Ausgabe Nr. 26 des Online-Magazin für Fotografie 

aktuelle Artikel zur Fotografie - Ausstellungen und Fotokurse - Fotografie im Fernsehen - Archiv

  

Fotografie: Günter Bersch, Startbahn Ost2000

  

Der geschärfte Blick

Günter Bersch - eine Retrospektive

20. April  2010, 20.00 Uhr bis August -  Fotogalerie im Hause Bohl  in Eisenach in  Thüringen

 

Fotografie: Maxhütte 1992

 

Fotografie: Heisig

 

Fotografie: 1986 nachdenken

 

Fotografie: STILLE-IST-D.-ZEIT

 

 

  

Noch scheint es mir zu früh, zu unwirklich, in Begriffen des Erinnerns zu reden. Im Februar 2007 verstarb der Fotograf Günter Bersch nach schwerer Krankheit. Die 63 Jahre, die er alt wurde, wollen mir nicht reichen. Er war in vielen Dingen eine Instanz für Kollegen wie Freunde, vor allem, was seinen Blick auf die Welt betraf. Diesen Weltblick spiegeln seine Bilder, die zum Bedeutendsten zählen, was die Fotografie in Deutschland in unserer Zeit hervorgebracht hat. Seine Arbeiten genießen bei Fachleuten höchsten Ruf, doch vermisst man ihre öffentliche Würdigung. Vielleicht blieb der längst fällige Ruhm aus, weil Berschs Bilder wie alle große Kunst etwas Sperriges haben. Da ist etwa die strenge Stilisierung. Und alles andere als hochglänzend ist auch der tonale Reichtum zwischen Schwarz und Weiß; farbig fotografierte er nur widerwillig. In der moribunden Grauskala des realsozialistischen Alltags formten sich seine Sichtweisen, dort, wo die finalen Ängste nicht hinter den Fassaden lagen, sondern sie kennzeichneten.

Das allgegenwärtige Bröckeln und der oft das Absurde streifende Behauptungswille des Einzelnen waren naheliegendster Anlass für Kunst. Es ging immer um alles, und zwar grundsätzlich. Viele Talente ruinierte diese Humorlosigkeit, wer aber mit dem nötigen Schuss Anarchismus gegenhalten konnte wie Bersch, dem war dieses Alles oder Nichts eine große Chance zur Zuspitzung der eigenen Mittel. Aus solchen Quellen heraus kondensierte er ein Existenzgefühl zum bildnerischen Zeichen, das uns abseits der naturalistischen Bilderflut Auskünfte des Menschlichen gibt. Bersch selbst interessierte der Moment des Auslösens nicht weiter - er hätte das Bild zuvor schon im Kopf und wisse vor dem Entwickeln, ob's "geworden" sei. Das war keine Koketterie. Nie habe ich ihn Schnappschüsse machen sehen, die Situation konnte noch so sensationell, noch so skurril sein. Er pflegte sich das zu merken, um mit genau durchdachter Intention später zurückzukehren. Seine Sache war nicht das Festhalten, sondern das Bezeichnen, das Herausdestillieren eben von "Zeichen", die nicht nur abbilden, sondern auch begründen.

Befragte man Günter Bersch nach seiner künstlerischen Verwandtschaft, so nannte er Will McBride oder Barbara Klemm, beide wie er Einzelgänger im Suchen nach einer komplexen Synthese von sozialer Verankerung und gestalterischem Eigenwillen. "Startbahn Ost" (2000, Links-Verlag) heißt sein aufregender Bildband über zehn Lebensläufe, die in der DDR begannen. Er selbst hat exemplarisch gezeigt, dass in solcher Provenienz ein Privileg verborgen sein kann: ein besonders geschärfter und kaum zu kompromittierender Blick (Johannes Heisig, Maler und Freund des Fotografen im Nachruf Berliner Zeitung 02/2007 -Auszug).

Mit der Ausstellung von Günter Bersch schließt sich in der Eisenacher Fotogalerie im Hause Bohl gewissermassen ein Kreis, bevor sich 2010 mit dem 20 jährigem Jubiläum dieser Kulturinitiative die Türen der Galerie schließen werden. Diese 126 Ausstellung ist Günter Bersch vorbehalten, weil mit ihm im Februar des Umbruchsjahres 1990 alles begann. Als Freund und Mentor des Fotografen Ulrich Kneise hat Bersch sich immer wieder mit thematischen Ausstellungen in Eisenach zu Wort gemeldet. 2002 wurde er zum fotografierenden Stadtgast. Sein klares Bekenntnis zu einer Fotografie, die stets die Inhalte in den Vordergrund ihrer Betrachtung rückte, fand auch im Credo der Galerie Ulrich Kneise Partnerschaft und Bestätigung.

©  Fotogalerie im Hause Bohl in Eisenach in  Thüringen

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Fotokurs

Grundlagen der Portraitfotografie

Ein praxisorientierter Fotokurs über die Entstehung von interessanten und ästhetischen Portraitfotografien ohne die Nutzung von Studioblitztechnik an einem kompakten Wochenende in Thüringen. Grundlagen an technischen, gestalterischen und psychologischen Fähigkeiten, die der Teilnehmer selbst mit seinen Mitteln im Nachhinein nachvollziehen kann werden gemeinsam trainiert.

 

Information: Fotokurs Portraitfotografie

bei Eisenach Thüringen

Termin: 26. - 27. August 2010

Anmeldung unter: Reise Möller

 

 

       

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Hyperlinks zu aktuellen Artikeln zur Fotografie im Internet

  Der Standard 21.5.2010   Kunstmarkt - Klassische Wertkorrektur
  Waldeckische Landeszeitung 16.5.2010   Auftaktveranstaltung des Museumstages: Ausstellung „Ostmenschen – Westmenschen“
  Lausitzer Rundschau 11.5.2010   Fotografien aus dem Bauhaus 
  FAZ.NET 12.4.2010   Pulitzer-Preis 2010: Keine Ehre für das Klatschblatt
  Lausitzer Rundschau 11.4.2010   Arno Fischer: „Für mich hat der Mercedesstern bis heute etwas Böses“
 

STERN

   

Das Fotografieportal des Nachrichtenmagazin Stern

 

GEO

   

Das Fotografieportal des Magazins GEO

  Zeit     Das Fotoportal der ZEIT
 

Spiegel

   

Bildbearbeitung

       

 

       

 

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Fotoreise Toskana und Florenz

 

 

Die Fotoreise Toskana führt Sie zu den schönsten und spannendsten Motiven der berühmten Weinregion. Direkt am romantischen Fotomotiv Toskana werden Sie in die Geheimnisse der Fotografie, der digitalen Kameratechnik und der Bildgestaltung eingeweiht. Die Bildkomposition wird gemeinsam trainiert und im Fotoreisebus mit Bildverarbeitungsprogrammen ausgewertet.
Bei einer gemeinsamen Auswertung in Deutschland wird Ihnen der Umgang mit großformatiger Drucktechnik erläutert, um eigene große Drucke der Fotografien zu realisieren.

 

Information: Fotoreise Toskana

Termin: 26. Sept.  - 3. Okt.2010

Anmeldung: Reise Möller

Der Fotoreise findet statt. Anmeldungen sind noch möglich!

 

fotoreise toskana italien

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Fotoausstellung

SIBYLLE

Modefotografie

und Frauenbilder in der DDR

 

 

 

 

 

 

Hauses der

Brandenburgisch-Preußischen Geschichte

in Potsdam in Brandenburg

13. Mai bis 22. August 2010

Fotografie:  Titel der SIBYLLE 6/1983 - mit einem Foto von Ute Mahler
   

Eine Ausstellung des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte im Rahmen des Themenjahres von Kulturland Brandenburg 2010 „Mut & Anmut. Frauen in Brandenburg-Preußen“. Die Zeitschrift SIBYLLE gehörte in der DDR wegen ihrer einzigartigen Mode- und Fotobeiträge zu den beliebtesten und begehrtesten Publikationen. Sie erschien zwischen 1956 und 1989 alle zwei Monate in einer Auflage von etwa 200.000 Exemplaren, die immer sofort vergriffen war. Der Versuch, die Zeitschrift nach 1990 auf dem gesamtdeutschen Markt zu erhalten, scheiterte.1995 kam das endgültige Aus.

Der Erfolg der SIBYLLE lag in ihrem besonderen Konzept – Mode, Fotografie und Kultur zu verbinden. Der Modeteil mit seinen anspruchsvollen Fotografien war Inspirationsquelle, bot Informationen über neueste Trends in Ost und auch West sowie Schnittmusterbögen und Nähanleitungen. Der Kulturteil setzte auf Themenvielfalt, brachte Beiträge über Kunst, Literatur, Theater, Architektur und Design, ausführliche Porträts prominenter wie unbekannter Frauen, aber auch Kosmetik- und Gesundheitstipps, Ratgeber in Rechtsfragen und Kochrezepte. Die SIBYLLE hatte den Anspruch, alltagstaugliche Mode zu präsentieren und ein modernes Frauenbild zu vermitteln. „Die berufstätige, selbstbewusste, emanzipierte Frau wollte man zeigen, sich von alten Klischees trennen. Mode ins Verhältnis setzen zu den gesellschaftlichen Idealen.“, so Dorothea Melis, Moderedakteurin der SIBYLLE 1961 bis 1970. Bekannte Fotografen und Fotografinnen wie Arno Fischer, Sibylle Bergemann, Ute Mahler und Werner  Mahler, Roger Melis und Günter Rössler fanden dafür eine ganz individuelle Bildsprache, in der sich Mode- und Porträtfotografie verbanden. „Wir haben nicht nur Mode fotografiert, wir haben Bilder gemacht, die uns wichtig waren“, so die Fotografin Ute Mahler.

       
  Titel der Erstausgabe der SIBYLLE 1/1956
mit einem Foto von: Goethe
  Fotografie: Titel der SIBYLLE 5/1981
mit einem Foto von Ute Mahler
  Fotografie: Titel der SIBYLLE 6/1988
mit einem Foto von Sibylle Bergemann
 

Diese subjektive Haltung prägte über Jahrzehnte die Bildästhetik und damit den besonderen Charakter der SIBYLLE. Redakteure und Fotografen fanden hier eine vergleichsweise große künstlerische Freiheit. Wie alle Massenmedien in der DDR stand aber auch die SIBYLLE unter ständiger politischer Kontrolle. Formal unterstand sie der Frauenkommission des ZK der SED, die im Sinne des ideologischen Leitbildes der „Frau im Sozialismus“ auf die Inhalte aller Hefte Einfluss nahm und eine entsprechende Vorzensur übte. Außerdem musste die Chefredaktion einmal wöchentlich zur politischen Weisung in der Abteilung Agitation des ZK der SED erscheinen, die mit so genannten Empfehlungen, Kritik und auch Themenverboten sämtliche Veröffentlichungen der DDR bestimmte.

Die Ausstellung gibt  Einblicke in die Mode-Fotostrecken und in den redaktionellen Kulturteil der SIBYLLE, den sie zum Ausgangspunkt einer kritischen Reflexion von Frauenleitbildern und Frauenalltag in der DDR nimmt.  Die Ausstellung zeigt ausgewählte Fotoserien und kombiniert sie mit Aussagen von Redakteurinnen, Mannequins und Fotografen. Sie vermitteln Einblicke in die Arbeitsweise und –bedingungen bei der Moderedaktion der SIBYLLE. Sie berichten von Zensur und künstlerischer Freiheit, von Mangelwirtschaft und Improvisationstalent, von Gleichberechtigung und SED-Frauenpolitik, von Berufstätigkeit und Familienleben. Bekleidungsstücke des Modeinstituts der DDR und des VEB Exquisit, Filmausschnitte von Modesendungen der DDR und ein Exkurs über die Bildsprache und ästhetischen Besonderheiten der Fotografien ergänzen das Thema Mode als Hauptarbeitsfeld der SIBYLLE.

       
  Katharina Thalbach
in SIBYLLE 6/1974
Foto und copyright: Sibylle Bergemann
  aus der Serie "Stralsund"
in SIBYLLE 5/1967
Foto: Roger Melis, 1967
copyright: Roger Melis/ Mathias Bertram
  Sommerhüte
in SIBYLLE 3/1978
mit einem Foto von Ute Mahler
  aus der Serie "Seebäderbilder"
in SIBYLLE 2/1981
Foto und copyright: Sibylle Bergemann

Zu hören bzw. zu lesen sind Interviews mit damaligen Leserinnen der SIBYLLE. Die Berichte der Frauen und Leserbriefe vermitteln einen Einblick in die Rezeption der Zeitschrift und in den DDR-Alltag. Auch Ausschnitte von Sendungen des DDR-Fernsehens, statistische Daten und Hintergrundinformationen verdeutlichen das Frauenbild und die Frauenrealität in der DDR. Die Schau entsteht in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Rundfunkarchiv sowie mit dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, der Fachhochschule Potsdam/ Fachbereich Informationswissenschaften, dem Filmmuseum Potsdam und der Stiftung Stadtmuseum Berlin, Archiv des Modeinstituts der DDR.

© Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam

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Fotokurs Landschaftsfotografie
Durch Schluchten und Urwald zur Wartburg

Ein Fotokurs von uriger Natur zum UNESCO-Welterbe Wartburg. Die unmittelbare Landschaft Südlich von Eisenach ist gekennzeichnet durch enge Schluchten, märchenhaft geformte Felsen, viele alte Baumriesen und als Hauptattraktion die Höhenburg Wartburg. Diese romantische Landschaft ist in Kombination sehr reizvoll zu fotografieren.

 

Anmeldung unter: Reise Möller

bei Eisenach Thüringen

Termin: 22. und 31. Oktober 2010

Info: Fotokurs Landschaftsfotografie

 

 

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Veranstaltungen  zur Fotografie

1-2-3

Eintauchen in Vergessene,

private Bilderwelten

 

 

Fachgeschäft

für vergessene Privatfotografien

 

Karl-Liebknecht-Straße 10

99423 Weimar  in Thüringen

 

  

Vom 20. bis 31. Juli 2010 lädt die FOTOTHEK, das Fachgeschäft für vergessene Privatfotografien, erneut zu einer Dreierreihe. Man zähle also bis drei. Eins-Zwei-Drei wunderbare Veranstaltungsabende nach bester FOTOTHEK Manier sind zu erwarten und hoffen auf zahlreiche Gäste. Darüber hinaus wird das Fachgeschäft im Zeitraum der Reihe jeweils von 14 bis 20 Uhr geöffnet haben, ausgenommen Montags und Sonntags.
      
OSTSEE 1962-1967 / Diashow mit Klavierbegleitung von Christian Ernst (Berlin)

Sa 24.07.2010, 20 Uhr
Lasst Euch mitnehmen auf mehrere Reisen einer Familie in den 60iger Jahren. Die Reise führt an die Ostsee und ihr dürft mit. Reiseführer ist der Komponist Christian Ernst. Er wird live am Klavier die Unternehmungen von Walter, Mutti und Vati vertonen. Seine extra angefertigten Kompositionen liefern uns den Soundtrack zu einem Diaabend der besonderen Art.

 
           
FERIEN MIT DER KAMERA - Kein Erlebnis verlieren
/ Lesung mit Sprechsteller Martin Stiebert (Jena)

Mi 28.07.2010, 20 Uhr
Im Sieb unseres Erinnerungsvermögens bleiben nur die ganz großen Körner hängen. Die kleinen fallen im Laufe der Jahre hindurch: für immer verloren. Wer eine Kamera hat, für den wird das mit einem Schlage anders. Lassen wir uns das auf der Zunge zergehen und begrüßen Martin Stiebert, der aus dem Amateurfotoratgeber „Ferien mit der Kamera“ (1961) vortragen wird. Dazu werden die besten Bilder von den „Männern hinter der Kamera“ aus dem hauseigenen Archiv präsentiert.

 
     
DAS MATERIAL EINER AUSSTELLUNG

Fr 30.07.2010 20 Uhr Vortrag
/ Vortrag mit Petra Bopp (Hamburg) & Sandra Starke (Dresden)
Die Kuratorinnen der Ausstellung „Fremde im Visier - Fotoalben aus dem Zweiten Weltkrieg“ werden von ihrer Arbeit mit privaten fotografischen Nachlässen aus dem Zweiten Weltkrieg berichten. In Alben haben Tausende deutsche Wehrmachtssoldaten ihre Erinnerungsfotos von der Front gesammelt und beschriftet. Auch Briefe, Souvenirs und offizielle Dokumente tragen zur individuellen Kriegserzählung bei. Aus diesen Fragmenten baut sich die familiäre Erinnerung an diese Zeit jedesmal neu zusammen, wenn die Zeitzeugen erzählen.

 
     


 

 

Karl-Liebknecht-Straße 10

99423 Weimar  in Thüringen

 


 

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Gutscheine für Fotokurse

und

Fotoworkshops zum Verschenken

 

Verschenken Sie einen Fotoworkshop, einen Fotokurse oder eine Fotografiereise an Freunde oder Verwandte. Inspiration, Kreativität, Fototechnik und Gestaltung werden in diesen Kursen praxisorientiert vermittelt. 

 

 

 

Mehr Informationen im Internet sehen Sie unter

Service Geschenkgutschein

 

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Ausstellung mit Fotografie

Mit Steinen fing alles an…

Aenne Biermann

 

 

 

bis 17.Oktober 2010 im

Naturkundemuseum Gera / Thüringen

Fotografie:  Aenne Biermann, Detail einer Spurenfossils (Nereites sp.)

 aus der ehem. Sammlung Rudolf Hundt,

 2009 gefunden im Nachlass Hundt, Museum für Naturkunde Gera

  

 

Ausstellung im Naturkundemuseum der Otto-Dix-Stadt verknüpft Wirken der Geraer Rudolf Hundt und der Fotografin Aenne Biermann miteinander und mit Graptolithen
 
Sie sehen aus wie auf schwarzem Schiefer gemalte Spiralen, Kringel oder Sägeblätter – Graptolithen. Die ausgestorbenen koloniebildenden Tiere des Erdaltertums faszinierten den Geraer Heimatforscher Rudolf Hundt (1889-1961), der wiederum die Geraer Fotografin Aenne Biermann (1898-1933) für diese Fossilien begeistern konnte. Dieses „Dreiecksverhältnis“ beleuchtet seit Montag (Vernissage 18.00 Uhr) die neue Sonderausstellung „Mit Steinen fing alles an – Rudolf Hundt, Aenne Biermann und die Graptolithen“ im Museum für Naturkunde der Otto-Dix-Stadt Gera.

Die Exposition, die bis 17. Oktober zu sehen ist, vereint rund 70 Graptolithen-Platten und 25 exzellente Spurenfossilien – die interessantesten und schönsten Stücke - aus der Sammlung Hundt sowie 25 Fotografien von Aenne Biermann. Persönliche Gegenstände Hundts, die Geraer Bürger dem Museum nach einem Aufruf zur Verfügung stellten, ergänzen die Schau. Dazu gehören sein Schreibtisch, der ansonsten in einer Wohnung in Gera-Lusan steht, seine Brieftasche und sein Brieföffner. Außerdem wird ein weltweit wohl erstmals hergestelltes Modell eines kompletten Graptolithen gezeigt.

Das Museum für Naturkunde erwartet seine Besucher – wie alle Museen der Otto-Dix-Stadt – dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen von 11.00 bis 18.00 Uhr.

© Stadt - Gera, Naturkundemuseum Gera Nicolaiberg 3, 07545 Gera
 

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Fotokurs

Nachtarchitekturfotografie

mit HDR - Fotografie

 

Das neue System der digitalen Bildbearbeitung die HDR-Fotografie erlaubt Bilder vom Motiven mit extremsten Kontrastumfang zu realisieren. Von den sehr schönen Thüringer Städten entstehen so romantische Bilder mit besonderer Fotogenität.

 

Malerisch bis romantisch wirken Nachtfotografien von Thüringens Architektur. Diese Architektur im denkmalreichsten deutschen Bundesland  ist gekennzeichnet von einer breiten Vielfalt historischer Bauwerke des 11. bis 19. Jahrhunderts, gefolgt von Jugendstil, Bauhaus und moderner Architektur.

 

 

Anmeldung unter: Reise Möller

in Mühlhausen / Thüringen

Termin: 12. November 2010

Info: Fotoworkshop Architektur mit HDR-Fotografie

Der Fotokurs findet statt. Wenige Anmeldungen sind noch möglich!

 

 

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Fototechnik

Der hellste Blitz in Ost und West

Eugen Nosko.

Industriefotograf und Erfinder

 

 

Eine Kabinettausstellung in den

Technischen Sammlungen Dresden
23. April bis 29. August 2010

 
 

Die Technischen Sammlungen Dresden präsentieren in einer Kabinettausstellung vom 23. April an ein fototechnisches Unikat und zugleich einen spektakulären Neuankauf für die Museumssammlung. Der Dresdner Industriefotograf Eugen Nosko entwickelte und baute in den 1970er Jahren die stärkste transportable Blitzlichtanlage der Welt. Mit dieser einzigartigen Technik fotografierte Nosko von 1977 an Maschinen, Prozesse und vor allem arbeitende Menschen unter extrem ungünstigen Lichtbedingungen in den großen Produktionsanlagen der Schwerindustrie und im Bergbau. 1985 reiste Nosko in die Bundesrepublik aus und konnte Dank seiner auch dort konkurrenzlosen Blitztechnik seine erfolgreiche Arbeit als Industriefotograf fortsetzen. Inzwischen lebt Nosko wieder in Dresden. Die Technischen Sammlungen konnten im vergangenen Jahr die technische Ausrüstung Noskos für die Museumssammlung erwerben.

Die Blitzlichtanlage von Eugen Nosko basiert auf handelsüblichen Blitzgeräten der Firma Elgawa in Plauen, die miteinander verknüpft und in ihrer Leistung bis an die Grenzen des Materials ausgereizt wurden. Nosko baute drei batteriebetriebene Blitzlichtleuchten mit einer Leistung von je 2.000 Wattsekunden. Während der Aufnahmen positionierte Nosko drei Assistenten in den auszuleuchtenden Räumen, die die schweren Geräte als „lebende Stative“ in der Hand hielten. Nosko war auf diese Weise in der Lage, Momentaufnahmen der Arbeitsprozesse zu machen. Seine Fotografien, die vor allem für die Berufswerbung Verwendung fanden, zeigten ungestellte Bilder von Menschen bei ihrer Arbeit und ersetzten die bis dahin üblichen inszenierten Aufnahmen, in denen Arbeiter zumeist als Helden posierten.

Außer Noskos „Fotografiermaschine“ und einer Materialsammlung aus seiner Erfinderwerkstatt ist in der Ausstellung der Technischen Sammlungen eine Auswahl aus Noskos Industriefotografien in Betrieben der Großindustrie der DDR und der BRD zu sehen. Ausschnitte aus Video-Interviews, die gemeinsam mit dem Mediencollege Dresden produziert worden sind, erinnern an ein erfolgreiches und ungewöhnliches Fotografenleben in Ost- und Westdeutschland. Hyperlink zu Eugen Nosko in Deutschen Fotothek.

©
Technische Sammlungen Dresden in Sachsen Junghansstr. 1-3, 01277 Dresden

  

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Fotoworkshop Faszination der technischen Denkmäler

und  historischer  Industriekultur  in  Thüringen

Die Technischen Denkmäler historischer Industriekultur sind die Fotomotive dieses speziellen  Fotoworkshops in Thüringen.  Die schönsten historischen Maschinen Thüringens können in diesem Fotoworkshop gemeinsam in der Gruppe fotografisch entdeckt werden. Der Fotografiedozent Dieter Horn trainiert mit Ihnen zusammen reizvolle Gestaltungsvarianten, welche die Schönheit und den Mythos dieser Ikonen der Industriellen Revolution visuell zur Geltung bringen.

Termin: 11. - 12. September 2010, Mehr Information unter: Fotokurs Technische Denkmäler in Thüringen,

Anmeldung unter: Reise Möller

Der Fotokurs findet statt. Wenige Anmeldungen sind noch möglich!

 

 

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Fotoausstellung

Bauhäusler mit der Kamera

Eine Bilderschau
 

 

 

Meisterhaus Kandinsky/Klee

in Dessau / Sachsen-Anhalt

12. Mai bis 29. August 2010

Fotografie: Lucia Moholy, Fotonachweis: Bauhaus-Archiv Berlin/ © VG Bild-Kunst , Bonn 2010

Marianne Brandt: Tee-Extraktkännchen MT 49, 1924

 
        
              

Fotografie: Marianne Brandt, Selbstportrait in der Kugel gespiegelt, im Studierenden- Atelier im Bauhaus Dessau, 1928/29Fotonachweis: Bauhaus-Archiv Berlin/ © VG Bild-Kunst , Bonn 2010 

 
  Fotografie: Pius Pahl
Unbekannte Studierende photographiert mit einer Großformatkamera, 1931-1932
Fotonachweis: Bauhaus-Archiv Berlin/ © Prof. Peter Jan Pahl
   
   

1923 kam der ungarische Maler, Grafiker und Fotograf László Moholy-Nagy ans Bauhaus. Mit ihm: seine Kamera, die fortan nicht mehr wegzudenken sein sollte aus dem Leben an der Schule. Plötzlich gab es ein Bild vom Bauhaus, mehr noch, Bilder verschiedenster Form und Machart. Die Bauhäusler nutzten Fotoapparate für künstlerische Experimente, fotografisch dokumentierten sie das Leben an der Schule. Und sie hatten einen Weg entdeckt, um ihre Produkte bekannt zu machen.
Die Fotografie beeinflusste das Bild der Hochschule für Gestaltung in der Öffentlichkeit nachhaltig.

Einen Ausschnitt aus der reichen Fotografiegeschichte des Bauhauses zeigt eine neue Fotoausstellung des Bauhaus-Archiv Berlin. „Bauhäusler mit der Kamera. Eine Bilderschau“ versammelt Porträts von Lucia Moholy und Gertrud Arndt, dokumentarische Arbeiten von Pius Pahl, experimentelle Fotografien von Marianne Brandt und vieles mehr. Auch einige Aufnahmen vom Leben und Arbeiten am Bauhaus Dessau sind Teil der Ausstellung, die nach Berlin nun in Dessau-Roßlau zu sehen ist. „Das Bauhaus-Archiv Berlin hat seit seiner Gründung Fotografien aus dem Bauhaus gesammelt. Wir freuen uns, dass wir in Dessau nun eine prominente Auswahl unserer Bestände zeigen können“, sagte Annemarie Jaeggi, Direktorin des Bauhaus-Archiv Berlin.

 „Wir freuen uns sehr über die Möglichkeit dieses gemeinsamen Projekts“, sagte Philipp Oswalt, Direktor der Stiftung Bauhaus Dessau, im Vorfeld. „Im fünfzigsten Jahr des Bestehens des Bauhaus-Archiv ist diese Ausstellung ein Signal der Gemeinschaft, sie steht für die produktive gemeinsame Arbeit der Bauhaus-Institutionen in Deutschland.“ Das Bauhaus-
Archiv Berlin feiert am kommenden Dienstag sein fünfzigstes Gründungsjubiläum. 1960 von Hans Maria Wingler in Darmstadt gegründet, zog das Archiv 1971 nach Berlin. Seit 1979 ist es in dem von Walter Gropius selbst entworfenen Gebäude ansässig.

 

Die Ausstellung „Bauhäusler mit der Kamera. Eine Bilderschau“ ist ein Projekt des Bauhaus-Archiv Berlin in Kooperation mit der Stadt Dessau-Roßlau und der Stiftung Bauhaus Dessau. Sie ist ab 12. Mai bis 29. August 2010 im Meisterhaus Kandinsky/Klee zu sehen.

Ort der Ausstellung:  Meisterhaus Kandinsky/Klee, Ebertallee 69/71, 06846 Dessau-Roßlau
 

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Fotokurs  Weinlandschaften

an Unstrut und Saale

Die malerischen  historischen Weinanbauflächen an den Hängen der Flüsse, die mit Sandsteinmauern abgestuft  und mit barocken Weinbergshäuschen als Blickfang "dekoriert" sind, geben dieser Region mit 1000 Jahren Weinbautradition einen einzigartigen Charakter: ein Kleinod mit mediterranem Flair.

mehr Information: Fotokurs Landschaftensfotografie

bei Freyburg / Sachsen-Anhalt

Termine: 08. Oktober 2010

Anmeldung unter: Reise Möller

 

       Fotokurse Sachsen-Anhalt Landschaftsfotografie
   

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Fotokunstausstellung

Strahlend schöne Bilder

Jeff Wall in der Kunsthalle

im Lipsiusbau



Ausstellung der Galerie Neue Meister

Dresden in Sachsen
20. Juni bis 19. September 2010

Fotografie: Jeff Wall, Morning Cleaning Mies van der Rohe Foundation, Barcellona 2009
  
Die Kunsthalle im Lipsiusbau zeigt aus Anlass der Wiedereröffnung des Albertinums mit Jeff Wall einen der bedeutendsten Fotografen des 20. und 21. Jahrhunderts. In unmittelbarer Nähe des Albertinums mit Kunst von der Romantik bis zur Gegenwart wird damit ein wichtiger Schwerpunkt der Gegenwartskunst gesetzt. Bis Jeff Wall als einer der ersten anfing, mit Leuchtkästen zu arbeiten, wurde Fotografie schwarz-weiß und im kleinen Format wie Druckgrafik ausgestellt. Das Aufgreifen der Werbeästhetik in seinen Werken hat die Fotografie revolutioniert.

„Walls Leuchtkästen und Fotografien in Dresden zeigen zu dürfen, ist ein Glücksfall. Seine Werke hinterfragen nicht nur den Umgang mit kulturellem Erbe. Sie treffen hier zusätzlich auf einen Ort, der eine Wiege der Fototechnik war“, sagte der Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Prof. Dr. Martin Roth heute in Dresden.

Die Ausstellung umfasst 26 Werke des kanadischen Fotokünstlers aus Vancouver, eine beachtliche Zahl für den sorgfältig arbeitenden Jeff Wall mit seinem überschaubaren Oeuvre. Aus allen drei bedeutenden Werkgruppen sind Beispiele im Lipsiusbau vertreten: 19 Leuchtkästen, sechs Schwarz-Weiß-Fotografien und eine farbige Arbeit im C-Print-Verfahren. Sie umfassen 32 Jahre seines Schaffens, vom Doorpusher (1984) bis zur jüngsten Arbeit von 2009, Search of premises.

„I don’t have a personal relation to Dresden. But maybe my pictures can relate. The last 50 years have been dramatic in Dresden and people are disturbed by history. That’s also a subject of my pictures: being disturbed and going over and over history”, sagte Jeff Wall. Trotzdem lassen sich in der Dresdner Auswahl feine Bezüge herstellen.

„Der größte Leuchtkasten der Auswahl mit dem Titel Restoration (1993), schlägt eine Brücke nach Dresden. Er thematisiert Wiederherstellung und Bewahrung der Vergangenheit anhand der Restaurierung eines monumentalen Panoramagemäldes“, so der Direktor der Galerie Neue Meister, Prof. Dr. Ulrich Bischoff.

Die modernen Allegorien von Jeff Wall beziehen sich auf Gesten, Bildformeln und Kompositionsprinzipien aus früheren Zeiten, viele Motive sind in der europäischen Kunstgeschichte vorgeprägt, in der sich Jeff Wall als gelernter Kunsthistoriker hervorragend auskennt. So bezieht er sich im Storyteller auf Edouard Manets Frühstück im Freien, der Doorpusher mit seinem stilisierten Segensgestus hat Anklänge an Christus beim letzten Abendmahl.

© Kunsthalle im Lipsiusbau, Georg-Treu-Platz 2, 01067 Dresden / Sachsen
 


 

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Fotoworkshop

Pflanzen- und Makrofotografie

im Botanischen Garten in Jena

 

Der Fotokurs in die Ästhetik

der Pflanze in der

Carl-Zeiss-Stadt Jena

 

fotokurs makrofotografie thüringen natur

Die Kunstwerke der Natur werden durch Vergrößerung zu "Palästen" aus Farben, Linien und Flächen. Blüten groß abzubilden ist sehr fotogen und ästhetisch. Der Fotoworkshop trainiert mit Ihnen praxisorientiert Technik und Gestaltung der Makrofotografie.

Mehr Information: Fotokurs  Pflanzen- und Makrofotografie  in Jena / Thüringen

Termin: 15. - 16. Januar 2011

Anmeldung unter  Reise Möller

 

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Fotoausstellung

Jugend fotografierte

Verwandlungen

 

 

Schloss Elisabethenburg

in Meiningen / Thüringen

bis 26. September

 

Mit dem Projekt „Jugend fotografiert“ wird engagierten jungen Leuten alljährlich in den Räumen von Schloss Elisabethenburg ein Podium für junge kreative Fotografie und Kommunikation geboten. Der zum sechsten Male stattfindende Fotowettbewerb wird von der Offenen Arbeit Meiningen (Sozialdiakonische Jugendarbeit der evang.–luth. Kirchgemeinde Meiningen), Fotografen aus Meiningen, Schulen und den Meininger Museen unterstützt. Über 340 Fotos zum Thema „Verwandlungen“ wurden für den laufenden Wettbewerb eingereicht, wobei sich zirka 150 Schüler aus Gymnasien und Berufschulen im Landkreis beteiligten. Neben dem Votum einer Fachjury, bestehend aus Fotografen aus der Region sowie dem Vorjahrespreisträger, wird auch in dieser Ausstellung ein Publikumsvotum geben. Alle Besucher können ihr ganz persönliches „bestes Foto“ bis zum Ende der Fotoschau am 26. September wählen.

Ausstellung in Schloss Elisabethenburg - 98605 Meiningen, realisiert von der Offenen Arbeit Meiningen

 

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Fotokurs - Lichtmalerei

trifft auf

Thüringens Naturdenkmäler

Fotografie anders: Theatralische Lichtgestaltungen und die schönsten Naturmotive Thüringens verschmelzen zu romantischen Bildern.  Mit geringsten fototechnischen Einsatz, für jeden also in seiner eigenen Heimat nachvollziehbar, entstehen reizvolle märchenhafte Inszenierungen in Licht und Farbe als Gruppenarbeit. 

Info: Fotokurs Lichtgestaltung an Naturdenkmälern

bei Bad Liebenstein / Thüringen

Termin: 13. November 2010

Anmeldung unter: Reise Möller

 

          fotokurs thüringen lichtgestaltung naturdenkmäler
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Fotoausstellung

Die World Press Photo

 

Hauptbahnhof Frankfurt / Hessen

6. bis 16. August 2010

 

Hauptbahnhof Erfurt / Thüringen

17. bis 27. September 2010

 

Bahnhof Neustadt Dresden / Sachsen

1. bis 11. Oktober 2010

 

Goethe Galerie, Jena / Thüringen

16. Mai bis 04. Juni

Fotografie: World Press Photo des Jahres 2009, Pietro Masturzo, Italien
 

Die jährliche World Press Photo-Ausstellung ist wohl eines der bekanntesten Ereignisse des fotografischen Jahres. Für Fotografen stellt es die höchste Auszeichnung dar, wenn das eigene Bild von World Press Photo zum Pressefoto des Jahres gewählt wird. Jedes Jahr gehen die Bilder der Wettbewerb-Gewinner auf eine Ausstellungsreise rund um die Welt.

Die Ausstellung ist ein Spiegel photojournalistischer Kreativität und eine Plattform für Entwicklungen auf dem Gebiet der professionellen Fotografie. Sie zieht ein großes Publikum an und ist aufgrund ihrer thematischen Vielseitigkeit ein Zeugnis der Ereignisse, die das vorangegangene Jahr bewegt haben.

Die internationale Jury des 53. World Press Photo Wettbewerbs hat ein Foto des italienischen Fotografen Pietro Masturzo als das World Press Photo des Jahres 2009 gewählt. Das Bild zeigt Frauen, die am 24. Juni ihren Protest von einem Teheraner Dach rufen. Das Gewinnerfoto ist Teil einer Serie, welche die Nächte, die der umstrittenen Präsidentschaftswahl im Iran folgen, thematisiert. In diesen Nächten riefen Menschen ihre politische Unzufriedenheit von Balkonen und Dächern, nachdem sie tagsüber auf den Straßen protestiert hatten.

Jurymitglied Guy Tillim begründete die Wahl folgendermaßen: “Die Schwierigkeit, die beim Fotografieren von Konfliktsituationen auftreten ist jene, wie man das alltägliche Leben der beteiligten Menschen parallel zu den politischen Ereignissen portraitieren kann. Dieses Foto hat einen sehr guten Ansatz gefunden, diese beiden Aspekte zu vereinigen, indem dem Konflikt ein Kontext gegeben wird – und das ist ein heiliger Gral der Fotografie. Der Fotograf erreicht dies mit einem sehr schönen Bild einer iranischen Landschaft, welche an sich schon betrachtenswert ist. Doch zugleich weckt das Bild unsere Neugierde bezüglich der rufenden Frau. Es verkörpert diesen politischen Moment, die Bedeutung dieses historischen Ereignisses. Es stellt einen sehr ehrlichen und gelungenen Versuch dar, unser Vokabular des Zeigens von Geschehnissen zu erweitern.”


World Press Photo : 16. Mai bis 04. Juni 2010 in der Goethe Galerie in Jena, geöffnet Montag bis Samstag 10 bis 20 Uhr. Am Freitag, 28. Mai, ist sie bis 24 Uhr geöffnet.  Anfahrtsbeschreibung Goethegalerie.

©  Text: World Press Photo Foundation - Amsterdam - Niederlande -   Übersetzung: Steffi von dem Fange
 

  World Press Photo des Jahres 2009
Pietro Masturzo, Italien
   
  Frauen rufen am 24. Juni ihren Protest von einem Teheraner Dach in die Nacht. Zuvor fand die stark umstrittene Präsidentschaftswahl im Iran statt, bei der Präsident Mahmoud Ahmadinejad über den Kandidaten der Opposition, Mir Hossein Moussawi, siegte. Ihm wurde Wahlbetrug vorgeworfen und in den darauf folgenden Wochen fanden Demonstrationen auf den Straßen Teherans statt, auf die der Staat mit Gewalt reagierte. Nachts riefen Menschen “Allah ist groß” von den Dächern - als Echo der ähnlichen Proteste, die während der 1979er Islamischen Revolution stattfanden.  
       
  Erster Preis in der Kategorie “Spot News Stories”
Walter Astrada, Argentinien, Agence France-Press
   
  Die madagassische Polizei schießt Tränengas auf der Hauptstraße von Antananarivo, am 16. Februar. In der Hauptstadt Madagaskars brach im Februar Gewalt aus, nachdem Unterstützer des Oppositionsführers Andry Rajoelina die Amtsenthebung des Präsidenten Marc Ravalomanana forderten. Ravalomanana wurde vorgeworfen, sich persönlich zu bereichern. Sicherheitskräfte eröffneten das Feuer und töteten 28 Menschen. In den folgenden Wochen kam es zu Ausschreitungen, bis Ravalomanana schließlich abdankte, ins Exil flüchtete, und Rajoelina ohne die Durchführung von Wahlen zum Präsidenten erklärt wurde.  
       
  Erster Preis in der Kategorie “General News Singles”
Kent Klich, Schweden
   
  Licht dringt durch ein Loch im Dach eines Hauses in Tuffah, Gaza, das von einer Panzergranate getroffen wurde. Die Familie, die in diesem Haus lebte, floh während der Operation Cast Lead, dem Ende Dezember 2008 begonnen israelischen Angriff auf Gaza. Der 39jährige Mohammed Shuhada Ali Ahmed ging zurück um Kleider für seine Kinder zu holen. Er wurde getötet, als die Panzergranate einschlug.  
       
  Erster Preis in der Kategorie “Portraits Singles”, Laura Pannack, Großbritannien, Lisa Pritchard Agentur für The Guardian Weekend Magazine    
  Graham litt seit seinem 14. Lebensjahr unter Anorexia nervosa. Ein Mädchen aus seiner Klasse hat ihn so sehr beeindruckt, dass er versuchte, Gewicht zu verlieren um ihre Aufmerksamkeit auf ihn zu lenken. Mit 15 wog er nur noch wenig mehr als 30kg. Er trainierte es ein, wieder Nahrung zu sich zu nehmen und schaffte es in den folgenden sechs Jahren, sein Gewicht zu verdoppeln. Heute ist er 24 und arbeitet als Schauspieler. Er sieht sich noch immer auf dem Weg der Genesung von Anorexie.  
       
 

Erster Preis in der Kategorie “Arts and Entertainment Stories”, Kitra Cahana, Kanada, Colors magazine

   
  Das amerikanische Rainbow Gathering ist ein Festival, das jedes Jahr um den vierten Juli herum stattfindet, jedes Mal in einem anderen amerikanischen Nationalpark. Eines der Ziele des Festivals ist es, Zusammenhalt und Gemeinschaft zu feiern und für den Weltfrieden zu beten. Das Festival ist Anziehungspunkt für hunderte Reisende und Ausreißer, die auch “The Dirty Kids” genannt werden. 2009 fand das Gathering im Santa Fe National Forest in New Mexico statt. Auf dem Bild sind Teilnehmer des The Dirty Kids’ Camp zu sehen.  
       
  Erster Preis in der Kategorie “Nature Singles”
Joe Petersburger, Ungarn, National Geographic Image Collection
   
  Ein Eisvogel fängt einen Fisch und schließt dabei sein drittes Augenlid. Wenn der Eisvogel taucht, schützt dieses Lid das Auge vor Verletzungen und ist immer noch ausreichend durchsichtig, um dem Vogel das Verfolgen seiner Beute unter Wasser zu ermöglichen.  
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Fotografieausstellungen zu denen wir leider noch keine Informationen haben
  Ort                                                                                     Inhalt
  Cafe Hilgenfeld am Domplatz in Erfurt   SW-Akt-Fotografie von polyphren
  Phyletische Museum in Jena   Diatomeen
  Thüringer Volkskundemuseum in Erfurt   Modefotografie: Chic aus Bonn und Ostberlin
  Sepulkralmuseum in Kassel   Orte ohne Wiederkehr
  KUNSTHAUS MEININGEN   Nachhall
  EGA Erfurt   100 Bilder des Jahres
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Dokumentationen und Kurse zur Fotografie im

deutschsprachigen Fernsehen


             



Freitag, 14. Mai 2010 - 2.20 - 2.45 arte
Künstler hautnah: Tony Oursler - Fotograf, Video- und Installationskünstler
Reihe, Frankreich, 2009, 26 min
VPS: 2.25

Montag, 17. Mai 2010 - 10.00 - 10.15 HR
Der fotografische Supermarkt: Schüler lichten ihre Alltagswelt ab
Bringen Fotografien die Wirklichkeit hervor oder zum Verschwinden? Die neue digitale Fotografie vervielfältigt zumindest die Alltagswelt - nicht nur durch Kameras, sondern auch durch Handys, die zu jeder Zeit spontane Bilder ermöglichen, die überall hin verschickt werden können. Dies wird in dem Film aufgegriffen und von den Jugendlichen selbst hinterfragt. Schüler einer 10. Klasse der Alexander-von-Humboldt-Schule aus Rüsselsheim fotografieren - von der Kamera begleitet - ihre Alltagswelt und gehen dabei ihren Sehnsüchten, Wünschen und Ängsten nach. Wie wird etwa das Thema "Liebe" fotografiert? Wie teilt man seine Gefühle mit? Greifen sie dabei auf Werbemuster zurück, oder entwickeln sie ihre eigene Bildsprache? Werden die Fotos am heimischen PC bearbeitet, oder sind sie spontan? Welche Manipulationsmöglichkeiten gibt es? Gelingt es in diesem Projekt, die Alltags- und Konsumwelt von Schülern durch Schüler neu und kritisch zu hinterfragen? Der Film, den die Schüler selbst gedreht haben und der ihre eigene mediale Kompetenz stärkt, versucht eine Antwort zu geben.

 

Montag, 12. Juli 2010 - 4.25 - 4.35 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Annelies Strba
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 13 min, Folge 3
In Fotografien und Videoarbeiten dokumentiert Annelies Strba stimmig ihre intimste Umgebung. Ein Porträtfilm aus der Reihe "PHOTOsuisse".

Mittwoch, 14. Juli 2010 - 11.35 - 11.55 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Annelies Strba
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 13 min, Folge 3

 

Freitag, 16. Juli 2010 - 14.50 - 15.05 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Annelies Strba
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 13 min, Folge 3

Samstag, 17. Juli 2010 - 17.10 - 17.30 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Annelies Strba
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 13 min, Folge 3

Sonntag, 18. Juli 2010 - 13.00 - 13.30 arte
Künstler hautnah: Camille Vivier - Fotografin
Reihe, Frankreich, 2008, 26 min
Der besondere Stil der Fotografin Camille Vivier zeichnet sich durch künstlerische Inszenierungen aus. Nachdem die 1977 in Paris geborene Künstlerin in Grenoble Kunst studiert hat und ein Jahr in London am berühmten "Central Saint Martins College of Art and Design" ausgebildet wurde, etabliert sie sich als Modefotografin und schafft gleichzeitig persönlichere Arbeiten, die schnell ihren Weg in verschiedene Ausstellungen finden.

Mittwoch, 21. Juli 2010 - 11.30 - 11.50 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Gian Paolo Minelli
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 13 min, Folge 4
VPS: 11.35

Sonntag, 25. Juli 2010 - 7.00 - 7.30 arte
Künstler hautnah: Camille Vivier - Fotografin
Reihe, Frankreich, 2008, 26 min

Sonntag, 25. Juli 2010 - 17.10 - 17.30 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Balthasar Burkhard
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 12 min, Folge 5
Balthasar Burkhard fotografierte an den extremsten Orten der Welt, am Rio Negro im Amazonasgebiet, in der Wüste Namibias. Er flog über Megastädte wie Mexiko-Stadt, Chikago, Los Angeles oder Tokio. Dabei arbeitete Burkhard nicht flüchtig und schnell, sondern mit der Bedächtigkeit des klassischen Studiofotografen. Seine grossformatigen, schwarzweissen Bilder dieser Orte wirken - in ihrer technischen Perfektion, der grossen Tiefenschärfe, den sehr genau gewählten Lichtverhältnissen - wie Sachfotografien der Erde. Balthasar Burkhard starb am 16. April 2010 im Alter von 65 Jahren.

Mittwoch, 28. Juli 2010 - 11.45 - 12.00 Alpha
Ich mach's! Mediengestalter/-in in Bild und Ton

Samstag, 31. Juli 2010 - 2.25 - 2.50 arte
Künstler hautnah: Camille Vivier - Fotografin
Reihe, Frankreich, 2008, 26 min

Samstag, 31. Juli 2010 - 11.45 - 12.15 alpha
alpha-Campus Magazin: Campus Kommunikation
Medienausbildung in Hochschule und Universität

Sonntag, 1. August 2010 - 16.10 - 16.50 Theater (ZDF digital)
Mit Licht schreiben - Photographie
Deutschland, 1968
Der Film aus dem Jahr 1968 porträtiert den damals erfolgreichen deutsch-belgischen Großkonzern Agfa-Gaevert und begleitet ein Produkt von der Entwicklung in der Forschungsabteilung bis zur Markteinführung. Schwerpunkt der Dokumentation ist die Herstellung des lichtempfindlichen Materials, dessen Endfertigung in absoluter Dunkelheit erfolgt. Die Aufnahmen mit Infrarotfilm und einem elektronischen Dunkelsichtgerät für den Kameramann waren vor über 40 Jahren eine Sensation. Sie ermöglichten Aufnahmen von Menschen und Produktion, wo im Dunkeln nichts zu sehen war. Die "Belichtungsprobe" des fertigen Filmmaterials ist extrem: Eine 35mm-Kamera wird für einen Galoppritt durch den Wald vor die Brust eines Pferdes gebunden, die entstandenen Aufnahmen mit fetziger Dixiemusik unterlegt.

Sonntag, 1. August 2010 - 17.00 - 17.45 arte
Schwarzweiß ist Farbe genug: Die Fotografin Barbara Klemm
Porträt, Deutschland, 2008, 43 min
Die Grande Dame des Fotojournalismus, Barbara Klemm, ist Reporterin und Künstlerin zugleich. Ihre Bilder, die das ganze Spektrum der Pressefotografie bedienen und gleichzeitig darüber hinausgehen, illustrieren eine ganze Epoche: die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts. ARTE hat die preisgekrönte Fotografin eine Woche lang begleitet.

Sonntag, 1. August 2010 - 17.10 - 17.30 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Christian Coigny
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 13 min, Folge 6
Christian Coignys erotisch-nostalgische Bilderwelten.

Montag, 2. August 2010 - 4.25 - 5.00 arte
Künstler hautnah: Camille Vivier - Fotografin
Reihe, Frankreich, 2008, 26 min

Montag, 2. August 2010 - 5.40 - 5.50 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Christian Coigny
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 13 min, Folge 6

Montag, 2. August 2010 - 8.00 - 8.45 arte
Schwarzweiß ist Farbe genug: Die Fotografin Barbara Klemm

Porträt, Deutschland, 2008, 43 min

Mittwoch, 4. August 2010 - 5.30 - 6.30 Schweiz 1
From Somewhere to Nowhere - Wanderarbeiter in China
Unterwegs in China mit dem Schweizer Fotografen Andreas Seibert

Mittwoch, 4. August 2010 - 11.35 - 11.55 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Christian Coigny
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 13 min, Folge 6

Donnerstag, 5. August 2010 - 11.10 - 11.50 Theater (ZDF digital)
Mit Licht schreiben - Photographein
Deutschland, 1968

Freitag, 6. August 2010 - 0.25 - 0.55 Alpha
Wortwechsel: Jupp Darchinger, Fotograf
Gespräch: Jacqueline Stuhler, Zum 85. Geburtstag, SWR 2008

Freitag, 6. August 2010 - 14.50 - 15.05 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Christian Coigny
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 13 min, Folge 6

Samstag, 7. August 2010 - 6.45 - 7.30 arte
Schwarzweiß ist Farbe genug: Die Fotografin Barbara Klemm

Porträt, Deutschland, 2008, 43 min

Samstag, 7. August 2010 - 9.50 - 10.45 Schweiz 1
From Somewhere to Nowhere - Wanderarbeiter in China
Unterwegs in China mit dem Schweizer Fotografen Andreas Seibert

Samstag, 7. August 2010 - 17.15 - 17.30 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Christian Coigny
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 13 min, Folge 6

Sonntag, 8. August 2010 - 13.00 - 13.30 arte
Künstler hautnah: Morgane Tschiember - Fotografin, Bildhauerin und Malerin
Reihe, Frankreich, 2008, 26 min
Schon mit knapp 30 Jahren war die Absolventin der Pariser Kunsthochschule und Trägerin des Paul Ricard-Preises Morgane Tschiember in der französischen und internationalen Kunstszene unterwegs. Ob als Fotografin, Bildhauerin oder Malerin - die 1976 in Brest geborene und heute in Paris lebende Künstlerin ist ein Energiebündel und reitet mit ihrer ausdrucksstarken Kunst auf allen stilistischen Wellen.

Sonntag, 8. August 2010 - 17.10 - 17.30 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Manuel Bauer
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 13 min
Mit dem Fotoreporter Manuel Bauer zu Besuch beim Dalai Lama in Dharamsala

Montag, 9. August 2010 - 4.05 - 4.20 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Manuel Bauer
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 13 min

Montag, 9. August 2010 - 23.35 - 0.30 arte
Die Schönheit in uns: Der Fotograf Jock Sturges
Porträt, Deutschland/USA/Frankreich, 2008, 52 min
Der amerikanische Fotograf Jock Sturges wurde in erster Linie durch seine Aufnahmen an FKK-Stränden in Kalifornien, Spanien und vor allem Frankreich bekannt. Seine Bilder stellen vorwiegend nackte Mädchen und junge Frauen dar, aber seine Fotos haben keine sexuelle Komponente. Sie zeigen im Gegenteil in erster Linie Schönheit, Zerbrechlichkeit und Vergänglichkeit. Seine Werke kann man heute im MOMA in New York oder im MMK in Frankfurt bewundern.

Dienstag, 10. August 2010 - 11.10 - 11.50 Theater (ZDF digital)
Mit Licht schreiben - Photographein
Deutschland, 1968

Freitag, 13. August 2010 - 16.10 - 16.50 Theater (ZDF digital)
Mit Licht schreiben - Photographein
Deutschland, 1968


Freitag, 13. August 2010 - 7.30 - 8.00 arte
Palettes: Die schönen Sommersonntage: Auguste Renoir: "Tanz im Moulin de la Galette"
Im April 1874 kommt es in den Atelierräumen des Pariser Fotografen Nadar zur ersten Ausstellung junger kompromissloser Künstler, die sich gegen den offiziellen Salon auflehnen. Ein Journalist verspottet Monets Gemälde "Impression - Sonnenaufgang" - er bildet die Wortschöpfung: "Impressionisten". Die jungen Maler ernten weiterhin Spötteleien, aber bald auch positive Kritik und akzeptieren schließlich den Begriff "Impressionismus" als Bezeichnung für ihre Kunst. Auguste Renoir (1841-1919) ist einer von ihnen. Bei der dritten Impressionisten-Ausstellung verkauft er sein großes Gemälde "Tanz im Moulin de la Galette" (1876). Es zeigt ein unbeschwertes Fest an einem Sommerabend im Freien. "Palettes" sucht die Originalschauplätze in Paris auf, von denen sich der Maler inspirieren ließ.
Alle 50 Palettes-Sendungen komplett für 99 Euro auf 18 DVDs!

Freitag, 13. August 2010 - 14.50 - 15.05 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Manuel Bauer
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 13 min
Manuel Bauers großes Thema ist das Schicksal des tibetischen Volkes. Seit drei Jahren begleitet er den Dalai Lama auf seinen Reisen und dokumentiert dabei den Alltag des tibetischen Gottkönigs.

Freitag, 13. August 2010 - 16.10 - 16.50 Theater (ZDF digital)
Mit Licht schreiben - Photographein
Deutschland, 1968

Samstag, 14. August 2010 - 17.15 - 17.30 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Manuel Bauer
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 13 min, Folge 7
Mit dem Fotoreporter Manuel Bauer zu Besuch beim Dalai Lama in Dharamsala.
VPS: 17.10

Sonntag, 15. August 2010 - 7.00 - 7.25 arte
Künstler hautnah: Morgane Tschiember - Fotografin, Bildhauerin und Malerin
Reihe, Frankreich, 2008, 26 min
Ganz gleich, ob sie fotografiert, filmt, modelliert oder installiert, Morgane Tschiember lotet in ihrem Werk neue Grenzen der Bildhaftigkeit aus und findet dabei ebenso anziehende wie ausdrucksstarke Ansätze. "Iron Maiden" nennt sich beispielsweise eine Skulpturenreihe, für die Morgane Tschiember große unbehandelte Metallbleche montierte und mit monochromen Farben lackierte. Schneiden, Rollen, Falten und Biegen waren die wesentlichen Verfahren, die die Künstlerin für diese Arbeit anwendete - die Metallblätter standen wie riesige von der Wand herabgefallene Seiten eines Buches im Raum, sie integrierten sich in die baulichen Gegebenheiten der Galerie und spielten mit den Perspektiven, die der Betrachter einnimmt

Sonntag, 15. August 2010 - 11.10 - 11.50 Theater (ZDF digital)
Mit Licht schreiben - Photographein
Der Film aus dem Jahr 1968 porträtiert den damals erfolgreichen deutsch-belgischen Großkonzern Agfa-Gaevert und begleitet ein Produkt von der Entwicklung in der Forschungsabteilung bis zur Markteinführung. Schwerpunkt der Dokumentation ist die Herstellung des lichtempfindlichen Materials, dessen Endfertigung in absoluter Dunkelheit erfolgt. Die Aufnahmen mit Infrarotfilm und einem elektronischen Dunkelsichtgerät für den Kameramann waren vor über 40 Jahren eine Sensation. Sie ermöglichten Aufnahmen von Menschen und Produktion, wo im Dunkeln nichts zu sehen war. Die "Belichtungsprobe" des fertigen Filmmaterials ist extrem: Eine 35mm-Kamera wird für einen Galoppritt durch den Wald vor die Brust eines Pferdes gebunden, die entstandenen Aufnahmen mit fetziger Dixiemusik unterlegt.

Sonntag, 15. August 2010 - 11.50 - 12.20 Theater (ZDF digital)
Lichtinstallationen von Mischa Kuball
Deutschland, 2007
Der Künstler Mischa Kuball arbeitet mit Licht jeglicher Art. Ein Künstler, der mittlerweile der wohl gefragteste Lichtinstallateur in Europa ist, ein Star ohne Starallüren. Seit seiner Kindheit interessiert sich der 51-jährige aus Düsseldorf für Licht. Für seine Lichtinstallationen erhielt er zahlreiche Preise und Stipendien. Außerdem lehrt er als Gastprofessor an Hochschulen. Der Film zeigt unter anderem Arbeiten aus Köln, Hamburg, Bochum und aus dem Zentrum für Internationale Lichtkunst in Unna.

Sonntag, 15. August 2010 - 17.15 - 17.30 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Alain de Kalbermatten
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 13 min, Folge 8
Die Sehnsuchtsvisionen des Walliser Fotografen Alain de Kalbermatten: Alain de Kalbermattens Bilder sind menschenleer und doch spürt man ihre Präsenz. Er findet seine Sehnsuchtsvisionen an Orten wie Industriehallen, leerstehenden Hotels oder verlassenen Steinbrüchen.

Mittwoch, 18. August 2010 - 11.35 - 11.55 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Alain de Kalbermatten
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 13 min, Folge 8

Mittwoch, 18. August 2010 - 16.10 - 16.50 Theater (ZDF digital)
Mit Licht schreiben - Photographein
Deutschland, 1968

Freitag, 20. August 2010 - 12.45 - 13.00 3sat
PHOTOsuisse: Manuel Bauer
Porträtreihe, Schweiz
Manuel Bauers großes Thema ist das Schicksal des tibetischen Volks. Für seine bekannteste Fotoreportage begleitete er ein sechsjähriges Mädchen auf der Flucht über den Himalaja ins indische Exil. Seit drei Jahren geht Bauer mit dem Dalai Lama auf seine zahlreichen Reisen und dokumentiert dabei dessen Alltag. - Der Film aus der Reihe "PHOTOsuisse" stellt den Fotografen Manuel Bauer vor.

Samstag, 21. August 2010 - 17.10 - 17.30 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Alain de Kalbermatten
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 13 min, Folge 8

Sonntag, 22. August 2010 - 17.05 - 17.25 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Urs Lüthi
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 12 min, Folge 9
Als "Polizisten des guten Geschmacks" bezeichnet sich Urs Lüthi selber und lässt sich nicht festlegen. Neben der Fotografie arbeitet er mit Skulptur, Malerei, Grafik, Rauminstallation und Video.

Montag, 23. August 2010 - 4.10 - 4.25 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Urs Lüthi
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 12 min, Folge 9


Montag, 23. August 2010 - 16.10 - 16.50 Theater (ZDF digital)
Mit Licht schreiben - Photographein
Deutschland, 1968

Mittwoch, 25. August 2010 - 5.00 - 6.00 arte
Die Schönheit in uns: Der Fotograf Jock Sturges
Porträt, Deutschland/USA/Frankreich, 2008, 52 min
Der amerikanische Fotograf Jock Sturges wurde in erster Linie durch seine Aufnahmen an FKK-Stränden in Kalifornien, Spanien und vor allem Frankreich bekannt. Seine Bilder stellen vorwiegend nackte Mädchen und junge Frauen dar, aber seine Fotos haben keine sexuelle Komponente. Sie zeigen im Gegenteil in erster Linie Schönheit, Zerbrechlichkeit und Vergänglichkeit. Seine Werke kann man heute im MOMA in New York oder im MMK in Frankfurt bewundern.

Mittwoch, 25. August 2010 - 11.35 - 11.55 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Urs Lüthi
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 12 min, Folge 9

Freitag, 27. August 2010 - 1.40 - 2.35 arte
Die Schönheit in uns: Der Fotograf Jock Sturges
Porträt, Deutschland/USA/Frankreich, 2008, 52 min

Freitag, 27. August 2010 - 14.30 - 14.45 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Urs Lüthi
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 12 min, Folge 9

Samstag, 28. August 2010 - 1.05 - 1.20 alpha
Mathematik zum Anfassen: Der Goldene Schnitt
Reihe, Folge 12

Samstag, 28. August 2010 - 17.00 - 17.15 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Urs Lüthi
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 12 min, Folge 9
VPS: 16.55

Montag, 30. August 2010 - 4.20 - 4.30 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Reto Rigassi
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 12 min, Folge 10

Montag, 30. August 2010 - 23.10 - 0.05 arte
Andreas Gursky - Das globale Foto: Ein Fotograf bei der Arbeit
Dokumentation, Deutschland, 2009, 52 min
Wie entsteht ein Bild von Andreas Gursky? Jan Schmidt-Garre hat den Fotografen bei der Arbeit beobachtet. Von der ersten Motivbesichtigung über mehrere Shootings bis ins Computerstudio, wo das Bild digital bearbeitet und montiert wird. Bei einer Retrospektive seiner Werke wird das Bild öffentlich gezeigt und landet schließlich in einer Privatsammlung.

Freitag, 3. September 2010 - 14.35 - 14.55 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Reto Rigassi
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 12 min, Folge 10

Samstag, 4. September 2010 - 16.55 - 17.15 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Reto Rigassi
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 12 min, Folge 10

Donnerstag, 9. September 2010 - 15.30 - 16.00 MDR
Von Agfa zu ORWO: 100 Jahre Filmfabrik Wolfen
Über Jahrzehnte war die 1909 gegründete Filmfabrik Agfa Wolfen die größte Europas. Es war die Zeit, als der Film seinen Siegeszug durch die Kinos begann. Der Absatz florierte, erst recht, als den Wolfener Wissenschaftlern die Entwicklung eines Materials mit außergewöhnlichen Farbqualitäten gelang. "Agfacolor Neu" kam 1936 auf den Markt. Die Rezeptur war ein Geheimnis, das im Panzerschrank ruhte.

 

Freitag, 10. September 2010 - 14.30 - 14.50 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Georg Gerster
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 13 min, Folge 11
Georg Gerster, Pionier und Meister des Flugbildes. In über 3500 Flugstunden hat er mehr als 100 Länder überflogen und über eine Million Fotos gemacht - Flugbilder von atemraubender Schönheit.

Samstag, 11. September 2010 - 10.00 - 11.00 Schweiz 1
Bilderwut - Der Fotograf Oliviero Toscani: Die Arbeit des umstrittenen Benetton-Fotografen
Porträt, Deutschland/Schweiz, 2010
Der italienische Fotograf Oliviero Toscani gilt als Vorreiter gezielter Antiwerbung: Ein Werbeplakat mit dem blutdurchtränkten T-Shirt eines kosovarischen Soldaten zusammen mit dem grünen Button von "United Colors of Benetton"; überdimensionale Plakate eines magersüchtigen Models zur Modemesse in Mailand 2007; eine weiss gekleidete Nonne, die einen schwarz gekleideten Priester küsst. Krieg, Magersucht, Zölibat - Reizthemen in Bilder gefasst, die auf der ganzen Welt ästhetisch wie inhaltlich aufschreien liessen. Sein sogenanntes Reverse Psychology Marketing will das Problembewusstsein der Rezipienten herausfordern, statt die Produkte nur anzupreisen. Er sieht sich als Aufklärer statt Verführer - und verschreibt sich dennoch den grossen Konzernen. Wäre Oliviero Toscani ebenso verstörend, wenn seine Fotos nur in Museen gezeigt würden? Und wieso hat sich der Fotograf überhaupt der Werbe- statt der dokumentarischen Fotografie verschrieben?

Samstag, 11. September 2010 - 17.00 - 17.15 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Georg Gerster
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 13 min, Folge 11

Montag, 13. September 2010 - 11.25 - 12.15 arte
Andreas Gursky - Das globale Foto: Ein Fotograf bei der Arbeit
Dokumentation, Deutschland, 2009, 52 min
Wie entsteht ein Bild von Andreas Gursky? Jan Schmidt-Garre hat den Fotografen bei der Arbeit beobachtet. Von der ersten Motivbesichtigung über mehrere Shootings bis ins Computerstudio, wo das Bild digital bearbeitet und montiert wird. Bei einer Retrospektive seiner Werke wird das Bild öffentlich gezeigt und landet schließlich in einer Privatsammlung.

Donnerstag, 16. September 2010 - 1.35 - 2.05 SWR
Leben live: Die Märchenhafte - Die Fotografin Sybille Bergemann
In der DDR arbeiteten nur eine Handvoll Fotografen im eigenen Auftrag. Heute werden ihre Arbeiten hoch geschätzt, besonders die der Fotografinnen. Sibylle Bergemann ist eine der Hochgeschätzten. Sie wurde berühmt mit ihren Modefotos für die DDR-Zeitschrift Sibylle, der fotografischen Dokumentation der Entstehung des Marx-Engels-Denkmals und Reportagen im Sonntag. Heute arbeitet Bergemann für den Spiegel, den Stern und für GEO. "Leben live"-Reporterin Pamela Meyer-Arndt hatte mit eigenem Kamerateam Gelegenheit, Sibylle Bergemann bei ihrer Arbeit mit ihrer Kamera zu beobachten und zu filmen.

Donnerstag, 16. September 2010 - 1.55 - 2.50 arte
Andreas Gursky - Das globale Foto: Ein Fotograf bei der Arbeit
Dokumentation, Deutschland, 2009, 52 min

Samstag, 18. September 2010 - 16.50 - 17.05 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Muriel Olesen und Gérald Minkoff
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 13 min, Folge 12
Das Künstlerpaar Muriel Olesen und Gérald Minkoff führt auf seinen Reisen rund um die Welt ein fotografisches Tagebuch "für zwei Stimmen". "Côte à Côte" nennen die beiden die dabei entstehenden Fotos.

Sonntag, 19. September 2010 - 16.55 - 17.15 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Luc Chessex
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 12 min, Folge 13

Freitag, 24. September 2010 - 14.35 - 14.55 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Luc Chessex
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 12 min, Folge 13

Samstag, 25. September 2010 - 16.55 - 17.15 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Luc Chessex
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 12 min, Folge 13

Sonntag, 3. Oktober 2010 - 16.50 - 17.10 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Thomas Flechtner
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 12 min, Folge 1:
Von Thomas Flechtners Fotografien geht eine unendliche meditative Ruhe aus. Oft arbeitet er mit sehr langen Belichtungszeiten. Das verleiht seinen Bildern etwas Magisches, Surreales.

Freitag, 8. Oktober 2010 - 14.35 - 14.55 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Thomas Flechtner
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 12 min, Folge 15
 

PHOTOsuisse: Michael von Graffenried
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 12 min, Folge 1

Montag, 25. Oktober 2010 - 6.15 - 6.30 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Stefania Beretta
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 12 min, Folge 18

Donnerstag, 28. Oktober 2010 - 1.10 - 1.55 RBB
Mit Shackleton in der Antarktis: Der Fotograf Frank Hurley
Dokumentation, 45 min

Donnerstag, 28. Oktober 2010 - 1.55 - 2.10 RBB
Der Food Fotograf
Reportage, 15 min

Freitag, 29. Oktober 2010 - 1.00 - 1.45 RBB
Die Fotografin von Hiddensee
Sie hat das absolute Auge für Proportionen, den Blick für versteckte Schönheiten. Ilse Ebel ist 87, seit sechzig Jahren fotografiert sie auf Hiddensee. "Auf den Auslöser drücken kann jeder", sagt sie, "man muss sehen". Sie ist ständig unterwegs und findet, dass jeder Tag, an dem sie die Insel nicht erkundet, ein verschenkter Tag ist.

Freitag, 29. Oktober 2010 - 14.35 - 14.55 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Stefania Beretta
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 12 min, Folge 18
Fotografie in der poetisch-sinnlichen Dimension

Samstag, 30. Oktober 2010 - 10.55 - 11.20 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Stefania Beretta
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 12 min, Folge 18

Samstag, 30. Oktober 2010 - 16.55 - 17.15 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Stefania Beretta
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 12 min, Folge 18


Sonntag, 31. Oktober 2010 - 16.50 - 17.10 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Beat Streuli
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 12 min, Folge 19

Montag, 1. November 2010 - 6.15 - 6.30 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Beat Streuli
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 12 min, Folge 19

Montag, 1. November 2010 - 13.30 - 14.15 BR
Mein Prag: Josef Sudek - Der Poet mit der Kamera
Dokumentation, Deutschland, 2002, 43 min
Fachleute zählen den tschechischen Fotografen Josef Sudek (1896-1976) zu den zehn bedeutendsten Fotografen der Fotogeschichte. Sudek fotografierte alle Genres wie Naturaufnahmen, Landschaften, Akte, Porträts oder Stillleben. Sudek gilt als Chronist der Stadt Prag, in der er 1927 ein Fotoatelier einrichtete, "Praha Panoramicka", ein Buch mit Panoramaaufnahmen der Stadt vom Zentrum bis hinaus in die Peripherie, das 1959 erschien, zählt zu den ungewöhnlichsten Fotobüchern überhaupt. Doch letzlich verdankt Josef Sudek, der nur alte Plattenkameras benutzte und Großnegative bis zum Format 30 x 40 cm belichtete, seinen Ruhm den Stillleben von Alltagsgegenständen, die in seinem bescheidenen Gartenatelier entstanden und einer Serie, die den schlichten Titel "Blick aus meinem Fenster" trägt. Als Hitler 1939 Prag besetzte, waren Sudeks fotografische Streifzüge nicht mehr möglich, er entdeckte aber die Fensterscheibe seines Ateliers als Motiv, auf deren Fläche er den Lauf der Jahreszeiten dokumentierte. Thomas Honickel stellt in seinem Film die verschiedenen fotografischen Zyklen Sudeks vor. Ehemalige Assistenten und Anna Fárová, früher Kuratorin am Prager Kunstgewerbemuseum, die seinen Nachlass erbte, erzählen von seiner Arbeitsweise und von seiner leicht schrulligen Persönlichkeit, die über Jahrzehnte hinweg zum Prager Stadtbild gehörte. Aber der Film begibt sich auch außerhalb von Prag auf die Spuren Sudeks. Jahrelang reiste der Lichtbildner in die Beskiden, um ein Naturschutzgebiet und den Heimatort des Komponisten Leos Janácek zu fotografieren, sowie in das ehemalige Braunkohlegebiet Nordböhmens, wo er die gewaltigen Naturzerstörungen dokumentierte.

Donnerstag, 4. November 2010 - 23.05 - 0.15 MDR
Ostfotografinnen
Dokumentarfilm, Deutschland, 2006
Wie wirkte sich die staatliche Zensur in der DDR auf das freie Arbeiten der Fotografen aus? Wann und wie durften Arbeiten veröffentlicht werden? In "Ostfotografinnen" erinnern sich die drei Fotografinnen: Sibylle Bergemann, Helga Paris und Gundula Schulze Eldowy. Gezeigt werden bekannte Fotoserien wie "Clärchens Ballhaus", "Häuser und Gesichter der Stadt Halle" und "Aktportraits". Jede Fotografin lebte phasenweise in Angst, jede ist mal verhaftet worden. Doch ihre Erfahrungen sind individuell verschieden. Es wird klar, dass sich die Zensur im Leben einer jeden Fotografin unterschiedlich ausgewirkt hat.
 


Recherche durch Kunstlinks.de - Abschließende
Filterung und Verlinkung Dieter Horn

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Vergangene Fotoausstellungen im Quartal

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Fotoausstellung

„Rückkehr nach Wolfen“

Fotografien von

Wolfgang G. Schröter

 

 

 

 

Industrie- und Filmmuseum

Wolfen in Sachsen-Anhalt

06. Mai bis 11. Juli 2010
 

Fotografie: Wolfgang G. Schröter, Solas Doppelakt

 

1928 in Wolfen geboren, war „als Flakhelferjahrgang“ für Wolfgang G. Schröter nach dem Abitur 1947 der Weg in ein Praktikum in der Filmfabrik naheliegend - es gab kaum andere Arbeitsmöglichkeiten in Wolfen. In der Filmprüfstelle der Agfa lernte er bei hervorragenden Meistern die fotografischen Techniken der Schwarz-Weiß und Farbenfotografie. 1949 nahm er das Studium am damaligen Institut für Farbenfotografie an der Akademie für Grafische Künste und Buchgestaltung

    
 
   
     Fotografie: Wolfgang G. Schröter, Äquidensitogramm des Orionnebel aus Negativ 13 x18CN
   
 
   
  Fotografie: Dessau Motorbootrennen, Zielfotografie

in Leipzig auf.

Nach Abschluss seines Studiums war Schröter freischaffend als Bildreporter und Farbfotograf tätig, vor allem für die Illustrierte „Freie Welt“. Seit 1972 war er Gastdozent für Angewandte Farbfotografie an der HGB Leipzig und 1992 bekam er eine Professur auf dem Gebiet der Medienkunst. Neben seiner Dozententätigkeit nahm er Auftragsarbeiten auch für große Industriebetriebe der DDR an. So beispielsweise auch für die Filmfabrik Wolfen.
Passend zum diesjährigen Jubiläum „100 Jahre Filmfabrik Wolfen“ zeigt das Industrie- und Filmmuseum eine Auswahl von ca. 50 Arbeiten, die Schröter im Auftrag der Filmfabrik seit den 50er Jahren angefertigt hat. Frühe Reportagen aus den 50er Jahren erinnern an das Schaffen in der Filmfabrik nachdem das Werk ab 1953 nicht mehr zur sowjetischen Aktiengesellschaft gehörte. Neben Aufnahmen aus der Filmproduktion sind auch Arbeitsmomente aus dem Bereich Chemiefaser dargestellt.
Beruflich erfüllend war für Prof. Schröter die Zusammenarbeit mit der Filmfabrik im Rahmen der Warenzeichenumstellung von AGFA auf ORWO seit 1964. War Werbung in der DDR allgemein ein Unding und kaum im Alltag präsent, wurden für die Einführung des neuen Warenzeichens so viel Mittel und Möglichkeiten bereit gestellt, dass sich diese Art der Werbung durchaus mit der westlichen messen konnte. Schröter hatte die Möglichkeit, aufwändige farbfotografische Experimente durchzuführen. So entstanden beispielsweise lebensgroße farbige Fotogramme, Farbäquidensitogramme, Strobochromatogramme, elektronische Umsetzungen analog und digital, Montagen für großformatige Diapositive für Messen, Ausstellungen und Printmedien usw.
Ziel dieser aufwändigen Bemühungen war die Einführung des neuen Warenzeichens weltweit. Die Aufnahmen - meist im Format 18 x 24 cm – dienten zur Herstellung von metergroßen Diapositiven als beherrschendes Bildelement für die ORWO Messestände mit Schwerpunkten Fotokina und Leipziger Messen.  Eine Auswahl der Werke die im Rahmen der Warenzeichenumstellung entstanden, werden in der Ausstellung gezeigt.
In der DDR wurden die aufwändig gestalteten ORWO-Kalender zu geschäftlichen Aushängeschildern. Für diese Kalender fertigte Schröter Aufnahmen an, die im Kontrast zum technischen Milieu des Werkes Kostbarkeiten und Kunstschätze aus dem Grünen Gewölbe und dem Mathematisch-Physikalischen Salon in Dresden oder der Rüstkammer in Moskau zeigen.

©  Industrie- und Filmmuseum in 06766 Wolfen, Bunsenstrasse 4

 

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Fotografieausstellung

Liselotte Strelow

Porträts

 

 

 

 

 

Kunsthalle Erfurt   in  Thüringen 
vom 16. 05. – 11. 07. 2010
 

Fotografie: Liselotte Strelow, Theodor Heuss, 1957, Gesellschaft Photo Archiv e.V. Bonn,

© Gesellschaft Photo Archiv e.V. Köln, Bonn / VG Bild-Kunst, Bonn 2010

    
     
Liselotte Strelow, Joseph Beuys, 1967, LVR-LandesMuseum Bonn© Gesellschaft Photo Archiv e.V. Köln, Bonn / VG Bild-Kunst, Bonn 2008             
 
Liselotte Strelow, Marlene Dietrich, 1960,LVR-LandesMuseum Bonn© Gesellschaft Photo Archiv e.V. Köln, Bonn / VG Bild-Kunst, Bonn 2010  

Aus Anlass ihres 100. Geburtstages 2008 organisierte das LVR-LandesMuseum Bonn in Kooperation mit der Gesellschaft Photo Archiv e.V. Bonn eine umfassende Retrospektive der Fotografin Liselotte Strelow (1908–1981), die seitdem in mehreren deutschen Städten gastierte. Die Ausstellung präsentiert originale Porträt- und Theaterfotografien aus einem Zeitraum von 1942/43 bis 1971, ergänzt um Dokumente und Filme. Strelows Lebensweg war nicht einfach, umso bewusster gestaltete sie nach 1945 ihre Karriere als Berufsfotografin und Fotokünstlerin der jungen Bundesrepublik.

Nach Ausbildung und ersten Ateliererfolgen als Fotografin im Berlin der NS-Zeit zog sie nach dem Zweiten Weltkrieg aus Pommern, wohin sie geflüchtet war, über Detmold ins Rheinland. Zielsicher wählte sie 1949 die gut klingende Atelieradresse Königsallee in Düsseldorf und fotografierte nun die Prominenz der deutschen Nachkriegszeit bis in die sechziger Jahre hinein. Politiker, Künstler, und Schauspieler aus dem In- und Ausland – darunter Gustav Gründgens, Hildegard Knef und Marlene Dietrich, Thomas Mann, Gottfried Benn, Ingeborg Bachmann und Jean Cocteau, Henry Moore, Willi Baumeister und Joseph Beuys – sowie die Elite des deutschen Wirtschaftswunders saßen ihr Modell. Der erste Bundeskanzler der neuen Republik, Konrad Adenauer, wurde ebenso von "der Strelow" abgelichtet wie der erste Bundespräsident Theodor Heuss.

Für das psychologische Porträt, das sie anstrebte, hieß es, „so viele von den hundert Charakterzügen, Wesenszügen eines Menschen zu sammeln wie möglich.“ In langen Studiositzungen und Gesprächen mit ihrem Gegenüber entstanden facettenreiche Einzelbilder, die ihren Rang als eine der großen Porträtkünstlerinnen des 20. Jahrhunderts belegen.

© Kunsthalle Erfurt im Haus zum Roten Ochsen, Fischmarkt 7- 99084 Erfurt in  Thüringen

 

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Fotoausstellung

Edward Hartwig (1909 – 2003)

Retrospektive

des polnischen Meisterfotografen
 

 


Kamera- und Fotomuseum in

Leipzig in Sachsen
vom 27. Februar bis zum 30. Mai 2010

 
In der Reihe „Große Lichtbildner des 20. Jahrhunderts“ stellt das Kamera- und Fotomuseum Leipzig legendäre Fotoklassiker vor, die die Geschichte der Fotografie stilbildend beeinflusst haben.

Edward Hartwig gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der polnischen Fotografie und inspiriert bis heute. Anfangs, durch den Piktorialismus inspiriert, wandte er sich nach dem Studium bei Rudolf Koppitz in Wien vor allem der experimentellen Fotografie zu.

Er benutzte die Kamera als künstlerisches Werkzeug einer rein subjektiven Gestaltung. Hartwig verfremdete Bildgegenstände, arbeitete mit Überblendungen und Solarisationen, um die Dynamik und Expessivität seiner Motive zu steigern. Darüber hinaus wählte er intensive Licht- und Schattenkontraste und führte reale und fantastische Bestandteile mit rein abstrakten Elementen zusammen.

Um die Vielfältigkeit seiner experimentellen Fotografie zugänglich zu machen, ist der Fokus der Ausstellung vor allem auf die wechselhaften Ausdrucksweisen seiner Kunst gerichtet. Ein Sonderbereich widmet sich dem Thema „Hartwig uns seine Künstler“, bei dem die engen Kontakte zu Künstlerfreunden wie Hendryk Berlewi und Tadeusz Kantor thematisiert und im Werk gespiegelt werden.

Die Ausstellung entstand in Kooperation mit der Moonblinx Gallery Frankfurt am Main und mit freundlicher Unterstützung des Polnischen Instituts Berlin, Filiale Leipzig, sowie der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.

Das
Kamera- und Fotomuseum in der Mölkauer  Gottschalkstraße 9 ist mittwochs, samstags und sonntags jeweils von 13 – 17 Uhr geöffnet.

 

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Ausstellung

SCHNITTSTELLE DRUCK


 

 

 

Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig

in Kooperation mit dem Museum

der bildenden Künste Leipzig
Dauer: 21. Mai bis 26. Juni 2010

 
Zusammengestellt von Matthias Kleindienst und Prof. Katrin von Maltzahn (beide HGB); in Zusammenarbeit mit Dr. Jeannette Stoschek (MdbK)

Das Projekt „Schnittstelle Druck“ hat seinen Ausgangspunkt in der Lehre der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Innerhalb einer Vielfalt von Möglichkeiten der Bildproduktion stellen die einzigartigen künstlerischen Druckwerkstätten der HGB (Lithografie, Radierung, Siebdruck und Holzschnitt) herausragende Produktionsorte für alle Studierenden der Hochschule dar. Ein elementarer Auftrag der Lehre und Forschung besteht darin, Traditionen zu erhalten und in die Gegenwart zu vermitteln. Die Möglichkeiten des Zusammenspiels zwischen konträr erscheinenden Medien sind zu suchen ebenso wie Anknüpfungsformen zur schnellen, hochtechnisierten Bilderwelt unserer Zeit.

In der Ausstellung „Schnittstelle Druck“ sind etablierte internationale Künstlerpositionen sowie herausragende Arbeiten von Studierenden der Hochschule zu sehen. Die ausgewählten Werke wurden durch eine hybride Verwendung von Medien entwickelt oder nutzen „traditionelle Techniken“ innovativ und verstärkt in Bezug auf ihre spezifische Bildqualität im zeitgenössischen Kontext. Zahlreiche der beteiligten KünstlerInnen kommen aus den Sparten: Film, Installation, Skulptur, Malerei und Fotografie und verwenden druckgrafische Medien als autonome Ausdrucksform und wegen der ganz eigenen Bildeigenschaften.
       
  Fotografie: Tacita Dean
"V" aus Palast, 2005, Farbgravüre, Papier: Somerset 300gr, ca. 50x70 cm
Auflage: 24, Set: 6
Verleger und ©: Niels Borch Jensen Galerie, Berlin und die Künstlerin
   
 
  Veronika Kellndorfer
„wonderland avenue“, 2009
2-teilig je 180 x 162 und 180 x 158 cm
Siebdruck auf Glas
© Veronika Kellndorfer
   

In beiden Ausstellungen lassen sich neuartige künstlerische Prozesse und Bildfindungen entdecken. Das Projekt soll BesucherInnen, Studierende und KünstlerInnen zur Diskussion anregen, motivieren und Ihnen Raum für neue Ideen geben – sowie Brücken zwischen Geschichte, Gegenwart und Zukunft bauen. Hochschule und Museum verstehen sich nicht nur als Ausstellungs-, sondern auch als aktive Diskussionsorte.

Die umfangreiche Ausstellung wird ermöglicht durch die beteiligten KünstlerInnen, Galerie Kleindienst (Leipzig), Niels Borch Jensen Galerie und Verlag (Berlin-Kopenhagen), Taborpresse (Berlin), Galerie Werner Klein (Köln), Galerie Zwinger (Berlin), CFA (Berlin), Atelier für Radierung, Spinnerei Leipzig sowie Privatsammlungen.

Podiumsdiskussion:
Mittwoch 02. Juni 2010, 16.30 Uhr im Museum der bildenden Künste Leipzig:
Podiumsdiskussion u.a. mit Niels Borch Jensen (Galerie, Verlag & Werkstatt Kopenhagen-Berlin), Dr. Andreas Schalhorn (Kupferstichkabinett Berlin) und Dr. Jutta Schütt (Städel Museum, Graphische Sammlung / Frankfurt a.M.).
Moderation: Prof. Katrin von Maltzahn und Dr. Jeannette Stoschek

KünstlerInnen: Lewis Baltz, Silvia Bächli, Christiane Baumgartner, Tilo Baumgärtel, Fritz Best, Joachim Blank, Jan Brokof, Janet Cardiff & George Bures Miller, Tacita Dean, Benjamin Dittrich, Jean Drache, Olafur Eliasson, Patrick Fauck, Gesa Foken, Anna Gille, Sebastian Gögel, Martin Groß, Stella Hamberg, Paule Hammer, Timo Hinze, Carsten Höller, Marcus Jansen, Gabriela Jolowicz, Linda Karshan, Veronika Kellndorfer, Clay Ketter, Astrid Klein, Takehito Koganezawa, Daniel Krüger, Natasha Lin, Eva Löfdahl, Stefanie Marx, Jonathan Meese, Bjarne Melgaard, Clemens Meyer, Sebastian Nebe, Maria Ondrej, Vlado Ondrej, Susi Pop, Julius Popp, Sandro Porcu, Inge Pries, Robin Rhode, Tal R, Daniel Richter, David Röder, Christoph Ruckhäberle, Stefanie Schilling, Karoline Schneider, Annette Schröter, Jens Schubert, Robert Schwark, David Shrigley, Heidi Specker, Sebastian Speckmann, Claus Stabe, Jan Svenungsson, Anya Triestram, Gert und Uwe Tobias, Rosemarie Trockel und Steve Viezens

Ausstellungsorte: Museum der bildenden Künste Leipzig (Kubus) und Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig  (Lichthof, Festsaal und Galerie), Öffnungszeiten: MdbK: Di, Do – So, 10.00 – 18.00 Uhr, Mi, 12.00 – 20.00 Uhr
HGB: Di – Fr 12.00 – 18.00 Uhr, Sa 10.00 – 15.00 Uhr

 

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Fotoausstellung

Bilder machen

Fotografie als Praxis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ALTANA-Galerie der TU Dresden

in Sachsen bis 17. Juli 2010

Fotografie: Selbstbildnis mit Kamera, 1974, Christian Borchert
 

Nahezu alle Exponate stammen aus der Deutschen Fotothek, deren Bestände insgesamt mehr als 3 000 000 Aufnahmen umfassen. Auch wenn die Ausstellung nur einen verschwindend geringen Bruchteil dieser Bildermasse sichtbar werden lässt, soll doch der umfassende und welthaltige Charakter dieses faszinierenden Bildarchivs in der Präsentation anschaulich werden.

Gezeigt werden u.a. Aufnahmen von Karl Blossfeldt, Christian Borchert, Hugo Erfurth, Fritz Eschen, Oswald Lübeck, Eugen Nosko, Richard Peter sen., Evelyn Richter sowie Roger und Renate Rössing.

Die Ausstellung „Bilder machen - Fotografie als Praxis“ führt Fotografie als vielgestaltige kulturelle Praxis vor Augen. Dabei werden sowohl Prozesse der Bilderzeugung wie auch Formen des Bildgebrauchs in den Blick genommen. Fotografie wird damit nicht allein als künstlerische Ausdrucksform, sondern vor allem auch als flexibles und pragmatisches Medium erfahrbar.


Die Kuratoren der Ausstellung sind: Dr. des. Bertram Kaschek, Prof. Dr. Jürgen Müller, Prof. Dr. Wilfried Wiegand,
Professur für mittlere und neuere Kunstgeschichte an der Philosophischen Fakultät der TU Dresden in Zusammenarbeit mit Dr. Jens Bove, Leiter der Deutschen Fotothek / Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB)

 

Besucheradresse: Universitätssammlungen Kunst + Technik in der ALTANA-Galerie

TU Dresden, Helmholtzstraße 9 / Görges-Bau, 01069 Dresden
Öffentliche, kostenfreie Führungen am Dienstag, 22.06.2010, 16 Uhr



© Universitätssammlungen Kunst + Technik der TU Dresden in Zusammenarbeit mit der Deutschen Fotothek / Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden.

 

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Fotoausstellung

Carina Linge

EINSAMER EROS
 

 

 

 

 

 

ausstellungs- und projektraum bautzner69

Dresden in Sachsen

Fotografie aus der Werkgruppe, Einsamer Eros, Acedia, Single No. 1, 2008, C-Print auf Aludibond, 67,5×50 cm
 

Der Ausstellungs- und Projektraum „bautzner69“ präsentiert mit der Ausstellung EINSAMER EROS Teile einer Werkgruppe der Künstlerin Carina Linge (*1976).
Die Unmöglichkeit, das Prinzip sinnlicher Anziehung, das Liebesverlangen in erfüllter Form zu leben, steht im Zentrum dieser mehrteiligen fotografischen Arbeit, die seit 2008 entsteht. Basierend auf Beobachtungen und intensiven Gesprächen mit verschiedenen Singles und Paaren entwickelt Carina Linge Bilder, die von Verhältnissen erzählen, die gleichermaßen individuell wie allgemein-gültig sind.
Sensible Porträts von Frauen spiegeln Sehnsucht und Verlangen, Einsamkeit und Depression, Dominanz und Unterdrückung. Durch die Anlehnung der Inszenierung an Motive aus der Kunstgeschichte wird jedoch die konkrete Situation transzendiert und in eine Überzeitlichkeit von Gefühlen überführt. Die Bildsprache der an die Vergänglichkeit gemahnenden VanitasStillleben des Barock wird von Carina Linge für das Arrangement von Gegenständen aus dem
Besitz der Porträtierten adaptiert. Diese wie dokumentarische Aufnahmen aus dem Lebensumfeld lassen vielschichtige, visuelle Psychogramme entstehen, die die Betrachter zum Entschlüsseln einladen. Zur Ausstellung erscheint ein Booklet im Hesperus-Verlag Potsdam/Dresden.

© ausstellungs- und projektraum bautzner69, bautzner str. 69, 01099 dresden-neustadt

 

 
 

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Vorhergehende Ausgaben des Newsletters und des Onlinemagazines Fotografiekultur

       Aktuelle Ausgabe  des OnlineMagazin  www.photographiekultur.de 

 

Ausgabe     Nr: 25 05. März 2010 Modefotografie in Halle
Ausgabe     Nr: 24 05. November 2009 Ausstellung Henri Cartier Bresson
Ausgabe     Nr: 23 04. August 2009 Fotofestival Leipzig
Ausgabe     Nr: 22 03. Januar 2009 World Press Photo, Bauhausfotografie

Ausgabe     Nr: 21

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2008

Dampflokfotografie in Meinigen, Fotokino in Weimar

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2008

Geburtstagsfeier 80 Jahre Arbeiterfotografie in Erfurt

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Fotothek, Nackte Musen, Loom Magazine in Weimar

Newsletter  Nr: 18

10. Juni        

2007

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22. Februar    

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Fotografie in Eisenach

Newsletter  Nr. 10

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2005

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Historische Fotografie

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