wieder ein Massenpublikum an. "art.genossen" zeigt, wie drei der berühmtesten Pressefotos der Geschiche wirklich entstanden sind.

Dienstag, 20. Oktober 2009 - 10.00-10.45 Doku (ZDF digital)
Leni Riefenstahl - Die Regisseurin

Mittwoch, 21. Oktober 2009 - 3.45-4.30 Doku (ZDF digital)
Leni Riefenstahl - Die Regisseurin


Mittwoch, 21. Oktober 2009 - 12.15-13.00 Doku (ZDF digital)
Leni Riefenstahl - Die Regisseurin


Mittwoch, 21. Oktober 2009 - 13.45-14.00 alpha
Unsere Sinne: Das Auge, Reihe, Folge 1

Donnerstag, 22. Oktober 2009 - 5.15-6.00 Doku (ZDF digital)
Leni Riefenstahl - Die Regisseurin


Donnerstag, 22. Oktober 2009 - 15.15-16.00 Doku (ZDF digital)
Leni Riefenstahl - Die Regisseurin

Freitag, 23. Oktober 2009 - 8.30-8.45 alpha
Unsere Sinne: Das Auge
Reihe, Folge 1

Freitag, 23. Oktober 2009 - 10.45-11.30 Doku (ZDF digital)
Leni Riefenstahl - Die Regisseurin


Samstag, 24. Oktober 2009 - 3.00-3.45 Doku (ZDF digital)
Leni Riefenstahl - Die Regisseurin


Freitag, 30. Oktober 2009 - 20.15-21.00 alpha
alpha-Forum: Christoph Lindenmeyer im Gespräch mit Herlinde Koelbl (Fotografin)

Samstag, 31. Oktober 2009 - 2.00-2.45 alpha
alpha-Forum: Christoph Lindenmeyer im Gespräch mit Herlinde Koelbl (Fotografin)

Sonntag, 1. November 2009 - 12.00-12.30 arte
Künstler hautnah: Eric Baudelaire
Reihe, Frankreich, 2007, 26 min
Wenn er einmal ein gutes Motiv gefunden hat, kommt der französische Fotokünstler Eric Baudelaire immer wieder, um es unter verschiedenen Lichtverhältnissen zu fotografieren und am Ende eine Auswahl treffen zu können. Seine Bilder sind einerseits realistisch, andererseits aber auch von einer manchmal bedrückenden Schönheit angesichts düsterer Motive. Die Serie "Dreadful Details" zeigt beispielsweise Szenen von einem Attentat im Irak, umgeben von Hollywood-Dekor: Eric Baudelaire entschlüsselt Kriegsdarstellungen von der Malerei bis zum Fotojournalismus und provoziert durch die Ästhetik, mit der seine Bilder trotz der dargestellten Kriegshandlungen bestechen.

Montag, 2. November 2009 - 13.00-13.45 alpha
alpha-Forum: Christoph Lindenmeyer im Gespräch mit Herlinde Koelbl (Fotografin)

Dienstag, 3. November 2009 - 0.10-0.40 3SAT
Arno Fischer, Fotograf: Ein Leben im Bild
Erstausstrahlung

Donnerstag, 5. November 2009 - 7.00-7.30 arte
Künstler hautnah: Eric Baudelaire

Sonntag, 8. November 2009 - 7.00-7.30 arte
Künstler hautnah: Eric Baudelaire

Reihe, Frankreich, 2007, 26 min

Dienstag, 10. November 2009 - 4.20-4.45 arte
Künstler hautnah: Eric Baudelaire

Reihe, Frankreich, 2007, 26 min


Recherche durch Kunstlinks.de - Abschließende Filterung und Verlinkung Dieter Horn

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3. Internationales

Fotografiefestival

Leipzig

F / STOP

 

Fotokunst

 

 

 

 

 

 


 1. - 7. Juli 2009

Leipzig in Sachsen

Fotografie: Pernille Koldbech, Serie: Fich Introducing Viola, Bild: Passing through 2006
    
Das Festival FOTOKUNST ZWISCHEN ERINNERUNG UND VISION Vom 1. bis 7. Juli findet in Leipzig zum dritten Mal das Internationale Fotografiefestival F/Stop statt. In diesem Jahr zieht sich eine Thematik durch das gesamte Festival: Von hier aus, wohin? Über 50 herausragende Fotografen aus 15 Ländern zeigen Arbeiten, die sich mit der Freiheit zielloser Gegenwart beschäftigen, zwischen dem Blick zurück, Entwicklungsprozessen und Zukunftsvisionen. Seit über einem halben Jahr spielen die Nachrichten das Lied von der Krise – es lohnt sich, in der Kunst nach Antworten zu suchen!

F/STOP ZIEHT IN DIE INNENSTADT In den letzten beiden Jahren präsentierte das F/Stop Festival überaus erfolgreich einen breiten Querschnitt junger künstlerischer Fotografie auf dem Gelände der Baumwollspinnerei und vielen kleinen Galerien im Stadtteil Plagwitz. »Wir wollen keine Wiederholungen, sondern F/Stop jedes Jahr neu erfinden«, sagt Festivaldirektorin Kristin Dittrich. Das 3. F/Stop findet im Herzen Leipzigs statt, direkt am Markt, im Alten Handelshof, der
ehemaligen Heimat des Museums der Bildenden Künste. Die große Hauptausstellung Von hier aus, wohin? bespielt einen fast 2000 m² großen Rundgang. Beim Einstieg in die F/Stop-Welt verlassen die Besucher den Trubel der Innenstadt und begeben sich auf eine Reise durch Raum und Zeit. Das Gebäude wartet auf seine Totalsanierung, auf seine Entwicklung
zum Sternehotel. In den Hallen trifft alt auf neu, wie in den künstlerischen Positionen Erinnerungsspuren auf Zukunftsvisionen.

© F/STOP Festivalbüro - Karl-Heine-Str. 61 - 04229 Leipzig

 

Impressionen des F - Stop - Festival 2007 / 08

 

       
  Foto: Thomas Rötting   Foto: Thomas Rötting   Foto: N.A. Petersen   Foto: N.A. Petersen
     

 

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Fotoausstellung

»B SIDE«


 

 


Ausstellung künstlerischer Fotografie

an der Bauhaus-Universität Weimar

in  Thüringen

vom 09. Juli bis 09. August 2009

Fotografie: Rebekka Mönch – Bild der Frau,  c-prints, 50x60 cm, Diplomarbeit,Bauhaus-Universität Weimar, Weimar, 2008

   
Unspektakuläres und Alltägliches, Nebensächliches und Randständiges – unscheinbare Phänomene aktueller gesellschaftlicher Veränderungen wurden für sieben angehende Fotografinnen der Bauhaus-Universität Weimar zum Thema. Die entstandenen Arbeiten werden anlässlich des 90jährigen Bauhaus-Jubiläums in der Gruppenausstellung mit dem Titel »B SIDE« der Öffentlichkeit präsentiert. Eröffnet wird die Ausstellung am 09. Juli 2009 um 16 Uhr in der Steubenstr. 31, 99423 Weimar.
 

Fotografie: Ewa Priester – Andernorts, s/w-prints, Fotobuch, 84 Seiten, 16x24,5 cm, Diplomarbeit, Bauhaus-Universität Weimar, Weimar, 2008

B SIDE zeigt die unpopuläre zweite Seite einer Gesellschaft, die Zugabe zum öffentlichen Bild, welches erst beim genaueren Hinsehen seine volle Intensität entfaltet.
Die Präsentation der Arbeiten reicht von klassischen Formaten über Buchpräsentationen bis hin zu Rauminstallationen und der Einbindung des Mediums Internet in Form eines Blogs. Dabei stehen sozial-dokumentarische Konzeptionen, die sich mit aktuellen politischen Entwicklungen beschäftigen, neben assoziativen Ansätzen und Bild-Text-Arbeiten, welche Fotografie und wissenschaftliche Recherche miteinander verbinden. So beschäftigt sich Aline Stephan in ihrer Arbeit »Über den Fluss« mit dem ehemaligen deutsch/polnischen Grenzgebiet zwischen Görlitz und Zgorzelec. Ihr Interesse gilt der Frage nach Legitimation und Sinn territorialer Grenzen in und außerhalb Europas. Rebekka Mönchs Arbeit »Bild der Frau« hingegen analysiert mit dem
Internetmedium Blog die aktuelle Debatte über die Rolle der Frau. Eigene Fotografien von jungen Frauen werden einem Archiv gegenübergestellt, das Artikel aus Zeitungen und Magazinen über die Rolle der Frau zugänglich macht.

Die Ausstellung wird von Werkgesprächen mit Sabine Schründer und Eva Bertram begleitet und finden am 11. Juli 2009 jeweils 11:30 und 14:30 in der Steubenstr. 31 statt. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit einem Text von Antonia von Schöning.

Ausstellungsort: Steubenstr. 31, 99423 Weimar - Öffnungszeiten: Do- So 14-18 Uhr, Führungen (nach Vereinbarung) 17:00

Werkgespräche: 11. Juli 2009  - 11:30 Sabine Schründer / Berlin  - 14:30 Eva Bertram / Berlin

Die ausstellenden Fotografinnen und ihre Arbeiten: Ewa Priester: Andernorts, Aline Stephan: Über den Fluß, Rebekka Mönch: Bild der Frau, Cindy Cordt: Tout à fait, Daniela Junghans: Forest Families, Claudia Neuhaus: Über die Schwelle, Nathalie Mohadjer: Past Presents Future

© Universität Weimar
 

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Fotoausstellung

„Zeitsprünge“

 

 

Museum am Lindenbühl  

Mühlhausen in  Thüringen

vom 18. Juni bis 7. September 2009

 

Das Interesse des Mühlhäusers Otto Schulz (1870-1951) an der Fotografie mag mit der Heirat einer Nichte des bekannten Mühlhäuser Malers und Fotografen Ferdinand Tellgmann (1811-1897) begonnen haben. Dieser begründete eine Fotografendynastie aus Söhnen, Enkeln, Schwägern und Neffen. Einer jener (angeheirateten) Neffen war Otto Schulz, der ursprünglich wohl im holzbearbeitenden Gewerbe ausgebildet worden war.

Erstmals findet sich sein Name im Jahr 1898 im Mühlhäuser Adressbuch und aus dieser Zeit stammen auch seine ältesten Fotografien. Um als Fotograf existieren zu können, übernahm der Autodidakt die verschiedensten Aufträge, von Portraits über Gruppenaufnahmen (z. B. Betriebsbelegschaften, Vereine) bis hin zu städtischen Feierlichkeiten und Architekturfotografie.


Er arbeitete in den Jahren 1916/1917 als Kriegsfotograf, später als Gerichtsfotograf, lieferte Motive für Ansichtskarten, verkaufte aber auch Krawatten und Feuerversicherungen für den „Verein für Feuerbestattungen“ und war Mitglied des „Vereins für naturgemäße Lebens- und Heilweise“.


Otto Schulz hat mit seiner Kamera vor allem historische Sehenswürdigkeiten der Mühlhäuser Altstadt festgehalten – neben Kirchen, Straßenzügen, Bürgerhäusern, der Stadtmauer oder prächtigen Portalen auch Fabriken, Schulen und andere Institutionen. Überliefert sind diese zum großen Teil auf den damals verwendeten Glasplatten. Noch heute gelten seine Mühlhausen-Fotos aus den ersten drei Dezennien des 20. Jahrhunderts als wichtige Dokumente der Stadtgeschichte. Eine Auswahl dieser Bilder wird nun in einer Ausstellung im Museum am Lindenbühl gezeigt.


Gegenübergestellt werden ihnen in der Exposition die Bilder des jungen Mühlhäuser Fotografen Tino Sieland (geb. 1976). Dieser hat sich die Mühe gemacht, jene historischen Bauten, die Schulz vor rund 100 Jahren „portraitierte“, aus heutiger Sicht, aber vom selben Standort aus noch einmal abzulichten.
Dabei ergaben sich nicht nur für Tino Sieland, der schon während seines Studiums der Architektur in Weimar seine Liebe zur Fotografie entdeckt hat, ganz neue Einsichten in die Entwicklung seiner Heimatstadt.
Thomas T. Müller M. A. / Steffi Maass M. A.

Zur Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, dem 18. Juni 2009, um 19:30 Uhr, im Museum am Lindenbühl,
laden wir Sie und Ihre Freunde hiermit herzlich ein.

© Museum am Lindenbühl   Mühlhausen in  Thüringen
Geöffnet: Dienstag - Sonntag 10:00 - 17:00 Uhr


 

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Fotoausstellung

Rückblende 2008

 


Der deutsche Preis für

politische Fotografie und Karikatur

 

3. Juli bis 16. August 2009


Foyerausstellung im

Zeitgeschichtliches Forum Leipzig  in

Sachsen

  Fotografie: 1.Preis, Boris Roessler

  
Rund 100 Arbeiten von Fotojournalisten und Karikaturisten sind vom 3. Juli bis 16. August 2009 im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig zu sehen. Ihre Interpretationen des politischen Geschehens in Deutschland 2008 sind Bestandteil des Wettbewerbs um die „Rückblende“, der höchst dotierten Auszeichnung für politische Karikatur und Fotografie in Deutschland. Das Zeitgeschichtliche Forum präsentiert bereits zum achten Mal in Folge die beliebte Ausstellung mit den besten Wettbewerbsergebnissen. Der Eintritt ist frei.

Finanz-, Wirtschafts- oder Parteienkrise, aber auch der „Hype“ um Barack Obama haben das Jahr 2008 entscheidend geprägt. Die Vielfalt der Fotos und Zeichnungen spiegelt das breite Spektrum der politischen und wirtschaftlichen Ereignisse wider und reflektiert die Eindrücke der Künstler. Am diesjährigen Wettbewerb beteiligten sich 224 Bildjournalisten und 53 Karikaturisten mit mehr als 1.400 Arbeiten, so viele Teilnehmer wie nie zuvor.

Bereits zum 25. Mal wurde die „Rückblende“ von der Landesvertretung Rheinland-Pfalz und dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) gemeinsam mit den Partnern Bundespressekonferenz, DER SPIEGEL und Fotofinder veranstaltet. Unterstützt wird die „Rückblende“ von den Medienpartnern „Der Tagesspiegel“, „Bonner General-Anzeiger“ und „Trierscher Volksfreund“.

Sieger der „Rückblende 2008“ sind Boris Roessler (Fotografie) und Ioan Cozacu (Karikatur). Das Bild von dpa-Fotograf Boris Roessler zeigt die vier hessischen SPD-Landtagsabgeordneten, die sich weigerten, Andrea Ypsilanti zur Minister-präsidentin zu wählen. Der in Erfurt lebende Karikaturist Ioan Cozacu, besser bekannt als Nel, überzeugte die Jury mit seiner Interpretation der Finanzkrise.

Der Katalog „Rückblende 2008“, seit 1999 vom Verlagshaus DER SPIEGEL gestiftet, ist für 7,00 Euro im Museumsshop erhältlich; der Erlös geht auch in diesem Jahr an das unabhängige Jugendmagazin von „Afghanistan Heute“ in Kundus.

Foyerausstellung „Rückblende 2008" (3. Juli bis 16. August 2009)
geöffnet: Di–Fr 9–18 Uhr, Sa/So 10–18 Uhr, Eintritt frei


© Zeitgeschichtliches Forum Leipzig in der  Grimmaische Str. 6 in 04109 Leipzig / Sachsen

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Fotoausstellung

Ellen Auerbach

»All die Neuanfänge …«

 

 

In der Kunstsammlungen Zwickau

in Sachsen

vom 28. Juni bis 23. August 2009

   Fotografie: Ellen Auerbach, Schwefelbad Big Sur, Kalifornien, 1950
  
Ellen Auerbach (1906–2004) zählt zu den großen Photographinnen der Avantgarde. Sie begann als junge Frau eine Ausbildung bei dem Bauhausphotographen Walter Peterhans in Berlin und eröffnete dort nur wenig später mit Grete Stern das Photostudio ringl+pit. 1933 emigrierte sie und gelangte über Palästina und London schließlich in die USA, wo sie ihre photographisch-künstlerische Arbeit fortsetzte. Die Emigration veränderte ihre künstlerische Arbeitsweise einschneidend: nicht mehr kunstfertige Inszenierung und technische Perfektion standen nun im Vordergrund, sondern das photographische Festhalten des richtigen Moments auf der Suche nach dem Wesentlichen. Mit Gespür für Menschen und Situationen gelang Ellen Auerbach auf ihren Reisen etwa nach Südamerika, Griechenland oder Mallorca und in ihrem privaten Umfeld der photographische Blick auf unspektakuläre Alltagssituationen, die sie in zeitlosen und poetischen Aufnahmen dokumentiert. Ihre Photographie blieb bis in die 70er Jahre unbeachtet als mit der Ausstellung »Studio ringl+pit« in Washington ihr Frühwerk wiederentdeckt wurde. Es folgten Gruppen- und Einzelausstellungen in den USA, Argentinien und Europa. Im Juli 2004 verstarb Ellen Auerbach in New York.

In der vom Käthe Kollwitz Museum in Köln konzipierten Ausstellung werden neben ihren berühmten Arbeiten wie »Bertolt Brecht«, »Schwefelbad« und »Big Sur« über 30 noch nie gezeigte Photographien aus ihrem Nachlass, der sich in der Akademie der Künste, Berlin befindet, ausgestellt. Des Weiteren werden vier Kurzfilme von Ellen Auerbach aus den Jahren 1931 bis 1936 zu sehen sein sowie ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 1992 von Antonia Lerch, der ein umfassendes Portrait der Photographin zeichnet. Dokumente, Privatphotos sowie autobiographische Texte aus dem schriftlichen Nachlass der Künstlerin, der sich ebenfalls in der Akademie der Künste, Berlin befindet, ergänzen die Schau. Im kleinen Oberlichtsaal werden darüber hinaus Photographien des Bauhaus-Künstlers Albert Hennig (1907 – 1998) gezeigt.
Zur Ausstellung ist im Greven Verlag Köln 2008 ein Katalog erschienen.

Öffentliche Führungen und Veranstaltungen
Mittwoch, 1. Juli 2009, 18 Uhr, Führung
Mittwoch, 5. August 2009, 18 Uhr (Museumssalon)
Sonntag, 16. August 2009, 15 Uhr, Führung
Informationen zum Begleitprogramm unter
© Kunstsammlungen Zwickau, Lessingstraße 1, 08058 Zwickau

 

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Fotografie: F. O. Bernstein, WARTBURG 1952-1958Fotoausstellung

F. O. Bernstein

Ein Fotografenleben

 

 

 

 

 

21. Mai bis 16. August 2009

Museum der bildenden Künste Leipzig in

Sachsen

Fotografie: F. O. Bernstein, WARTBURG 1952-1958
     
F. O. Bernstein (1929–1999), passionierter Fotograf und stetiger Tüftler, Jazzfan und Automobilist, ist mit einer Auswahl seiner Werke in den Kabinetträumen des Museums zu sehen. Die Schenkung F. O. Bernstein, die seine Frau und Mitarbeiterin Uta Bernstein-Heyde im Oktober 2007 dem Museum übergab, erlaubt einen Einblick in ein vielschichtiges Fotografenleben. Die Schenkung umfasst 139 Fotografien sowie Negativ- und Archivmaterial.

Friedrich Otto Bernstein, in Leipzig geboren, beginnt 1948 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst bei Professor Johannes Widmann (1904–1992) sein Studium der Fotografie, das er 1952 erfolgreich mit dem Diplom als Fotografiker abschließt. Schon während seiner Hochschuljahre entstehen erste selbstständige Arbeiten. Er fotografiert in der Hochschule Stalin-Feiern und das Leben in der FDJ-Hochschule „Wilhelm Pieck“ am Bogensee. In der Leipziger Seeburgstraße, einem sozialen  Brennpunkt, dokumentiert er den Verfall und den Überlebenswillen der Bewohner. Als
freischaffender Fotograf etabliert er sich früh mit Werbeaufnahmen. Seine farbigen Aufnahmen für die VEB Automobilwerke Eisenach führen den jungen Fotografen von 1952 bis 1958 durch ganz Deutschland und in die Alpen. Die Aufnahmen zeigen sein frühes werbeästhetisches Konzept, aber auch seine private Leidenschaft für das Automobil. Auto- und Motorradrennen verfolgt er begleitend mit seiner Kamera und bannt die Geschwindigkeit im Bild. Darüber hinaus ist Bernstein von 1956 bis 1958 in einer ambitionierten Gruppe von Amateuren und Berufsfotografen – der „action fotografie“ – aktiv, die versucht, neue künstlerische Wege in der Fotografie zu gehen.

Da freies Arbeiten in der DDR kaum möglich ist, siedelt er 1958 mit seiner späteren Ehefrau Uta Heyde nach Düsseldorf über. Gemeinsam gründen sie dort ein neues Atelier. In Westdeutschland baut er seine Tätigkeiten als Werbefotograf weiter aus, Werbekampagnen für Citroën, die Firmen Leitz und Ilford entstehen. Die Produktpalette für die Firmen ist weit gespannt. Aber auch seiner privaten Leidenschaft für Jazz bleibt er treu. In Düsseldorf kann er Anfang der 1960er Jahre Konzerte von Louis Armstrong, Ella Fitzgerald und Duke Ellington besuchen und mit seiner Kamera festhalten. F. O. Bernstein verfolgt aufmerksam die Entwicklungen der Fototechnik, die er als künstlerische und technische Herausforderung

sieht und weiterentwickelt. Mit einer selbstgebauten, transportablen und lichtstarken Blitzanlage, Farbfiltern und Farbfilmen experimentiert er in der freien Natur. Nach ersten Versuchen in den verschneiten Dolomiten und dem verwunschenen Bayerischen Wald fährt er mit seiner Frau für fünf Wochen nach Island. In der Landschaft der Schwefeldampfquellen gelingt es Bernstein, einen Geysir in seiner Bewegungsphase festzuhalten und mit der durch Funk ausgelösten Kolbenblitzanlage willkürliche Lichteffekte in die Landschaft zu setzen, um spektakuläre Fotografien zu zaubern. 1966/67 entwickelt F. O.  Bernstein erstmalig eine elektronisch gesteuerte Mehrfachtonbildschau für Leitz.
Aufträge für die Rosenthal AG und Renault Deutschland folgen. 1985 baut er ein eigenes Film- und Videostudio auf. Privat zieht es ihn immer mehr nach Amrum, wo er unabhängige Projekte verfolgt.

F. O. Bernstein gelingt es erfolgreich, Fotografie künstlerisch und ästhetisch anspruchsvoll in die Werbung und somit in den Alltag einzubringen und den Blick auf die kommerzielle Objektwelt mit zu prägen und zu gestalten. Unterschiedliche Aspekte des künstlerischen Werdeganges und Werkes des passionierten Fotografen F. O. Bernstein sind zu entdecken: F. O. Bernstein ein kritischer Beobachter, Bildjournalist, Werbefotograf, Gestalter und Tüftler.

© Museum der bildenden Künste Leipzig / Sachsen

  

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Fotoausstellung

working class hero

Helden der Arbeit

 

 

 

Fotogalerie im Hause Bohl

in Eisenach in  Thüringen

6. Juni bis 24. August 2009

   Fotografien: Ullrich Kneise
    
    
    

Überproduktion und Abfrackprämie - Schwanengesang auf  höchstem Niveau, hat man die Produktivität eines  modernen Automobilwerkes in  Europa im Auge. Ulrich Kneise hatte dazu die Gelegenheit. Im Auftrag der Adam-Opel-AG  besuchte er um die Jahrtausendwende die wichtigsten Europäischen Standorte. Obgleich an seinen Auftrag gebunden, waren es die Menschen, denen er sich im Rahmen seines eigentlichen kommerziellen  Fotoauftrags zuwandte.  Die  hochproduktive Industriegesellschaft hastet voran und droht  dabei über die eigene Zukunft zu stolpern. Aber immer noch ist es die Arbeit  von Menschen, auf der in Wirklichkeit dieses Tempo beruht. 

Als genauer Beobachter vor Ort  richtete Ulrich Kneise die Kamera auf  eine hochproduktive und standardisierte  Arbeitswelt  und hat dabei  diejenigen im Auge, die sich in ihr  zu behaupten wissen. "Längst scheint das alte pathetische Bild vom nach Schweiß riechenden Proleten  unter den weißen Hemden eines neuen Images, hinter Technologie, Sicherheit ,Ordnung, Sauberkeit und Effizienz verschwunden. Dass trotz alledem manche vermeintlich neue Struktur, entfernt man die Hülle, verblüffende Ähnlichkeiten mit der alten aufweist, bringt der Fotograf zum Vorschein." ( Zitat Jörg Sperling, "Foto-Anschlag"). Diese Ausstellung ist einer  totgesagten Klasse gewidmet, die  immer noch alle Last trägt.  Besonders heute, wo der Einzelne wiederum um seine Existenz fürchten muss, sei  an diese "einfache Wahrheit" erinnert.

© Fotogalerie im Hause Bohl in der Karlstr. 32, 99817 Eisenach in  Thüringen

   

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FOTOTHEK JUBILIERT

Das Fachgeschäft für

vergessene Privatfotografien

 

 

27. Juni bis 5. Juli 2009 in der

99423 Weimar  in Thüringen

 

Drei Jahre und nicht müde.

Das Fachgeschäft für vergessene Privatfotografien feiert sein 3jähriges Bestehen. Vom 27. Juni bis 5. Juli 2009 ruft das Projekt eine Jubiläumswoche aus, gespickt mit verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen.

Ende Juni 2006 wurde das FOTOTHEK Projekt begründet und erfreut sich seit jeher großer Resonanz. Was als Ladenprojekt im Rahmen der Diplomarbeit von Anke Heelemann an der Bauhaus-Universität Weimar, begann, hat sich mittlerweile zu einem vielseitigen Langzeitprojekt entwickelt. Bislang konnten zahlreiche Ausstellungen, Interventionen, Installation und Vorträge – auch weit über die Thüringer Landesgrenzen hinaus - realisiert werden. Das Archiv an anonymen, privaten Fotografien, für die keiner mehr Verwendung hat, wächst beständig. Und die Künstlerin wird nicht müde. Drei Jahre sind wohl Anlass genug, kurz innezuhalten und zurückzuschauen – und das gemeisterte mit alten und neuen Freuden des Projekts ausgiebig zu zelebrieren. 

Trotz der zahlreichen Aktivitäten ausserhalb von Weimar, bleibt das Fachgeschäft in der Karl Liebknecht Straße 10 weiterhin die Basis des Projekts. Anlässlich des Jubiläums öffnet das Ladengeschäft vom 27. Juni bis 5. Juli 2009 wieder seine Pforten. Jeweils von 14 bis 19 Uhr kann, wie gewohnt, das Archiv an vergessenen Privatfotografien durchstöbert werden. Neben dem täglichen Geburtstagskuchen wird Neues und Altes präsentiert.

Darüber hinaus lädt die FOTOTHEK zu drei Abendveranstaltungen ein. Auftakt bildet, diesen Samstag (27.Juni 2009, 20 Uhr) eine ganz besondere Diashow. Erstmalig werden die Bilder aus dem FOTOTHEK Archiv vertont. Hedwig H. & R. Graupner improvisieren live einen passenden Soundtrack mit gänzlich analogen Geräten, wie Grammophon und Bandecho. Visuelle Reize gepaart mit einem Hörgenuss: Wie klingen wohl Bilder?

Zur zweiten Veranstaltung steht das Thema «Fotofehler» im Mittelpunkt. Der Sprechsteller Martin Stiebert liest aus dem «Großen Fotofehlerbuch», ein Ratgeber für Amateurfotografen aus den 60iger Jahren. Dazu werden vermeintliche Fehlerbilder aus dem eigenen Archiv gezeigt. Zum Ende der Woche folgt ein besonderer Diaabend. Diesmal stehen nicht die anonymen Privatfotografien im Vordergrund, sondern Dias, die die Aktivitäten des Projekts von Anfang an ausführlich zeigen, und so einen umfassenden Rückblick auf das Projektgeschehen ermöglichen.

Ein weiteres Highlight bildet die Aktion „hören, was man nicht sieht.» Unter der Telefonnummer 03643-506701 kann man sich im Rahmen der Aktionswoche täglich eine neue Bildbeschreibung der Künstlerin anhören. Die «Bild-Auflöung» folgt immer einen Tag später und wird im Fachgeschäft sowie auf der Website veröffentlicht.

Übersicht der Veranstaltungstermine sowie entsprechende Informationen:

Öffnungszeiten während der Aktionswoche vom 27. Juni bis 5. Juli 2009, jeweils von 14-19h

27. Juni 2009, um 20 h
DER KLANG DER BILDER Diashow mit live-Klanggestalltung
Für ein buntgemischtes Diakarussell geben Hedwig H. & R.Graupner alles, was sie haben. U.a. mit Grammophon und Bandecho sorgen sie live für einen passenden Soundtrack. Deine Augen werden Ohren machen!

1. Juli 2009, um 20 h
FOTOFEHLER IN TEXT UND BILD Lesung
Wenn es nicht immer wieder schief gehen soll, dann hört auf Martin Stiebert, der aus dem Großen Fotofehlerbuch, ein Ratgeber aus den 60ern, lesen wird. Dazu werden vermeintliche Fehlerbilder aus dem hauseigenen Archiv gezeigt.

4. Juli 2009, ab 20 h
DREI JAHRES REVUE Diaabend
Alles was bisher geschah – in Bildern. Die Inhaberin packt aus, zeigt alles von Anfang an und läßt die Bilder laufen. Natürlich in gewohntem Ambiente mit Bowle, Schnittchen und Platte.

© FOTOTHEK, Fachgeschäft für vergessene Privatfotografien  

 

 

Vom 27.Juni bis 5. Juli 2009 sind die

Öffnungszeiten 14 bis 19 Uhr

     http://www.vergessene-fotos.de

     99423 Weimar , Karl- Liebknecht-Str. 10

 

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Neue Photographische Gesellschaft in Sachsen e.V.

Veranstaltungsprogramm September 2008 bis Juni 2009

 

 

 

Sonnabend, 27. Juni 2009

Dr. Agnes Matthias: ?... mustergültig und von künstlerischer Bedeutung?. Der Bestandskatalog der Photographien bis 1945 des Dresdner Kupferstich-Kabinetts.

Kupferstich-Kabinett, Studiensaal, Residenzschloss 3. Stock (Eingang Sophienstr.), 15:00 Uhr.

Im Rahmen einer Reihe von kommentierten Bestandskatalogen des Kupferstich-Kabinetts wird im Sommer 2008 von Agnes Matthias und Hans-Ulrich Lehmann mit der Bearbeitung des Bestands der bis 1945 entstandenen Photographien begonnen. Dieser beinhaltet circa 2.500 Aufnahmen unterschiedlichster Techniken aus einem Zeitraum von rund 100 Jahren. Im Fokus des Kataloges wird die 1899 von Max Lehrs begonnene Sammlung mit dem Schwerpunkt auf der Kunstphotographie um 1900 stehen. Die Ergebnisse des Projektes sollen in eine im Zusammenhang des 450-jährigen Jubiläums der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden geplante Ausstellung im Jahr 2010 einfließen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Verein der Freunde des Kupferstich-Kabinetts statt.

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Neue Photographische Gesellschaft in Sachsen e.V. (NPhG) 
c/o Dr. H.-U. Lehmann, Barbarossaplatz 3, 01309 Dresden
Ausgewählte Nachrichten finden Sie auch unter http://photo.dresden.de
 

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Vorhergehende Ausgaben des Newsletters und des Onlinemagazines Fotografiekultur

       Aktuelle Ausgabe  des OnlineMagazin  www.photographiekultur.de 

 

Ausgabe     Nr: 22 03. Januar 2009 World Press Photo, Bauhausfotografie

Ausgabe     Nr: 21

30. August

2008

Dampflokfotografie in Meinigen, Fotokino in Weimar

Newsletter  Nr: 20

13. März

2008

Geburtstagsfeier 80 Jahre Arbeiterfotografie in Erfurt

Newsletter  Nr: 19

15. September

2007

Fotothek, Nackte Musen, Loom Magazine in Weimar

Newsletter  Nr: 18

10. Juni        

2007

Der Fotosommer

Newsletter  Nr  17

22. Februar    

2007

Erstes Fotofestival in Leipzig

Newsletter  Nr. 16

15. November

2006

Eva Mahn in der Kunsthalle Erfurt

Newsletter  Nr. 15

09. Juli          

2006

Fotoherbst

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24. März       

2006

Fotografiefrühling

Newsletter  Nr. 13

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2005

Fotografie in Eisenach

Newsletter  Nr. 12

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2005

Jubiläum 10 Jahre PHOTOSCHULE HORN

Newsletter  Nr. 11

27. Juli          

2005

Fotografie in Eisenach

Newsletter  Nr. 10

17. Mai         

2005

Triumph der Fotografie

Newsletter  Nr. 09

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2005

Historische Fotografie

Die Deutsche Bibliothek - Nationale ISSN-Zentrum für Deutschland   - ISSN der Publikation:  1862-7293

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© Copyright - Photoschule Horn - 20. Juni 2009

 

 

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