Ausgabe Nr. 25 des Online-Magazin für Fotografie 

aktuelle Artikel zur Fotografie - Ausstellungen und Fotokurse - Fotografie im Fernsehen - Archiv

  

Fotoausstellung

 

ART EN VOGUE

Horst P. Horst

trifft auf den

„Roten Dior“

 

 

 

 

 

 

Kunstverein “Talstrasse“ e.V

in Halle/Saale in Sachsen-Anhalt

vom 4. März bis 25. April 2010

Fotografie: Horst P. Horst, Silbergelatine-Abzug, Round the clock 1987

     

 

Archiv Feuerwache, Magdeburg,  Bormann Modell 1961

 

Fotografie:  Horst P. Horst, Silbergelatine-Abzug, Odalisque 1943

 

 

Der Kunstverein “Talstrasse“ e.V. in Halle (Saale) begibt sich in der Zeit vom 4. März bis 25. April 2010 mit „Art en Vogue“ auf eine Reise in die Modewelt. Die Fotografien eines der bedeutendsten Modefotografen des 20. Jahrhunderts, Horst P. Horst, treffen auf originale Modelle aus den 1950er Jahren aus dem Modehaus Heinz Bormann aus Magdeburg. Modemagazine der amerikanischen Vogue, Filme und Modenschauen im Rahmen der Ausstellung ergänzen das Konzept.


Der Fotograf Horst P. Horst wurde durch seine Fotografien für die Modezeitschrift „Vogue“ und für seine Portraits berühmter Zeitgenossen international bekannt. Nur Wenige wissen jedoch, dass Horst P. Horst 1906 als zweiter Sohn eines Kaufmanns in Weißenfels an der Saale geboren wurde. Ende der 1920er Jahre studierte er Architektur an der Kunstgewerbeschule in Hamburg. 1930 setzte er seine Studien in Paris bei dem Architekt Le Corbusier fort. Er lernte den Cheffotografen der französischen Vogue George Hoyningen-Huene kennen, durch den er zur Fotografie kam. Der Durchbruch gelang Horst mit dem Erscheinen der ersten britischen Vogue-Ausgabe am 30. März 1932. Für die Vogue war er in den folgenden Jahren in den wichtigsten Modezentren wie Paris, London und New York tätig.


Die perfekt gekleidete Frau jener Jahre trug natürlich klassisch zum Kostüm den passenden Hut, dazu Handschuhe, Pumps, Schmuck und selbstverständlich eine Handtasche. Dank des Magdeburger Modehauses Bormann, dessen Besitzer, Heinz Bormann – auch der „Rote Dior der Ostens“ genannt wurde – war es den Frauen damals möglich Modelle mit Weltniveau zu tragen und zu erwerben. 1954 stellte Bormann erstmals seine Modelle im Westen Deutschlands vor. Auf der Modemesse in Düsseldorf (IDEGO) bekundeten Neckermann und Quelle ihr Interesse.

 

Anfang der 1960er Jahre belieferte Bormann die neu eingerichteten Spezialgeschäfte für modische Bekleidung in der DDR, die Vorläufer der „Exquisitläden“. Seine Modelle wurden regelmäßig in der 1956 gegründeten Modezeitschrift „Sibylle“ veröffentlicht. Das Modehaus Bormanns nähte auch für die DDR Kultur- und Politikprominenz, wie für Dagmar Frederic, Bärbel Wachholz oder Monika Hauff, aber auch für Lotte Ulbricht. Die Ausstellung „Art en Vogue“ begibt sich auf Endeckungsreise durch die Welt der Mode.

 

© Kunstverein “Talstrasse“ e.V,  in der Talstraße 23, 06120 Halle (Saale) in Sachsen-Anhalt

 

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      Die Fotoreise Provence

Die Provence, mit ihrem Licht, ihren Düften, ihren Farben und ihrer Ursprünglichkeit! Temperamentvoll und lebensfroh sind die Menschen der Provence. Dem Flair ihres Landes entsprechend haben die Provencalen die Ockerfelsen, die Sonnenblumen- und Lavendelfelder geschaffen, die in der Leuchtkraft des Lichtes besonders brillieren.

Buchung bei Reise-Möller Eisenach , Termin: 04. - 11. Juli 2010 - Information: Fotoreise Provence / Frankreich

 

      

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Hyperlinks zu aktuellen Artikeln zur Fotografie im Internet

  FAZ.NET 12.04.2010   Pulitzer-Preis 2010: Keine Ehre für das Klatschblatt
  Lausitzer Rundschau Brandenburg 11.04.2010   Arno Fischer: „Für mich hat der Mercedesstern bis heute etwas Böses“
 
 

sueddeutsche.de

31.03.2010

 

Erotik ist ein heuchlerisches Wort

 

Der Tagesspiegel

31.03.2010

 

Totenmasken von RAF-Terroristen

 

n-tv.de

27.03.2010

 

Ostdeutscher Fotorealist: Roger Melis - Chronist und Flaneur

 

www.zeit.de

26.03.2010

 

Medienpreis für ZEIT ONLINE

 

Deutsche Welle

26.03.2010

 

Comeback der Polaroid-Fotografie

 

FAZ.NET

07.02.2010

 

Fotografie: Herr der Entschleunigung

 

Netzeitung.de

07.02.2010

 

Naturfotograf des Jahres

 

n-tv.de

06.02.2010

 

Mapplethorpe in Düsseldorf: Porno oder Ideal

 

Die Zeit

04.02.2010

 

Mach dir dein eigenes Bild

 

Financial Times Deutschland

03.02.2010

 

Michael Dell kauft Archiv von Magnum Photos

 

Oberpfalznetz

30.12.2009

 

An der Wiege der Fotografie

 

FAZ.NET

26.12.2009

 

Barbara Klemm wird 70: Bewahren Sie Ruhe

 

FAZ.NET

25.12.2009

 
 

STERN

   

Das Fotografieportal des Nachrichtenmagazin Stern

 

GEO

   

Das Fotografieportal des Magazins GEO

 

Spiegel

   

Bildbearbeitung

       

 

       

 

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Fotoworkshop Makrofotografie

 Die Frühblüher im

Nationalpark Hainich

Der Fotokurs Makrofotografie der Frühblüher im Nationalpark Hainich führt ein in die Kameratechnik, Kamerabedienung und Gestaltung von dokumentarischen und ästhetischen Makrofotografien unter den umständen der realen Natur.  Der Nationalpark Hainich der "Urwald in der Mitte Deutschlands" ist botanisch sehr vielfältig und somit sehr gut für einen Spezialkurs zur Makrofotografie geeignet.

Mehr Informationen: Fotokurs  Makrofotografie im Nationalpark Hainich , Termin: 11 und 12. April 2010

Anmeldung unter: Reise Möller

Der Fotokurs findet statt. Wenige Anmeldungen sind noch möglich!

 

    

 

Fotoworkshop Frühblüher im Nationalpark Hainich

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Fotoausstellung

Glanzlichter 2009

Preisgekrönte Naturfotografien

 

 

 

 

 

 

 

Nationalparkhaus in Ilsenburg

in Sachsen-Anhalt

im Harz bis zum 30. Mai

Fotografie: Christoffers Folkert, Fischen verboten

  

  

Zum 11. Mal hat das „projekt natur fotografie“ den internationalen Naturfoto-Wettbewerb „Glanzlichter 2008“ ausgeschrieben.

In Zusammenarbeit mit dem „projekt natur & fotografie“ in Fürstenfeldbruck präsentiert das Museum der Natur „Glanzlichter“ des Jahre

s 2009 aus dem renommierten internationalen Wettbewerb der Natur-Fotografie. Aus den verschiedenen Kategorien wie „Schönheit der Pflanzen“, „Geflügelte Künstler“, „Majestätische Wildnis“ oder „Humorvolle Blicke auf die Natur“ wird eine hochrangige Auswahl faszinierender Landschaftsstudien und Tierporträts vorgestellt. Die „Glanzlichter“ bieten intime, witzige und überraschende Blicke auf die Tier- und Pflanzenwelt der Erde.

Auch in diesem Jahr hat der DVF den Glanzlichter- Naturfoto-Wettbewerb wieder mit dem Patronat des Deutschen Verbandes für Fotografie ausgezeichnet. Neben dem Naturfotografen des Jahres und dem Nachwuchs-Naturfotografen des Jahres vergeben die Glanzlichter in diesem Jahr den Fritz Pölking-Award.

Dieser Preis wird in Erinnerung an den großen deutschen Naturfotografen verliehen, der über Jahrzehnte der Naturfotografie mit seinen Ideen, Beiträgen und Fotos entscheidende Impulse gegeben hat.

 

Fotografie: Marjan Artnak, Fliegenpilze

                                                 

Glanzlichter Projekt Natur & Fotografie

 

 

 

 

 

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Fotokurs

Nachtarchitekturfotografie

mit HDR - Fotografie

 

Das neue System der digitalen Bildbearbeitung die HDR-Fotografie erlaubt Bilder vom Motiven mit extremsten Kontrastumfang zu realisieren. Von den sehr schönen Thüringer Städten entstehen so romantische Bilder mit besonderer Fotogenität.

 

Malerisch bis romantisch wirken Nachtfotografien von Thüringens Architektur. Diese Architektur im denkmalreichsten deutschen Bundesland  ist gekennzeichnet von einer breiten Vielfalt historischer Bauwerke des 11. bis 19. Jahrhunderts, gefolgt von Jugendstil, Bauhaus und moderner Architektur.

 

 

Anmeldung unter: Reise Möller

Termin: 23. April 2010

Info: Fotoworkshop Architektur mit HDR-Fotografie

Der Fotokurs findet statt. Wenige Anmeldungen sind noch möglich!

 

 

fotokurs thüringen architektur hdr-fotografie

 

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Fotoausstellung

Arno Fischer

Retrospektive

 

 

Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus

in Brandenburg vom

18. Februar  – 25. April 2010

Fotografie:  Arno Fischer, New York, Staten Island Ferry, 1978, Silbergelatineabzug, © VG Bild-Kunst Bonn, 2009

  

Arno Fischer zählt zu den bedeutendsten deutschen Fotografen. In den 1950er Jahren arbeitete er in Ostberlin und reflektierte als Grenzgänger zwischen Ost und West die Situation der geteilten Stadt. Seine Fotografien für die legendäre ostdeutsche Zeitschrift „Sibylle – Zeitschrift für Mode und Kultur“ gelten bis heute als stilprägend. Neben ausdrucksstarken Porträtaufnahmen sind es vor allem die eindringlichen Reisebilder aus der DDR, Polen, Indien, New York, Afrika, die Fischers scharfe Beobachtungsgabe und sein Talent als feinsinniger Geschichtenerzähler offenbaren.

 

Fotografie: Arno Fischer, Westberlin, 1. Mai, Tiergarten, 1959, Silbergelatineabzug, © VG Bild-Kunst Bonn, 2009 

Seit 1978 lebt Arno Fischer zurückgezogen auf dem Land. Während der vergangenen 30 Jahre dokumentierte er mit einer Polaroid-Kamera anscheinend zufällig entdeckte Stillleben und Details in seinem Garten. Mit diesen sehr privaten Bildern scheint der Fotograf sich selbst treu geblieben zu sein: „Man muss nicht komponieren, die Welt ist die Komposition“. Die Retrospektive würdigt das außerordentliche künstlerische Lebenswerk des 1927 in Berlin geborenen Arno Fischer. Sie stellt seine wichtigsten Werkgruppen vor und umfasst rund 130 Aufnahmen, darunter zahlreiche Vintage-Prints.  

Die Ausstellung, zusammengestellt vom Institut für Auslandsbeziehungen e. V., Stuttgart, wird in Deutschland nur in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn und im Kunstmuseum Dieselkraftwerk in Cottbus präsentiert. Danach geht die Retrospektive auf eine weltweite Tournee.

Auf der der Webseite der Bundeskunsthalle Bonn finden Sie ein Online-Video über  Arno Fischer.

© Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus in Brandenburg

 

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Fotokurs

Grundlagen der Portraitfotografie

Ein praxisorientierter Fotokurs über die Entstehung von interessanten und ästhetischen Portraitfotografien ohne die Nutzung von Studioblitztechnik an einem kompakten Wochenende in Thüringen. Grundlagen an technischen, gestalterischen und psychologischen Fähigkeiten, die der Teilnehmer selbst mit seinen Mitteln im Nachhinein nachvollziehen kann werden gemeinsam trainiert.

 

Information: Fotokurs Portraitfotografie

Termin: 17. - 18. Juli 2010,

Anmeldung unter: VHS SLF-RDL

Der Fotokurs findet statt. Wenige Anmeldungen sind noch möglich!

 

 

       

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Ausstellung mit Fotografie

Everyday Ideologies

Zeitläufe, Lebenswege

 

 

 

 

 

 

 

Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen

in Magdeburg / Sachsen-Anhalt vom

19. Januar - 6. April 2010

Fotografie: Pepa Hristova, Der Klub, 2006, aus der Serie Fremde im eigenen Land

    

Welche Rolle spielt die Zeit für unsere Wahrnehmung? Wie vertraut ist das Alltägliche tatsächlich? Die Fotografien von Michael Wesely, Pepa Hristova und Joel Sternfeld geben darauf höchst unterschiedliche Antworten. Bei Michael Wesely werden aus Bruchteilen von Sekunden mitunter Jahre. Die Aufnahmen von Pepa Hristova zeigen muslimische Bulgaren, die in ihrer Heimat ausgegrenzt werden, während Joel Sternfeld Tatorte von Verbrechen dokumentiert, jedoch lange nach der Tat. Das sind nur drei der künstlerischen Positionen in dieser Ausstellung. Weitere, u.a. von Rémy Markowitsch (Black Swan; Schadenfreude), Stephen Wilks (Donkey Roundabout) oder Hito Steyerl (After the Crash), zählen ebenfalls dazu.

„Everyday Ideologies – Zeitläufe, Lebenswege“ setzt fort, was 2008/2009 mit der Ausstellung „Standort Alltag“ begonnen wurde. Erneut handelt es sich vorrangig um Kunst in Bezug auf die Wirklichkeit. Von Interesse ist diesmal jedoch weniger die Gegenüberstellung einzelner Strategien der Künstler, sondern vielmehr deren unmittelbare Einbindung in ihre Werke. In ihnen geht es z.B. um Erinnerung, Verlust, Verwandlung, Illusion, Utopie oder Alltag.
Besucher der Ausstellung werden verschiedenen Sujets und ganz speziellen Ausdrucksweisen der verwendeten Medien begegnen, zu denen Fotografie, Video, Malerei, Installation und Objekt gehören, und darin eingeschlossen dem vielleicht am schwierigsten zu beschreibenden Phänomen unserer Existenz, der Zeit.

Künstler: Hagen Bäcker, Tacita Dean, Peter Hopkins, Pepa Hristova, Teresa Hubbard & Alexander Birchler, Peter Land, Rémy Markowitsch, Michael Müller, Deimantas Narkevičius, Jenny Perlin, Johannes Rochhausen, Florian Slotawa, Joel Sternfeld, Hito Steyerl, Mariusz Tarkawian, Michael Wesely, Stephen Wilks

Die Ausstellung wird gefördert durch das Land Sachsen-Anhalt, Kultusministerium, und die Stiftung Pro Helvetia

 

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Fotoausstellung

FASZINATION ISLAND


Fotografien von
Bernd Friedrich und
Bernhard Wintzer

 

 

 

8. April bis 4. Mai 2010
im Kinoklub Erfurt 

am Hirschlachufer in  Thüringen

Fotografie: Bernd Friedrich
   
Unter dem Titel „ Faszination Island“ ist ab 8.April eine Auswahl von Fotografien im Kinoklub am Hirschlachufer zu sehen.
Beide Aussteller sind Hobbyfotografen und haben sich der Naturfotografie verschrieben.
Als Ornithologe ist Bernd Friedrich im Ilmkreis und darüber hinaus bekannt. Seine Leidenschaft ist die Beobachtung und Dokumentation der Vielfalt der Vogelwelt. So führen ihn seine Reisen zu den interessantesten und bedeutendsten Vogelbeobachtungsplätzen Europas. Mit der Reise nach Island erfüllte er sich einen lang ersehnten Traum. Bernhard Wintzer hat sich erst in den letzten Jahren intensiver mit der Fotografie beschäftigt. Seine Arbeiten beinhalten die Landschafts- und die Makrofotografie.
Diese Ausstellung reflektiert Eindrücke einer aufregenden Island-Reise, die Bernd Friedrich und Bernhard Wintzer im Jahr 2009 unternahmen.
 
Kinoklub am Hirschlachufer - Erfurt - Initiative Kommunales Kino Erfurt e.V. - Hirschlachufer 1 - 99084 Erfurt  

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Fotokurs
Bilder eines Englischen
Landschaftsparks

 

Eine Fotokurs in der Gartenlandschaft im Wörlitzer Park bei Dessau. Die Landschaftsparks sind "die" Motive für anspruchsvolle Landschaftsfotografie. Die harmonische Gestaltung der Parks mit einer Vielzahl von Bildern in Form von gestalteten Blickachsen, die schon bei der Anlage des Parks geplant waren, erlaubt es, auf einfache Art und Weise ästhetische Landschaftsfotografien selbst zu realisieren.

 

Information:  Fotokurs Landschaft im Wörlitzer Park

Termin: 02. Oktober  2010

Anmeldung Reise Möller

 

Fotokurs Sachsen-Anhalt Landschaftsfotografie

  

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Fotoausstellung

zur Inszenierung

Wittgensteins Neffe

Thomas Bernhards Orte

 

 

 

 

19.März - 15. Mai im

e-werk in Weimar

von Deutschen Nationaltheater Weimar

Fotografin: Erika Schmied, Thomas Bernhard

  
„Wie der Paul an seiner krankhaften Selbst- und Weltüberschätzung zugrunde gegangen ist, werde auch ich über kurz oder lang an meiner eigenen krankhaften Selbst- und Weltüberschätzung zugrunde gehen.“

Auf den Spuren von Wittgensteins Neffe finden sich immer wieder autobiographische Züge. Über lange Jahre hat die Fotografin Erika Schmied als Nachbarin und Freundin Thomas Bernhard begleiten und damit auch die Orte dokumentieren können, die oftmals zu Schauplätzen seiner Bücher wurden. Aus Anlass der Inszenierung Wittgensteins Neffe zeigt das Deutsche Nationaltheater Weimar eine Auswahl von Fotos von Erika Schmied zu Thomas Bernhards Orten. Vom 19. März bis 15. Mai 2010 sind im Kesselsaal des e-werks (Am Kirschberg 7) – neben Fotos von Thomas Bernhard, seinen Häusern und seinem persönlichen Umfeld – auch Szenerien aus Wittgensteins Neffe zu sehen. Unter anderem zeigen sie die Irrenanstalt Am Steinhof, Paul Wittgensteins „eigentliche Heimat“, wie Bernhard schreibt, in die jener „immer von einem Augenblick auf den anderen und jedes Mal unter den fürchterlichsten Umständen“ hatte gebracht werden müssen. Die Fotos geben Einblick in die örtliche Umgebung und in die Umstände dieser besonderen Freundschaft, die Thomas Bernhard mit dem Neffen des Philosophen Ludwig Wittgensteins verband. Sie erlauben dem Betrachter Rückschlüsse darauf, wie die gefürchtete Fremdbeobachtung Bernhards immer auch Selbstbeobachtung war.

Ort der Ausstellung und der Inszenierung:  e-werk, Am Kirschberg 4, Eintritt frei.
 geöffnet an Vorstellungstagen jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.
Das Buch zur Ausstellung:
Erika Schmied, Wieland Schmied: Thomas Bernhard. Leben und Werk in Bildern und Texten, Residenzverlag 2008, 320 Seiten, € 49,90.

Wittgensteins Neffe Thomas Bernhard - Spielplan
Regie: Claudia Meyer / Dramaturgie: Maike Gunsilius / Bühne: Nicola Schmid / Kostüme: Andrea Schelling / Mit: Michael Abramovich, Nico Delpy, Christian Klischat und Michael Wilhelmi
Premiere:19. März 2010, 20 Uhr, e-werk


 

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Fotokurs Landschaftsfotografie
Durch Schluchten und Urwald zur Wartburg

Ein Fotokurs von uriger Natur zum UNESCO-Welterbe Wartburg. Die unmittelbare Landschaft Südlich von Eisenach ist gekennzeichnet durch enge Schluchten, märchenhaft geformte Felsen, viele alte Baumriesen und als Hauptattraktion die Höhenburg Wartburg. Diese romantische Landschaft ist in Kombination sehr reizvoll zu fotografieren.

 

Anmeldung unter: Reise Möller

Termin: 1 und. 29. Mai 2010

Info: Fotokurs Landschaftsfotografie

Der Fotokurs findet statt. Wenige Anmeldungen sind noch möglich!

 

 

fotokurs thüringen landschaftsfotografie wartburg

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Fotografie: Günter Bersch, Startbahn Ost2000

  

Der geschärfte Blick

Günter Bersch - eine Retrospektive

20. April  2010, 20.00 Uhr bis 20. Mai 2010 -  Fotogalerie im Hause Bohl  in Eisenach in  Thüringen

 

Fotografie: Maxhütte 1992

 

Fotografie: Heisig

 

Fotografie: 1986 nachdenken

 

Fotografie: STILLE-IST-D.-ZEIT

 

 

  

Noch scheint es mir zu früh, zu unwirklich, in Begriffen des Erinnerns zu reden. Im Februar 2007 verstarb der Fotograf Günter Bersch nach schwerer Krankheit. Die 63 Jahre, die er alt wurde, wollen mir nicht reichen. Er war in vielen Dingen eine Instanz für Kollegen wie Freunde, vor allem, was seinen Blick auf die Welt betraf. Diesen Weltblick spiegeln seine Bilder, die zum Bedeutendsten zählen, was die Fotografie in Deutschland in unserer Zeit hervorgebracht hat. Seine Arbeiten genießen bei Fachleuten höchsten Ruf, doch vermisst man ihre öffentliche Würdigung. Vielleicht blieb der längst fällige Ruhm aus, weil Berschs Bilder wie alle große Kunst etwas Sperriges haben. Da ist etwa die strenge Stilisierung. Und alles andere als hochglänzend ist auch der tonale Reichtum zwischen Schwarz und Weiß; farbig fotografierte er nur widerwillig. In der moribunden Grauskala des realsozialistischen Alltags formten sich seine Sichtweisen, dort, wo die finalen Ängste nicht hinter den Fassaden lagen, sondern sie kennzeichneten.

Das allgegenwärtige Bröckeln und der oft das Absurde streifende Behauptungswille des Einzelnen waren naheliegendster Anlass für Kunst. Es ging immer um alles, und zwar grundsätzlich. Viele Talente ruinierte diese Humorlosigkeit, wer aber mit dem nötigen Schuss Anarchismus gegenhalten konnte wie Bersch, dem war dieses Alles oder Nichts eine große Chance zur Zuspitzung der eigenen Mittel. Aus solchen Quellen heraus kondensierte er ein Existenzgefühl zum bildnerischen Zeichen, das uns abseits der naturalistischen Bilderflut Auskünfte des Menschlichen gibt. Bersch selbst interessierte der Moment des Auslösens nicht weiter - er hätte das Bild zuvor schon im Kopf und wisse vor dem Entwickeln, ob's "geworden" sei. Das war keine Koketterie. Nie habe ich ihn Schnappschüsse machen sehen, die Situation konnte noch so sensationell, noch so skurril sein. Er pflegte sich das zu merken, um mit genau durchdachter Intention später zurückzukehren. Seine Sache war nicht das Festhalten, sondern das Bezeichnen, das Herausdestillieren eben von "Zeichen", die nicht nur abbilden, sondern auch begründen.

Befragte man Günter Bersch nach seiner künstlerischen Verwandtschaft, so nannte er Will McBride oder Barbara Klemm, beide wie er Einzelgänger im Suchen nach einer komplexen Synthese von sozialer Verankerung und gestalterischem Eigenwillen. "Startbahn Ost" (2000, Links-Verlag) heißt sein aufregender Bildband über zehn Lebensläufe, die in der DDR begannen. Er selbst hat exemplarisch gezeigt, dass in solcher Provenienz ein Privileg verborgen sein kann: ein besonders geschärfter und kaum zu kompromittierender Blick (Johannes Heisig, Maler und Freund des Fotografen im Nachruf Berliner Zeitung 02/2007 -Auszug).

Mit der Ausstellung von Günter Bersch schließt sich in der Eisenacher Fotogalerie im Hause Bohl gewissermassen ein Kreis, bevor sich 2010 mit dem 20 jährigem Jubiläum dieser Kulturinitiative die Türen der Galerie schließen werden. Diese 126 Ausstellung ist Günter Bersch vorbehalten, weil mit ihm im Februar des Umbruchsjahres 1990 alles begann. Als Freund und Mentor des Fotografen Ulrich Kneise hat Bersch sich immer wieder mit thematischen Ausstellungen in Eisenach zu Wort gemeldet. 2002 wurde er zum fotografierenden Stadtgast. Sein klares Bekenntnis zu einer Fotografie, die stets die Inhalte in den Vordergrund ihrer Betrachtung rückte, fand auch im Credo der Galerie Ulrich Kneise Partnerschaft und Bestätigung.

©  Fotogalerie im Hause Bohl in Eisenach in  Thüringen

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Gutscheine für Fotokurse

und Fotoworkshops zum Verschenken

 

Verschenken Sie einen Fotoworkshop, einen Fotokurse oder eine Fotografiereise an Freunde oder Verwandte. Inspiration, Kreativität, Fototechnik und Gestaltung werden in diesen Kursen praxisorientiert vermittelt. 

 

 

 

Mehr Informationen im Internet sehen Sie unter

Service Geschenkgutschein

 

 

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Fotoausstellung

Versteinertes Leben

Steffen Schellhorn

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

06. März bis 30. Mai 2010

Museum "Bernhard Brühl" Landsberg

in Sachsen-Anhalt

    

Am Donnerstag, dem 04. März 2010, um 19 Uhr, wird im Landsberger Museum "Bernhard Brühl" eine neue interessante Sonderausstellung eröffnet. Unter dem Titel "Versteinertes Leben" erwarten den Besucher spezielle Fotografien von Fossilien. Die Aufnahmen von Steffen Schellhorn sind zum Teil mit rezenten Arten verbunden, in Collagen verarbeitet oder aber mit interessanten Licht- und Farbeffekten versehen. Die Fotoausstellung "Versteinertes Leben" führt den Betrachter von der Gegenwart viele Millionen Jahre zurück in die Erdgeschichte und erzählt von der Entwicklung des Lebens, den steinernen Zeugnissen der Vergangenheit und deren Aktualität. Ergänzt werden die Aufnahmen durch informative Texte und einige Fossilien aus dem Bestand des Landsberger Museums.

Steffen Schellhorn, 1962 in Halle geboren, studierte nach der Schule Ingenieurbauwesen. Nach der Wende konnte er sein Hobby Fotografie zum Beruf machen und arbeitet seit 1991 als freier Pressefotograf im Gebiet des südlichen Sachsen-Anhalts. In verschiedenen Fotoprojekten setzt er sein Interesse an der Natur, speziell für den Mikrokosmos, also die uns umgebenden kleinen Dinge, um. Seine Bilder wurden in zahlreichen Zeitungen, Zeitschriften und Büchern veröffentlicht. Die Faszination der fossilen Lebensformen, die in unsere Zeit reichen und trotz eines Alters von vielen Millionen Jahren immer noch lebendig wirken sowie die persönliche Liebe zur Makrofotografie sind der Hintergrund für die Erarbeitung der Ausstellung "Versteinertes Leben".

Am Eröffnungsabend, Donnerstag, 04. März 2010, 19 Uhr, führt Steffen Schellhorn in das Thema seiner Ausstellung ein und steht für Fragen und Gespräche zur Verfügung.
Anlässlich des Internationalen Museumstages gibt es am Sonntag, dem 16. Mai 2010, in der Zeit von 16.00 bis 18.00 Uhr, den Familiennachmittag "Versteinertes Leben- Fossilien selbstgemacht".

©
Museum "Bernhard Brühl" Landsberg in
Hillerstraße 8, 06188 Landsberg

Öffnungszeiten: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag 13 bis 17 Uhr
sowie nach Vereinbarung unter Tel. (034602) 20690

Homepage der Fotografen St. Schellhorn: www.augenflug.de

 

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Fotoworkshop

 

Historische Automobile und Oldtimer

 

Historische Automobile strahlen Eleganz, Stolz und Erfindergeist in technischer Perfektion und in souveräner Gestaltung aus. Jedes Detail wie der Motor, die Scheinwerfer und die Räder ist ein Meisterwerk der Technik und Gestaltung.

Wartburgstadt Eisenach am  10. September 2010 

Anmeldung: Reise Möller,

mehr Informationen Fotoworkshop historische Automobile und Oldtimer 

 

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Fotoworkshop Faszination der technischen Denkmäler

und  historischer  Industriekultur  in  Thüringen

Die Technischen Denkmäler historischer Industriekultur sind die Fotomotive dieses speziellen  Fotoworkshops in Thüringen.  Die schönsten historischen Maschinen Thüringens können in diesem Fotoworkshop gemeinsam in der Gruppe fotografisch entdeckt werden. Der Fotografiedozent Dieter Horn trainiert mit Ihnen zusammen reizvolle Gestaltungsvarianten, welche die Schönheit und den Mythos dieser Ikonen der Industriellen Revolution visuell zur Geltung bringen.

Termin: 11. - 12. September 2010, Mehr Information unter: Fotokurs Technische Denkmäler in Thüringen,

Anmeldung unter: Reise Möller in Eisenach

 

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Fotoausstellung

Edward Hartwig (1909 – 2003)

Retrospektive

des polnischen Meisterfotografen
 

 


Kamera- und Fotomuseum in

Leipzig in Sachsen
vom 27. Februar bis zum 30. Mai 2010

 
In der Reihe „Große Lichtbildner des 20. Jahrhunderts“ stellt das Kamera- und Fotomuseum Leipzig legendäre Fotoklassiker vor, die die Geschichte der Fotografie stilbildend beeinflusst haben.

Edward Hartwig gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der polnischen Fotografie und inspiriert bis heute. Anfangs, durch den Piktorialismus inspiriert, wandte er sich nach dem Studium bei Rudolf Koppitz in Wien vor allem der experimentellen Fotografie zu.

Er benutzte die Kamera als künstlerisches Werkzeug einer rein subjektiven Gestaltung. Hartwig verfremdete Bildgegenstände, arbeitete mit Überblendungen und Solarisationen, um die Dynamik und Expessivität seiner Motive zu steigern. Darüber hinaus wählte er intensive Licht- und Schattenkontraste und führte reale und fantastische Bestandteile mit rein abstrakten Elementen zusammen.

Um die Vielfältigkeit seiner experimentellen Fotografie zugänglich zu machen, ist der Fokus der Ausstellung vor allem auf die wechselhaften Ausdrucksweisen seiner Kunst gerichtet. Ein Sonderbereich widmet sich dem Thema „Hartwig uns seine Künstler“, bei dem die engen Kontakte zu Künstlerfreunden wie Hendryk Berlewi und Tadeusz Kantor thematisiert und im Werk gespiegelt werden.

Die Ausstellung entstand in Kooperation mit der Moonblinx Gallery Frankfurt am Main und mit freundlicher Unterstützung des Polnischen Instituts Berlin, Filiale Leipzig, sowie der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.

Das Kamera- und Fotomuseum in der Mölkauer  Gottschalkstraße 9 ist mittwochs, samstags und sonntags jeweils von 13 – 17 Uhr geöffnet.

 

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Fotoreise Toskana und Florenz

 

 

Die Fotoreise Toskana führt Sie zu den schönsten und spannendsten Motiven der berühmten Weinregion. Direkt am romantischen Fotomotiv Toskana werden Sie in die Geheimnisse der Fotografie, der digitalen Kameratechnik und der Bildgestaltung eingeweiht. Die Bildkomposition wird gemeinsam trainiert und im Fotoreisebus mit Bildverarbeitungsprogrammen ausgewertet.
Bei einer gemeinsamen Auswertung in Deutschland wird Ihnen der Umgang mit großformatiger Drucktechnik erläutert, um eigene große Drucke der Fotografien zu realisieren.

 

Information: Fotoreise Toskana

Termin: 26. Sept.  - 3. Okt.2010

Anmeldung: Reise Möller

 

 

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Fotoausstellung

Thomas Morgenroth

Tharandt
Fotografien, "Menschen unterwegs"

 

Galerie Falkenbrunnen Dresden

bis 22. März 2010

 
Es wundert nicht, dass die Fotografien von Thomas Morgenroth ohne die Attitüde des Spektakulären auskommen.
Dennoch sind sie eindringlich, sie verraten den aufmerksamen Blick, das Gefühl für den besonderen Moment und für das wesentliche Detail.
Als Redakteur schreibt und fotografiert er, das heißt: Manchmal liefert Thomas Morgenroth die Story zu seinem Foto, manchmal illustriert er den eigenen Bericht. Journalistische Produkte nehmen wir wahr, legen sie ab und vergessen sie.
Nun tauchen einige der Pressefotos wieder auf, edler, größer und gerahmt.
Sie brauchen die Geschichten nicht mehr, sie sprechen für sich. Besonders starken Beifall verdienen Morgenroths Künstlerporträts, sie zeigen Dichter, Maler und Musiker, nah, vital, würdevoll . Im Kontrast dazu atmen die Fotos von Bands, Fans und Rockern Wildheit, Wucht und Ausgelassenheit.
Jens-Uwe Sommerschuh

© Galerie Falkenbrunnen Dresden, Chemnitzer Straße 48, 01187 Dresden

 

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Dokumentationen und Kurse zur Fotografie im

deutschsprachigen Fernsehen


             



Freitag, 5. Februar 2010 - 7.30-8.00 arte
Künstler hautnah: Saul Leiter - Fotograf
Reihe, Frankreich, 2009, 26 min


Sonntag, 7. Februar 2010 - 9.40 - 10.35 ORF2
Ernst Fuchs - Eros & Mystik
Porträt, Österreich, 2004
Ernst Fuchs, der führende Repräsentant der "Wiener Schule des Phantastischen Realismus" ist ein Mann mit vielen Gesichtern: Maler, Fotograf, Literat, fasziniert vom Mythos des Weiblichen. Immerhin ist er auch Vater von sechzehn Kindern, die er von sieben Frauen hat. Dieser Film ist ein Diskurs über seine Haltung zum Leben und seine Art, die Gesellschaft herauszufordern.

Sonntag, 7. Februar 2010 - 19.45 - 20.00 3sat
PHOTOsuisse: Alain de Kalbermatten
Porträtreihe, Schweiz, 2004
Der Walliser Fotograf Alain de Kalbermatten findet seine "Sehnsuchtsvisionen" an Orten wie Industriehallen, leer stehenden Hotels und verlassenen Steinbrüchen.

Montag, 8. Februar 2010 - 19.00 - 19.15 alpha
Ich mach's! Mediengestalter/-in in Bild und Ton
VPS: 18.58

Dienstag, 9. Februar 2010 - 9.30 - 9.45 alpha
Ich mach's! Mediengestalter/-in in Bild und Ton
VPS: 9.28

Mittwoch, 17. Februar 2010 - 21.10 - 22.00 arte
Das Mädchen und das Foto: Die Geschichte eines Bildes, das die Welt bewegte
Dokumentation, Deutschland, 2009, 53 min
Autor: Marc Wiese
Es ist der 8. Juni 1972. In Vietnam tobt ein grausamer Krieg. Kim Phúc sucht mit ihrer Familie Schutz in einem Tempel, als ein Angriff auf das kleine Dorf Tran Bang beginnt. Kurz darauf soll der Tempel bombardiert werden. Die Neunjährige flüchtet mit anderen Kindern aus dem Dorf und gerät mitten in den Napalmangriff. Ihre beiden Cousins sterben. Kim brennt sich der Phosphor in die Haut. In diesem Augenblick drückt der AP-Fotograf Nick Ut auf den Auslöser. Das Bild wird zu einem berühmtesten Foto des Vietnamkriegs.
Die Dokumentation - gedreht an Originalschauplätzen - zeigt die Geschichte des weltbekannten Fotos, seine Entstehung und seine bisher unbekannten Hintergründe. Außerdem veranschaulicht sie, wie ein einziges Bild das Leben aller Beteiligten verändert hat. "Das Mädchen und das Foto" ist auf der 23. FIPA (Festival International de Programmes Audiovisuels) in Biarritz für den Hauptpreis Fipa d'or in der Sektion "Creative documentaries" nominiert.

Sonntag, 21. Februar 2010 - 19.45 - 20.00 3sat
PHOTOsuisse: Urs Lüthi
Porträtreihe, Schweiz, 2004
Der Schweizer Künstler Urs Lüthi lässt sich nicht festlegen, schon gar nicht auf ein bestimmtes Medium. Er ist nicht nur Fotograf, sondern auch Bildhauer, Maler und Grafiker und befasst sich mit Rauminstallationen und Videos. 2001 sorgte er auf der Biennale in Venedig mit seiner Figur "Jedermann" einmal mehr für Aufsehen.
 

Sonntag, 7. März 2010 - 19.45 - 20.00 3sat
PHOTOsuisse: Reto Rigassi
Porträtreihe, Schweiz, 2004
Reto Rigassi ist mehr Alchimist als Fotograf. Er nutzt die Kräfte der Natur, um seine künstlerischen Experimente durchzuführen: Auf dem Gotthard ließ er den Vollmond das Fotopapier belichten und die Ströme von Entwickler und Fixierbad den Gesetzen der Schwerkraft gehorchen. Zuweilen gestattet er dem Zufall, in seine Arbeit einzugreifen. So fiel ihm an einem stürmischen Tag an der schottischen Küste der belichtete Film ins Meer. Die entwickelten Bilder zeigten daraufhin ein Zufallspuzzle aus dunklen wolkigen Flecken und klar erkennbaren Stellen. Eine neue Technik war geboren, die er auch für eine andere Arbeit nutzte: Mit einer alten Zeiss Ikon Box hielt er den morbiden Charme Venedigs fest und tauchte dann die Filme in Salzwasser.

Sonntag, 14. März 2010 - 15.15 - 15.30 alpha
Kunstraum: Klaus von Gaffron: "Verlorenes Schwarz"
Seine Fotoarbeiten nähern sich extrem dem Wortbegriff "Fotografie" = mit Licht zeichnen/malen nicht abmalen. Konsequent nennt Klaus von Gaffron seine Arbeiten Fotobilder. Durch originale fotografische und nicht durch computertechnische Manipulation entsteht eine neue Realität. Klaus von Gaffron erhebt einen hohen ästhetischen und sinnlichen Anspruch an die Fotografie. Die Schulung des Sehens ist ihm ein Anliegen, und er lotet immer wieder das Verhältnis zwischen der Realität und dem Abbild aus.

Sonntag, 21. März 2010 - 19.45 - 20.00 3sat
PHOTOsuisse: Minkoff/Olesen
Porträtreihe, Schweiz, 2004
Das Künstlerpaar Gérald Minkoff und Muriel Olesen führt auf seinen Reisen rund um die Welt ein fotografisches Tagebuch. "Côte à Côte" nennen die beiden die dabei entstehenden Fotoserien. "Seite an Seite zu arbeiten bedeutet, das zu entdecken, was der andere gesehen hat", sagt Muriel Olesen. Die Resultate ihrer Arbeit sind oft sehr verschieden - obwohl sie am selben Ort und oft auch im selben Moment fotografiert haben. Die individuellen Aufnahmen einander gegenübergestellt zu sehen, macht den spannenden Aspekt dieser gemeinsamen Arbeit aus.

Mittwoch, 24. März 2010 - 13.30 - 14.15 HR
Danzig: Leonard Szmaglik fotografiert den Wandel seiner Stadt
Leonard Szmaglik pirscht durch die Straßen von Danzig. Die alte Hansestadt an der Ostsee - für den 74-jährigen ehemaligen Kranführer Stoff für eine lebenslange fotografische Leidenschaft. Die Werftarbeiterstreiks, die Besuche von Günter Grass in seiner Heimatstadt, den Wiederaufbau der zerstörten Innenstadt - Szmaglik hat alles auf Film gebannt. Fast eine Million Fotos sind es mittlerweile. In zwei alten Kleiderschränken seiner Ein-Zimmer-Wohnung bewahrt er sie auf. Filmautor Manfred Uhlig folgt dem alten Mann auf seine Streifzüge und dokumentiert den Wandel der ehemals deutschen Stadt, die heute als Kulturhauptstadt Polens gilt. Die nach dem Zweiten Weltkrieg zum größten Teil zerstörte Innenstadt wurde liebevoll restauriert, ein Prozess, der noch immer nicht abgeschlossen ist. Auf einem Baugerüst in sechzig Meter Höhe flickt der Denkmalpfleger der Marienkirche Tomasz Korzeniowski zerbröselte Ziegelsteine. Eine Million Ziegel hat die größte Backsteinkirche der Welt, jeder zehnte muss restauriert werden - eine Sisyphusarbeit. Doch während der Erhalt der architektonischen Kostbarkeiten Danzigs im EU-Mitgliedsland Polen langfristig gesichert ist, plagen den Fotografen Leonard Szmaglik Sorgen um sein Archiv. "Was soll aus meinen Negativen werden, wenn ich nicht mehr bin?", fragt sich der alte Mann. Geld für eine sichere Aufbewahrung hat er nicht. Mit seiner kargen Rente kann der ehemalige Werftarbeiter nicht einmal die Reparatur seines defekten Elektroherds bezahlen.


Montag, 5. April 2010 - 12.35 - 12.55 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Manuel Bauer
Porträtreihe, Schweiz, 2004
Mit dem Fotoreporter Manuel Bauer zu Besuch beim Dalai Lama in Dharamsala. Ein Porträtfilm aus der Reihe "PHOTOsuisse".

Sonntag, 18. April 2010 - 19.45 - 20.00 3sat
PHOTOsuisse: Christian Vogt
Porträtreihe
Seit mehr als drei Jahrzehnten lotet Christian Vogt das gesamte Spektrum der Fotografie aus, treibt sein Werk in Zyklen und Serien weiter. Die konzeptionelle Arbeit ist für ihn ebenso wichtig wie das Bildermachen selbst. Für eine Porträt-Reihe nahm er bekannte und weniger bekannte Leute mit geschlossenen Augen auf. Die Porträtierten richten ihren Blick gleichermaßen nach innen und geraten so gar nicht erst in Versuchung, gefallen zu wollen. "Idem Diversum" - "Alle sind gleich, alle sind verschieden", hat er diese Reihe überschrieben. Mit seinem Konzept hat Vogt sehr persönliche, intime Porträts hervorgebracht. Seit 1970 publiziert Vogt seine Bilder in Fachmagazinen der ganzen Welt.

Sonntag, 25. April 2010 - 17.00 - 17.15 Schweiz 1
SCIENCEsuisse: Die Kunst des Sehens
SCIENCEsuisse, Kunsthistoriker, Philosoph
13 min
Seit 1986 ist Gottfried Boehm Professor für Neuere Kunstgeschichte an der Universität Basel. An dem von ihm geleiteten Nationalen Forschungsschwerpunkt (NFS) "Bildkritik - Macht und Bedeutung der Bilder" - auch "eikones" genannt - sind diesem umfassenden Anspruch entsprechend ein gutes Dutzend Disziplinen beteiligt. Die Schwerpunkte der 30 Projekte reichen von der Macht und Wirkung der Bilder bis zu Visualisierungen im Wissenschaftskontext.

 

Donnerstag, 29. April 2010 - 9.30 - 9.55 Schweiz 1
Sportbilder: Sieger und Mächte
Reihe, 27 min, Folge 2

Freitag, 30. April 2010 - 7.30 - 8.00 arte
Künstler hautnah: Tony Oursler - Fotograf, Video- und Installationskünstler
Reihe, Frankreich, 2009, 26 min
Gesichter und Körper, die auf ausgestopfte Objekte projiziert werden und den Besucher mit ihren theatralischen Monologen konfrontieren, ihn in eine Welt ohne rationale Grenzen entführen. In dieser Welt bewegt sich das Unbelebte, das aufgespielte Bild entschlüpft seinem Rahmen, und das Ganze fügt sich in eine genau durchdachte Dramaturgie - der Künstler Tony Oursler inszeniert seine Videos anhand aufwendiger multimedialer Installationen, die mehr darstellen als übliche Videokunst.

Freitag, 30. April 2010 - 14.30 - 14.45 Schweiz 1
SCIENCEsuisse: Die Kunst des Sehens: Gottfried Boehm, Kunsthistoriker, Philosoph
13 min
Seit 1986 ist Gottfried Boehm Professor für Neuere Kunstgeschichte an der Universität Basel. An dem von ihm geleiteten Nationalen Forschungsschwerpunkt (NFS) "Bildkritik - Macht und Bedeutung der Bilder" - auch "eikones" genannt - sind diesem umfassenden Anspruch entsprechend ein gutes Dutzend Disziplinen beteiligt. Die Schwerpunkte der 30 Projekte reichen von der Macht und Wirkung der Bilder bis zu Visualisierungen im Wissenschaftskontext.

Samstag, 1. Mai 2010 - 16.55 - 17.10 Schweiz 1
SCIENCEsuisse: Die Kunst des Sehens: Gottfried Boehm, Kunsthistoriker, Philosoph
13 min

Sonntag, 2. Mai 2010 - 7.00 - 7.30 arte
Künstler hautnah: Tony Oursler - Fotograf, Video- und Installationskünstler
Reihe, Frankreich, 2009, 26 min

Montag, 3. Mai 2010 - 23.15 - 0.15 WDR
WDR-dok: Schadeberg schwarz-weiß: Ein Fotograf in Südafrika
Jürgen Schadeberg ist einer der ganz großen Fotografen der Gegenwart. Seine künstlerische Laufbahn umfasst ein halbes Jahrhundert der dokumentarischen Fotografie. Der in Deutschland geborene Südafrikaner ist ein meisterhafter Chronist unserer Zeit

Dienstag, 4. Mai 2010 - 4.30 - 5.00 arte
Künstler hautnah: Tony Oursler - Fotograf, Video- und Installationskünstler
Reihe, Frankreich, 2009, 26 min
Gesichter und Körper, die auf ausgestopfte Objekte projiziert werden und den Besucher mit ihren theatralischen Monologen konfrontieren, ihn in eine Welt ohne rationale Grenzen entführen. In dieser Welt bewegt sich das Unbelebte, das aufgespielte Bild entschlüpft seinem Rahmen, und das Ganze fügt sich in eine genau durchdachte Dramaturgie - der Künstler Tony Oursler inszeniert seine Videos anhand aufwendiger multimedialer Installationen, die mehr darstellen als übliche Videokunst.

Sonntag, 9. Mai 2010 - 0.30 - 1.00 MDR
Perspektivwechsel: Das Erbe des Karl Heinz Mai
Betrachtet man die Fotos von Karl Heinz Mai, fällt eines auf: Überwiegend sind die Bilder untersichtig, denn der Leipziger fotografierte aus dem Rollstuhl, begab sich mit diesem 1945 über Trümmer, später dann durch die Straßen der SBZ und frühen DDR. Es entstand eine Hinterlassenschaft von tausenden Bildern. Dokumente, die den Alltag zwischen Kriegsende und Neuanfang beschreiben. Zwanzig Jahre nach seinem Tod, im Oktober 1984, wurden Fotos von Karl Heinz Mai erstmals überregional ausgestellt. Anlass war der 35. Jahrestag der DDR. Unter dem Motto "Alltag und Epoche" zeigte das Alte Museum in Berlin Arbeiten ostdeutscher Fotografen. Prof. Peter Pachnicke von der Hochschule für Grafik und Buchkunst hatte die Aufnahmen des bis dahin noch unbekannten Fotografen eingereicht. Die Untersicht ist reine Formsache, was aber macht den Wert der Fotos aus? Welche Geschichten verbergen sich hinter Mais Dokumenten? Was sagen die Bilder über jene Zeit und den Fotografen selbst aus? Spurensuche.


Freitag, 14. Mai 2010 - 2.20 - 2.45 arte
Künstler hautnah: Tony Oursler - Fotograf, Video- und Installationskünstler
Reihe, Frankreich, 2009, 26 min
VPS: 2.25

Sonntag, 16. Mai 2010 - 3.00 - 3.55 arte
Das Geschäft mit dem Trend: Die Lifestyle-Industrie und ihre Codes
Dokumentation, Frankreich, 2007, 53 min
Wer heute zur Szene gehören will, muss einen gewissen Lebensstil pflegen - er ist inzwischen fester Bestandteil der Massenkultur unserer postmodernen Gesellschaft, erwachsen aus der Logik des postindustriellen Kapitalismus. In dessen Werte-Ranking stehen Schein und Imagepflege ganz oben. Aus dem Cool-Sein erwuchs ab Mitte der 90er Jahre auch das Verlangen nach neuen Statussymbolen. Die Dokumentation stellt die Konsumartikel, die für das Hip-Sein unerlässlich sind, und deren Schöpfer vor. Darunter beispielsweise der Erfinder der Diesel-Jeans, Renzo Rosso, oder die französische Schmuckdesignerin Victoire de Castellane.

Montag, 17. Mai 2010 - 10.00 - 10.15 HR
Der fotografische Supermarkt: Schüler lichten ihre Alltagswelt ab
Bringen Fotografien die Wirklichkeit hervor oder zum Verschwinden? Die neue digitale Fotografie vervielfältigt zumindest die Alltagswelt - nicht nur durch Kameras, sondern auch durch Handys, die zu jeder Zeit spontane Bilder ermöglichen, die überall hin verschickt werden können. Dies wird in dem Film aufgegriffen und von den Jugendlichen selbst hinterfragt. Schüler einer 10. Klasse der Alexander-von-Humboldt-Schule aus Rüsselsheim fotografieren - von der Kamera begleitet - ihre Alltagswelt und gehen dabei ihren Sehnsüchten, Wünschen und Ängsten nach. Wie wird etwa das Thema "Liebe" fotografiert? Wie teilt man seine Gefühle mit? Greifen sie dabei auf Werbemuster zurück, oder entwickeln sie ihre eigene Bildsprache? Werden die Fotos am heimischen PC bearbeitet, oder sind sie spontan? Welche Manipulationsmöglichkeiten gibt es? Gelingt es in diesem Projekt, die Alltags- und Konsumwelt von Schülern durch Schüler neu und kritisch zu hinterfragen? Der Film, den die Schüler selbst gedreht haben und der ihre eigene mediale Kompetenz stärkt, versucht eine Antwort zu geben.



Recherche durch Kunstlinks.de - Abschließende Filterung und Verlinkung Dieter Horn

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Abgeschlossene Ausstellungen

 

Fotoworkshop

Pflanzen- und Makrofotografie

im Botanischen Garten in Jena

 

Der Fotokurs in die Ästhetik

der Pflanze in der

Carl-Zeiss-Stadt Jena

fotokurs makrofotografie thüringen natur
 

Die Kunstwerke der Natur werden durch Vergrößerung zu "Palästen" aus Farben, Linien und Flächen. Blüten groß abzubilden ist sehr fotogen und ästhetisch. Der Fotoworkshop trainiert mit Ihnen praxisorientiert Technik und Gestaltung der Makrofotografie.

Mehr Information: Fotokurs  Pflanzen- und Makrofotografie Termin: 24. - 25. April 2010

Anmeldung unter  Reise Möller

Der Fotokurs findet statt. Der Kurs ist ausgebucht !  

  

 
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Fotografieausstellung                 

Hinterlassene Ansichten

Robert Reichenbächer

 

Raum HELLROT

in Halle bis  27. Februar 2010

 

„Hinterlassene Ansichten (2009, 2010, …)“ ist der Titel einer Arbeit, die nachts auf öffentlichen Plätzen entstand. Diese sind inzwischen leer, ihr Trubel längst verschwunden. Das wenige Licht konzentriert den Blick, aus der Dunkelheit treten Details, oft ist es vorher Unbeachtetes, was wir sehen. Die Leere, die Stille und die Dinge scheinen sich miteinander zu verbinden. Bewusst wird auf genaue Ortsbeschreibungen und intakte Erzählstränge verzichtet, um auf die Lesbarkeit des einzelnen Gegenstandes zu setzen. 

Robert Reichenbächer hat 2007 sein Fotografiestudium bei Wiebke Loeper und Arno Fischer abgeschlossen. Er lebt und arbeitet in Berlin. Die Auflage der fein nuancierten Barytabzüge beträgt 7 Exemplare

© Raum Hellrot, Mühlweg 22 (Eingang Bernburger Straße) in  in 06114 Halle/Saale in Sachsen-Anhalt

     
 
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Abgelaufene

Fotoausstellung
H a v a r i e n
Fotografien von
Maxie Fischer

 

11. Februar bis 10. März 2010
im Kinoklub Erfurt
in  Thüringen

 

Havarien

Havarien sind unsere Fehler, das was zurückbleibt und was uns im Weg liegt.
Havarien sind Überreste, durch die wir spekulieren und rekonstruieren.
Havarien sind Bestandteil eines Lebens, in vier Serien…


Maxie Fischer, 21 Jahre alt, lebt und studiert in Leipzig.
Spontaneität und zwischenmenschliche Architektur. Analoge Fotografien s/w, analoge, Doppelbelichtungen,  Landschaftsfotografien Islands und Polaroids.

Webseite des Ausstellungsortes Kinoklub Erfurt Alle Ausstellungen des Kinoklubs können( außer Sa. + So.!) auch außerhalb der regulären Kassenöffnung besichtigt werden. Der Besuch sollte jedoch vorher telefonisch angemeldet werden. Sonst besteht täglich die Möglichkeit ab 16.00 Uhr bis zu Beginn der letzten Vorstellung, die Galerie im Klubraum zu besuchen. 

Kinoklub am Hirschlachufer - Erfurt - Initiative Kommunales Kino Erfurt e.V. - Hirschlachufer 1 - 99084 Erfurt  

Webseite der Fotografin Maxie Fischer
 

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Abgelaufene

Kunstausstellung

Charles Matton (Paris)
Boxen, Zeichnungen

Fotografien und Filme

 

 

Kunstsammlung Jena
bis 21. Februar 2010

  
Charles Matton (1933–2008) ist bekannt als Maler, Zeichner und Plastiker, er drehte Filme und schrieb Drehbücher. Die von ihm geschaffenen Fotografien zeigen meist Räume oder bestimmte Sequenzen seiner Installationen, die in der fotografischen Umsetzung in besonderer Weise herausgehoben werden. Der erste Film „La Pomme ou l’histoire d’une histoire“ entstand 1967 und wurde mit dem Grand Prix des Festival de Hyères ausgezeichnet. Bis in die späten 1990er Jahre drehte Matton regelmäßig Filme. Von den Spielfimen gehören „L’Italien des Roses“ (1972), „Spermula“ (1976) und „Rembrandt“ (1998) – mit Klaus-Maria Brandauer als Rembrandt – zu den bekannteren und erfolgreichen. Die meisten seiner zahlreichen Ausstellungen und Ausstellungs¬beteiligungen fanden in Frankreich, USA, Italien und Japan statt. In Deutschland wurden die Werke von Charles Matton bisher nicht gezeigt.

Das Werk setzt zu Beginn der 1950er Jahre mit Malerei und Zeichnungen ein. Charles Matton erforscht zunächst die bildnerischen Dimensionen von Porträts und Landschaften an der Grenzlinie zwischen Realität und Fiktion. Die originäre Interpretation des Gesehenen, dessen Abstraktion und eigene bildnerische Erfindungen, verraten die Freude an der Erkundung verschiedener stilistischer Eigenarten, die von altmeisterlichen Faltenwürfen bis zu kubistischen Raumzergliederungen vielerlei Anleihen aufnehmen und verarbeiten. Da hebt sich ein „Motard cubiste“ (1954) aus einer plastisch durchformten Land­schaft heraus, auf anderen Bildern dieser Jahre werden Stillleben oder Landschaften so oft bearbeitet, dass auf dem letzten Bild der Folge der Gegen­stand nur in Pinselschwüngen noch in abstrakter Weise aufgehoben ist. Menschliche Körper, Figurationen überhaupt und die Darstellung von leeren, geheimnisvollen Räumen bleiben ein Dauerthema in Mattons Malerei. Die Erkundung der bildnerischen Zusammenhänge von Figur und Raum nehmen eine Sonderstellung ein und offenbaren den besonderen Sinn des Künstlers für Environments, für Räume, in denen einzelne Arbeiten mit ihrem Umfeld in einem gemeinsamen Werk verschmelzen.

Ab Mitte der 1980er Jahre schuf Charles Matton zahlreiche jener „Boxen“, die, wie Szenen aus einem Film, gebaut und inszeniert aus einer Vielzahl einzelner Werke, den Betrachter in eigenwillige, imaginäre Welten entführen. Man sieht das Arbeitszimmer von Sigmund Freud, die Bibliothek zu Babel, schaut in eine Kammer des Schreckens bei Sacher-Masoch, sieht die melancholische Tristesse eines Badezimmers oder blickt ins Atelier des Künstlers Arman. All diese und viele weitere Räume sind im Miniaturformat gebaut und von wirklich existierenden Räumen inspiriert oder entspringen der lebhaften Fantasie des Künstlers. Für Charles Matton sind diese Räume, wie er sagt, nicht nur Orte zur Aufbewahrung und Ablage seiner Erinnerungen, sondern sie dienen ihm zugleich zur Überprüfung derselben. Zugleich ist jede dieser Arbeiten ein „Paradies der Fantasie“, in dem man sich eingeladen fühlen darf und welches man mit seinen eigenen Geschichten ausstatten kann. Einige „Boxen“ arbeiten mit ausgeklügelten optischen Illusionen, die den Blick des Betrachters in abgründige Tiefen lenken. Viele der Arbeiten beruhen jedoch auf realen Vorlagen; so dienten Fotos der Ateliers von Francis Bacon, Alberto Giacometti oder Arman als Grundlage für die Aus­stattung verschiedener Boxen. Anders bei der Box „Debussy–Poisson d’Or“; dort sitzt ein sehr lebendiger (Miniatur-) Pianist am Flügel und musiziert. Und so wie in das Foyer des „Grand Hotel“ fühlt man sich in alle Räume Mattons eingeladen wie in Mikrokosmen der Fantasie. Der Philosoph Jean Baudrillard beschrieb sie anlässlich einer Vernissage in Paris als Orte einer fast zwanghaften Vertrautheit, die im Augenschein der vielen Dinge immer aufs neue geweckt und belebt wird.

© Stadtmuseum - Kunstsammlung  auf dem Markt 7 in 07743 Jena in Thüringen, Charles Matton

 

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Abgelaufene

Fotoausstellung

PresseFoto

Hessen-Thüringen 2009

 

Thüringer Landtag in Erfurt

bis 26.Februar 2010

Am morgigen Mittwoch wird Landtagspräsidentin Birgit Diezel gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Landesverbandes Thüringen des Deutschen Journalistenverbandes (DJV), Wolfgang Marr, die Fotoschau „PresseFoto Hessen-Thüringen 2009“ eröffnen. Der Wettbewerb der beiden DJV-Landesverbände Hessen und Thüringen um die besten Presse-Fotos des Jahres wurde zum dritten Mal ausgelobt.

Bereits zum zweiten Mal machen die Siegerarbeiten im Thüringer Landtag Station. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft der Landtagspräsidenten Thüringens und Hessens, Birgit Diezel und Norbert Kartmann.

„Die ausgestellten Pressefotos zeigen uns noch einmal ein Kompendium des vergangenen Jahres: Themen, Menschen und Ereignisse, die Thüringen und Hessen 2009 in Atem gehalten haben. Fotojournalisten lassen uns durch ihre Arbeit an der Zeitgeschichte teilhaben und laden ein zu einer Entdeckungsreise durch unsere Heimat“, so Frau Diezel mit Blick auf die Ausstellung. „Gelungene Fotos schaffen es, große Zusammenhängen in einem einzigen Bild zu erzählen. Das macht sie, über die Abbildung von Ereignissen hinaus, zu Zeitdokumenten von geradezu symbolischer Bedeutung.“

 

 

Der Wettbewerb soll die Arbeit hauptberuflicher Fotojournalisten der Öffentlichkeit nahe bringen und zugleich aktuelle Geschehnisse in Hessen und Thüringen dokumentieren. Gleichzeitig erinnerte er im vergangenen Jahr mit dem Sonderthema „20 Jahre wiedervereinigt“ an die Überwindung der vierzigjährigen Trennung der Nachbarländer Hessen und Thüringen.  Bis zum 26. Februar sind 55 prämierte Fotos im Landtag zu sehen. Die Ausstellung ist Montag bis Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr geöffnet (am Wochenende nach Vereinbarung). Der Eintritt ist frei.  Veranstalter: Deutscher Journalistenverband Thüringen und Deutscher Journalistenverband Hessen

© Thüringer Landtag in  Jürgen-Fuchs-Straße 1, 99096 Erfurt  

 

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Kabinettausstellung

B<Side.

Zeitgenössische künstlerische

Fotografie

 

Studierende und Absolventinnen

der Bauhaus-Universität Weimar


Renaissance-Saal

Kunsthalle Erfurt   in  Thüringen 

vom 11. Februar – 21. März 2010

Fotografie: Rebekka Mönch – Bild der Frau,  c-prints, 50x60 cm, Diplomarbeit,Bauhaus-Universität Weimar, Weimar, 2008

   

Unspektakuläres und Alltägliches, Nebensächliches und Randständiges – unscheinbare Phänomene aktueller gesellschaftlicher Veränderungen wurden für sieben angehende Fotografinnen der Bauhaus-Universität Weimar zum Thema. Die entstandenen Arbeiten werden anlässlich des 90jährigen Bauhaus-Jubiläums in der Gruppenausstellung mit dem Titel »B SIDE« der Öffentlichkeit präsentiert.

 

Fotografie: Ewa Priester – Andernorts, s/w-prints, Fotobuch, 84 Seiten, 16x24,5 cm, Diplomarbeit, Bauhaus-Universität Weimar, Weimar, 2008

B SIDE zeigt die unpopuläre zweite Seite einer Gesellschaft, die Zugabe zum öffentlichen Bild, welches erst beim genaueren Hinsehen seine volle Intensität entfaltet.
Die Präsentation der Arbeiten reicht von klassischen Formaten über Buchpräsentationen bis hin zu Rauminstallationen und der Einbindung des Mediums Internet in Form eines Blogs. Dabei stehen sozial-dokumentarische Konzeptionen, die sich mit aktuellen politischen Entwicklungen beschäftigen, neben assoziativen Ansätzen und Bild-Text-Arbeiten, welche Fotografie und wissenschaftliche Recherche miteinander verbinden. So beschäftigt sich Aline Stephan in ihrer Arbeit »Über den Fluss« mit dem ehemaligen deutsch/polnischen Grenzgebiet zwischen Görlitz und Zgorzelec. Ihr Interesse gilt der Frage nach Legitimation und Sinn territorialer Grenzen in und außerhalb Europas. Rebekka Mönchs Arbeit »Bild der Frau« hingegen analysiert mit dem
Internetmedium Blog die aktuelle Debatte über die Rolle der Frau. Eigene Fotografien von jungen Frauen werden einem Archiv gegenübergestellt, das Artikel aus Zeitungen und Magazinen über die Rolle der Frau zugänglich macht.
© Universität Weimar


Die ausstellenden Fotografinnen und ihre Arbeiten: Ewa Priester: Andernorts, Aline Stephan: Über den Fluß, Rebekka Mönch: Bild der Frau, Cindy Cordt: Tout à fait, Daniela Junghans: Forest Families, Claudia Neuhaus: Über die Schwelle, Nathalie Mohadjer: Past Presents Future

 

© Kunsthalle Erfurt im Haus zum Roten Ochsen, Fischmarkt 7- 99084 Erfurt in  Thüringen
 

 

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Vorhergehende Ausgaben des Newsletters und des Onlinemagazines Fotografiekultur

       Aktuelle Ausgabe  des OnlineMagazin  www.photographiekultur.de 

 

Ausgabe     Nr: 24 05. November 2009 Ausstellung Henri Cartier Bresson
Ausgabe     Nr: 23 04. August 2009 Fotofestival Leipzig
Ausgabe     Nr: 22 03. Januar 2009 World Press Photo, Bauhausfotografie

Ausgabe     Nr: 21

30. August

2008

Dampflokfotografie in Meinigen, Fotokino in Weimar

Newsletter  Nr: 20

13. März

2008

Geburtstagsfeier 80 Jahre Arbeiterfotografie in Erfurt

Newsletter  Nr: 19

15. September

2007

Fotothek, Nackte Musen, Loom Magazine in Weimar

Newsletter  Nr: 18

10. Juni        

2007

Der Fotosommer

Newsletter  Nr  17

22. Februar    

2007

Erstes Fotofestival in Leipzig

Newsletter  Nr. 16

15. November

2006

Eva Mahn in der Kunsthalle Erfurt

Newsletter  Nr. 15

09. Juli          

2006

Fotoherbst

Newsletter  Nr. 14

24. März       

2006

Fotografiefrühling

Newsletter  Nr. 13

22. Dezember

2005

Fotografie in Eisenach

Newsletter  Nr. 12

07. Oktober

2005

Jubiläum 10 Jahre PHOTOSCHULE HORN

Newsletter  Nr. 11

27. Juli          

2005

Fotografie in Eisenach

Newsletter  Nr. 10

17. Mai         

2005

Triumph der Fotografie

Newsletter  Nr. 09

18. März       

2005

Historische Fotografie

Die Deutsche Bibliothek - Nationale ISSN-Zentrum für Deutschland   - ISSN der Publikation:  1862-7293

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© Copyright - Photoschule Horn - 30. Oktober 2009

 

 

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