Ausgabe Nr. 28 des Online-Magazin für Fotografie 

aktuelle Artikel zur Fotografie - Ausstellungen und Fotokurse - Fotografie im Fernsehen - Archiv

 

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„Grand Hotel Et De Milan“, Mailand, 2002Fotoausstellung

Helmut Newton

 

 

 

 


Kunsthaus  Avantgarde

Apolda / Thüringen

vom  9. Januar - 27. März 2011

Fotografie: „Grand Hotel Et De Milan“, Mailand, 2002, © Helmut Newton Estate
  
   
                Fotografie: „The Two Violettas“, Paris, 1991
© Helmut Newton Estate
     
   
    Fotografie: „Charlotte Rampling As Venus In Furs“, 2002
© Helmut Newton Estate

Sex, Luxus, Fetisch, Mode. Dies sind die Schlagworte, mit denen Helmut Newton zu einem der berühmtesten und erfolgreichsten Fotografen des 20. Jahrhunderts wurde. Doch Newtons Fotografien enthalten weit mehr als das: Sie sind bis ins Detail durchgeplante Kompositionen, die den Betrachter durch ungewöhnliche Kontraste und radikale Ästhetik immer wieder vor neue Herausforderungen stellen. Sie sind Projektionsflächen für den Schöpfer und den Beschauer gleichermaßen, und sie entblößen bei näherer Betrachtung eine Fülle von Anspielungen und Reizen, die unsere Fantasie an exklusive Orte schweifen lässt.

Mit Mode-, Akt- und Portraitfotografien wurde der 1920 in Berlin geborene Wahl-Australier Helmut Newton zu einer Ikone der Fotografie im 20. Jahrhundert und genießt bis heute eine Sonderstellung. Er fotografierte für hochwertige Magazine wie „Vogue“ und „Elle“ und hatte die Schönen, die Reichen und die Mächtigen vor der Linse. Doch Newton verfolgte auch künstlerische Ideen jenseits der Auftragsfotografie und ließ seinen erotischen Fantasien in einer Vielzahl von Bildern freien Lauf.

Mit 75 Werken zeigt das Kunsthaus Apolda Avantgarde vom 9. Januar bis zum 27. März 2011 einen aufschlussreichen Querschnitt durch das Werk Helmut Newtons und gestattet einen Blick in die Arbeitsweise des von Obsessionen getriebenen Künstlers. Alle Werke stammen aus dem Museum der Moderne Salzburg, die mit ihrer großzügigen Leihgabe die erstmalige Präsentation Helmut Newtons in Thüringen ermöglichen.

ÖFFNUNGSZEITEN

Dienstag – Sonntag 10 – 18 Uhr

Montags nach tel. Vereinbarung

 

EINTRITTSPREISE

Erwachsene: 6,00 € | Ermäßigt: 5,00 €

Schulklassen (je Schüler): 1,00 €

 

© KUNSTHAUS APOLDA AVANTGARDE - D-99510 Apolda · Bahnhofstraße 42 - www.kunsthausapolda.de

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 Fotokurs zu den
geheimnisvollen Orten
Weimars

Ein Fotokurs zur Mystik der Klassikerstadt Weimar
im geschichtsträchtigen Thüringen



Geheimnisse faszinieren die Menschheit. Dieser Fotokurs hat die geschichtsträchtigen und rätselhaften Orte des Landes der Romantiker und Literaten zum Thema. Mit klassischen und digitalen Gestaltungstechniken werden in diesem Fotokurs die Motive von fantasiereich, theatralisch bis mystisch gestaltet und inszeniert, um mit dieser Fotografie die Betrachter in eine Welt der Träume und Inspiration zu entführen.

 

   

Information: Fotokurs Mythos Weimar,

Termin: 19. August 2011

Anmeldung unter: Reise Möller

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Fotoaustellung

Hans-Christian Schink

High Lights

 

 

 

GALERIE ROTHAMEL

in Erfurt / Thüringen

9.April 2011 - 2.Juli 2011

Eröffnung am 9.4.2010 um 21 Uhr

Fotografie: Hans-Christian Schink, Iguacu 2, Größe,   178 x 211 cm

    
Obwohl Schink Landschaften, Architekturen und Städte fotografiert und die notwendigen fotografischen Mittel exzellent beherrscht, ist er kein Landschafts-, Architektur- oder Stadtfotograf, weil er anhand dieser Gegenstände und Themen etwas sichtbar macht und zeigt, was über sie hinaus- und durch sie hindurchgeht."

T. O. Immisch

Hans-Christian Schinks Landschaften wirken nicht ganz real. Sie sind unirdisch in ihrer Stille und in ihrer Schönheit bedrohlich. Unabhängig davon, ob sie in nördlichen oder südlichen Breitengraden aufgenommen wurden, ob sie wüstenartige oder ozeanische Gestalt annehmen, ob wir die nur schattenhaft in Erscheinung tretende Natur auf den Fotos kennen oder nicht; ihre Unterströmung treibt unseren Blick weg vom Gewohnten."

Antje Ràvic Strubel

Zur Eröffnung am Samstag, den 9. April 2011 um 21 Uhr ist  Hans-Christian Schink anwesend. Es sprechen Dr. Ulrike Bestgen, Neues Museum Weimar und Martina Roth, Verein der Freunde des Angermuseums. Prof. Claudia Buder musiziert auf dem Akkordeon. Der Verlag Hatje Cantz stellt zwei umfangreiche Publikationen zum Werk des Künstlers vor. Sternekoch Ralf Kronmüller sorgt für Amuse-Gueules.

Weitere Ausstellungen von Hans-Christian Schink im Angermuseum Erfurt und im Neues Museum Weimar

© Galerie Rothamel Erfurt - Kleine Arche 1 A, 99084 Erfurt

 

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Fotokurs Digitale Schwarzweißfotografie

in Ferropolis - Der Stadt aus Eisen

 

Moderne Digitale Schwarzweißfotografien trifft auf die historische Stadt aus Eisen.  Der Blickfänger Ferropolis ist das Motiv für Schwarzweissfotografie in Sachsen-Anhalt. Im Fotoworkshop werden mit den Kursteilnehmern praxisorientiert die Gestaltung und die klassische Fototechnik direkt in Ferropolis trainiert. Die gemeinsame digitale Bildbearbeitungen geben dem Bild in der Präsentation eine perfekte Wirkung.   

 

Information: Fotokurs Schwarzweißfotografie

Termin: 14. September 2011

Anmeldung unter: Reise Möller

 

 

          fotokurs sachsen-anhalt schwarzweißfotografie

 

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Fotoausstellung

Rena Effendi - Pipe Dreams

Eine Chronik des Lebens

entlang der Pipeline

 

 

Neue Sächsische Galerie

in Chemnitz / Sachsen

vom 1. März bis 22. Mai 2011

Fotografie: Rena Effendi, Kleine Braut in Marneuli

Die Einwohner beklagen sich darüber, dass  sie

keinerlei Entschädigung für ihr Land bekommen haben,

welches wegen der BTC nicht mehr nutzbar ist. Georgien. 2006

  Bildrechte: LUX Photo Gallery, Amsterdam

  

Rena Effendi: "Öl- und Gaspipelines sind die Arterien unserer heutigen Welt und transportieren wertvolle Kohlenwasserstoffe, das Blut unserer Zivilisation. Selbst in unserer gegenwärtigen Krise steigt der Energiebedarf, da die Weltwirtschaft weiter wächst und sich die gierigen Finger der Ölkonzerne immer noch weiter und tiefer in die Erde graben. Die Baku-Tiflis-Ceyhan-Pipeline (BTC), die sich über 1700km lang im Schatten des Kaukasus-Gebirges durch fünf Konfliktregionen schlängelt, berührt dabei ein feines und vielfältiges Gespinst von sozialen, ökologischen und

politischen Belangen. Diese Pipeline, die täglich eine Million Barrel Öl in den Westen leitet und gleichzeitig den Einfluß der Russen auf die Energieversorgung zurückdrängen soll, ist Teil des 'Neuen Grossen Spiels', eines Spiels, das das leben von Millionen Bürgern in den aneinander grenzenden Ländern Aserbaidshan, Georgien und Türkei prägt und verändert.

Die verarmten Menschen, die ich im Laufe meiner sechsjährigen fotografischen Reise getroffen habe, - von den Slum-Bewohnern, die infolge der ölgetriebenen Immobilienblase ihre Behausungen verloren haben, bis zu den Opfern ungelöster Konflikte und den Sex-Arbeiterinnen, die von den schnellen Petrodollars angelockt werden - haben am stärksten die Folgen der Anstrengungen zu spüren bekommen, die gewaltige Ölnachfrage des Westens zu befriedigen. Dieses buch will ein Bild von den menschlichen Kosten dieses Multi-Milliarden-Projekts zeichnen - von dem Preis, der von denjenigen gezahlt werden mußte, die ihre Höfe und ihre Lebensgrundlage verloren haben und deren Gesichter von Hochglanzbroschüren, die das Pipeline-Projekt anpreisen, überdeckt wurden: 'Es dient alles dem Wohl des Landes!' Es besteht kein Zweifel daran, dass die Staatshaushalte gestiegen sind, aber zu welchem Preis für die Menschen, die ihr stilles und vergessenes Leben im Schatten dieser Pipeline fristen?"

Die Ausstellung stellt mit der Fotoserie "Pipe Dreams" die Kehrseite einer multinationalen Investition vor, ihre vergessenen und verdrängten Folgen im Leben der vom Projekt betroffenen, aber nicht an ihm partizipierenden Menschen. Effendi legt die ignorierten Kosten solch eines Vorhabens bloß und verweist auf die Rücksichtslosigkeit nicht nur der beteiligten Konzerne, sondern auch ihrer Partner in den Regierungsapparaten der Staaten. Die Asymmetrie des heutigen Globalisierungsverständnisses wird sichtbar - eine Geschichte von Umweltzerstörung und sozialen Abgründen.

Webseite der Fotografin: Rena Effendi  - http://www.refendi.com/

Veranstaltungen zur Ausstellung:  

Sonntag, 6. März, 14 Uhr, Kunst in Familie:  Am Wegesrand des schwarzen Goldes - eine ölige Geschichte

Dienstag, 12. April, 19.30 Uhr, Atelierfilm: The Oil Crash

Samstag, 14. Mai, 19 und 21 Uhr, Chemnitzer Museumsnacht

© Neue Sächsische Galerie, Moritzstraße 2009111 Chemnitz / Sachsen

  

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Fotoausstellung

Die Stadt.

Vom Werden und Vergehen


Eine Ausstellung von

OSTKREUZ   Agentur der Fotografen

 

Lindenaumuseum

in Altenburg / Thüringen

vom 13. März bis 19. Juni 2011

Fotografie: Annette Hauschild,

De Haan / Krakow / New York / Offenbach

Ebay, performer at Club Atlantis, New York, USA

   

Das Lindenau-Museum Altenburg hat sich in den letzten Jahrzehnten immer wieder dem Thema der Stadt und ihren Veränderungen zugewandt. Dazu gehörten Ausstellungen und Veranstaltungen zu italienischen Städten und Plätzen oder „Altenburg: Provinz in Europa“ ebenso wie Präsentationen zeitgenössischer Fotografie (u. a. Aymeric Fouquez, Matthias Hoch, Maix Mayer, Michael Schmidt, Ulrich Wüst). Jetzt zeigt das Museum vom 13. März bis 19. Juni 2011 Arbeiten von achtzehn Fotografen der Berliner Agentur OSTKREUZ, die das Thema Urbanisierung erneut aufgreifen. Die Ausstellung war 2010 bereits in Berlin und München zu sehen und wird noch in diesem Jahr mit dem Goethe-Institut um die Welt gehen. Die Agentur OSTKREUZ wurde 1990 in Berlin von sieben Fotografen gegründet. Heute gilt sie als eine der bedeutendsten Fotoagenturen Deutschlands. Ihre Mitglieder arbeiten für renommierte Zeitschriften wie Newsweek, Stern, GEO, NEON oder das New York Times Magazine und wurden mit internationalen Preisen ausgezeichnet.

 
"Anlass für diese Bestandsaufnahme ist die neue Rekordmarke, die die Urbanisierung im Jahr 2008 erreicht hat. Erstmals leben mehr Menschen in der Stadt als auf dem Land. Jeden Tag kommen weltweit 190.000 neue Stadtbewohner hinzu, jede Sekunde zwei. Dieser unaufhaltsame Prozess ist seit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert zu beobachten, hat aber in den letzten Jahrzehnten in den Schwellen- und Entwicklungsländern bisher ungekannte Ausmaße angenommen. Inzwischen gibt es 25 Megastädte, die mehr als zehn Millionen Einwohner beherbergen. Gleichzeitig zerfallen weltweit bestehende Städte, schrumpfen oder werden zerstört."

 

„Die Fotografen der Berliner Agentur OSTKREUZ sind diesen Fragen nachgegangen. OSTKREUZ steht dabei für eine bestimmte Vorgehensweise, nämlich den Kern der Dinge zu erkennen, ihn abzubilden und in diesem Abbilden ehrlich zu bleiben. Die 18 Fotografen porträtieren die Bewohner der Stadtutopie Auroville in Indien, der Slums von Manila und des von der Mitte aus zerfallenden Detroit, sie dokumentieren das am Reißbrett entstandene chinesische Ordos, die Künstlichkeit der Straßenzüge Dubais und die zerbombten Häuser von Gaza. Was am Ende aufscheint, ist das Porträt einer Stadt, die alle Städte ist.“

  
Die beteiligten Fotografen sind: Sibylle Bergemann, Jörg Brüggemann, Espen Eichhöfer, Annette Hauschild, Harald Hauswald, Pepa Hristová, Andrej Krementschouk, Ute & Werner Mahler, Thomas Meyer, Dawin Meckel, Julian Röder, Frank Schinski, Jordis Antonia Schlösser, Anne Schönharting, Linn Schröder, Heinrich Völkel, Maurice Weiss. Weitere Informationen über die Agentur und die Fotografen finden Sie unter der Internet-Adresse:
www.ostkreuz.de
Zur Ausstellung ist im Verlag Hatje Cantz ein umfangreicher Katalog erschienen, der im Lindenau-Museum und im Buchhandel erhältlich ist.

© Lindenaumuseum Altenburg, Gabelentzstr. 5, 04600 Altenburg

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Fotoausstellung

Unverschämtes Glück.

Fotografien aus Deutschland

von Robert Lebeck


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foyerausstellung

im Zeitgeschichtlichen Forum in

Leipzig Sachsen

vom 17.März – 19.Juni 2011

Fotografie: Robert Lebeck, Hitchcoc

 
Rund 50 Arbeiten des Berliner Fotoreporters Robert Lebeck zeigt das Zeitgeschichtliche Forum Leipzig in der Ausstellung „Unverschämtes Glück“, die vom 17. März bis 19. Juni 2011 zu sehen ist. Die Ausstellung gehört zum Wanderausstellungsprogramm der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und entstand in Kooperation mit dem Fotografen. Der Eintritt ist frei.
  
Robert Lebeck ist einer der herausragenden deutschen Fotografen, Porträtist berühmter Zeitgenossen und Chronist des Alltagslebens seit den 1950er Jahren. 1929 in Berlin geboren, wird Lebeck noch kurz vor Kriegsende zum „Volkssturm“ eingezogen. Ab 1949 studiert er in New York Völkerkunde, kehrt 1951 nach Deutschland zurück und beginnt 1952 mit der Arbeit als freier Fotoreporter. 1966 engagiert ihn das Magazin „Stern“, dem er bis auf einen kurzen Ausflug als Chefredakteur zu „Geo“ bis 1994 treu bleibt. Seine Maxime: „Durchschnitt fotografiert sich nicht“ spiegelt sich in der Ausstellung wider.
Vorbild und Anregung waren für Lebeck amerikanische Illustrierte, allen voran „Life“. In unzähligen Reportagen dokumentiert er das Zeitgeschehen, viele seiner Motive werden zu „Ikonen“: Deutschland zwischen Wiederaufbau und Wirtschafts-wunder, Deutschland zwischen Großstadt und Provinz, Deutschland zwischen Ost und West.
Als Porträtfotograf widmet sich Lebeck Spitzenpolitikern, Stars und Prominenten aus aller Welt: Konrad Adenauer, Alfred Hitchcock, Romy Schneider. Seine Bilder erzählen Geschichten, anrührend, komisch, entlarvend, dramatisch – aber immer authentisch.

©
Foyerausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig: Eintritt frei, Grimmaische Straße 6, 04109 Leipzig

 
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LEIPZIG.

FOTOGRAFIE SEIT 1839

 

Eine Ausstellung

Drei Museen


 

 

Leipzig Sachsen

27. Februar bis 15. Mai 2011

 
    

„Leipzig. Fotografie seit 1839“ ist das erste Gemeinschaftsprojekt der drei städtischen Museen GRASSI Museum für Angewandte Kunst, Stadtgeschichtliches Museum Leipzig und Museum der bildenden Künste Leipzig seit 1946. Es wird unterstützt von den Freundes- und Förderkreisen der drei Häuser, der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und der VNG-Stiftung. An drei Orten wird eine Überblicksdarstellung der Entwicklungsphasen und Spezifika der Fotografie in Leipzig in einmaliger Vielfalt geboten, bereichert durch Partnerausstellungen.


Mit der Erfindung der Daguerreotypie hat sich die Fotografie in Leipzig schnell etabliert. Bis heute – über 170 Jahre später – kann das Medium nicht nur auf eine reiche Geschichte in der Stadt verweisen, sondern auch auf eine fotografische Produktivität und Vielfalt, die einzigartig ist. In der Ausstellung sind nicht nur die entwicklungsgeschichtlichen Linien von
der Daguerreotypie bis zum digitalen C-Print zu sehen. Es werden auch die ästhetischen wie funktionalen Fragen an das Medium, die sich wandelnde Rolle des Fotografen und der Fotografin und das Sammeln von Fotografie in Leipzig reflektiert. „Leipzig. Fotografie seit 1839“ ist zugleich eine Entdeckungsreise in die umfangreichen Leipziger fotografischen Sammlungen. Die zahlreichen Bilder der über 190 ausgestellten Fotografinnen und Fotografen, regen an, über die spezifischen Eigenarten der Fotografie nachzudenken und die ungebrochene Wirkung der Fotografie zu erleben.


 

       
  Fotografie: Johann Carl Wehnert, Eduard Wehnert, rittlings auf einem Stuhl sitzend, mit hohem Hut, Leipzig, um 1843, Daguerreotypie, GRASSI Museum für Angewandte Kunst
   

Im GRASSI Museum für Angewandte Kunst sind die Anfänge der Fotografie und ihre Entwicklung bis ins frühe 20. Jahrhundert zu sehen. Die rasante Entwicklung der Fotografie zum (Ab)bildmedium des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts wird nachvollziehbar – zum Beispiel am Wandel vom Unikat, der Daguerreotypie, zum Massenprodukt, der unbeschränkt reproduzierbaren Papierfotografie. Seltene frühe Arbeiten von unbekannten Wanderdaguerreotypisten sind ebenso zu entdecken wie die Werke aus Leipziger Fotografenateliers, die sich seit 1842 gründeten. Hervorzuheben ist hier vor allem das Atelier der aus Cottbus gebürtigen Daguerreotypistin Bertha Beckmann, die 1843 nach Leipzig zog und heute als erste Berufsfotografin der Welt gilt.

Nach ihrer Heirat 1845 betrieben Eduard und Bertha Wehnert geb. Beckmann ein gemeinsames Atelier, welches Bertha nach dem frühen Tod von Eduard Wehnert 1847 noch 36 Jahre lang erfolgreich führen sollte. Wie produktiv das Atelier Wehnert-Beckmann war, bezeugen die 3.452 Glasnegative, die sich neben zahlreichen Daguerreotypien und Papierabzügen im Stadtgeschichtlichen Museum und weiteren Leipziger Sammlungen befinden. Neben den Daguerrotypien, Ambrotypien und Ferrotypien sind fotohistorisch bedeutsame Zeugnisse der frühen Papierfotografie ausgestellt.

Durch die Einführung der bis heute vertrauten Positiv-Negativverfahren auf Papier konnte sich die Fotografie schnell verbreiten, der Reproduzierbarkeit waren kaum noch Grenzen gesetzt. Ein frühes Beispiel der Popularisierung des noch jungen Mediums sind die Visitkartenporträts – Cartes de visite – die André Adolphe-Eugène Disdéri 1854 in Frankreich patentieren ließ und die weltweit Erfolg hatten. Neben den Porträtaufnahmen sind die zahlreichen Stadtaufnahmen, die die Veränderungen des Leipziger Stadtbildes und seiner Bewohner dokumentieren, zu sehen. Hermann Walter, dessen fotografischer Nachlass weitgehend erhalten geblieben ist, ist für die Dokumentation der Leipziger Baugeschichte von großer Bedeutung. Seine Fotografien sind sowohl wertvolle künstlerische als auch sozial-historische Zeugnisse.

 

 

        
  Fotografie: Atelier Hermann Walter Völkerschlachtdenkmal 1912, Silbergelatine Stadtgeschichtliches Museum Leipzig
    

Im Stadtgeschichtlichen Museum sind Fotografien vom Ende des Ersten Weltkriegs bis zum Mauerbau 1961 ausgestellt. Seltene Fotodokumente kommen zur Ansicht. Die rege Bautätigkeit in den 1920er Jahren bot Anregungen für zahlreiche Architekturfotografen wie das Atelier Hermann Walter, Anton Blaschke oder Heinrich Kirchhoff. Das breite Spektrum der Werke des Bauhausfotografen Albert Hennig wird durch sozialdokumentarische Fotografien und durch Stillleben dargestellt. Die Bildwelt der Zeit des Nationalsozialismus ist nur rudimentär überliefert, wird aber anhand einiger herausragender Beispiele vorgestellt. Für das Ende des Zweiten Weltkrieges steht das berühmte Foto des „Letzten Toten des Zweiten Weltkrieges“ des Amerikaners Robert Capa, der mit den US-Truppen nach Leipzig kam. Aufnahmen von Johannes Widmann, Roger und Renate Rössing, Karl Heinz Mai zeigen auf bewegende Weise die Ruinen in Leipzig und das Leben in der Leipziger Nachkriegszeit.

Die Beiläufigkeit und berührende Schlichtheit, mit der Karl-Heinz Mai aus seinem Invalidenrollstuhl heraus unermüdlich Menschen und Alltag in der Nachkriegszeit dokumentierte, macht die besondere Qualität seiner Bilder aus. Von Johannes Widmann befinden sich im Stadtgeschichtlichen Museum 1.877 Negative, die vorwiegend das kriegszerstörte Leipzig zeigen – in menschenleeren Aufnahmen von hoher Präzision und Sachlichkeit. Er lehrte als Leiter und einziger Professor des Instituts für Fotografik seit 1946 an der HGB. Seine Studenten F. O. Bernstein, W. G. Schröter, Volkmar Jaeger, Rosemarie Fret, K. - Heinz Müller sowie Roger und Renate Rössing sind in der Ausstellung vertreten. Ihr Blick auf die Menschen und die Stadt Leipzig zeigt ihr Engagement für einen Neubeginn in der Fotografie nach der nationalsozialistischen
Diktatur.
In der Ausstellung gut nachvollziehbar wird W. G. Schröters Interesse für Bewegungen und für die in den 1950er Jahren noch unglaublichen Möglichkeiten der Farbfotografie. Seine Bilder verschafften ihm schnell den Ruf, ein wegweisender Experimentator zu sein.

 

 

        
  Fotografie: Roger Rössing, Westvorstadt, Trümmerbahn mit Werbeschild für das IV. Parlament der FDJ, 1950, Barytabzug, Stadtgeschichtliches Museum Leipzig
   
 
  Fotografie: Edgar Leciejewski, Schwarzenberg #19, 24.01.2008, 23:44 (Ausschnitt), 2008 C-Print, Sächsischer Kunstfonds, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
   

Der Ausstellungsteil im Museum der bildenden Künste reicht von 1961 bis heute und umfasst ein besonders vielfältiges Kapitel der Fotografie in Leipzig. Nach dem Mauerbau im August 1961 wurden die kulturpolitischen Weichen in der DDR neu gestellt. Sozialistische Aufbauleistungen und der „Sozialstaat auf Pump“ kommen ins Bild. Während die staatlich gelenkten Presseagenturen Durchhalteparolen knipsten, haben eine Vielzahl von Fotografinnen und Fotografen die Auswirkungen der Misswirtschaft ausgiebig dokumentiert und die Arroganz der Macht ins Bild gerückt. Stagnation und allgemeines Unbehagen
lassen sich in den Bildern von Magrit Emmrich, Markus Hawlik, Stefanie Ketzscher, Harald Kirschner, Thomas Kläber, Hans-Wulf Kunze, Peter Langner, Ute und Werner Mahler, Florian Merkel, Barbara Metselaar Berthold, Manfred Paul, Karin Plessing, Jens Rötzsch, Thomas Sandberg, Rudolf Schäfer, Michael Scheffer, Gundula Schulze, Erasmus Schröter, Thomas Steinert, Jörn Vanhöfen, Norbert Vogel, Wolfgang Zeyen und vielen, vielen anderen ausmachen.
Dass es zu einer selbstbewussten Entwicklung in der Fotografie kommen konnte, ist nicht zuletzt dem stillen und doch zugleich Augen öffnenden Wirken von Lehrern wie Evelyn Richter und Arno Fischer an der HGB in Leipzig zu verdanken. Arno Fischer leitete 1972 bis 1973 und von 1985 bis 1992 jeweils eine Fachklasse, zu seinen Studenten gehörten Tina Bara, Gerhard Gäbler, Andreas Rost, Susanne Schleyer, Anett Stuth, Maria Sewcz, Peter Thieme und Harf Zimmermann. 1980 begann Evelyn Richter an der Hochschule in Leipzig zu lehren. Sie konnte Studenten wie Peter Oehlmann, Grzegorz Fudala, Christiane Eisler, Marion Wenzel, und Bertram Kober zu eigenständigen Arbeiten motivieren und durch ihre eigene kritische, offene Haltung überzeugen 1990 begann ein Umstrukturierungsprozess an der HGB.

Das Engagement von Professoren und künstlerischen Mitarbeitern wie Tina Bara, Joachim Brohm, Florian Ebner, Karin Geiger, Jochen Gerz, Matthias Hoch, Astrid Klein, Christopher Muller, Peter Piller, Timm Rautert und Heidi Specker hat Leipzig neu auf der Weltkarte der Kunst positioniert. In der Ausstellung ist eine große Bandbreite junger Positionen vertreten, die facettenreich die Vielfalt der zeitgenössischen künstlerischen Fotografie darstellen, wie u.a. Laura Bielau, Kerstin Flake, Ulrich Gebert, Falk Haberkorn, Sven Johne, Edgar Leciejewski, Nadine Rüfenacht, Ricarda Roggan, Adrian Sauer, Arne Schmitt, Albrecht Tübke und Tobias
Zielony.

 

Kurator


„Leipzig. Fotografie seit 1839“ wird von Christoph Tannert, Berlin, kuratiert. Ihm stehen in den Häusern zur Seite: Christoph Kaufmann/Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, Eberhard Patzig/GRASSI Museum für Angewandte Kunst, Dr. Jeannette Stoschek/Museum  der bildenden Künste Leipzig.


Kombiticket zum Besuch aller 3 Ausstellungsteile: Euro 12, ermäßigt Euro 9


GRASSI Museum für Angewandte Kunst, Johannisplatz 5-11, 04103 Leipzig
Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, Böttchergäßchen 3, 04109 Leipzig
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10, 04109 Leipzig

 

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Fotoausstellung

Die Kommissarinnen

Fotografien von

Herlinde Koelbl

 

 

 

KunstHaus Gotha / Thüringen

Vom 29. Januar bis 10. April 2011

   Fotografie: Herlinde Koelbl, Iris Berben
  

Gotha – Das neue Jahr beginnt im KunstHaus Gotha so spektakulär wie das alte endete. Vom 29. Januar bis 10. April zeigt die KulTourStadt Gotha GmbH unter dem Titel „Die Kommissarinnen“ Aufnahmen der vielfach ausgezeichneten Fotografin Herlinde Koelbl. Im Fokus stehen neben den bekannten TV-Ermittlerinnen Motive aus ihren bekannten Zyklen „Spuren der Macht“ und „Schlafzimmer“.

Als eine der renommiertesten deutschen Fotografinnen und Dokumentarfilmerinnen der zurückliegenden Jahrzehnte steht Herlinde Koelbl in dem Ruf, mit ihren Milieu­studien die Chronik einer Epoche abzulichten, wie früher die Romanciers, nur mit anderen Mitteln. In „Spuren der Macht“ hat sie unter anderem Gerhard Schröder, Joschka Fischer und Angela Merkel acht Jahre lang mit der Kamera begleitet. Damals, als niemand die steilen Karrieren der Porträtierten vorhersagen konnte, bewies sie ein ausgezeichnetes Gespür.

Die von Koelbl ausgewählten Personen – insgesamt waren es seinerzeit 15 Politiker und Manager – wurden alljährlich nicht nur fotografiert, sondern auch interviewt. Die Aufnahmen doku­mentieren Veränderungen in den Mienen und in der Körperhaltung, die durch die öffentliche Aufmerksamkeit, den Druck der Verant­wortung und die Ausübung von Macht hervorgerufen wurden. Sie spiegeln Höhen und Tiefen in den Biografien wider.

Für die Studie „Schlafzimmer“ haben Menschen in Berlin, London, Rom, Paris, Moskau und New York der Fotografin die Türen zu ihren intimsten Räumen geöffnet. Arme und Reiche, Alte und Junge, Exzentriker und Durchschnittsbürger, Verheiratete und Singles, Berühmte und Unbekannte lichtete sie in ihrer typischen Schlafkleidung auf dem Bett ab.

Für die kontrovers diskutierte Schau „Die Kommissarinnen“ hat die Wahl-Münchnerin Koelbl, die in Lindau am Bodensee geboren ist, bekannte Schauspielerinnen vor die Kamera geholt, um sie als Ikonen der starken Weiblichkeit mit der Waffe in der Hand in Szene zu setzen.

Herlinde Koelbl hat Gastprofessuren unter anderem in Hamburg, Wien, New York und Sydney übernommen und viele renommierte Preise und Auszeichnungen erhalten, so zum Beispiel 2001 den Dr. Erich-Salomon-Preis. Ihre Werke wurden in zahlreichen internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, u. a. 2009 im Martin-Gropius-Bau Berlin, 2008 in der Kunsthal Rotterdam und im Shanghai Art Museum, 2000 im Haus der Kunst in München und 1991 im Spertus Museum in Chicago.

© KulTourStadt Gotha GmbH , Ort der Galerie:  KunstHaus, Ekhofplatz 2a, 99867 Gotha

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Fotoausstellung

Der Leipziger Fotograf Johannes Mühler

(1876 – 1952)

Eine Wiederentdeckung

 

 

 

 

 

 

 

Kamera- und Fotomuseum in Leipzig Sachsen

vom 26. Februar bis zum 15. Mai 2011

 
    

Im Rahmen der Ausstellungsreihe „LEIPZIG. FOTOGRAFIE seit 1839“ zeigt das Kamera- und Fotomuseum Werke von Johannes Mühler, der in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts als Fotograf in Leipzig tätig war.

Ausgehend von den künstlerischen Idealen des Piktorialismus, der gestalterische Mittel der Malerei auf die Fotografie überträgt, zählte Mühler zunächst zu den zeittypischen Vertretern einer poetischen Landschaftsfotografie. Unter dem Einfluß des Neuen Sehens der 1920er Jahren bildete er ein unverwechselbares eigenes ästhetisches Vokabular heraus, das malerische Bildwirkung und fotografische Präzision, die als Antipoden galten, miteinander versöhnt. Entscheidend dabei war, dass Mühler die Fotografie nicht ausschließlich aus ästhetischem Interesse betrieb, sondern gleichfalls sozialen Aspekten seine Aufmerksamkeit widmete. Insofern war er bereits den Vertretern des neuen fotografischen Realismus verwandt, die einen unbefangenen Blick auf die Wirklichkeit einforderten.

Bekanntheit errang er durch Fotobände wie „Das schöne Sachsen“, seine Mappenwerke über Burgen und Schlösser und seine vielen Postkarten und Heimatkalender. Die Leidenschaft des Künstlers und der unbestechliche Blick des Beobachters sind die Merkmale, die Mühlers Fotografien Glanz und Eindringlichkeit verleihen, wodurch sie wie eine Insel aus dem Meer der Bilderflut des 20. Jahrhunderts hervorragen, die es lohnend ist, angesteuert zu werden. Johannes Mühler gehört zu jenen Fotografen, die zu Unrecht der Vergessenheit anheim gefallen sind. Von Leipzig aus hat er eine Generation lang das Erscheinungsbild illustrierter Zeitschriften in Deutschland mitgeprägt und dabei ein umfängliches Werk hinterlassen, dem erneute Beachtung gebührt.

 

Das Kamera- und Fotomuseum in der Mölkauer  Gottschalkstraße 9 ist mittwochs, samstags und sonntags jeweils von 13 – 17 Uhr geöffnet.
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Fotoausstellung

Grace Kelly

Eine amerikanische Prinzessin

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Hauptstelle der

Rhön-Rennsteig-Sparkasse

in Meiningen / Thüringen
vom 8. Februar bis 31. Mai 2011

    

 

  - Sie gehört noch heute zu den bekanntesten Schauspielerinnen Hollywoods. Die Rhön-Rennsteig-Sparkasse widmet ihr vom 8. Februar bis 31. Mai 2011 eine Ausstellung mit beeindruckenden Fotografien von Milton H. Greene, Philippe Halsman und Howell Conant.

Von der berühmten Filmschauspielerin zu einer echten Fürstin – was wie ein Märchen klingt, wurde in ihrem Leben wahr. Grace Kellys Karriere begann in Hollywood 1952 mit dem Western „High Noon“ (Zwölf Uhr mittags) an der Seite von Gary Cooper und endete bereits vier Jahre später mit der Gesellschaftskomödie „High Society“ (Die oberen Zehntausend).

Die über 100 Fotografien porträtieren die verschiedenen Stationen eines bewegenden Lebens. Ein großer Teil der Bilder ist erst seit kurzem für die Öffentlichkeit zugänglich. Mit dieser besonderen Präsentation, kuratiert durch Peter Reichelt & Ina Brockmann aus Mannheim, führt die Rhön-Rennsteig-Sparkasse die neu ins Leben gerufene Ausstellungsreihe FILM-THEATER-FRAUEN fort, die 2010 mit „Marilyn Monroe – The Last Sitting“ so erfolgreich startete.
Sparkassen-Vorstandsvorsitzende Marina Heller signalisierte im Vorfeld: „Mit den Fotografien von Grace Kelly bietet sich für die Besucher ein interessantes Bild über das Leben dieser beeindruckenden Frau, die nicht nur Filmschauspielerin, Mutter und Fürstin war, sondern auch ein hohes gesellschaftliches Engagement zugunsten der Schwachen zeigte!“

© Rhön-Rennsteig-Sparkasse, Leipziger Str. 4, 98617 Meiningen
 
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Ausstellung mit Fotografie

Luftschiffe

über

Meiningen

 

 

 

Schloss Meiningen / Thüringen

bis 05. Juni 2011

Fotografie: Haltemannschaft sichert LZ 130

 während des Aufenthaltes in Meiningen 1939

Foto Helmut Andreas, Meiningen

    

Bereits am 28. Juli 1910 konnten die Meininger das erste Luftschiff über ihrer Stadt sehen. Es handelte sich um das Militärluftschiff M III, seinerzeit das schnellste Luftschiff, ein halbstarres Luftschiff vom Typ Groß-Basenach. Und am 10. August 1912 ist die „Victoria Luise“, ein Zeppelin-Verkehrsluftschiff der Deutschen Luftschifffahrts-Aktiengesellschaft (DELAG) über Meiningen gesichtet worden. Dennoch vergingen fast zwei Jahrzehnte, ehe auf dem Flugplatz Meiningen (Rohrer Stirn) ein erstes Luftschiff landete. Meiningens Oberbürgermeister Kessler und Handelsgerichtsrat Emil Christ aus Meiningen konnten die DELAG überzeugen, die Stadt Meiningen anzufahren und auch zu landen. Am 11. Oktober 1931, gegen 11.00 Uhr, landete das am 18. September 1928 nach 21-monatiger Bauzeit in Dienst gestellte und durch zahlreiche spektakuläre Fahrten (u. a. Weltfahrt und Arktisfahrt) berühmte Starrluftschiff „Graf Zeppelin“ in Meiningen, schon stundenlang von einer auf 100 000 geschätzte Menschenmenge ungeduldig erwartet.

Nur noch einmal war der Flugplatz auf der Rohrer Stirn Schauplatz der Landung und des Aufstiegs eines Zeppelins. Das Schwesternluftschiff des am 6. Mai 1937 in Lakehurst/USA explodierten und verbrannten Luftschiffes LZ 129 „Hindenburg“, das am 14. September 1938 zur Jungfernfahrt aufgebrochene Luftschiff LZ 130 „Graf Zeppelin II“, landete am 02. Juli 1939 in Meiningen. Es stiegen aber keine Passagiere ein und aus, denn das Luftschiff bekam vom Reichsluftfahrtministerium dafür keine Betriebserlaubnis erteilt, so dass die Fahrten des LZ 130 der Propaganda und Spionage, weniger der Forschung und gar nicht des Passagiertransportes vorbehalten waren. Auch die Besucherzahl bei dieser Landung hielt sich in Grenzen. Das war sicher auch dem Regenwetter geschuldet. Andererseits war die Zeppelin-Euphorie vorüber und der Zweite Weltkrieg lag drohend in der Luft. Beide „Grafen“ wurden im April 1940 abgewrackt und verschrottet.

Diese beiden spektakulären Luftfahrtereignisse stehen nunmehr nahezu 80 Jahre nach der ersten Landung im Mittelpunkt einer Sonderausstellung der Meininger Museen, die vom 28. Oktober bis zum 05. Juni in zwei Räumen in der Mittleren Galerie von Schloss Elisabethenburg zu sehen ist. Landung und Aufstieg der Luftschiffe LZ 127 und LZ 130 in Meiningen sind durch einheimische Fotografen dokumentiert worden, eine Auswahl Originalfotografien und zeitgenössischer Montagen können in der Ausstellung angesehen werden. Weiterhin stellen ein Sammler aus Zeppelinheim sowie Meiningerinnen und Meininger noch viele Originalzeugnisse der beiden in Meiningen gelandeten Luftschiffe LZ 127 „Graf Zeppelin“ und LZ 130 „Graf Zeppelin II“ als Leihgaben zur Verfügung. Filmdokumente veranschaulichen die große Zeit der Luftschiffe. Zur Eröffnung laden die Meininger Museen am Mittwoch, dem 27. Oktober, in die Schlosskirche, Unkostenbeitrag € 2,-, Beginn ist 19.30 Uhr. Die Austeilung wird durch Sonderführungen und Vorträge begleitet.

© Meininger Museen, Schlossplatz 1, 98617 Meiningen

 

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Ausstellung mit Fotografie

Andreas Schmidt

und Herbert Mehler

„Parallelnatur“
 

Kunsthalle Schweinfurt und

Kunstverein Schweinfurt

in Schweinfurt /Unterfranken / Bayern

bis 22. Mai 2011

Fotografie: Andreas Schmidt, The City, 2007-2008. C-Type Print

  
Erstmals seit Eröffnung der Kunsthalle ist eine gemeinsame Präsentation in Kooperation mit dem Kunstverein Schweinfurt an zwei Orten, im „White Cube“ der großen Halle und im Salong des Kunstverein Schweinfurt, zeitgleich und mit unterschiedlichen Akzenten zu sehen sein. Vier Arbeiten von Herbert Mehler sind zudem temporär im Außenbereich des ehemaligen Ernst-Sachs-Bades ausgestellt. Ein „Diskurs“ in Anlehnung an die Kunstsammlung der Stadt bestimmt zu Anfang des Jahres 2011 ebenfalls die Ausstellung „Parallelnatur“ des Bildhauers Herbert Mehler aus Riedenheim bei Würzburg (geb. 1949) und des in Schweinfurt geborenen und in London lebenden Fotografen Andreas Schmidt (geb. 1967). Die rostfarbenen minimalistischen Skulpturen des Bildhauers korrespondieren dabei hervorragend mit den architekturbezogenen Arbeiten des Fotografen.

Herbert Mehler zeigt Arbeiten aus der Serie „Kavex“, die konkave und konvexe Formen in Corten-Stahl auf beeindruckende Weise vereinen und nicht von ungefähr an Vorbilder aus der Natur erinnern, ohne diese für den Betrachter direkt assoziieren zu können. Die spannungsvolle Ambivalenz von Statik und Dynamik formt wohlproportionierte Volumina von hoher Konzentration. Selbst Großskulptur von stolzen sechs Metern Höhe, wie beispielsweise das im Norden der Kunsthalle im Außenbereich aufgestellte Paar aus der Serie „Kavex“, strahlt eine spielerische Leichtigkeit aus.

Auf seinen nächtlichen Streifzügen durch “The City“, dem Finanzdistrikt der britischen Hauptstadt, fängt der Künstler Andreas Schmidt in seiner Wahlheimat hellsichtige Bilder glitzernder Fassaden mit einer analogen Mittelformatkamera ein und dokumentiert hierbei den verführerischen Glanz der Bankenpaläste. Dabei verliert er aber nie deren menschenverachtende Maßlosigkeit aus dem Blick. In heutiger Zeit ein sehr aktuelles Thema! Andreas Schmidt inszeniert in seinen Fotoarbeiten ein „Schauspiel der Illusion“ und einen Ort extremer Gegensätze. Bei dieser Architektur geht es um Macht. „The City“ scheint wie eine moderne Version des antiken Turms von Babylon, den die Erbauer des 20. Jahrhunderts jedoch nicht zu Ehren einer Gottheit geschaffen haben, sondern zu Ehren des schnöden Mammon.


Was verbindet den Bildhauer mit dem Fotografen? Auf den ersten Blick ist es der Dialog formaler Aspekte: die Oberflächenreize von rostsamtigem Corten-Stahl und glänzendem Fotopapier etwa, oder das Vis à Vis von Waagrechten und Senkrechten oder von Krümmungen und Geraden, die Wechselwirkung von architektonischen Formen wie ein über Eck gehängtes Fotos der „Bank of England“ mit ihrer charakteristischen viktorianischen Säulenfassade und den hoch aufragenden Säulen- und Spindelformen des Bildhauers im Raum davor. Auch das Spiel von Licht- und Schatten ergänzt sich: Sei es in den Rippen und Kerben in Mehlers Figuren oder dem Raster eines Stahlgerüstes und der damit kontrastierenden hell erleuchteten Fensteröffnungen auf den Fotoarbeiten an den Wand. Der Ausstellungstitel „Parallelnatur“ zielt dabei bewusst auf Paul Cézannes Maxime ab: „Die Kunst ist eine Harmonie parallel zur Natur“. Dies setzt eine zusätzliche verbindende Klammer zwischen beiden Künstlern.

Bei Andreas Schmidt geht es grundsätzlich um Künstlichkeit sogar bei pflanzlichen Details wie etwa einen Kirschbaum vor einer imposanten Vorhangfassade. Er hinterfragt in seinen Arbeiten die Realität. „Wenn man eine Fotografie anschaut, weiß man ja nie genau, ob das Wirklichkeit oder Illusion ist. Das ist ein Punkt, der mich wahnsinnig interessiert. Es ist wie ein doppelter Hintergrund: Ich fotografiere etwas, das künstlich aussieht aber doch natürlich wirkt.“

Herbert Mehlers plastische Arbeiten entstehen einer Form aus aber nicht nach der Natur und trotzen der Schwerkraft des Materials Corten-Stahl. „Ihre scheinbare Leichtigkeit erwächst aus der anschaulichen Balance zwischen geometrischer und natürlicher Wuchsform, die der Bildhauer in klassischer Proportionalität aufeinander bezieht. Die Skulpturen sind in beiderlei Hinsicht geformtes Ideal und stehen damit in der langen Tradition, der menschlichen Suche nach einer Welt, die das eigene Ordnungs- und Orientierungsbedürfnis spiegelt.“ (Kai Uwe Schierz)

 

© Kunsthalle Schweinfurt und Kunstverein Schweinfurt, Rüfferstraße 4, 97421 Schweinfurt

  

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Kunstausstellung

DigitalArt-Fotografie

Stefan Kurt

Arbeiten 2006 – 2011


Fridericianum

in Kassel / Hessen

14. März – 10. April 2011

Fotografie:  Stefan Kurt

 

 

„5 vor 012“ heißt das Ausstellungsprogramm des Kasseler Kunstvereins, das im Jahre 2011 jeweils fünf künstlerische Einzelpositionen präsentieren wird.

Stefan Kurt (geb. 1959 in Bern) eröffnet diese Ausstellungsreihe mit Arbeiten aus den letzten Jahren. Bekannt als Schauspieler und Archivar von Geräuschen und Tönen, war Stefan Kurt bereits bei unserem documenta-Programm im „Kunstvereinsheim“ vor vier Jahren mit einem Auftritt vertreten. Seine bildnerischen Arbeiten werden in dieser Ausstellung erstmals öffentlich präsentiert.  Dabei schöpft Stefan Kurt aus seinem umfangreichen Fotoarchiv der letzten 20 Jahre.

Vor dem Erfinden kommt das Finden: Stefan Kurt nutzt fotografische Strukturen, elementare Organismen und vielfältige Zeichen, um Beschaffenheiten zusammenwirken zu lassen. Auf seinen Reisen und an Drehorten dokumentiert er in einer Art Fototagebuch seine Weltsichten. Die Elemente seines Bildarchivs werden zu Schichten und Kombinationen räumlich über- und ineinander gewebt, um neue Organismen entstehen zu lassen. Diese werden farblich weiter überarbeitet zu digitalen Foto-Collagen im Sinne von Kafkas „man fotografiert Dinge, um sie aus dem Sinn zu verschenken“. Zur Ausstellung erscheint eine Edition des Künstlers.

©
Kasseler Kunstverein e.V. im Fridericianum,
Friedrichsplatz 18, D - 34117 Kassel
 
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4. Internationales

Fotobuch

Festival 2011
 


Kassel / Hessen

vom 1. bis 5. Juni 2011
 

  

Vom 1. bis 5. Juni 2011 widmet sich das 4. Internationale Fotobuch Festival wieder der aktuellen Entwicklung des fotografischen Buches. International renommierte Gäste sind eingeladen, um ihre Arbeit vorzustellen und mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen. Workshops, Screenings, Reviews, Ausstellungen, Messestände und die Präsentation unserer Awards werden spannende Inspirationen liefern.
Neben den Vorträgen und Präsentationen von Fotografen werden verschiedene Themenschwerpunkte beleuchtet: »Das lateinamerikanische Fotobuch«, »Deutschland im Fotobuch« und »Das Sammeln von Fotobüchern«. Darüber hinaus stellen sich spezialisierte Fotobuchverlage aus Schweden und Japan sowie Fotobuchgestalter aus Holland vor.
Workshops Fachgespräche mit namhaften Fotobuch-Gestaltern, Designern, Sammlern und Druckern sowie technische Vorführungen und Kurzvorträge werden an unseren Workshop-Tagen die besten Wege zeigen, um ein erfolgreiches Fotobuch produzieren zu können.
Wir fordern alle Fotografinnen und Fotografen dazu auf, bislang unveröffentlichte Fotobücher zum Dummy Award einzureichen. Die 50 besten Bücher werden im Rahmen des Festivals ausgestellt. Aus diesen werden die Sieger des Dummy Awards ermittelt. Der 1. Preis beinhaltet eine komplette Buchproduktion durch unseren Hauptpartner seltmann + söhne sowie eine Veröffentlichung in European Photography. Der 2. und 3. Preis sind wertvolle Buchpreise unseres Hauptpartners blurb. Als Sonderpreise gibt es Fotobuch Dummy Reviews von schaden.com
Der Internationale Photobuch Award wird mit prominenten Nominierungen der besten Neuerscheinungen des zurückliegenden Jahres fortgeführt und in einer neuen Ausstellung und einem vierten und erweiterten Katalog präsentiert. Die nominierten Bücher werden mit Illustrationen des Covers, ausgewählten Innenseiten sowie den bibliografischen Angaben und den persönlichen Statements der Experten vorgestellt.
Im Rahmen der Portfolio- und Fotobuchsichtungen können Sie ausgewiesenen Spezialisten, Verlegern, Redakteuren und Fotografen in Vier-Augen-Gesprächen Ihre Arbeiten zur Beurteilung vorlegen. Auf diesem Weg gelangten in der Vergangenheit Arbeiten von Teilnehmern in Zeitschriften und Büchern zur Veröffentlichung. Die Reviewer wählen nach Abschluss der Portfolio- und Fotobuchsichtungen die ihrer Ansicht nach besten vorgelegten Arbeiten aus. Diese werden mit wertvollen Preisen unseres Festivalpartners myphotobook prämiert.
Auf dem Marktplatz findet man Verlage, Buchhändler und Antiquariate. Dort präsentieren sich auch Gestalter, Magazine, Hersteller und Herausgeber von gedruckter und selbstpublizierter Fotografie. Screenings stellen Websites vor, die sich dem Fotobuch widmen.
Im Rahmen des Themenschwerpunktes »Das lateinamerikanische Fotobuch« werden Arbeiten des großen mexikanischen Fotografen Enrique Metinides erstmals in Deutschland in einer umfangreichen Einzelausstellung gezeigt. Die Ausstellung läuft vom 1. Juni bis zum 31. Juli 2011 in Kooperation mit dem Kasseler Fotoforum e.V. im Museum für Sepulkralkultur. Auf dem Festival wird ein Vortrag über das Werk und die Bücher des Fotografen informieren.

© Internationales Fotobuch Festival in Kassel / Hessen, Du-Ry-Straße 1, D-34117 Kassel

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   Fotoworkshop Makrofotografie

Die Frühblüher im

Nationalpark Hainich

Der Fotokurs Makrofotografie der Frühblüher im Nationalpark Hainich führt ein in die Kameratechnik, Kamerabedienung und Gestaltung von dokumentarischen und ästhetischen Makrofotografien unter den umständen der realen Natur.  Der Nationalpark Hainich der "Urwald in der Mitte Deutschlands" ist botanisch sehr vielfältig und somit sehr gut für einen Spezialkurs zur Makrofotografie geeignet.

Fotokurs  Makrofotografie im Nationalpark Hainich

 Termin: 1. April 2011

Anmeldung unter: Reise Möller

 

Fotoworkshop Frühblüher im Nationalpark Hainich
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Fotografieausstellung

Hans-Christian Schink


 

 

Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus

in Brandenburg vom

23. Januar - 27. März 2011

Fotografie: Hans-Christian Schink, Machu Picchu (2), 2004

C-Print/Diasec, © Hans-Christian Schink

   
Die Ausstellung gibt einen exemplarischen Überblick über verschiedene Werkgruppen des Fotografen Hans-Christian Schink seit Mitte der 1990er Jahre. Sie beginnt mit einer repräsentativen Auswahl aus der Serie "Verkehrsprojekte Deutsche Einheit" (1995 - 2003), die national wie auch international große Beachtung fand. Die großformatigen Bilder der umfassenden Fotoserie zeigen menschenleere Landschaften mit Autobahnen, Gleistrassen oder skulptural monströs wirkende Brückenbauten. Schinks hochästhetische Aufnahmen dokumentieren gewalttätige Eingriffe in Umgebung und Natur und prägten eine neue Sicht auf die radikalen Veränderungen der ostdeutschen Landschaften.
Ein Stipendienaufenthalt in Los Angeles weckte 2002 Schinks Interesse, sich auch mit dem Phänomen der Kulturlandschaften anderer, ferner Länder auseinanderzusetzen. Die farbigen Fotografien, die während seiner Aufenthalte in Peru (2004) und in Vietnam (2005) entstanden, bilden die zweite Gruppe der Ausstellung. Sie bringen eine Erweiterung des thematischen Spektrums mit sich, das sich auch auf historische Stätten in ihrer heutigen Erscheinung oder reine Landschaftsaufnahmen erstreckt.
Der dritte Schwerpunkt sind Aufnahmen aus Schinks Langzeitprojekt „1 h“, das den Fotografen in den letzten acht Jahren beschäftigte. Für die Serie macht sich Schink den Effekt der so genannten „echten Solarisation“ zunutze. Extreme Überbelichtung verursacht eine physikalisch-chemische Umkehrreaktion, wodurch eine Lichtquelle im Bild, in diesem Fall die Sonne, nicht weiß, sondern schwarz abgebildet wird. Inspirationsquelle für dieses Projekt war das Foto „Black Sun“ des amerikanischen Fotografen Minor White aus dem Jahr 1955. Ein Zufall – der kurzzeitig wegen starker Kälte eingefrorene Kameraverschluss – führte dazu, dass die Sonne im Bild als schwarzer Punkt erschien. Hans-Christian Schink setzt diesen Effekt gezielt und mit einer wesentlich längeren Belichtungszeit ein. Der scheinbare Lauf der Sonne über den Zeitraum von exakt einer Stunde erscheint als schwarzer, fremdartiger Streifen mit je nach Breitengrad und Jahreszeit unterschiedlichem Neigungswinkel. Die Landschaften, dem starken Gegenlicht ausgesetzt, wirken auf den Silbergelatineabzügen unwirklich und statisch. Es entstehen Bilder, die eine besondere Realitätswahrnehmung durch die Fotografie vermitteln.

Hans-Christian Schink, 1961 in Erfurt geboren, studierte 1986 bis 1991 Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig und war dort bis 1993 Meisterschüler.
Er wurde mit zahlreichen Stipendien und Preisen ausgezeichnet, u. a. 2008 mit dem ING Real Photography Award. Schink lebt und arbeitet in Leipzig.

© Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus in Brandenburg


 

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Gutscheine für Fotokurse

und

Fotoworkshops zum Verschenken

 

Verschenken Sie einen Fotoworkshop, einen Fotokurse oder eine Fotografiereise an Freunde oder Verwandte. Inspiration, Kreativität, Fototechnik und Gestaltung werden in diesen Kursen praxisorientiert vermittelt. 

 

 

 

Mehr Informationen im Internet sehen Sie unter

Service Geschenkgutschein

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Fotografieausstellungen zu denen wir leider noch keine  Informationen haben
       
 
Le Royaume, Tine Drefahl
bis  23.April 2011 Kunsthandlung Hubertreff in Jena
 

Sportfotografie im Kalten Krieg

bis  31.März 2011 Gedenkstädte Moritzplatz in Magdeburg
 

MIKROFOTOGRAFIE 

SCHÖNHEIT JENSEITS DES SICHTBAREN

bis  29.Mai 2011

Technische Sammlungen der Stadt Dresden
 

 

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Dokumentationen und Kurse zur Fotografie im

deutschsprachigen Fernsehen


             




Freitag, 4. März 2011 - 5.30 - 6.15 Festival (ARD digital)
Schwarzweiß ist Farbe genug: Die Fotografin Barbara Klemm

Freitag, 4. März 2011 - 10.30 - 11.15 Festival (ARD digital)
Schwarzweiß ist Farbe genug: Die Fotografin Barbara Klemm

Sonntag, 13. März 2011 - 19.00 - 19.30 3sat
Der Pferdefotograf
"Bitte recht störrisch!": Der Pferdefotograf Bernd Eylers hat seine ganz eigenen Methoden, um die teuersten Zuchthengste der Welt imposant in Szene zu setzen.

Sonntag, 20. März 2011 - 13.00 - 13.30 arte
Künstler hautnah: Bruce Davidson - Fotograf
Reihe, Frankreich, 2010, 27 min

Samstag, 26. März 2011 - 4.10 - 5.00 arte
Künstler hautnah: Bruce Davidson - Fotograf


Sonntag, 27. März 2011 - 7.00 - 7.30 arte
Künstler hautnah: Bruce Davidson - Fotograf

Reihe, Frankreich, 2010, 27 min

Dienstag, 29. März 2011 - 11.10 - 11.40 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Georg Gerster
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 13 min, Folge 11
Georg Gerster, Pionier und Meister des Flugbildes. Im Auftrag von Swissair und National Geographic hat er Fotos von atemraubender Schönheit geschaffen.

Dienstag, 5. April 2011 - 11.10 - 11.40 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Olaf Breuning
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 12 min, Folge 20

Donnerstag, 7. April 2011 - 4.20 - 5.00 arte
Künstler hautnah: Bruce Davidson - Fotograf
Reihe, Frankreich, 2010, 27 min

Sonntag, 10. April 2011 - 18.30 - 19.15 EinsExtra (ARD digital)
Das Mädchen und das Foto: Die Geschichte eines Bildes, das die Welt bewegte
Dokumentation, Deutschland, 2009
1972 geht ein Foto um die Welt: Es zeigt die neunjährige Vietnamesin Kim Phuc, die mit schmerzverzerrtem Gesicht um ihr nacktes Leben läuft. Bei dem Versuch, einem Napalmbombenangriff zu entkommen, der ihr ganzes Dorf zerstört hat, erleidet sie schwerste Verbrennungen. Ein Bild, das die Welt bewegte. Innerhalb von Tagen ist Kim Phucs Foto in allen Zeitungen und bis heute ist das Bild ein Sinnbild für die Unmenschlichkeit des Krieges. Die weitere Geschichte des Fotos und des Mädchens in dem Bild ist dagegen weitgehend unbekannt.

Montag, 11. April 2011 - 3.50 - 4.45 Schweiz 1
Henri Cartier-Bresson - Biografie eines Blicks
Porträt des Magnum-Fotografen zur Ausstellung im Zürcher Museum für Gestaltung
Schweiz, 2002, 58 min

Mittwoch, 13. April 2011 - 5.30 - 6.30 Schweiz 1
Henri Cartier-Bresson - Biografie eines Blicks
Porträt des Magnum-Fotografen zur Ausstellung im Zürcher Museum für Gestaltung
Schweiz, 2002, 58 min

Samstag, 16. April 2011 - 10.00 - 11.05 Schweiz 1
Henri Cartier-Bresson - Biografie eines Blicks
Porträt des Magnum-Fotografen zur Ausstellung im Zürcher Museum für Gestaltung

Sonntag, 17. April 2011 - 13.00 - 13.30 arte
Künstler hautnah: Boris Mikhailov - Fotograf
Reihe, Frankreich, 2010, 26 min
Boris Mikhailov arbeitete als Ingenieur in einer sowjetischen Fabrik, als er das erste Mal einen Fotoapparat für eine Reportage in die Hand gedrückt bekam. Damit machte er zunächst Aktfotos von seiner Frau, wurde jedoch vom KGB erwischt und wegen Pornografie kurzerhand entlassen. Daraufhin entschloss er sich, sein Leben fortan der Fotografie zu widmen. Er dokumentierte den städtischen Alltag und fertigte mit der "Roten Serie" Farbfotografien an, in denen der Farbe Rot, die in der UdSSR für die Oktoberrevolution und die sozialistische Gesellschaftsordnung stand, eine besondere Rolle zukommt. Boris Mikhailov hinterfragt die Realität aus verschiedenen Blickwinkeln. Die daraus entstehenden Fotoserien muten zuweilen grotesk an und enthalten eine direkte Gesellschaftskritik


 


Recherche durch Kunstlinks.de - Abschließende
Filterung und Verlinkung Dieter Horn

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Ehemalige Fotoausstellungen die schon zu Ende sind

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Internationale

Naturfotografieausstellung

Glanzlichter

 

 

 

 

Schloss Friedenstein in Gotha / Thüringen

vom 16. Januar - 13. März 2011

 

Museum für Naturkunde in Chemnitz / Sachsen

vom 1. Dezember 2010 - 9. Januar 2011

 

Naturkundemuseum in Leipzig

bis zum 27. Februar / Sachsen

Fotografie: Allover, Antonini Marco, Italien
  

 

       

Glanzlichter Projekt Natur & Fotografie

     
   
   

Fotografie: Dr.Schmidt Martin

     

Zum 12. Mal hat das „projekt natur fotografie“ den internationalen Naturfoto-Wettbewerb „Glanzlichter 2011“ ausgeschrieben.

 
In Zusammenarbeit mit dem „projekt natur & fotografie“ in Fürstenfeldbruck präsentiert Schloss Friedenstein in Gotha und das Museum der Natur Chemnitz „Glanzlichter“ des Jahres 2010 aus dem renommierten internationalen Wettbewerb der Natur-Fotografie. Aus den verschiedenen Kategorien wie „Schönheit der Pflanzen“, „Geflügelte Künstler“, „Majestätische Wildnis“ oder „Humorvolle Blicke auf die Natur“ wird eine hochrangige Auswahl faszinierender Landschaftsstudien und Tierporträts vorgestellt. Die „Glanzlichter“ bieten intime, witzige und überraschende Blicke auf die Tier- und Pflanzenwelt der Erde. 


Auch in diesem Jahr hat der DVF den Glanzlichter- Naturfoto-Wettbewerb wieder mit dem Patronat des Deutschen Verbandes für Fotografie ausgezeichnet. Neben dem Naturfotografen des Jahres und dem Nachwuchs-Naturfotografen des Jahres vergeben die Glanzlichter in diesem Jahr den Fritz Pölking-Award.
Dieser Preis wird in Erinnerung an den großen deutschen Naturfotografen verliehen, der über Jahrzehnte der Naturfotografie mit seinen Ideen, Beiträgen und Fotos entscheidende Impulse gegeben hat.

 

 

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Vorhergehende Ausgaben des Newsletters und des Onlinemagazines Fotografiekultur

       Aktuelle Ausgabe  des OnlineMagazin  www.photographiekultur.de 

 

Ausgabe     Nr: 27 1. November 2010 Helmut Newton in Kunsthaus Apolda
Ausgabe     Nr: 26 08. Juli 2010 Finissage der Galerie im Hause Bohl - Eisenach
Ausgabe     Nr: 25 05. März 2010 Modefotografie in Halle
Ausgabe     Nr: 24 05. November 2009 Ausstellung Henri Cartier Bresson
Ausgabe     Nr: 23 04. August 2009 Fotofestival Leipzig
Ausgabe     Nr: 22 03. Januar 2009 World Press Photo, Bauhausfotografie

Ausgabe     Nr: 21

30. August

2008

Dampflokfotografie in Meinigen, Fotokino in Weimar

Newsletter  Nr: 20

13. März

2008

Geburtstagsfeier 80 Jahre Arbeiterfotografie in Erfurt

Newsletter  Nr: 19

15. September

2007

Fotothek, Nackte Musen, Loom Magazine in Weimar

Newsletter  Nr: 18

10. Juni        

2007

Der Fotosommer

Newsletter  Nr  17

22. Februar    

2007

Erstes Fotofestival in Leipzig

Newsletter  Nr. 16

15. November

2006

Eva Mahn in der Kunsthalle Erfurt

Newsletter  Nr. 15

09. Juli          

2006

Fotoherbst

Newsletter  Nr. 14

24. März       

2006

Fotografiefrühling

Newsletter  Nr. 13

22. Dezember

2005

Fotografie in Eisenach

Newsletter  Nr. 12

07. Oktober

2005

Jubiläum 10 Jahre PHOTOSCHULE HORN

Newsletter  Nr. 11

27. Juli          

2005

Fotografie in Eisenach

Newsletter  Nr. 10

17. Mai         

2005

Triumph der Fotografie

Newsletter  Nr. 09

18. März       

2005

Historische Fotografie

Die Deutsche Bibliothek - Nationale ISSN-Zentrum für Deutschland   - ISSN der Publikation:  1862-7293

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© Copyright - Photoschule Horn - 20. Oktober 2010

 

 

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