Ausgabe Nr. 24 des Online-Magazin für Fotografie 

aktuelle Artikel zur Fotografie - Ausstellungen und Fotokurse - Fotografie im Fernsehen - Archiv

  

Reportagefotografie-

Ausstellung

World Press Photo  2009

 

Goethe Galerie
Goethestrasse 3 b, Jena /
Thüringen

5. Januar bis 24. Januar 2010

 

Promenaden Hauptbahnhof
Willy-Brandt-Platz 7, Leipzig / Sachsen
5. Januar bis 24. Januar 2010

   Fotografie: Anthony Suau
  
Die jährliche World Press Photo Ausstellung ist wohl eines der bekanntesten Ereignisse des fotografischen Jahres. Für Fotografen stellt es die höchste Auszeichnung dar, wenn das eigene Bild von World Press Photo zum Pressefoto des Jahres gewählt wird. Jedes Jahr gehen die Bilder der Wettbewerb-Gewinner auf eine Ausstellungsreise rund um die Welt. Die Ausstellung wird im April in Amsterdam im Rahmen der Preisverleihung offiziell eröffnet und ist dann bis zum März des folgenden Jahres in rund 100 Städten auf der ganzen Welt zu sehen.

Die Ausstellung ist ein Spiegel photojournalistischer Kreativität und eine Plattform für Entwicklungen auf dem Gebiet der professionellen Fotografie. Sie zieht ein großes Publikum an und ist aufgrund ihrer thematischen Vielseitigkeit ein Zeugnis der Ereignisse, die das vorangegangene Jahr bewegt haben.

Die internationale Jury des 52. World Press Photo Wettbewerbs hat ein Schwarz-Weiß-Foto des amerikanischen Fotografen Anthony Suau als das Pressefoto des Jahres 2008 ausgewählt. Es zeigt einen bewaffneten Officer, welcher sich nach einer Räumung durch ein Haus in Cleveland, Ohio, bewegt.
     

 

             
         
                 
  Fotografie: Chen Qinggang, China, Hangzhou Daily
Erster Preis in der Kategorie Spot News Singles
  Fotografie: Jérôme Bonnet, Frankreich, Corbis-Outline für Le Monde 2
Zweiter Preis in der Kategorie Portraits Singles
  Fotografie: Anthony Suau, USA, Foto für „Time“
World Press Photo des Jahres 2008
  Fotografie:  Giulio Di Sturico, Italien, Agenzia Grazia Neri
Erster Preis in der Kategorie Arts and Entertainment Singles
 
                 
  Rettungstruppen tragen einen Überlebenden über den Bauschutt eingestürzter Gebäude in Beichuan City, zwei Tage nachdem das Erdbeben vom 12. Mai Teile von Zentralchina verwüstet hat. Offiziellen Meldungen zufolge wurde die Altstadt von Beichuan City zu 80% zerstört.
 
  Dennis Hopper (72), Schauspieler, Filmregisseur, Maler und Fotograf, besuchte Paris im Oktober ’08 während die französische Cinemathek eine Retrospektive seines Werks zeigte. Die Retrospektive beinhaltete nicht nur seine Filme, ausgestellt wurden auch seine Bilder und Fotografien. Während seines Besuchs wurde Hopper die Ehre einer Auszeichnung als „Commandeur des Arts et Lettres“ zuteil.

 
  Infolge einer Pfändung und Zwangsräumung betritt der Kriminalbeamte Robert Kole vom Cuyahoga County Sheriff’s Office am 26. März ein Haus in Cleveland, Ohio.
Er muss überprüfen und sicherstellen, dass die Besitzer das Haus verlassen haben und dass keine eventuellen Waffen zurückgelassen worden sind. Polizeibeamte gehen sicherheitshalber mit vorgehaltener Waffe rein, da in vielen Häusern vandaliert wird oder die Räume von Besetzern oder Drogenabhängigen okkupiert werden. Zwangsvollstreckungen wegen Schulden und Sachpfändungen sind frühe Anzeichen der wachsenden US-Wirtschaftskrise gewesen.
 
  Während der Show des Neu Delhier Designers Gauri & Nainika auf der India Fashion Week in Delhi im Oktober eilt ein Model hinter die Bühne.
 
 


Die Preisrichterin Mary Anne Golon sagt hierzu: "Die Stärke des Bildes liegt in seinen Gegensätzen. Es ist zweideutig: Es sieht aus wie eine klassische Fotografie eines bewaffneten Konflikts, doch es handelt sich einfach nur um eine Räumung, nachdem das Grundstück an die Gläubiger gefallen ist. Heute kommt der Krieg im klassischen Sinne in die Häuser normaler Menschen, weil sie ihre Hypothek nicht zahlen können."
Und Juror Ayperi Ecer fügt hinzu: "Hier haben wir etwas, das visuell zugleich klar und komplex ist... 2008 ist das Jahr, in dem ein dominantes Wirtschaftssystem sein Ende findet. Wir brauchen eine neue Bildersprache, wir müssen lernen unser Leben zu visualisieren."

©  Text: World Press Photo - Übersetzung: Steffi von dem Fange

 

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Hyperlinks zu aktuellen Artikeln zur Fotografie im Internet

  Oberpfalznetz 30.12.2009   An der Wiege der Fotografie
  FAZ.NET 26.12.2009   Barbara Klemm wird 70: Bewahren Sie Ruhe
  FAZ.NET 25.12.2009  
  Der Tagesspiegel 31.10.2009   Im Bilde
  Kurier 31.10.2009   Was Künstler tun können, um begehrt zu sein
  BR Online 31.10.2009   Herlinde Koelbl wird 70 Die Seelen-Fotografin
  Naumburger Tageblatt 29.10.2009   «Hoffnungslosigkeit? Nicht die Spur!»
  docma 30.09.2009   Kostenlose Fachbroschüren zur Fotografie
  Thurgauer Zeitung 29.09.2009   Die gepiercte Brust der Freiheit
  Kleine Zeitung 29.09.2009   Kampf gegen Magersucht: Warnhinweis bei Modelbildern
  koeln.de 15.09.2009   Kölner Portal startet Web-TV zum Thema Fotografie
  n-tv.de 12.09.2009    "Photographie humaniste" : Willy Ronis ist tot
  STERN     Das Fotografieportal des Nachrichtenmagazin Stern
  GEO     Das Fotografieportal des Magazins GEO
  Spiegel     Bildbearbeitung
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Fotokurs Bildgestaltung und Stillleben

 

Es entstehenden interessante Bildkompositionen, die den Betrachter mit Schönheit, Ruhe  und Entspannung fesseln. Der Fotokurs zum Wohlfühlen und Erholen. Eine schönes Landhaus gibt  uns die Inspiration, Gemütlichkeit und Gastlichkeit für diese Reise in das Bild.

 

Information:  Fotokurs Bildgestaltung

Termin: 12. - 14. Februar 2010, Anmeldung: Reise Möller

 

 

 

 

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Fotografieausstellung

Die andere Leipziger Schule

Fotografie in der DDR


Lehrer und Schüler

der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig

 

 

06. Dez  2009 – 31. Januar  2010 in der

Kunsthalle Erfurt  in  Thüringen

Fotografie:  Gundula Schulze Eldowy,

Lothar. Berlin 1982.

Aus der Serie: Berlin in einer Hundenacht 1977-´90 

  

  

Fotografie: Florian Merkel, Porträt mit Windrad, 1988

 

Fotografie: Erasmus Schröter, Ein Lama soll in den Ballsaal geführt werden, Leipzig 1981 

 

Fotografie:

Gerhard Gäbler

Leipzig 1987

Die Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) in Leipzig war die einzige Ausbildungsstätte in der DDR, welche akademisch-künstlerische Abschlüsse als Diplomfotograf bzw. Diplomfotografiker ermöglichte. Bereits ab 1893 gab es hier einen Ausbildungszweig für Fotografie. Zwar war der Begriff „Leipziger Schule“ auf das Wirken von Wolfgang Mattheuer, Werner Tübke und Bernhard Heisig an der HGB gemünzt, doch entwickelte sich, ausgehend von den sozialdokumentarischen Traditionen des 19. und 20. Jahrhunderts, insbesondere der amerikanische Life-Fotografie der 1930er Jahre, und fokussiert auf das fotografische Bild der Arbeiter, der Arbeitswelten und des Alltags, auch im Bereich Fotografie unter dem Einfluss dort lehrender Künstler wie Arno Fischer, Evelyn Richter, Wolfgang G. Schröter und Helfried Strauß eine eigene „Schule“, ohne dass für sie – mangels konkurrierender fotografischer „Schulen“ – eine solche Bezeichnung wirklich in Gebrauch kam.

  In den 1980er Jahren wuchs dort mit Persönlichkeiten wie Gundula Schulze, Erasmus Schröter, Maria Sewcz oder Jens Rötzsch eine Fotografengeneration heran, die beim Blick auf die Verhältnisse in der DDR zugleich auch forciert subjektive Formsprachen entwickelte. Sowohl die ältere als auch die jüngere Generation in Leipzig schuf Bilder vom Land und von den Menschen, die das Prinzip der Augenzeugenschaft ernst nahmen, aber gerade dadurch mit der inszenierten und geschönten Bildwelt der sozialistischen Propaganda, dem parteipolitisch favorisierten „Sozialistischen Realismus“, in Konflikt gerieten. Diesen besonderen fotografischen Haltungen und ihren genauen, häufig melancholischen, dann wieder veristischen Perspektiven auf die Wirklichkeit der DDR wendet sich die Ausstellung zu.


Ausstellende KünstlerInnen:
Tina Bara, Klaus Elle, Margit Emmrich, Arno Fischer, Gerhard Gäbler, Matthias Hoch, Thomas Kläber, Ute Mahler, Werner Mahler, Florian Merkel, Peter Oehlmann, Evelyn Richter, Jens Rötzsch, Rudolf Schäfer, Erasmus Schröter, Wolfgang G. Schröter, Gundula Schulze Eldowy, Maria Sewcz, Thomas Steinert, Helfried Strauß, Michael Scheffer, Gerhard Weber

Anlässlich der Ausstellung erscheint ein Katalog.

Eröffnung: Sonntag, 6. Dezember, 11 Uhr, Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 11 – 18 Uhr,   Donnerstag 11 – 22 Uhr

© Kunsthalle Erfurt im Haus zum Roten Ochsen, Fischmarkt 7- 99084 Erfurt in  Thüringen

 

   

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Fotoworkshop

Makrofotografie

 

Die Frühblüher im

Nationalpark Hainich

Fotoworkshop Frühblüher im Nationalpark Hainich
  

 

Der Fotokurs Makrofotografie der Frühblüher im Nationalpark Hainich führt ein in die Kameratechnik, Kamerabedienung und Gestaltung von dokumentarischen und ästhetischen Makrofotografien unter den umständen der realen Natur.  Der Nationalpark Hainich der "Urwald in der Mitte Deutschlands" ist botanisch sehr vielfältig und somit sehr gut für einen Spezialkurs zur Makrofotografie geeignet.

Mehr Informationen: Fotokurs  Makrofotografie im Nationalpark Hainich , Termin: 11. April 2010

Anmeldung unter: Reise Möller

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Fotoausstellung

Glanzlichter 2009

Preisgekrönte Naturfotografien

aus aller Welt

 

Museum der Natur

in Gotha / Thüringen

17. Januar bis 14. März 2010

Fotografie: Christoffers Folkert, Fischen verboten
  

  

Zum 11. Mal hat das „projekt natur fotografie“ den internationalen Naturfoto-Wettbewerb „Glanzlichter 2008“ ausgeschrieben.

In Zusammenarbeit mit dem „projekt natur & fotografie“ in Fürstenfeldbruck präsentiert das Museum der Natur „Glanzlichter“ des Jahre

s 2009 aus dem renommierten internationalen Wettbewerb der Natur-Fotografie. Aus den verschiedenen Kategorien wie „Schönheit der Pflanzen“, „Geflügelte Künstler“, „Majestätische Wildnis“ oder „Humorvolle Blicke auf die Natur“ wird eine hochrangige Auswahl faszinierender Landschaftsstudien und Tierporträts vorgestellt. Die „Glanzlichter“ bieten intime, witzige und überraschende Blicke auf die Tier- und Pflanzenwelt der Erde.

Auch in diesem Jahr hat der DVF den Glanzlichter- Naturfoto-Wettbewerb wieder mit dem Patronat des Deutschen Verbandes für Fotografie ausgezeichnet. Neben dem Naturfotografen des Jahres und dem Nachwuchs-Naturfotografen des Jahres vergeben die Glanzlichter in diesem Jahr den Fritz Pölking-Award.

Dieser Preis wird in Erinnerung an den großen deutschen Naturfotografen verliehen, der über Jahrzehnte der Naturfotografie mit seinen Ideen, Beiträgen und Fotos entscheidende Impulse gegeben hat.

 
Fotografie: Marjan Artnak, Fliegenpilze
                                                 
Glanzlichter Projekt Natur & Fotografie
 
Naturkundemuseum Gotha

 

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Fotoworkshop

Digitale  Schwarzweißfotografie

  

Schwarzweißfotografien sind Blickfänger. Sie wirken sehr interessant und ästhetisch. Im Fotoworkshop Digitale Schwarzweißfotografie  werden mit jedem Kursteilnehmer praxisorientiert die Gestaltung und die klassische Fototechnik direkt an schönen Fotomotiven trainiert. Die gemeinsame digitale Bildbearbeitung und der professionelle Druck der Fotografien auf Sonderpapiere, wie  z.B. Aquarell- und Leinenmaterial, geben dem Bild in der Präsentation eine perfekte Wirkung. 

 

 

Information: Fotoworkshop Schwarzweißfotografie,

Termin: 17. - 18. April, Anmeldung Reise Möller

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Fotoausstellung

Elements of Design

 

 

 

 

Dorint Hotel Weimar

in  Thüringen

bis Januar 2010

 
Die Bauhaus-Universität und das Hotel Dorint Am Goethepark Weimar präsentieren begleitend zum Bauhaus-Jahr 2009 eine gemeinsame Fotoausstellung zu zeitgenössischem Produktdesign.

Die Fotoreihe zeigt Ergebnisse des Workshops „Elements of Design“, der im Sommer 2008 an der Bauhaus-Universität angeboten wurde und setzt sie in Bezug zu den historischen Anfängen des Bauhauses in Weimar. Unter der Leitung von Prof. Leonard R. Bacich (New York) vermittelte der Workshop Grundlagen der Formgestaltung. Die hier zu sehenden Skulpturen sind aus Gips, die mittels Raspel und Sandpapier aus geometrischen Grundkörpern herausgearbeitet worden. Der Workshop beruht auf einem Lehrkonzept des Pratt Instituts, welches dort einen Teil der Grundlehre für die Design- und Kunststudenten bildet. Die Teilnehmer unternahmen auch eine Exkursion nach Dornburg in die alte Keramikwerkstatt des Bauhauses, die den Bauhäuslern 1920 unter der künstlerischen Leitung von Gerhard Marcks als Ausbildungsstätte diente. Als einzige Werkstatt des Staatlichen Bauhauses befand sich die Keramische Werkstatt außerhalb Weimars. Für die Bauhaus-Ausstellung des Jahres 1923 wurden hier von den Gesellen Otto Lindig und Theodor Bogler Prototypen für eine Serie von Vorratsgefäßen entwickelt, die für die Küche des Bauhaus-Musterhauses ‚Haus am Horn’ vorgesehen waren. Als das Staatliche Bauhaus Weimar 1925 nach Dessau zog, endete auch die Zusammenarbeit mit der Keramikwerkstatt Dornburg.

Das Thema Design spielt heute u.a. auch in den meisten Bereichen der Hotellerie und Gastronomie eine große Rolle, insbesondere aber auch bei der Tafelkultur, womit sich der Kreis vom Übungswerkstoff bis zum Porzellan schließt. Laura Straßer, selbst Absolventin des Weimarer Produktdesign-Studiums, hat den Workshop ‚Elements of Design’ begleitet und die Fotografien der Ergebnisse für die Ausstellungspräsentation im Dorint-Hotel gestaltet.

© Bauhaus-Universität  Ort der Ausstellung: Beethovenplatz 1, 99423 Weimar

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Die Fotoreise Provence

Die Provence, mit ihrem Licht, ihren Düften, ihren Farben und ihrer Ursprünglichkeit! Temperamentvoll und lebensfroh sind die Menschen der Provence. Dem Flair ihres Landes entsprechend haben die Provencalen die Ockerfelsen, die Sonnenblumen- und Lavendelfelder geschaffen, die in der Leuchtkraft des Lichtes besonders brillieren.

Buchung bei Reise-Möller Eisenach , Termin: 04. - 11. Juli 2010 - Information: Fotoreise Provence / Frankreich

 

      
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Online Fotografie Magazin

aus Thüringen

 

Loom

Ein Forum des Herantastens

 Fotografie: Titel des aktuellen Onlinemagazin Loom
  
Die neue Ausgabe des Fotomagazins „Loom“ begibt sich unter dem Titel „Your true color“ auf die Suche nach der wahren Farbe des Gesichtes Wer schaut aus diesem Bild heraus? Wer hat hier Spuren hinterlassen? Was ist dein wahres Gesicht? Die neue Ausgabe von Loom, dem englischsprachigen Fotografie-Magazin der Fakultät Medien der Bauhaus-Universität Weimar widmet sich diesen Fragen – in Bildern, Texten, Illustrationen und Expertenbefragungen.

"Your true color" heißt die Ausgabe, die das Thema Porträtfotografie als Anlass nimmt, das Verhältnis von Person und deren Inszenierung auch jenseits des Bildes zu beleuchten. Am 10. Juli erscheint das Magazin sowohl als limitierte Printausgabe als auch als PDF-Magazin zum freien Download. Dabei reicht die Bandbreite der veröffentlichten Fotos von Schnappschüssen bis zu Markenbildern.

Fotografie: Loom, Das Online-Magazin ist jetzt auch als Druck in Buchform erhältlich

  

Loom versteht sich als Werkschau der Fotografie-Studenten der Fakultät Medien der Bauhaus-Universität Weimar. Das aktuelle Heft zeigt unter anderem die Ergebnisse des Kurses “Dear Stranger I & II“ von Alexander Lembke, der gleichzeitig auch Loom herausgibt. “Fotografie an der Fakultät Medien heißt ständiges Experimentieren mit dem Gegenstand der Anschauung", führt Lembke aus. “Daher kann es zuweilen auch ein wenig dauern, bis wir die nächste Ausgabe druckreif haben, denn schließlich verstehen wir Loom nicht als kommerziellen Marktplatz der Bilder, sondern als ein Forum des Ausprobierens, Lernens und Herantastens. Die sechste, aktuelle Ausgabe hat uns darin bestätigt. Um eine Fotografie-Metapher abzuwandeln:
Die Belichtungszeit war lang eingestellt, dafür ist die Tiefenschärfe schön rausgekommen." Zweimal jährlich erscheint eine neue Ausgabe von Loom. Neben Alexander Lembke werden die Hefte mit Hilfe von Franziska Walther und freien Autoren
gefertigt, die Spaß daran haben, sich ausgefallenen Themen zu widmen. Loom ist auf der offiziellen Internetseite erhältlich unter
www.loommag.net.

© Bauhaus-Universität Weimar, Fakultät Medien  - Projekt: www.loom-mag.net

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Fotoworkshop

Pflanzen- und Makrofotografie

im Botanischen Garten in Jena

 

Der Fotokurs in die Ästhetik

der Pflanze in der

Carl-Zeiss-Stadt Jena

fotokurs makrofotografie thüringen natur
 

Die Kunstwerke der Natur werden durch Vergrößerung zu "Palästen" aus Farben, Linien und Flächen. Blüten groß abzubilden ist sehr fotogen und ästhetisch. Der Fotoworkshop trainiert mit Ihnen praxisorientiert Technik und Gestaltung der Makrofotografie.

Mehr Information: Fotokurs  Pflanzen- und Makrofotografie Termin: 24. - 25. April 2010

Anmeldung unter  Reise Möller

  

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Verleihung Fotopreis

im Genre Fotokunst


„Das Blaue vom Himmel“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9. Geraer Aenne-Biermann-Preis

für Florian Fischer aus Berlin

 

Museum für Angewandte Kunst

der Otto-Dix-Stadt Gera

in Thüringen

 

   Fotografie: Florian Fischer
  

   Fotografie: Florian Fischer
 

  Fotografie: Florian Fischer
 
Der 9. Geraer Aenne-Biermann-Preis für deutsche Gegenwartsfotografie geht an Florian Fischer aus Berlin. Der 1981 geborene Fotograf erhält die mit 2.000 Euro dotierte Auszeichnung für seine Arbeit „Das Blaue vom Himmel“. Darin beschäftigt er sich mit den 60 Kilometer südlich Berlins gelegenen Tropical Islands, einer hybriden Symbiose aus Themenpark und Erlebnisbad. Dabei reflektiert er die Ambivalenz von natürlicher Realität und architektonischer Künstlichkeit und untersucht menschliche Verhaltensmuster in solch einer nicht alltäglichen Umgebung.

Den zweiten Preis (1.500 Euro) vergab die Jury an den 1976 geborenen Bad Dübener Fotografen Jan Stradtmann für seine Serie „Garden of Eden“. Mit feinem Gespür erkundet der Autor einen kleinen Park in einem Londoner Finanzdistrikt, der zur täglichen Zufluchtsstätte gestresster Finanzmakler und Banker wird. Die besondere Bedeutung der Arbeit zeigt sich in der sichtbaren Gleichzeitigkeit des natürlichen, Trost versprechenden Refugiums und des mächtigen Zentrums undurchsichtiger fragwürdiger Finanzgeschäfte - auch und gerade in den Zeiten einer globalen Finanz- und Wirtschaftskrise.

Der dritte Preis (1.000 Euro) wurde Birthe Piontek aus Erftstadt für ihre Fotoserie „The Idea of North“ zugesprochen. Die 33-jährige Autorin widmet sich der Faszination des Lebens in der einsamen Schönheit des kanadischen Nordens. Fernab vom hektischen Treiben einer westlichen Großstadt berichtet die Fotografin in ausdrucksstarken Porträts und sensiblen Situationsbeschreibungen von der unverstellten Ursprünglichkeit und Klarheit der Menschen und der Landschaft der Region.

Folgenden zwölf Fotografen sprachen die Fachjuroren Anerkennungen aus: Mark Ansorg, Anja Bohnhof (beide Dortmund), Thorsten Kirchhoff, Eileen Rahn, Simon Slipek (alle Berlin), Clemens Bechmann (Offenbach), Andrea Engelke (Detmold), Samuel Henne (Braunschweig), Peter Irmai, Axel Sündermann (beide Köln), Susann Probst (Koblenz) und Arne Schmitt (Leipzig).

Insgesamt hatten sich um den vom Geraer Museum für Angewandte Kunst ausgeschriebenen 9. Aenne-Biermann-Preis für deutsche Gegenwartsfotografie 206 Einsender mit insgesamt 764 Arbeiten beworben. Aus ihnen wählte die Jury, bestehend aus dem Vorsitzenden Dr. Andreas Krase (Dresden), Dr. Rolf Luhn (Eigenrieden) als Vertreter des Mitveranstalters Art Regio, Mirko Martin (Berlin), Holger Peter Saupe (Gera) und Dr. Christiane Stahl (Köln) die Preisträger und Anerkennungen aus.

Verliehen werden die Preise während der Eröffnung der Ausstellung zum 9. Aenne-Biermann-Preis im März 2010 im Museum für Angewandte Kunst der Otto-Dix-Stadt Gera. Die Schau präsentiert dann nicht nur die Arbeiten der Preisträger, sondern auch die mit Anerkennungen geehrten.

Der seit 1992 biennal ausgelobte Preis erinnert an die ab 1920 in Gera lebende Fotografin Aenne Biermann (1898-1933). Sie gilt als eine der bedeutendsten Vertreterinnen der Neuen Fotografie und als eine der führenden deutschen Lichtbildner der 1920er Jahre.

© Museum für Angewandte Kunst in der Otto-Dix-Stadt Gera

 

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Die Fotoreise Bretagne  

mit Open Air Fotografiefestival

Die Bretagne lebt vom Aufeinandertreffen von Meer und Festland. Die Fotoreise Bretagne findet am westlichsten und charismatischsten Teil des schöne Landstriches Bretagne in Frankreich statt. Das Finistere ist die harmonische Synthese von Meer und Land. Wo immer man sich auch aufhält, das Meer ist nicht weit. Diese privilegierte maritime Situation verleiht dem Finistere sein reinstes ozeanisches Klima. Manche nennen es auch das schönste Ende der Welt.

Information: Fotoreise Bretagne - Frankreich

Termin: 08. - 15. August  2010, Anmeldung: Reise Möller

 

 
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Fotoausstellung

Stillstand und Bewegung

Stillleben und Dokument

Ulrich Kneise

 

 

 

7. November 2009 - 20.00 Uhr

bis 1. Februar 2010

 

 

 

Fotogalerie im Hause Bohl

in Eisenach in  Thüringen

Fotografie: Ulrich Kneise

   
1994 veröffentlichte Ulrich Kneise sein Projekt "Zeitsprung", Bilder aus Eisenach, aufgenommen zwischen 1985 und 1994. Buch und Ausstellung  fanden bundesweit Verbreitung und Anerkennung. Kneise  beschränkte sich darauf den Epochenumbruch des Jahres 1989 im eng  umrissenen heimischen Terrain visuell festzumachen. An einer gesamt-ostdeutschen, allegorisch gerafften Perspektive  ist er nicht interessiert. Er bevorzugt die persönliche Bindung, das eigene Betroffensein. Aber gerade dadurch wird die hart ausleuchtende Tiefenschärfe beträchtlich. Dem  bisweilen aufkommenden Schauder bei aller Tristesse in dieser Ab- und  Umbruchslandschaft steht Kneises  humaner  Impetus entgegen... (Helmut Nitzschke,  "Palmbaum") .

Aber die Geschichte geht weiter. Nach dem Zeitsprung  ticken die Uhren anders. Was ist aus all den Menschen geworden, die  um die Wendezeit skeptisch in Kneises Kamera schauen? Stille Porträts mit einem Schuss von Verschlossenheit und Skepsis spiegeln Befindlichkeit und Erwartungen an einer existentiellen Schnittstelle. Aber das Leben ging weiter, auch an anderer Stelle. Der Geschichte kann sich keiner entziehen. Die soviel sagende mehrschichtige und stille, über Jahre gewachsene Fotosequenz von Ulrich Kneise ist deshalb nicht nur ein Bilddokument aus  Wendetagen geblieben. Stetig hat der Fotograf sie fortgeschrieben. In ihrer Unvoreingenommenheit und Stringenz kann sie stellvertretend stehen für viele Städte und Menschen unseres Landes. Die eindrucksvollen Bilder, die Kneise in seiner Eisenach-Sequenz vereinigt hat, belegen überzeugend, dass er in diesem Metier genau den richtigen Ton trifft. Seine Bilder sind Dokumente und Poesie, sind Komposition und Fotokunst, sind Meditationshilfe und Denkbild zugleich...(Prof. Dr. Frank Günter Zehnder)

 Die Ausstellung möchte auch an die friedliche Revolution in Eisenach vor 20 Jahren erinnern. Dazu ist ein Projekt zur Stadtbild-Dokumentation vorgesehen, welches gemeinsam mit dem Eisenacher Stadtarchiv realisiert werden wird.

©  Fotogalerie im Hause Bohl in Eisenach in  Thüringen

  

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Gutscheine für Fotokurse

und Fotoworkshops zum Verschenken

 

Verschenken Sie einen Fotoworkshop, einen Fotokurse oder eine Fotografiereise an Freunde oder Verwandte. Inspiration, Kreativität, Fototechnik und Gestaltung werden in diesen Kursen praxisorientiert vermittelt. 

 

 

 

Mehr Informationen im Internet sehen Sie unter

Service Geschenkgutschein

 

 
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Ausstellung

Fotokunst und Philosophie

ÜBER | NATUR

 

 

 

Christoph Beers

Vernissage: 9. November 2009 um 17 Uhr

Ausstellung bis 8. März 2009

im Amtsgericht Arnstadt

   Fotografie: Christoph Beers, Titel: in_dividuum

  
Christoph Beers fotografische Arbeiten ÜBER I NATUR fokussieren auf philosophische Fragestellungen, die in ihrer Beantwortung klassische Funktionszuweisungen der Fotografie zunehmend auflösen. Denn er befördert neben dem Medium Fotografie zugleich eine autonome Kunstform Fotografie.
Arbeiten, in denen der Wille zur reinen Fotografie deutlich wird, stellt er fotografischen Bildern gegenüber, deren Existenz der Vorstellungskraft des Künstlers, seiner Experimentierlust, eines Drangs zur transformatorischen Umschreibung und zur digitalen Bearbeitung entspringen.

Er huldigt so einem oder dem entscheidenden Augenblick, le moment décisif (Henri Cartier-Bresson), und lässt ihn – über die Natur der reinen Fotografie hinausgehend – zugleich hinter sich, wenn fotografische Konturen verschwimmen (Die Beständigkeit der Veränderung I), das Ungleichzeitige gleichzeitig erscheint (in|dividuum) und schließlich vorgestellte oder experimentell gefundene alternative Bilderwelten (Handworks) entstehen.
 

 

Fotografie: Christoph Beers, Titel: Handworks

 

 

Fotografie: Christoph Beers, Titel: Weiss

Dabei schließt Christoph Beer mit dem Begriffspaar ÜBER I NATUR, die inhaltliche Komponente dargestellter und geschaffener Bildmotive ein. In der Fotografie Lago di Como II ist es die vollkommene Schönheit der Natur, die eine Übernatur eines göttlichen Schöpfers erahnen lässt. Nahezu übernatürlich mutet dann auch das Strahlen an, das sich durch blaugraue Wolken ergießt, im Raum Distanz erzeugt und auf Bildelemente verweist. Die Natur als Bedingung für Übernatürlichkeit bezieht spirituelles und irdisches Menschsein ein. Erst in Anbindung und Abgrenzung an seine Existenz kann ÜBER I NATUR als Übernatur fotografisch kommuniziert werden.

Die Szenerie erinnert an Srinagar, eine großartige Aufnahme im Kashmir von Cartier-Bresson. Auch hier Rückenfiguren vor aufragenden Bergen. Doch es sind andere Lichter und Schatten, andere Elemente, die das Bild strukturieren, und nicht zuletzt wird es von anderen Stimmungswerten getragen. Denn ganz unverwechselbar vermittelt die Fotografie Christoph Beers eine bemerkenswert tiefgründige Leichtigkeit. Sie entspringt der Echtheit seines unmittelbaren Einsseins mit der Natur, seiner Sehnsucht nach Klarheit und Weite, nach Stille und Reduktion.

Die Frauen in Ordenstracht gelten ihm als berichtender Beweis eines der Vollkommenheit zugrunde liegenden Schöpfungsaktes. Und sie gehören zudem jenem einzigen, besonderen Moment an, den der Fotograf als Essenz einer gesehenen und empfundenen Situation für sich herauskristallisierte.
Die Verwendung einer mittleren Brennweite zeitigt Tiefe im Raum, umreißt scharf und erhellt den Landschaftsraum bis zu blaugrauem Dunst hinter gleißendem Sonnenlicht, in dessen Nebeln Bergrücken den Bildraum begrenzen.

Insofern gestaltet Christoph Beer seine Aufnahmen in der Tendenz des fotografischen Visualismus. Zurückhaltend in ihrer Expressivität teilen wenige große Flächen die Komposition, bestimmen geometrische Formen, einfache Symbole sowie Ausschnitte und Farbkorrespondenzen das Bild. Scheinbar Nebensächliches wird Bedeutungsträger wie die entwurzelten Finger einer Hand.
Nahezu beiläufig erinnert Handworks an das Heraustreten des Menschen aus einer Übernatur, Leben spendendes Sonnenlicht, Erkenntnis bringendes Licht und kreative Schöpferkraft im Bild eines (Finger-)Rades. Fotografie bildet hier nicht mehr nur ab, vielmehr ist sie jetzt bildgebende Kunstform. Durch die Nutzung hybrider Systeme eröffnen sich Christoph Beer ungeahnte gestalterische Möglichkeiten. Dabei beunruhigen die bearbeiteten und manipulierten Realitätsfragmente. Die fotografischen Bildfindungen irritieren die Sehgewohnheiten mit Formen, die schaurig und ornamental „genügend Angriffspunkte (bieten), um das Lager der Betrachter zu spalten“ (C. Beer).
Darüber hinaus scheint es, dass zudem und vor allem die Entwurzelung erschreckt. Authentizität scheint verloren. Christoph Beers computergestützte Bildgestaltungen müssen Glaubwürdigkeit anders begründen.

So weisen gerade seine Handarbeiten auf eine Wahrheit hin, die – weg von erzählenden Reihungen, Fotosequenzen und -serien – 7000 Jahre Kultur in einem einzigen Bild zelebriert. ÜBER I NATUR heißt bei Christoph Beer also, außerordentlich sinnfällig scheinbar Unmögliches zu erfassen, Ideen fotografisch unvoreingenommen zu gestalten und frei ÜBER I NATUR zu gehen.
Wenn das Ornamentale in der Handarbeit von Christoph Beer die natürlichen Linien von Haut, Adern und Sehnen vergessen macht, durch neue Formen ersetzt, dann muss die Identität des Fotografen das Bedürfnis nach Glaubwürdigkeit stillen.
Zwangsläufig führt das frontal-profiliert zum in-dividuum selbst, zurück zur Natur, die in konstruierten Teilen zusammengefasst, Ausschnitte ihrer Selbst reflektiert.

Christoph Beers ÜBER I NATUR zeigt in beeindruckender Weise den Weg des Fotografen auf der Suche nach einem ihm angemessenen, authentischen Ausdruck. Mutig beschritten, lotet er mit erstaunlich glaubwürdiger Stringenz die Möglichkeiten des Mediums Fotografie und zugleich der aus ihr erwachsenen apparativen autonomen Kunstform für sich aus.

 
Ute Reinhöfer

© Christoph Beers (Fotografie) und Ute Reinhöfer (Laudatio)

Amtsgericht Arnstadt, Längwitzer Straße 26, 99310 Arnstadt

Ausstellungseröffnung: 9. November 2009 um 17 Uhr

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Fotoworkshop

 

Historische Automobile und Oldtimer

 

Historische Automobile strahlen Eleganz, Stolz und Erfindergeist in technischer Perfektion und in souveräner Gestaltung aus. Jedes Detail wie der Motor, die Scheinwerfer und die Räder ist ein Meisterwerk der Technik und Gestaltung.

Wartburgstadt Eisenach am  10.September 2010 

Anmeldung: Reise Möller,

mehr Informationen Fotoworkshop historische Automobile und Oldtimer 

 

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Fotoausstellung und Symposium

1979 – 2009
Akt-Pleinair Höfgen
30 Jahre danach – Retrospektive
Eva Mahn, Roger Rössing

Günter Rössler, Volkhard Wilhelm

 

 

 

 

bis 29. November 2009 in der

Denkmalschmiede Höfgen,bei Grimma  in Sachsen

   Fotografie: Roger Rössing
  
Höfgener Aktpleinair 1979 – Retrospektive, Symposium, Party 
 
 

Fotografie: Günter Rössler

 

Fotografie: Volkhard Wilhelm

Mit ihrer neusten Ausstellung erinnert die Denkmalschmiede Höfgen an das 1. Aktpleinair in der DDR vor 30 Jahren, dass von dem Fotografen Günter Rössler im Oktober 1979 in Höfgen initiiert und von der Zeitschrift „Das Magazin“ dokumentiert wurde. Gezeigt werden Arbeiten der damaligen Pleinairteilnehmer Eva Mahn, Roger Rössing, Günter Rössler und Volkhard Wilhelm.

„Akt & Jazz“ heißt es Abend, 20 Uhr. Bei einem Symposium unter dem Titel »Körperbilder zwischen Schönheit/Verletzlichkeit und Zerstörung/Gewalt« diskutieren renommierte Kunstwissenschaftler und Fotografen das Thema Aktfotografie unter damaligen und heutigen Bedingungen. Zu den Referenten und Gästen zählen u.a. Prof. Klaus Honnef (Publizist, Kurator, Professor für Theorie der Fotografie, Bonn), Dr. Eva Mahn (Fotografin, Kunstwissenschaftlerin, Burg Giebichenstein, Hochschule für Kunst und Design Halle), der Leipziger Fotograf Günter Rössler, Manfred Gebhardt (Chefredakteur des Magazins von 1979 bis 1991) und Brigitte Sellin, die damalige Bildredakteurin des
Magazins.
Mit beschwingten Jazzimprovisationen und kulinarischen Erfrischungen wird anschließend das Höfgener Pleinair-Jubiläum gebührend gefeiert. Auf der Bühne werden erwartet Phillip Scholz (Schlagzeug), Lucas Raabe (Klavier), Benjamin Hohlfeld (Baß) und Konrad Schreiter (Trompete).
Das Ausstellungsprojekt wird gefördert durch den Kulturraum Leipziger Raum und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.


© Denkmalschmiede Höfgen, Teichstraße 12, 04668 Grimma-Kaditzsch bei Grimma in Landkreis Leipzig in Sachsen.


Di bis Fr 10–17 Uhr, Sonntage und Feiertage 11–17 Uhr, Eintritt: 2,00  /Kinder 1,– , Am Wochenende Eintritt frei.

 

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Fotoworkshop

Ästhetische Aktfotografie

 

Eine fotografische Praxiswerkstatt von der Körperskulptur zum ästhetischen Akt in der Wartburgstadt Eisenach / Thüringen

Ziel ist es, fotografische Bilder anzufertigen, die in ihrer ästhetisch-künstlerischen Qualität aus der alltäglichen Beliebigkeit der Bilder- und Werbeflut im Bereich Akt ästhetisch herausragen und von Bestand sind. Die Fotografien werden an Orten mit symbolischen Hintergrundmotiven und mit ausgesuchten Modellen  inszeniert. 

mehr Information: Fotokurs Aktfotografie

Termin: 28. - 29. August 2010

Anmeldung unter: Reise Möller in Eisenach

  

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Buchvorstellung

Schön nackt.

Aktfotografie in der DDR
 

Gibt es eine typische Aktfotografie der DDR? Dieser Band versammelt rund 150 Aktbilder von 18 namhaften Fotografen aus drei Jahrzehnten. Von den originellen und unbefangenen Aufnahmen Roger Rössings über die so anmutigen wie schlichten Bilder des Altmeisters Günter Rössler bis hin zu den sinnlich-heiteren Fotografien Walter Streits.

Auf den ersten Blick verblüfft die klare künstlerische Aussage aller Arbeiten: Weibliche Schönheit ist immer gepaart mit einem hohen Maß an natürlichem Charme, Selbstbewusstsein und Souveränität.

Das Buch, mit einem Geleitwort des Malers Willi Sitte und einem Schlusswort der Journalistin Jutta Resch-Treuwerth versehen, ist der erste Sammelband, der in der Retrospektive Aktfotografie in der DDR zeigt.

 »Die Aktbilder berichten davon, wo wir schon einmal waren, wo wir heute sind und wohin wir müssen.« Willi Sitte

 

Schön nackt. Aktfotografie in der DDR, 192 S., geb. mit Schutzumschlag, mit 150 Fotos in Duoton, 19.90 Euro, ISBN - 978-3-360-01957-8, Verlag Das Neue Berlin

Der Bildband "Schön nackt. Aktfotografie in der DDR" im Bibliotheksverbundkatalog.

 

 

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Fotoausstellung

"TechStruct - Germany"

by Hitch


Technische Strukturen

im Blick des Photokünstlers Hitch


Industrie- und Filmmuseum Wolfen

in Sachsen-Anhalt
vom 14. November 2009

bis 03. Januar 2010

Fotografie: Siemens by Hitch 062 Laufschaufelnuten 2006 RGB 10x1
   
Seit 1990 liegt ein Hauptaugenmerk der künstlerisch photographischen Arbeit des in Berlin lebenden Hitch auf der Herausarbeitung von Strukturen, welche den Menschen täglich in seiner Umwelt umgeben. In unterschiedlichen Serien hat er diese, auch aus für den Betrachter ungewohnten Perspektiven, dargestellt.

Sein seit 2002 andauerndes Langzeit-Projekt "TechStruct - Germany" beinhaltet eine  künstlerische Bestandsaufnahme der industriellen Produktionsverfahren in Deutschland nach der Jahrtausendwende. Sein Weg führt ihn in zahlreiche deutsche Industrieunternehmen. Die von ihm ausgewählten Firmen decken ein breites Spektrum der Produktion ab: Kfz-/Maschinen-/Anlagenbau, Stahlerzeugung, Textil, Chemie, Nahrungsmittel und Bergbau/Energieerzeugung. Neben Großunternehmen interessieren Hitch auch kleinere Betriebe, die mit ihren Produkten in Nischenmärkten weltweit vertreten sind. Alle Firmen fertigen Erzeugnisse die unter dem Herkunftssiegel "Made in Germany" aufgrund ihrer guten Qualität weltweit von den Käufern trotz höherer Preise sehr geschätzt werden.

Fotografie:  Aitec by Hitch 49 2009

Für seine Ausstellung im Industrie- und Filmmuseum Wolfen ergänzte Hitch die bereits vorhandenen Momentaufnahmen deutscher Industrieunternehmen durch Produktionsdetails der Firmen Bayer Bitterfeld GmbH und Q.Cells.

Die in den Firmen entstandenen analogen Photographien zeigen Ansichten von Maschinen und Materialien aus den unterschiedlichen Fertigungsprozessen in ungewöhnlichen Teilansichten. Diese teilweise sehr minimalistisch-abstrakt anmutenden Oberflächenansichten fordern mit ihrer bestechenden Schönheit die Auseinandersetzungsbereitschaft des Betrachters heraus. Dieser wird zur Ergründung der dem Bild zugrunde liegenden Objekte angeregt. Nicht immer wird deren Entschlüsselung gelingen...

 

Fotografie: Drahtweberei Raguhn by Hitch 11 2009

  

Die überwiegend monochrome Farbigkeit der Photographien entsteht allein aufgrund der in den Fabrikationshallen vorhandenen Beleuchtungsverhältnisse. Hitch verzichtet bewusst auf Blitzlicht und auf eine nachträgliche Veränderung der Bilder am Computer oder im Labor. Die Photo-Abzüge erfolgen direkt vom Kleinbild-Dia, welches von ihm mit einer rein mechanischen Leicaflex SL2-Kamera (Baujahr 1972) belichtet wurde.

Neben den im Passepartout gerahmten Photoabzügen befinden sich in der Ausstellung dreidimensionale Objekte und Installationen. Diese werden in den dokumentierten Unternehmen nach Hitch`s Vorgaben vielfach auch durch deren Auszubildenden gefertigt. Website von Hitch

© Öffnungszeiten der Ausstellung im Industrie- und Filmmuseum Wolfen, Dienstag bis Sonntag: 10 bis 16 Uhr
  

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Fotoworkshop Faszination der technischen Denkmäler

und  historischer  Industriekultur  in  Thüringen

Die Technischen Denkmäler historischer Industriekultur sind die Fotomotive dieses speziellen  Fotoworkshops in Thüringen.  Die schönsten historischen Maschinen Thüringens können in diesem Fotoworkshop gemeinsam in der Gruppe fotografisch entdeckt werden. Der Fotografiedozent Dieter Horn trainiert mit Ihnen zusammen reizvolle Gestaltungsvarianten, welche die Schönheit und den Mythos dieser Ikonen der Industriellen Revolution visuell zur Geltung bringen.

Termin: 11. - 12. September 2010, Mehr Information unter: Fotokurs Technische Denkmäler in Thüringen,

Anmeldung unter: Reise Möller in Eisenach

 

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Fotoausstellung - Übergänge. Das Dresden Projekt

Fotografien von Fredrik Marsh - 18. September 2009 bis 24.Januar 2010 - Technische Sammlungen Dresden

Die Fotografien von Fredrik Marsh reflektieren die „Übergänge“, die Veränderungen im städtebaulichen Ambiente Dresdens als Folge der gesellschaftlichen Umbrüche nach 1989.  

 

Fotografien: Fredrik Marsh

Beginnend während eines Studienaufenthaltes im Jahre 2002 und während mehrerer weiterer Besuche entwickelte der aus Columbus (USA) stammende Fotograf Fredrik Marsh (Jg. 1957) ein spezielles Interesse an den Überlieferungen der jüngeren ostdeutschen Geschichte sowie an den Veränderungen durch den Wiederaufbau und die Erneuerung Dresdens. Seine Vorgehensweise ähnelte der eines Archäologen: Besonders verlassene Wohn- und Industriegebäude in den Randzonen der Stadt übten auf ihn eine fast magische Anziehung aus. Fredrik Marsh konzentriert sich in seinen Panoramafotografien, seinen großformatigen Außen- und Innenbildern von Gebäuden auf Spuren gelebten Lebens, auf die Überlagerung historischer Schichten. Jenseits touristischer Klischees handelt seine Arbeit vom Vergehen der Zeit und der Vergänglichkeit.

Der mit der renommierten John Simon Guggenheim Memorial Foundation Fellowship 2008/2009 ausgezeichnete Fotograf würdigt mit seiner Arbeit die Stadt als Schauplatz historischer Ereignisse und erweist der großen Vergangenheit der Stadt seine Reverenz.

 
„Die Übergänge sowohl im rein Gegenständlichen wie in der kollektiven Psyche der Einwohner der Stadt haben mich tief bewegt. Deshalb ist es mein Anliegen, eine visuelle Dokumentation dieser historischen Periode zu überliefern, bevor ihre Spuren – und das dazugehörige kulturelle Gedächtnis – für immer verblassen.“ Fredrik Marsh 2009

Die Ausstellung wird 50 großformatige Fotografien zeigen. Mit Förderung durch die Stiftung Kunst & Kultur der Ostsächsischen Sparkasse Dresden erscheint ein Buch im Umfang von 104 Seiten. Öffentliche Führungen: freitags, 6.11.2009, 4.12.2009, 22.1.2010, jeweils 15 Uhr

© Technische Sammlungen Dresden in Sachsen.


 

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Fotoreise Toskana und Florenz

 

 

Die Fotoreise Toskana führt Sie zu den schönsten und spannendsten Motiven der berühmten Weinregion. Direkt am romantischen Fotomotiv Toskana werden Sie in die Geheimnisse der Fotografie, der digitalen Kameratechnik und der Bildgestaltung eingeweiht. Die Bildkomposition wird gemeinsam trainiert und im Fotoreisebus mit Bildverarbeitungsprogrammen ausgewertet.
Bei einer gemeinsamen Auswertung in Deutschland wird Ihnen der Umgang mit großformatiger Drucktechnik erläutert, um eigene große Drucke der Fotografien zu realisieren.

 

Information: Fotoreise Toskana

Termin: 26. Sept.  - 3. Okt.2010

Anmeldung: Reise Möller

 

 
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Fotografieausstellung

Beate Gütschow place(ments)

 

 

 


Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

in der Kunsthalle im Lipsiusbau, Brühlsche Terrasse

in Sachsen


bis 17. Januar 2010

Fotografie: Beate Gütschow, S#14, 2005, Lightjet print, 180*267 cm

 Courtesy: Sonnabend Gallery, New York, Produzentengalerie Hamburg,

Barbara Gross Galerie Munich, Collection Louise und Eric Frank, Copyright: VG Bild-Kunst

    

Fotografie: Beate Gütschow, Light Box, 2009

 Courtesy: Sonnabend Gallery, New York, Produzentengalerie Hamburg,

Barbara Gross Galerie Munich, Copyright: VG Bild-Kunst

 

Fotografie: Beate Gütschow,  2001, C-Print

 Courtesy: Collection Louise und Eric Frank Collection, Sonnabend Gallery, New York,

Produzentengalerie Hamburg,

Barbara Gross Galerie Munich, , Copyright: VG Bild-Kunst

Unter dem Titel „place(ments)“ präsentieren die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in der Kunsthalle im Lipsiusbau vom 11. Oktober 2009 bis zum 17. Januar 2010 eine umfangreiche Ausstellung von Beate Gütschow. Zu sehen sind Landschaftsfotos, mit denen die Künstlerin international bekannt wurde und neue Arbeiten aus ihrer Serie von Stadtlandschaften. Erstmals zeigt sie in der Ausstellung in Dresden auch Fotografien ihrer neuesten Serie I (Innenräume).

Beate Gütschows Fotografien erscheinen auf den ersten Blick als naturgetreue Wiedergabe einer existierenden Wirklichkeit. Die dargestellten Motive sind jedoch am Computer zusammengesetzt. Sie bestehen aus bis zu 100 Einzelteilen, die sie an unterschiedlichen Orten fotografiert und zur Weiterverwendung in einem Bildarchiv gesammelt hat. Jedes Einzelteil verweist auf die Realität, als Ganzes sind die Bilder jedoch eine vollkommene Fiktion.

Für ihre erste Serie wählt Beate Gütschow Landschaftsgemälde des 17. und 18. Jahrhunderts als Bezugspunkt. Maler wie Nicolas Poussin oder Claude Lorrain entwarfen im Atelier Bilder einer idealen Landschaft, die es so in Wirklichkeit nie gab. Beate Gütschow orientiert sich am Kompositionsprinzip dieser Gemälde und setzt sie aus Versatzstücken zeitgenössischer Wirklichkeit neu zusammen. Ihre Fotografien verführen uns mit idyllische Landschaften, irritieren jedoch als digitale Mon-tage und fotografische Wiedergabe einer idealisierten Darstellung von Natur.

Beate Gütschows Stadtlandschaften beruhen auf Aufnahmen modernistischer und zeitgenössischer Architektur. Ihr Schwerpunkt liegt auf Bauten der 60er und 70er Jahre, mit denen sich einst gesellschaftliche Visionen verbanden. Übrig geblieben sind die Gebäude als leere Hüllen, die Beate Gütschow in ihre Einzelteile zerlegt. Aus den Fragmenten baut sie neue Stadtansichten, die Anzeichen des Verfalls und Spuren der Zerstörung zeigen. Sie entwirft das Szenario einer gescheiterten Utopie. Die Stadtlandschaften präsentiert Beate Gütschow als Schwarz-Weiß Fotografien, bewusst bezieht sie sich auf die Tradition der Dokumentarfotografie. Die damit verbundenen Erwartungen, konkrete Orte und Situationen zu lokalisieren, erfüllt sie mit ihren Bildern aber gerade nicht.

In ihrer neuesten Serie greift Beate Gütschow Ästhetik und Techniken der Reklame- und Produktfotografie auf und eignet sich deren Methoden der Inszenierung an. Sie zeigt, wie aus unspektakulären Gebrauchsgegenständen durch präzise Präsentation, gezielt eingesetzte Spiegelungen und Lichtreflexionen die Illusion eines begehrenswerten Objektes erzeugt werden kann. Einzelne Gegenstände und Hintergründe montiert Beate Gütschow am Computer zu Interieurs, die den Charakter von Bühnen besitzen. Die Objekte sind darin mit großer Sorgfalt positioniert, es bleibt jedoch offen, welchen Zweck die Arrangements erfüllen. In ihrer übersteigerten Form wird so die Künstlichkeit und Inszeniertheit fotografischer Wirklichkeit sichtbar gemacht.

© Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
 

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Fotogeschichte -  Buchvorstellung

 

»Der VEB Pentacon Dresden.

Geschichte der Dresdner Kamera-

und Kinoindustrie nach 1945«

 

Sandstein Verlag

Neue Photographische Gesellschaft in Sachsen e.V.

Museen der Stadt Dresden

Dresdner Geschichtsverein e.V.

 

Titelabbildung des Buches » Der VEB Pentacon Dresden. Geschichte der Dresdner
Kamera- und Kinoindustrie nach 1945«, Foto Andreas Seeliger

  

 

Fotografie: »Praktica nova«-Doppel-Fließband, 1969, Foto Roth

Der Volkseigene Betrieb VEB Pentacon stand für die Nachkriegsgeschichte der international erfolgreichen Kamera- und Kinoindustrie Dresden. Mit dem Ende der DDR kam sehr schnell das Aus für den renommierten Betrieb. Nun, zwanzig Jahre später, gibt dieses Buch eine erste, sorgfältig erarbeitete Gesamtdarstellung seiner technischen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung und aufschlussreiche Einblicke in den Alltag eines Kombinates.

Dr. Gerhard Jehmlich war über lange Zeit Leiter der Forschung und Entwicklung des VEB Pentacon. Aus eigener Kenntnis und auf der Basis von Archivstudien und Zeitzeugenerinnerungen stellt er die Innovationen in Technik und Fertigung sowie die ökonomischen Erfolge des Unternehmens dar. Dabei werden auch die Hemmnisse beschrieben, die durch zentralistische Wirtschaftsführung, fehlende Ressourcen und die Restriktionen des Kalten Kriegs bedingt waren, die schließlich zum Verlust der Konkurrenzfähigkeit auf dem Weltmarkt führten. 
 

 

Fotografie: »Praktica mat«: Erste europäische Spiegelreflexkamera mit TTL-Messung in
Großserienfertigung 1965, Foto Technische Sammlungen Dresden

Eingebettet ist die Geschichte des VEB Pentacon in einen Rückblick auf die Entwicklung der Dresdner Kameraindustrie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und einen Ausblick auf die Aus- und Neugründungen nach der Liquidation des Kombinates durch die Treuhand. Dieses Buch mit seinen umfassenden Informationen, zahlreichen Abbildungen, Tabellen und Produktübersichten zeichnet beispielhaft das differenzierte Bild eines bedeutenden Industriebetriebes der DDR – und der Lebensleistung seiner Beschäftigten.

Der Sandstein Verlag gehört zu den renommiertesten Katalog- und Kunstbuch-Verlagen Ostdeutschlands. Schwerpunkte des Programms sind Publikationen zu den Themenbereichen Geschichte, Kunstgeschichte und Architektur. Im Februar 1990 gegründet, betreut der Verlag heute zahlreiche Ausstellungskataloge u.a. für das Deutsche Historische Museum und die Museen Stiftung Preußischer Kulturbesitz.

©  Sandstein Verlag

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Fotopostkartenausstellung

Bild der Heimat   

Echt-Foto-Postkarten der DDR

aus der Sammlung

Erasmus Schröter

 

06.Dezember 09  -  31.Januar 2010

Kunsthalle Erfurt  in  Thüringen

Renaissance - Saal

Fotografie: Autor Anonym: Halle-Neustadt, Kindergarten „Flax und Krümel“, 1968

Bildpostkarte, Silbergelatine-Abzug

      

Als spannungsreicher Kontrapunkt zu den oftmals kritisch-dokumentarischen Fotografien der Leipziger HGB Absolventen versteht sich die Präsentation der Fotopostkartensammlung von Erasmus Schröter. Obwohl zeitgleich entstanden,  folgen die Fotopostkarten nicht nur einer gegensätzlichen Bildästhetik, sondern stellen auch eine  völlig andere Realität dar, als die Fotografien, aus der Hochschule für Grafik und Buchkunst.

Die Postkarten spiegeln das staatlich erwünschte, zensierte fotografische Abbild der DDR. Im Mittelpunkt der Ansichtskartenproduktion stand die Darstellung der sozialistischen Errungenschaften, wie Neubaugebiete, Ferienheime, neue Kindergärten, Gaststätten, Pionierlager und Denkmäler.  Die einzelnen Motive wurden in großen Auflagen von bis zu  30 Millionen Stück als originale fotografische Silbergelantineabzüge produziert - weshalb sie rückseitig den Aufdruck  ECHT -FOTO  tragen.

Ihre Bildwelten wirken aus heutiger Sicht  wie die Relikte einer untergegangenen Utopie und provozieren dennoch Deja Vu Effekte. Erasmus Schröter sammelt seit 20 Jahren diese Ansichtskarten mit dem Blick des Fotografen. Aus seinem Bestand von mehreren tausend Karten hat er in einer modern gestalteten Präsentation eine konzentrierte Auswahl zusammengestellt. 

© Kunsthalle Erfurt  in  Thüringen

 

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Fotoausstellung

Alfred Ehrhardt in Island

 

 

 

 



am 22. Oktober 2009 um 18:30 Uhr

Ausstellungsdauer: unbefristet

im ALFRED EHRHARDT HAUS
Strobelplatz 2, 07819 Triptis

Fotografie: Alfred Ehrhardt, Großes Stromtal in der Thorsmörk, 1938

© VG Bild-Kunst Bonn 2009

   
Das ALFRED EHRHARDT HAUS am Strobelplatz in Triptis widmet sich mit der zweiten Ausstellungspräsentation Alfred Ehrhardts Aufnahmen und Filmen von Island. Von diesem Land, wo unter Gletschern regelmäßig Vulkane ausbrechen, wo Geysire aus dem Boden schießen und Schwefeldampf aus brodelnden Schlammlöchern aufsteigt, erhoffte er sich Einblicke in den Vorgang der Weltenentstehung. Gemeinsam mit seiner Frau Lotte bereiste Ehrhardt Island erstmals 1938, wo er über 600 Aufnahmen anfertigte und den Film Nordische Urwelt drehte, der 1939 in den deutschen Kinos im Vorprogramm lief. In den 1960er Jahren kehrte Ehrhardt zweimal nach Island zurück, wo er seine preisgekrönten Filme Gletscher und ihre Ströme und Vulkanisches Antlitz drehte – die beide neben einigen Fotografien in der Ausstellung gezeigt werden.

Am 17. Mai 2008 wurde das ALFRED EHRHARDT HAUS in Triptis eröffnet. In diesem Haus am Strobelplatz 2 wurde am 5. März 1901 der Fotograf und Kulturfilmer Alfred Ehrhardt geboren. Dessen Sohn, der Münchner Vermögensverwalter Dr. Jens Ehrhardt, hatte das Haus vor drei Jahren aufgekauft, um es vor dem Abriss zu bewahren und eine Erinnerungsstätte an seinen Vater einzurichten. Das Haus, um 1800 entstanden, war nach längerem Leerstand abbruchreif. Entkernungsarbeiten und komplizierte Deckenerhöhungen waren notwendig, um im Erdgeschoß eine Ausstellungsfläche zu gewinnen. Dabei war der Eigentümer bemüht, die Belange der Stadt Triptis sowohl im historischen Sinn als auch in Hinsicht auf die städtebauliche Optik zu beachten. Das ALFRED EHRHARDT HAUS wird von der Alfred Ehrhardt Stiftung verwaltet.

Alfred Ehrhardt (1901-1984) war ein vielfältig begabter Künstler. Er war Organist, Chorleiter, Komponist, Maler und Kunstpädagoge, bevor er Fotograf und Kulturfilmer wurde. Nach einem Aufenthalt am Dessauer Bauhaus 1928/29 leitete er an der Landeskunstschule Hamburg den ersten Vorkurs für Materialkunde außerhalb des Bauhauses. Wie sehr ihn der Bauhaus-Aufenthalt prägte, zeigt seine Malerei, die den Einfluss von Josef Albers, Wassily Kandinsky, Paul Klee, Oskar Schlemmer und Lyonel Feininger erkennen lässt.

Nachdem Ehrhardt 1933 durch die Nationalsozialisten vom Hochschuldienst entlassen wurde, wandte er sich der Fotografie und dem Film zu. Dabei knüpfte er mit seinem fotografischen und filmischen Werk unmittelbar an seine Malerei an. Dabei verrät die kompositorische Präzision seiner Fotografien seine künstlerische Ausbildung. Die Bauhaus-Vorkursstudien manifestieren sich hier wie dort als Auseinandersetzung mit Materialbeschaffenheit, Oberflächenstruktur, Ornamentik, Rhythmus, Dynamik, Kontrapunktik und Polyphonie.

Mit der Veröffentlichung seiner Fotobücher zählt Alfred Ehrhardt zu den erfolgreichsten Fotografen unter den ehemaligen Bauhäuslern. Seine Fotografien sind im weitesten Sinn Naturaufnahmen: Er interessierte sich für die Bodenformationen im Watt und in der Dünenlandschaft der Kurischen Nehrung, er bereiste Island, fotografierte Kristalle, Muscheln und Korallen und beschäftigte sich mit der Mikrofotografie. Weitere Schwerpunkte bilden die Architektur- und Skulpturenfotografie.

Mit der systematischen Reihung seiner abstrakten Landschaftsausschnitte, die den Eindruck einer unendlichen Formenvielfalt schaffen, versuchte er, die »absoluten Gesetze aller Erscheinungen« und die »überzeitlichen elementaren Urkräfte« der Natur darzustellen. Mit seinen Aufnahmen von Muscheln, Schnecken, Tintenfischen, Korallen und Schwämmen wollte Ehrhardt zeigen, dass die Fülle der Naturformen nicht dem Chaos oder der gestaltlosen Verschwendung entspringt.

Obwohl man Ehrhardt zu den Altmeistern des Kultur- und Dokumentarfilms rechnen muss, sind seine »absolut künstlerischen Filme« von herausfordernder Modernität. Sein Markenzeichen war der optisch durch seine Fotografie betonte Film, der allein durch die Bildfolgen und die Musik lebt. Für seine über 50 Filme erhielt Alfred Ehrhardt zahlreiche nationale wie internationale Auszeichnungen, darunter 4 Bundesfilmpreise.


ALFRED EHRHARDT HAUS Strobelplatz 2, 07819 Triptis, Regelmäßige Öffnungszeiten: Sonntags, 14 - 17 Uhr, Eintritt frei
 
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Fotoausstellung

„Die Erinnerung ist oft das Schönste.“

Fotografische Porträts

von Romy Schneider

 

 

Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus

in Brandenburg vom 18.10.– 17.1.2010

Eröffnung: Sonntag, 18. Oktober 2009, 11.00 Uhr

Fotografie: Helga Kneidl, Romy Schneider Paris 1973,

Silbergelatine auf Barytpapier, Modern Print, © Helga Kneidl, Berlin

 

Die Ausstellung stellt Aufnahmen von Herbert List, Max Scheler, Roger Fritz, F.C. Gundlach, Will McBride, Peter Brüchmann, Werner Bokelberg, Helga Kneidl und Robert Lebeck vor. Sie alle fotografierten Romy Schneider auf ganz unterschiedliche Weise – als junges Mädchen, in ihren Filmrollen, mit ihren Kindern, scheinbar unbeobachtet im Alltag oder in Posen und Verkleidungen, fröhlich oder nachdenklich, schön und verletzlich. Präsentiert werden insgesamt über 140 Bilder, davon werden 40 in dieser Fotoschau erstmals gezeigt.

Von kaum einem anderen Star existieren so viele verschiedene und so widersprüchliche Bilder. Romy Schneider wurde tausendfach fotografiert und doch ist sie immer rätselhaft geblieben. Die in der Ausstellung präsentierten Fotografen trafen nur einmal auf Romy – Herbert List etwa hielt den Teenager um 1954 auf bisher unbekannten Bildern fest – oder begleiteten sie durch ihr Leben, wie Robert Lebeck, dem seit den 1950er Jahren bis kurz vor ihrem Tod beeindruckend persönliche Aufnahmen gelangen. Die Momentaufnahmen lassen den Mythos Romy lebendig werden, gleichzeitig wird die Vergänglichkeit des Daseins auf eindrückliche Weise sichtbar.

Ein die Ausstellung begleitendes Buch, hrsg. von Beate Kemfert, ist im Verlag Hatje Cantz erschienen (29,80 EUR) und an der Museumskasse erhältlich. Das Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus ist nach der Stiftung Opelvillen Rüsselsheim und dem Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg die dritte Station dieser Fotoschau.

© Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus in Brandenburg

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Dokumentationen und Kurse zur Fotografie im

deutschsprachigen Fernsehen


             



Freitag, 30. Oktober 2009 - 20.15-21.00 alpha
alpha-Forum: Christoph Lindenmeyer im Gespräch mit Herlinde Koelbl (Fotografin)

Samstag, 31. Oktober 2009 - 2.00-2.45 alpha
alpha-Forum: Christoph Lindenmeyer im Gespräch mit Herlinde Koelbl (Fotografin)

Sonntag, 1. November 2009 - 12.00-12.30 arte
Künstler hautnah: Eric Baudelaire
Reihe, Frankreich, 2007, 26 min
Wenn er einmal ein gutes Motiv gefunden hat, kommt der französische Fotokünstler Eric Baudelaire immer wieder, um es unter verschiedenen Lichtverhältnissen zu fotografieren und am Ende eine Auswahl treffen zu können. Seine Bilder sind einerseits realistisch, andererseits aber auch von einer manchmal bedrückenden Schönheit angesichts düsterer Motive. Die Serie "Dreadful Details" zeigt beispielsweise Szenen von einem Attentat im Irak, umgeben von Hollywood-Dekor: Eric Baudelaire entschlüsselt Kriegsdarstellungen von der Malerei bis zum Fotojournalismus und provoziert durch die Ästhetik, mit der seine Bilder trotz der dargestellten Kriegshandlungen bestechen.

Montag, 2. November 2009 - 13.00-13.45 alpha
alpha-Forum: Christoph Lindenmeyer im Gespräch mit Herlinde Koelbl (Fotografin)

Dienstag, 3. November 2009 - 0.10-0.40 3SAT
Arno Fischer, Fotograf: Ein Leben im Bild
Erstausstrahlung

Donnerstag, 5. November 2009 - 7.00-7.30 arte
Künstler hautnah: Eric Baudelaire

Sonntag, 8. November 2009 - 7.00-7.30 arte
Künstler hautnah: Eric Baudelaire

Reihe, Frankreich, 2007, 26 min

Dienstag, 10. November 2009 - 4.20-4.45 arte
Künstler hautnah: Eric Baudelaire

 

Sonntag, 15. November 2009 - 12.00-12.30 arte
Künstler hautnah: Fred Lebain - Koch und Fotograf
Reihe, Frankreich, 2008, 26 min
Vom gelernten Koch zum Speisendekorateur und schließlich zum Fotografen: Fred Lebain hatte schon immer eine Schwäche für guten Geschmack und Ästhetik. In seiner Serie "Freddie und die Schokoladenfabrik" überzieht er verschiedene Gegenstände mit Schokolade und fotografiert die samtig anmutenden Formen als Stillleben der besonderen Art.
 
Sonntag, 15. November 2009 - 15.15-15.30 alpha
Kunstraum: Klaus von Gaffron: "Verlorenes Schwarz"
Seine Fotoarbeiten nähern sich extrem dem Wortbegriff "Fotografie" = mit Licht zeichnen/malen nicht abmalen. Konsequent nennt Klaus von Gaffron seine Arbeiten Fotobilder. Durch originale fotografische und nicht durch computertechnische Manipulation entsteht eine neue Realität. Klaus von Gaffron erhebt einen hohen ästhetischen und sinnlichen Anspruch an die Fotografie. Die Schulung des Sehens ist ihm ein Anliegen, und er lotet immer wieder das Verhältnis zwischen der Realität und dem Abbild aus.
 
Donnerstag, 19. November 2009 - 7.00-7.30 arte
Künstler hautnah: Fred Lebain - Koch und Fotograf
Reihe, Frankreich, 2008, 26 min
 
Sonntag, 22. November 2009 - 7.00-7.30 arte
Künstler hautnah: Fred Lebain - Koch und Fotograf
Reihe, Frankreich, 2008, 26 min
 
Sonntag, 22. November 2009 - 12.00-12.30 arte
Künstler hautnah: Mohamed Bourouissa - Fotograf
Reihe, Frankreich, 2008, 26 min
Die Kunst erobert die Banlieus und die Banlieus die Kunst. Der junge algerische Fotograf Mohamed Bourouissa lebt und arbeitet in Paris. Seine Fotoserie "Périphériques" thematisiert in nachgestellten Szenen das Leben und den Augenblick in den französischen Vorstädten.
 
Donnerstag, 26. November 2009 - 4.30-5.00 arte
Künstler hautnah: Fred Lebain - Koch und Fotograf
Reihe, Frankreich, 2008, 26 min
 
Donnerstag, 26. November 2009 - 7.00-7.30 arte
Künstler hautnah: Fred Lebain - Koch und Fotograf
Reihe, Frankreich, 2008, 26 min
 
Sonntag, 29. November 2009 - 7.00-7.30 arte
Künstler hautnah: Fred Lebain - Koch und Fotograf
Reihe, Frankreich, 2008, 26 min
 
Sonntag, 29. November 2009 - 19.45-20.00 3SAT
PHOTOsuisse: Stefania Beretta
Porträtreihe, Schweiz, 2004
Jedes Bild von Stefania Beretta beginnt mit einer persönlichen Empfindung. "Ich kann nur fotografieren, was mich berührt." Ihre Bildsprache ist sinnlich, ruhig und poetisch, sie möchte die physische Erfahrung einfangen, die über den Moment der Aufnahme hinausreicht. Ihr eigener Körper, ihre eigene Verletzlichkeit und Vergänglichkeit spielen dabei in den jüngeren Arbeiten wie der Hotelzimmer-Serie "Rooms" (2000) ebenso eine Rolle wie das Zugrundegehen am eigenen Dreck, wie die Abfallberge von "Trop" (2002) eindrücklich zeigen.
 
Sonntag, 6. Dezember 2009 - 9.45-11.15 Phoenix
Jim Rakete - Mein Leben: Porträt des Fotografen
Er zählt zu den bekanntesten Fotografen Deutschlands: Jim Rakete. 1951 in Berlin geboren, war Jim Rakete schon mit 17 Jahren als Fotoreporter für die "Berliner Tageszeitung" unterwegs. Später mache er sich als Manager von Nina Hagen, Nena u. a. einen Namen.
 
Samstag, 12. Dezember 2009 - 9.55-10.50 Schweiz 1
Rivers and Tides - Andy Goldsworthy: Porträt des schottischen Künstlers, 55 min
Autor: Thomas Riedelsheimer
Der 1956 geborene Andy Goldsworthy ist weltweit bekannt durch seine faszinierenden Arbeiten mit Naturmaterialien. Eis, Steine, Blätter, Zweige, Wasser - Goldsworthy arbeitet mit dem, was er vorfindet, und zumeist dort, wo er es vorfindet. Einige seiner Arbeiten bleiben in der Landschaft bestehen, andere vergehen, schmelzen, werden vom Wind verweht. Nur Goldsworthys Fotografien halten seine kurzlebigen Arbeiten in der Vergänglichkeit der Zeit fest, eine Faszination der besonderen Art. In Deutschland sind seine Fotobände die erfolgreichsten Kunstbücher der letzten Jahre. Als erster Filmemacher konnte Thomas Riedelsheimer Andy Goldsworthy über einen langen Zeitraum bei seiner Arbeit beobachten. Mehr als ein Jahr und über die vier Jahreszeiten begleitete er ihn nach Kanada, in die USA, nach Frankreich und Schottland, wo der heutige Wohnort Goldsworthys liegt. Riedelsheimer dokumentiert das Unvorhersehbare, das permanente Risiko, das in Goldsworthys Arbeit steckt; das nie vergebliche Scheitern und den Neubeginn, die leidenschaftliche Geduld und den unbändigen Willen zu verstehen. Der Dokumentarfilm hat diverse Preise, darunter den Grand Prix des renommiertesten Kunstfilmfestivals Fifa, den Deutschen Filmpreis für die beste Kamera und den Preis der deutschen Filmkritik gewonnen.


Sonntag, 13. Dezember 2009 - 12.00-12.30 arte
Künstler hautnah: Raphaëla Dallaporta - Fotograf
Reihe, Frankreich, 2008, 26 min
Der junge, in Paris lebende Fotograf Raphaël Dallaporta versteht sich als Zeitzeuge: Er widmet sich vor allem der dokumentarischen Reportage über den Alltag. Mit seinen Fotoarbeiten stellt er seine Sicht auf die soziale Realität und deren Missstände dar. Dem bescheidenen Fotografen, der sich an seine Themen herantastet, gelang es vor wenigen Jahren - insbesondere mit seiner Fotoserie über Landminen, Anerkennung zu erlangen. Heute steht sein Werk für dokumentarischen Fotojournalismus mit Tiefgang.

Sonntag, 13. Dezember 2009 - 19.45-20.00 3sat
PHOTOsuisse: Gian Paolo Minelli
Porträtreihe, Schweiz, 2004
Der Tessiner Fotograf Gian Paolo Minelli hat Buenos Aires zu seiner Wahlheimat gemacht. Er durchstreift die argentinische Hauptstadt und fotografiert die Wunden, die 21 Jahre Militärjunta hinterlassen haben. Parallel dazu arbeitet Minelli an einer Porträtreihe von Argentiniens Jugend. Er fotografiert die jungen Menschen in Hinterhöfen, vor ihren Wohnblocks, zeigt sie selbstbewusst und stolz in die Kamera schauend.

Sonntag, 13. Dezember 2009 - 23.30-0.00 arte
Surrealistische Fotografie
Dokumentation, Frankreich, 2009, 26 min
Auf originelle und spielerische Art gewährt Mathieu Demys Dokumentation Einblick in die Geheimnisse der Entstehung surrealistischer Fotografien. Mit Hilfe von Animationstechniken werden Fotos verschiedener Künstler wie Man Ray oder Brassai zerlegt und wieder neu zusammengesetzt. Diese Belebung der fixen Bilder verdeutlicht die bewussten Entscheidungen und die Zufälle, aus denen die Fotografien ihre Stärke beziehen.

Donnerstag, 17. Dezember 2009 - 7.00-7.30 arte
Künstler hautnah: Raphaëla Dallaporta - Fotograf
Reihe, Frankreich, 2008, 26 min

Samstag, 19. Dezember 2009 - 23.10-0.10 3sat
Bilderstreit - Kunst im Gespräch
Ausstellungen: Sandro Botticelli, Städel Museum, Frankfurt
Arno Fischer, Kunst- und Ausstellungshalle der BRD, Bonn
Jenny Holzer, Fondation Beyeler, Riehen, Basel
László Moholy-Nagy, Schirn Kunsthalle, Frankfurt
Mit:
Dorothee Baer-Bogenschütz (Journalistin)
Carla Schulz-Hoffmann (Pinakothek der Moderne, München)
Julian Heynen (Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen)

Sonntag, 20. Dezember 2009 - 2.15-2.40 arte
Surrealistische Fotografie

Sonntag, 20. Dezember 2009 - 7.00-7.30 arte
Künstler hautnah: Raphaëla Dallaporta - Fotograf
Reihe, Frankreich, 2008, 26 min

Sonntag, 27. Dezember 2009 - 4.30-5.00 arte
Surrealistische Fotografie

Samstag, 9. Januar 2010 - 16.15-16.50 WDR
Feuerwehrauto auf Fotojagd: RUHR.2010 im Aufbruch
Loes Kraijo hat sich viel vorgenommen: Sie will das Ruhrgebiet komplett bereisen und eintauchen in die Vorbereitungen zur "RUHR.2010". Loes Kraijo ist niederländische Reisejournalistin und soll im Kulturhauptstadtjahr Touren ins Ruhrgebiet organisieren. Ab Januar wird sie daher regelmäßig nach Duisburg, Oberhausen oder Essen kommen, doch vorher will sie ihr neues Revier in Ruhe kennenlernen. Ihre Reise führt sie von Duisburg nach Dortmund, immer auf der Suche nach Spuren der kommenden Kulturhauptstadt. Sie trifft Menschen, die seit Monaten im Vorbereitungsfieber sind: Künstler wie Matthias Koch. Der Fotograf ist ein internationaler Nachwuchs-Star und sucht Motive für die Ausstellung "Ruhrblicke", ein Projekt der "RUHR.2010". Koch liebt den Blick von oben, und so hat er immer ein 30 Meter hohes Stativ dabei: einen ausrangierten Leiterwagen der Feuerwehr. Er nennt das Ganze seine "Entdeckungsreise", und er nimmt Loes Kraijo mit auf seine Tour durch das Ruhrgebiet - in seinem Feuerwehrleiterwagen.

Sonntag, 10. Januar 2010 - 13.00-13.30 arte
Künstler hautnah: Saul Leiter - Fotograf
Reihe, Frankreich, 2009, 26 min
Er studierte Theologie, schmiss sein Studium mit 23 und ging nach New York, um Künstler zu werden: Saul Leiter. Bekannt wurde er mit seinen New Yorker Fotografien. Seine ersten Bilder entstanden Anfang der 40er Jahre und wurden 1953 und 1957 im New Yorker Museum of Modern Art ausgestellt. Lange Zeit arbeitete Leiter als Modefotograf und inszenierte Bilder für Zeitschriften wie "Elle", "Vogue" oder "Nova". Claude Ventura begegnet dem Fotografen und Künstler, der ihm Einblick in sein Archiv gewährt und ihm anhand von Familienfotos seine Lebensgeschichte anvertraut. Bei gemeinsamen Streifzügen durch New York spricht Leiter von seinen Erinnerungen und legt seine Auffassung über die Street Photography dar.

Sonntag, 10. Januar 2010 - 19.45-20.00 3sat
PHOTOsuisse: Alberto Flammer
Porträtreihe, Schweiz, 2004
Alberto Flammer, Meister der Lichtführung, hat sich auf Architektur- und Kunstfotografie spezialisiert. Die Abzüge des Tessiner Fotografen sind perfekte Handarbeit, denn er verabscheut die digitale Bearbeitung ebenso wie Retuschen. Die Objekte in seinen Werken sind auf einfache Weise fotografiert, die Lichtverhältnisse dagegen studiert Flammer akribisch. Und selbst nach 40 Berufsjahren ist sein Forscherdrang ungebrochen.

Dienstag, 12. Januar 2010 - 11.55-12.20 arte
Surrealistische Fotografie
Dokumentation, Frankreich, 2009, 26 min
Auf originelle und spielerische Art gewährt Mathieu Demys Dokumentation Einblick in die Geheimnisse der Entstehung surrealistischer Fotografien. Mit Hilfe von Animationstechniken werden Fotos verschiedener Künstler wie Man Ray oder Brassai zerlegt und wieder neu zusammengesetzt. Diese Belebung der fixen Bilder verdeutlicht die bewussten Entscheidungen und die Zufälle, aus denen die Fotografien ihre Stärke beziehen.

Freitag, 15. Januar 2010 - 7.30-8.00 arte
Künstler hautnah: Saul Leiter - Fotograf
Reihe, Frankreich, 2009, 26 min

Sonntag, 17. Januar 2010 - 7.00-7.30 arte
Künstler hautnah: Saul Leiter - Fotograf
Reihe, Frankreich, 2009, 26 min

Montag, 18. Januar 2010 - 19.00-19.15 alpha
Ich mach's! Mediengestalter/-in Bild und Ton
VPS: 18.59

Donnerstag, 21. Januar 2010 - 4.30-5.00 arte
Künstler hautnah: Saul Leiter - Fotograf
Reihe, Frankreich, 2009, 26 min

Sonntag, 24. Januar 2010 - 13.05-13.30 3sat
Fotografieren Sie Wien! Harry Weber - Ein Porträt
Der Auftrag kam zwar spät, war aber ohne Einschränkungen: Zwei Jahre vor seinem Tod wurde der international renommierte Bildreporter Harry Weber (1921 - 2007) von der Kulturabteilung der Stadt Wien gebeten, mit der Kamera das Leben in seiner Heimatstadt festzuhalten. In der knappen Zeit, die ihm dafür blieb, entstanden 30.000 Aufnahmen.

Sonntag, 24. Januar 2010 - 19.45-20.00 3sat
PHOTOsuisse: Christian Coigny
Porträtreihe, Schweiz, 2004
Die Schwarz-Weiß-Fotografie ist Christian Coignys Leidenschaft, egal, ob er berühmte Persönlichkeiten aus Kultur und Showbusiness auf einem Vitra-Stuhl sitzend porträtiert oder einem seiner persönlichen Projekte nachgeht. Letztere sind von Kindheitserinnerungen geprägt: von der Bretagne und den Stränden der Normandie, wo Coigny schon die Ferien mit seiner Familie verbrachte. Seine Ansichten von nackten Frauen und Männerrücken haben etwas zeitlos Nostalgisches. Seine Fotografien sollen Sehnsüchte wecken, so der Schweizer Fotograf.

Freitag, 5. Februar 2010 - 7.30-8.00 arte
Künstler hautnah: Saul Leiter - Fotograf
Reihe, Frankreich, 2009, 26 min

 


Donnerstag, 4. Februar 2010 - 21.00-22.00 3sat
scobel - Die Welt ist flach: Leben im Netz: Chancen und Risiken der digitalen Veränderung
Ist das Internet in Zeiten des "Web 2.0" ein unendlicher, frei verfügbarer Wirtschaftsraum, in dem Gewinn erzielt werden soll, oder sind Internetinhalte Gratis-Gut? Wie steht es mit den durch Computer erzeugten kulturellen Veränderungen in unseren Gesellschaften? - Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen die Chancen und Risiken der digitalen Veränderung.

Freitag, 5. Februar 2010 - 7.30-8.00 arte
Künstler hautnah: Saul Leiter - Fotograf
Reihe, Frankreich, 2009, 26 min

Sonntag, 7. Februar 2010 - 9.40 - 10.35 ORF2
Ernst Fuchs - Eros & Mystik
Porträt, Österreich, 2004
Ernst Fuchs, der führende Repräsentant der "Wiener Schule des Phantastischen Realismus" ist ein Mann mit vielen Gesichtern: Maler, Fotograf, Literat, fasziniert vom Mythos des Weiblichen. Immerhin ist er auch Vater von sechzehn Kindern, die er von sieben Frauen hat. Dieser Film ist ein Diskurs über seine Haltung zum Leben und seine Art, die Gesellschaft herauszufordern.

Sonntag, 7. Februar 2010 - 18.30 - 19.00 3sat
Berg und Geist: HR Giger: Magier der Fantastischen Kunst
Porträt des Filmdesigners, Schweiz, 2005
Seit dem oscargekrönten Filmdesign für Ridley Scotts Film "Alien" (1979) gilt HR Giger als führender Künstler auf dem Feld des Sciencefiction- und Horrorkinos. - Beat Kuert und Michael Lang haben den Künstler in seinem Museum im 400 Jahre alten Schloss St. Germain in Gruyères besucht.

Sonntag, 7. Februar 2010 - 19.45 - 20.00 3sat
PHOTOsuisse: Alain de Kalbermatten
Porträtreihe, Schweiz, 2004
Der Walliser Fotograf Alain de Kalbermatten findet seine "Sehnsuchtsvisionen" an Orten wie Industriehallen, leer stehenden Hotels und verlassenen Steinbrüchen.

Montag, 8. Februar 2010 - 19.00 - 19.15 alpha
Ich mach's! Mediengestalter/-in in Bild und Ton
VPS: 18.58

Dienstag, 9. Februar 2010 - 4.40 - 5.10 3sat
Der verbotene Blick auf die Nacktheit: Ein Streifzug durch die Kunst des Aktes
Verbotene Blicke können todbringend sein: Im antiken Mythos überraschte der Jäger Aktaion die nackte Diana beim Baden. Zur Strafe verwandelte die Göttin der Jagd den Voyeur in einen Hirschen, der danach von seinen eigenen Hunden zerrissen wurde. Ein Bildthema, das Künstler von der Antike bis ins 21. Jahrhundert immer wieder zu Darstellungen mit unterschiedlichsten Auslegungen inspirierte. Gilt die Mythologie als Vorwand für die Nacktheit? Ob bei Caravaggio, Gustave Courbet, Gustav Klimt oder Pablo Picasso - über Jahrhunderte stehen Erotik und Sinnlichkeit im Mittelpunkt künstlerischen Schaffens und führen bis heute zu Verboten und Skandalen. Für den amerikanischen Enthüllungskünstler Spencer Tunick lassen Massen die Hüllen fallen. Seine Installationen nackter Menschen gelten als Kunst - doch in New York wurde Tunick schon fünfmal inhaftiert.

Dienstag, 9. Februar 2010 - 9.30 - 9.45 alpha
Ich mach's! Mediengestalter/-in in Bild und Ton
VPS: 9.28

Mittwoch, 17. Februar 2010 - 21.10 - 22.00 arte
Das Mädchen und das Foto: Die Geschichte eines Bildes, das die Welt bewegte
Dokumentation, Deutschland, 2009, 53 min
Autor: Marc Wiese
Es ist der 8. Juni 1972. In Vietnam tobt ein grausamer Krieg. Kim Phúc sucht mit ihrer Familie Schutz in einem Tempel, als ein Angriff auf das kleine Dorf Tran Bang beginnt. Kurz darauf soll der Tempel bombardiert werden. Die Neunjährige flüchtet mit anderen Kindern aus dem Dorf und gerät mitten in den Napalmangriff. Ihre beiden Cousins sterben. Kim brennt sich der Phosphor in die Haut. In diesem Augenblick drückt der AP-Fotograf Nick Ut auf den Auslöser. Das Bild wird zu einem berühmtesten Foto des Vietnamkriegs.
Die Dokumentation - gedreht an Originalschauplätzen - zeigt die Geschichte des weltbekannten Fotos, seine Entstehung und seine bisher unbekannten Hintergründe. Außerdem veranschaulicht sie, wie ein einziges Bild das Leben aller Beteiligten verändert hat. "Das Mädchen und das Foto" ist auf der 23. FIPA (Festival International de Programmes Audiovisuels) in Biarritz für den Hauptpreis Fipa d'or in der Sektion "Creative documentaries" nominiert.

Sonntag, 21. Februar 2010 - 19.45 - 20.00 3sat
PHOTOsuisse: Urs Lüthi
Porträtreihe, Schweiz, 2004
Der Schweizer Künstler Urs Lüthi lässt sich nicht festlegen, schon gar nicht auf ein bestimmtes Medium. Er ist nicht nur Fotograf, sondern auch Bildhauer, Maler und Grafiker und befasst sich mit Rauminstallationen und Videos. 2001 sorgte er auf der Biennale in Venedig mit seiner Figur "Jedermann" einmal mehr für Aufsehen.




Recherche durch Kunstlinks.de - Abschließende Filterung und Verlinkung Dieter Horn

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Foto: Henri Cartier-Bresson, France 1938, Sunday on the banks of the River Marne, Silbergelatine-Abzug, ©Henri Cartier-Bresson/Magnum Photos

 

Henri Cartier-Bresson in der Kunsthalle Erfurt

Fotografieausstellung  -  Die Europäer

  

Eine Ausstellung vom 4. Oktober  – 29. November  in der Kunsthalle Erfurt wurde realisiert durch Agentur Magnum Photos, Paris in Zusammenarbeit mit der Fondation Henri Cartier-Bresson, Paris

 

 

Fotografie: Henri Cartier-Bresson, Frankreich  Paris,Place de l´ Europe. Gare Saint Lazare, 1932, Silbergelatine-Abzug, © Henri Cartier-Bresson / Magnum Photos

 

Fotografie: Henri Cartier-Bresson, Italy. Rome. 1959, Silbergelatine-Abzug, © Henri Cartier-Bresson / Magnum Photos

Im Jahr 1955 veröffentlichte Henri Cartier-Bresson (1908-2004) im Verlag Tériade den Fotoband „Les Européens“. Fünf Jahre hatte er daran gearbeitet. Das Buch offerierte ein dicht gewobenes Porträt des „alten Kontinents“ Europa vor und nach dem Zweiten Weltkrieg. Erstmals reiste er im Jahr 1931 in Begleitung zweier Freunde und stimuliert durch die Arbeit mit seiner ersten Leica-Kamera fotografierend durch Europa. Es folgte das Erlebnis der spanischen Volksfront 1937, bevor er sich den alliierten Truppen bis zur Befreiung von Paris anschloss. 1954 bereiste er als erster westlicher Fotograf die UdSSR; 1955 fotografiert er in Westdeutschland. Doch auch später reiste Cartier-Bresson immer wieder durch Europa – Italien, Spanien, Portugal, Deutschland, Schweden, die Niederlande, Belgien, die Schweiz, Österreich, Frankreich, Irland, Großbritannien, Griechenland, Ungarn, Rumänien, Jugoslawien, die Türkei, die Sowjetunion – neugierig auf die Menschen und ihre Art zu leben, immer auf der Suche nach dem „entscheidenden Augenblick“, der mehr sagt als ein einzelner, flüchtiger Blick es je könnte. Viele seiner unvergesslichen Aufnahmen, die später zu Ikonen der Fotografiegeschichte wurden, entstanden während dieser Reisen. Als er sich um die Mitte der 1970er Jahre aus dem Dasein als reisender Fotograf, der für Magazine und Bildjournale arbeitet, schrittweise zurückzog und neben dem Zeichnen nur noch Landschaften und Porträts fotografierte, genoss sein Werk bereits eine weltweite Reputation als große fotografische Kunst – war er wie Picasso zu einem lebenden Klassiker geworden. Die Magnum-Ausstellung „Die Europäer“ vereinigt 163 Fotografien, die zwischen 1929 und 1989 entstanden, also in einem Zeitraum von 60 Jahren.

Zur Eröffnung spricht der Fotograf Marc Riboud, der letzte noch lebende Freund von Cartier-Bresson. 1952 traf Riboud auf die Fotojournalisten Robert Capa und Henri Cartier-Bresson und schloss sich deren neu gegründeten Fotoagentur Magnum an. 1975 wurde er ihr Präsident.

Eröffnung: Sonntag, 4. Oktober, 11 Uhr, Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 11 – 18 Uhr,   Donnerstag 11 – 22 Uhr

© Kunsthalle Erfurt im Haus zum Roten Ochsen, Fischmarkt 7- 99084 Erfurt in  Thüringen

 

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Fotoausstellung

Marc Riboud

Demokratie/n ?

 

 

 

Stadtmuseum Weimar

in Thüringen bis 15. November 2009

Fotografie: Marc Riboud; Washington, 1967

  
Wer könnte besser als Marc Riboud die Frage der Demokratie und ihrer Unterdrückung illustrieren? Seit den 50er Jahren ist der Fotograf der Agentur Magnum in der ganzen Welt unterwegs: In Maos China, in Algerien zur Zeit des Unabhängigkeitskampfes und im Iran Chomeinis. In Weimar wird Marc Riboud exklusiv eine emblematische Auswahl seiner Bilder vorstellen.

© Stadtmuseum Weimar, Öffnungszeiten: Di. - So.: 10-17 Uhr

    

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Ausstellung

Ulrich Kneise - Fotografie

Julia Kneise  - Malerei,  Fotografie

 

Kunsthalle Arnstadt in  Thüringen

bis 20.12.2009

Fotografie: Ulrich Kneise, Dover
    

Fotografie: Ulrich Kneise, Stadtportrait

 
 

Fotografie: Julia Kneise, Sep

 

 Tochter und Vater führen in dieser Ausstellung  ihre Arbeiten  zusammen. Der Eisenacher Fotograf Ulrich Kneise fühlt sich dem Porträt ebenso verpflichtet wie seine an der Kunsthochschule  Kassel Malerei studierende Tochter Julia. Beide bevorzugen die persönliche Bindung, das eigene Betroffensein. Beide begegnen ihrer Umwelt  mit  menschlichem Impetus, sich dabei auf  klassische Arbeitsweisen stützend.  

Eine solch besondere Nähe zu Menschen und zudem eine Starke Heimatbezogenheit ist es, die Julia Kneise herausfordern und bei ihrer künstlerischen Arbeit interessieren. Es geht ihr nicht darum, Porträts zu malen, die bloßes Abbild dessen sind, was ihr vor Augen steht. Es geht um Bilder von Menschen, die sie eher über ihr Fühlen und persönliche Beziehungen erschließen, als über die Augen. Wenn es ihr gelänge, so Julia Kneise,  etwas für den Betrachter "sichtbar" zu machen, statt nur das bloße "Sichtbare" wiederzugeben, dann glaube sie ihr Ziel erreicht.

 Ulrich Kneise spürt eigenen Lebenslinien nach und zeigt was dazu sein Archiv preis gibt. Es finden sich Fotografien, die seine eigene  Armeezeit ebenso reflektieren, wie  die Kriegserlebnisse seines 1945 gefallenen Onkels Horst Bohl.  Er  setzt diese Erfahrungen einem Dialog mit  aktuellen Porträts amerikanischer  Soldaten aus, flankiert von großformatigen Porträts  Eisenacher Mitbürger. Schließlich belegen frei miteinander verbundene  Bilder  aus  drei  Jahrzehnten,  dass  es dem  Fotografen mit seiner Weltsicht  ernst ist, wie sie  sich mit dem Zitat Homers im Ausstellungstitel  ausdrückt.

 Kunsthalle Arnstadt, Galerie für zeitgenössische und moderne Kunst, Angelhäuser Straße 1, 99310 Arnstadt

Öffnungszeiten: Mittwoch - Sonntag   12.00 - 18.00 Uhr

 

 

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Vorhergehende Ausgaben des Newsletters und des Onlinemagazines Fotografiekultur

       Aktuelle Ausgabe  des OnlineMagazin  www.photographiekultur.de 

 

Ausgabe     Nr: 23 04. August 2009 Fotofestival Leipzig
Ausgabe     Nr: 22 03. Januar 2009 World Press Photo, Bauhausfotografie

Ausgabe     Nr: 21

30. August

2008

Dampflokfotografie in Meinigen, Fotokino in Weimar

Newsletter  Nr: 20

13. März

2008

Geburtstagsfeier 80 Jahre Arbeiterfotografie in Erfurt

Newsletter  Nr: 19

15. September

2007

Fotothek, Nackte Musen, Loom Magazine in Weimar

Newsletter  Nr: 18

10. Juni        

2007

Der Fotosommer

Newsletter  Nr  17

22. Februar    

2007

Erstes Fotofestival in Leipzig

Newsletter  Nr. 16

15. November

2006

Eva Mahn in der Kunsthalle Erfurt

Newsletter  Nr. 15

09. Juli          

2006

Fotoherbst

Newsletter  Nr. 14

24. März       

2006

Fotografiefrühling

Newsletter  Nr. 13

22. Dezember

2005

Fotografie in Eisenach

Newsletter  Nr. 12

07. Oktober

2005

Jubiläum 10 Jahre PHOTOSCHULE HORN

Newsletter  Nr. 11

27. Juli          

2005

Fotografie in Eisenach

Newsletter  Nr. 10

17. Mai         

2005

Triumph der Fotografie

Newsletter  Nr. 09

18. März       

2005

Historische Fotografie

Die Deutsche Bibliothek - Nationale ISSN-Zentrum für Deutschland   - ISSN der Publikation:  1862-7293

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© Copyright - Photoschule Horn - 30. Oktober 2009

 

 

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